Montag, 10. Februar 2014

[Rezension] Himmelsfern




Autor: Jennifer Benkau

Verlag: script5

Seiten: 496

Erscheinungsdatum: 16.09.2013

ISBN: 978-3-8390-0143-1

Hardcover: 18,95€
 
 
 
 

 
 
Klapptext:
 
Noa verliebt sich. Doch ihr bleiben nur zwei Wochen. In zwei Wochen wird der Junge, den sie liebt, dem Menschsein den Rücken kehren, vielleicht für immer.
Hat ihre Liebe unter diesen Umständen überhaupt eine Chance? Wird der Schmerz am Ende nicht viel zu groß sein?
Doch Noa kennt das Spiel mit dem Feuer – ihre Leidenschaft ist der Tanz mit den brennenden Poi. Wird sie es schaffen, ihre Furcht zu bezwingen, so wie sie bei jedem Training, jedem Auftritt ihre Angst überwindet? Denn sie ist seine einzige Hoffnung …


Äußere Erscheinung:

Ich mag die Gestaltung des Buches und das schlichte Cover, das dennoch irgendwie schön ist. Und auch den Titel finde ich sehr schön.

Meine Erwartung:

Hm. Ich hatte weder besonders hohe noch besonders niedrige Erwartungen, denn eigentlich fand ich den Klapptext relativ nichtssagend. Ich weiß auch nicht genau, warum ich es mir gekauft habe, vielleicht wegen dem Cover, vielleicht wegen dem Titel. Von Jennifer Benkau hatte ich auch noch nichts gelesen, also ging ich ziemlich unvoreingenommen an das Buch heran.

Meine Meinung:

Ich könnte nichts über den Inhalt des Buches verraten ohne zu spoilern, sogar der Klapptext spoilert. Dennoch kann ich von vorneherein sagen, dass ihr dieses Buch lesen sollte. Allerdings würde ich euch gleichzeitig empfehlen, es zu lesen ohne den Inhalt zu kennen.

Das Buch ist unvorhersehbar. Die Geschichte folgt keinen üblichen Handlungsabläufen und ich kann euch versichern, dass hier keine abgetretene Idee neu aufgewärmt wird. Außerdem versteht sich die Autorin darauf, falsche Fährten zu legen und den Leser in die Irre zu führen.

Ich wusste nie mehr als Noa, was zusammen mit der Stimmung und den Ereignissen dazu führte, dass die Geschichte konstant spannend ist. Es war nicht diese atemraubende Spannung wie in einem Action-Thriller oder so, eher eine feine, fesselnde Spannung.
Teilweise gibt es fast sowas wie eine dunkle Stimmung, hauptsächlich herrscht aber die triste Atmosphäre der grauen, vergessenen Stadt, in der Noa lebt. Dass diese dann auch noch Grau mit Nachnamen heißt, fand ich fast schon ein wenig zu viel des Guten.
Alles an der Stadt ist trostlos und grau. Noa und ihr Vater leben in einem Mehrfamilienhaus und versuchen mit ihrem knappen Geld klar zu kommen.

Noa ist ein sympathischer Charakter. Sie ist bodenständig, erwachsen, mutig und hat auch ihre Kanten. Grundsätzlich fand ich, dass die Charaktere sehr gut ausgearbeitet wurden und Ecken und Kanten besaßen. Bei einigen wusste ich nie, woran ich war.

Gefallen hat mir auch der Sarkasmus, der mir zwischendurch ein Lächeln oder Grinsen auf das Gesicht zauberte, ohne dem Buch jedoch die Spannung zu nehmen. Noa ist ein angenehm sarkastisches Mädchen und für mich ist dieser Humor ein Pluspunkt.

Die Geschichte ist tiefgründig, ohne jedoch abgehoben zu sein.

Fazit: Eine unvorhersehbare, tiefgründige Geschichte mit einer Prise Sarkasmus.

 
 

Quelle Cover und Klapptext: script5

6 Kommentare

  1. Hey :)
    Schöne Rezension, mir hat das Buch ebenfalls sehr gut gefallen.

    Liebe Grüße

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  2. Uiii *--* Ein Wunschlisten-Buch von mir das es noch immer nicht geschafft hat, bei mir einzuziehen. Muss das unbedingt noch nachholen ;)
    Wirklich eine schöne Rezension ♥

    Alles Liebe, Jasi

    http://meinelieblingsbooks.blogspot.com/

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    1. Unbedingt! Ich fand´s toll! *-*
      Danke ♥

      Dir auch alles Liebe!

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  3. Huhu,
    das Buch ist jetzt schon so lange auf meiner Wunschliste... mit deiner Rezi machst du aber echt lust auf mehr :)
    Ich muss es auch noch unbedingt lesen ♥

    LG

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    1. Ja, es ist ein tolles Buch! ♥ ;)

      LG!

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