Mittwoch, 5. November 2014

[Rezension] Türkisgrüner Winter

Ich hatte gelogen. Ich hasste Elyas nicht. Der einzige Mensch, den ich hasste, war ich selbst. (Seite 187)


Autor: Carina Bartsch

Verlag: rororo

Seiten: 464

Erscheinungsdatum: 25.01.2013

ISBN: 978-3-499-22791-2

Taschenbuch; 9,99€





Dilogie:
ACHTUNG! ENTHÄLT SPOILER ZUM VORGÄNGER!


Klapptext:

Gut aussehend, charmant und mit einer Prise Arroganz raubt er Emely den letzten Nerv: Elyas, der Mann mit den türkisgrünen Augen. Besonders zu Halloween spukt er in ihrem Kopf herum. Doch was bezweckt er eigentlich mit seinen Avancen? Und wieso verhält er sich nach dem ersten langen Kuss mit einem Mal so abweisend? Nur gut, dass Emelys anonymer E-Mail-Freund Luca zu ihr hält. Das noch ausstehende Treffen mit Luca sorgt für ein mulmiges Gefühl. Dann verstummt auch er. Hat Emely alles falsch gemacht?

Äußere Erscheinung:
 
Das Cover ist nicht besser als das des ersten Teils, eher im Gegenteil. Bei dem Titel kann ich dagegen diesmal schon eher einen Handlungsbezug finden, was natürlich auch auf Elyas´ Augenfarbe und die Jahreszeit zurückzuführen ist.
 
Im Übrigen mal ein Kompliment an den Verfasser des Klapptextes: Dieser setzt schlicht und ergreifend am Ende des ersten Teiles an und nimmt daher kaum etwas vorweg.
 
Meine Erwartung:
 
Nach dem Mix aus Ansichten bei dem ersten? xD
Ich wollte wissen, wie es weitergeht, und mittlerweile hatte Carina Bartsch es geschafft, mich zu fesseln.
 
Meine Meinung:
 
Im Gegensatz zu der Rezi zum ersten Band wird die hier wohl etwas kürzer und klarer. ;D
 
Sagen wir mal so: Ich bin der Meinung, man hätte auch einen Band schreiben können, der im ersten Teil ein etwas kürzeres Hin und Her mit anschließendem Happy End gehabt hätte, aber nun ja, dem war nicht so, und ich hatte anfangs wirklich Sorgen, womit die Autorin ein weiteres, nicht wirklich dünnes Buch füllen wollte. Nicht, dass ich nicht mittlerweile Gefallen an den Schlagabtauschen zwischen Emily und Elyas gefunden hätte, aber ... Nun ja.
 
Erstmal freut sich der hellsehende Leser (oder schlicht der, der in seinem Leben schon Bücher dieses Genres gelesen hat und/ oder über eine funktionierende Kombinationsgabe verfügt) darüber, dass die Chancen gut stehen, dass Emily vielleicht in diesem Band ein paar erleuchtende Erkenntnisse bekommt, die besagtem Leser schon langem (in meinem Fall schon seit dem Anfang des ersten Bandes) klar waren.
Los geht’s erstmal mit einer Episode Fremdschämen, was mir ein Seufzen entlockte, weil ich normalerweise echt kein Fan davon bin. Tja, und bald wird dann auch klar, wie die Autorin plant, den Rest zu füllen: Drama. Eindeutig ein Buch für dramatisch veranlagte Leute (was bei mir aber mehr Zuspruch findet ^^), mit den damit verbundenen Emotionen und weiteren kleinen Dramen.
 
Zu Charakteren und Schreibstil habe ich mich ja bereits in der Rezension zum ersten Teil geäußert und da hat sich auch nichts geändert. Die Charaktere sind weiter vielschichtig, Elyas weiterhin äußerst attraktiv und Emelys Humor sehr amüsant. ^^
 
Außerdem konnte mich das Buch diesmal eindeutig fesselnd - wohlgemerkt, ich habe es an dem guten Tag gelesen. (Das war mein Im-Bett-liegen-und-nichts-tun-außer-Lesen-Wochenende. xD) Ich konnte mich nicht davon losreißen.
 
Fazit: Fesselnde Fortsetzung mit einigen Dramen
 
 


Quelle Cover & Klapptext: Rowohlt
 
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