Mittwoch, 23. Juli 2014

[Re-Read-Rezension] Getrieben - Durch ewige Nacht

Dann erzählte er Perry, die Liebe sei wie die Wellen im Meer, manchmal sanft und warm, manchmal rau und schrecklich, aber auch unendlich und stärker als der Himmel und die Erde und alles dazwischen. (Seite 311)

Autor: Veronica Rossi

Übersetzer: Franca Fritz & Heinrich Koop

Originaltitel: Through the Ever Night (2013)

Verlag: Oetinger

Seiten: 368

Erscheinungsdatum: Mai 2013

ISBN: 978-3-7891-4621-3

Gebunden; 17,95€




Trilogie:
  • Gebannt - Unter fremdem Himmel   Rezi *klick*
  • Getrieben - Durch ewige Nacht
  • Geborgen - In unendlicher Weite

ACHTUNG - ENTHÄLT SPOILER ZUM ERSTEN TEIL



Inhalt:

Aria und Perry treffen sich wieder und reisen gemeinsam zu Perrys Stamm. Doch dort wird Aria wegen ihrer Herkunft nicht akzeptiert. Außerdem werden die Stürme immer stärker und Aria muss die Blaue Stille finden, bevor Hess Talon etwas antut ...

Äußere Erscheinung:

Dasselbe Cover wie beim ersten Teil, nur in Blau gestaltet.
 

Der Untertitel wurde direkt aus dem Englischen übersetzt, allerdings weiß ich nicht, inwieweit er auch passt. Vielleicht metaphorisch betrachtet, weil die Situation so ausweglos ist ....

Es irritiert mich ein bisschen, dass der zweite Band dünner ist als der erste, weil das bei Trilogien selten der Fall ist. ^^

Meine Meinung:

Aria und Perry haben sich verändert.
Aria ist reifer geworden und hat gelernt, in der Außenwelt klar zu kommen. Mir gefällt diese erwachsenere Aria, die trotzdem noch sie selbst ist, aber auch eigene Entscheidungen trifft und keine unbeholfene Siedlerin mehr ist.
Perry muss mit der Verantwortung eines Stammführers klar kommen und teilweise hat er fast so was wie einen Verantwortungs-Komplex. Auf der einen Seite hat sich ein Traum für ihn erfüllt, auf der anderen Seite winken aber auch große Herausforderungen, vor allem, da die Stürme immer stärker werden.

Wir lernen Roar näher kenne, der ein sehr interessanter Charakter ist. Er will Liv finden, Perrys Schwester und seine ehemalige Geliebte, die jetzt verheiratet werden soll, aber nie bei ihrem zukünftigen Ehemann ankam. Doch dieser kennt vielleicht auch die Antwort auf Arias Frage nach dem Ort der Blauen Stille ...
Es gibt viele weitere interessante Charaktere, wie Reef oder Cinder, deren Tiefe zwar angesprochen, aber nicht ganz entfaltet wird.

Es gibt ein paar Erklärungen, z.B. zu den Stürmen, die gar nicht mal so aus der Luft gerissen wurden und die auch nachvollziehbar sind.
Das Buch liest sich flüssig, es ist spannend und wieder abwechselnd aus Arias und Perrys Sicht geschrieben.

Fazit: Nicht umwerfend, aber unterhaltsam.

 
 


Quelle Cover: Oetinger
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