Montag, 30. Dezember 2013

[Re-Read-Rezension] Das Schicksal ist ein mieser Verräter



«Dann nahm ich mir einen Keks, schenkte mir Limonade in einen Plastikbecher und drehte mich um. Ein Junge starrte mich an.» (Seite 14)
 
 
Autor:  John Green
Übersetzer: Sophie Zeitz
amerik. Originaltitel: The Fault In Our Stars (2012)
Verlag: Carl Hanser Verlag
Seiten: 288
Erscheinungsdatum: 30.07.2012
ISBN: 978-3-446-24009-4
 
Gebunden: 16,90€
 

Klapptext:
 
„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.

Meine Erwartung:

Ich hatte mir das Buch letztes Jahr gewünscht, weil mich der Klapptext ansprach und - na ja, ist ein Bestseller, ne? ;-)
 
Meine Meinung:
 
Wer dieses Buch nicht liest, verpasst in meinen Augen was.
 
Okay, um ehrlich zu sein, habe ich dieses Buch schon öfters gerereadet. Warum? Na ja, schöne Bücher liest man hat immer wieder gerne ... Ich meine, der Hype um dieses Buch ist allgemein bekannt, aber who cares? Ich liebe dieses Buch trotzdem.
 
Es ist die Liebesgeschichte von Hazel und Augustus, die beide Krebs haben/ hatten. Eine sehr tiefgründige und nachdenkliche Geschichte und man könnte anmerken, dass es doch durchaus bezweifelbar ist, dass Jugendliche in dem Alter so hochsprachige Wörter verwenden. Ja, und? Ich bezweifele, dass die Geschichte mit gängiger Jugendsprache genauso gut rübergekommen wäre.
 
Außerdem beschäftigt sich die Geschichte viel mit dem Tod und was danach kommt und auch, was der Sinn des Lebens ist. Und bei all der Tiefe kommt auch der Humor nicht zu kurz.
 
Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, die Protagonistin war mir sehr sympathisch, auch dadurch, dass sie offen und ehrlich mit ihrer Krankheit umgeht. Augustus (Gus) ist mehr als der gutaussehende Mädchenschwarm und zwischen ihm und Hazel entstehen oft tiefgründige Schlagabtausche.
 
John Greens Schreibstil ist für mich persönlich einer der Gründe, weshalb ich die Geschichte so oft rereade. Tiefgründig, sarkastisch, bildlich und einfach anders. Er ruft Gefühle hervor, die den Leser zum Lachen, aber auch zum Weinen bringen.
 
Fazit: Ein Buch, bei dem man unter Tränen lachen muss und das jeder lesen sollte. :)

 
 
 
Quelle Cover und Klapptext: Carl Hanser Verlag

5 Kommentare

  1. Das Buch ist so toll ♥ ich musste lachen und weinen zugleich :) schöner Blog :) ich werde gleich mal Leser ♥
    Vielleicht hast du ja auch mal Lust bei mir vorbeizuschnuppern :)
    Liebe Grüße
    Nasti ♥
    Http://bowsandfairytales.blogspot.de

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich musste auch unter Tränen lachen. <3

      Liebe Grüße
      Dana

      Löschen
  2. Hallöchen (:
    Ach Jaa..^^ Der Schicksal ist ein mieser Verräter. Ich bin auf das Buch durch den Titel aufmerksam geworden, in der Buchhandlung beim Stöbern^^ Ich hatte keine Ahnung, dass es ein Bestseller ist und hatte noch nie was von John Green gehört... Aber Nati liebt nunmal tiefgründiges Zeug und so habe ich das Buch verschlungen^^ Ich habe es erst zwei Mal gelesen, aber auch mir hat es echt gut gefallen. Ich stimme dir in jedem Punkt absolut zu! Nur bei einer Sache muss ich dir widersprechen. Ich finde es absolut nicht bezweifelbar, dass Jugendliche mit diesem Wortschatz zu finden sind^^ Es gibt sie sicher, und auch sicher gar nicht so wenige, allerdings müsste man vielleicht sagen, dass sie schwer zu finden sind :D I love this book (:
    Zauberhafte Grüße!
    Natalie

    P.S.: Ein Zitat
    Er lachte. "Deswegen."
    "Was?"
    "Deswegen mag ich dich. Ist dir klar, wie selten man einem scharfen Mädchen begegnet, das das Wort pädophil in seiner adjektivischen Bedeutung korrekt anwenden kann? Du bist so vertieft darin, du zu sein, dass du keine Ahnung hast, wie absolut nie dagewesen du bist."

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich nochmal...
      Frage: Kennst du vielleicht noch andere "Krebsbücher"? (: Wenn Ja, was für welche, und wie haben sie dir gefallen?^^ Ich kenne ja noch "Bevor ich sterbe" und "ich und Earl und das sterbende Mädchen". Aber "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" hat mir bis jetzt am besten gefallen!

      Lass dich bloß nicht vom Bus überfahren!
      Natalie

      Löschen
    2. Hallo! :)

      Okay, du hast recht, es gibt bestimmt Jugendliche, die so einen Wortschatz haben, aber dass sie im Umgang mit anderen Jugendlichen auch so sprechen, ist eher selten. Aber im Prinzip ist genau das einer der Aspekte, die das Buch so besonders machen. Genau wie diese Tiefgründigkeit. Ich liebe es einfach! <3
      Ehrlich gesagt kenne ich bis auf die von dir genannten Bücher keine weiteren "Krebsbücher". Wobei ich "Ich und Earl und das sterbende Mädchen" noch nicht gelesen habe und "Bevor ich sterbe" nicht so gut fand.

      Ich versuch´s (mich nicht überfahren zu lassen). Allerdings kann man bei mir ja nie wissen ...

      Strahlende Grüße!
      Dana

      Löschen

Nachrichten zaubern ein Lächeln ins Gesicht! ♥
Ich freue mich über jeden Kommentar, gebt einfach eure Meinung/ Kritik/ etc. zu dem Post ab. Ich antworte in der Regel auch. :)