Dienstag, 14. Januar 2014

[Rezension] Frostblüte


„Ich glaube nicht an Magie, an Dämonen. Ich glaube daran, dass man die Wahl hat." (Seite 121)

Autor: Zoë Marriott            
Übersetzer: Claudia Max
 
amerik. Originaltitel: FrostFire (2012)
 
Verlag: Carlsen
 
Seiten: 464
 
Erscheinungsdatum: Oktober 2013
 
ISBN: 978-3-551-31270-9
Klappenbroschur: 14,99€



Klapptext:

Frost lässt keinen an sich heran – aus gutem Grund: Sie trägt einen Wolfsdämon in sich, der immer dann hervorbricht und sie wahllos töten lässt, wenn sie verletzt oder von Gefühlen überwältigt wird.
Als sie sich notgedrungen einer Schar Krieger anschließt, die das Königreich vor Aufständischen schützen, weckt sie schnell das Interesse von Luca, dem Anführer, und das Misstrauen von Arian, seinem besten Freund. Beide Männer spüren, dass sie etwas verbirgt. Und Frost ahnt bald, dass einer von ihnen das Feuer ihrer Gefühle entfachen wird. Doch zu welchem Preis?


Äußere Erscheinung:
 
Auch wenn das Cover das übliche Mädchengesicht zeigt, bin ich der Meinung, dass das Cover zur Geschichte passt, da auch dadurch, dass das Mädchen von der Form eines Wolfes umrahmt wird, der innere Konflikt Frosts wiedergegeben wird.
 
Meine Erwartung:
 
Die Leseprobe klang gut, von daher hatte ich eine positive Erwartung.
 
Meine Meinung:
 
Frost ist schon ihr ganzes Leben auf der Flucht. Doch dann trifft sie auf Luca, dem Anführer einer Kriegergarde und will eigentlich nichts Anderes, als wieder fliehen. Denn dem Wolf entkommt sie nicht. Aber Luca lässt sie nicht einfach gehen ...
 
Die Charaktere sind vielschichtig, die Nebenpersonen bleiben zwar eher blass, was aber nicht weiter stört.
Frost ist verunsichert, menschenscheu und ängstlich, doch im Laufe der Handlung macht sie eine Entwicklung durch, die ihre Stärken offenbart. Ein Großteil der Geschichte handelt
von ihrer Selbstfindung und ihrem Kampf gegen den Wolf.
 
Ich fand es ein wenig verwirrend, dass am Anfang nicht klar hervorging, dass Frost sich nicht in einen Wolf verwandelt, sondern dass dieser „Wolf" nur ihre Handlungen übernimmt. Ansonsten war dieser Aspekt sehr interessant.
 
Es wurde zwar durchaus die Grundlage für ein Liebesdreieck gelegt, das aber zum Glück nicht ausgearbeitet wurde
Der Leser erfährt nicht viel über die High-Fantasy-Welt, allerdings ist es ein wenig irritierend, wenn dann auf einmal von Dad gesprochen wird.
 
Das Buch lässt sich flüssig lesen, ich hatte zwar keine Probleme damit, dass Buch zwischendurch auch weg zu legen, aber es war auch spannend.
Zwischendurch gibt es immer wieder Rückblenden in Frosts Vergangenheit, die sich durch die kursive Gestaltung von der restlichen Geschichte abheben und dazu beitragen, dass der Leser mehr über Frost und ihre Handlungen erfährt.
 
Fazit: Eine interessante Geschichte, in der die Protagonistin sich selbst sucht.

 


Quelle Cover und Klapptext: Carlsen
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