Dienstag, 9. Dezember 2014

[Rezension] Anna im blutroten Kleid

Autor: Kendare Blake

Übersetzer: Jürgen Langowski

amerik. Originaltitel: Anna Dressed in Blood (2011)

Verlag: Heyne fliegt

Seiten: 384

Erscheinungsdatum: 12.11.2012

ISBN: 978-3-453-31419-1

Taschenbuch; 8,99€





Reihe:
  • Anna im blutroten Kleid
  • amerik. Girl of Nightmares (wird wahrscheinlich nicht übersetzt)


Klapptext:

Cas Lowood hat eine dunkle Berufung: Er ist ein Geisterjäger. Mit seiner Mutter zieht er quer durchs Land, immer auf der Suche nach den ruhelosen Seelen, die oft schon seit Jahrzehnten die Lebenden in Angst und Schrecken versetzen – bis Cas ihrem Treiben ein Ende bereitet. In einer Kleinstadt in Ontario wartet die berüchtigte Anna im blutroten Kleid auf ihn, eine lokale Berühmtheit, deren Leben in den 50er-Jahren ein grausames Ende fand. Seitdem bringt sie jeden um, der es wagt, das verlassene viktorianische Anwesen zu betreten, das einst ihr Zuhause war. Doch bei Cas macht die schöne Tote eine Ausnahme …


Äußere Erscheinung:
 
Das Cover vermittelt die düstere Atmosphäre des Buches und im Prinzip gibt es kein besseres Bild, das man hätte nehmen können, da es sowohl Anna als auch ihr Haus und damit die wichtigsten Aspekte des Buches abbildet. Auch der Titel erfasst den Inhalt perfekt.
 
Meine Erwartung:
 
Ich habe das Buch in einem Lesequartett zusammen mit Miss Duncelbunt, Anna und Marianne gelesen - hat wirklich Spaß gemacht! *o* -, hatte es aber schon vorher im Auge, da ich langsam ein Faible für ein bisschen Grusel entwickele.
 
Meine Meinung:
 
Vermutlich tragen sowohl der flüssige Schreibstil als auch die hohe Spannung dazu bei, dass das Buch absolut fesselnd ist und ich die einzelnen Abschnitte unserer Leserunde grundsätzlich in einem Stück durchgelesen habe und mich nur gezwungenermaßen davon lösen konnte.
Es kommt tatsächlich Gruselstimmung auf und besonders gegen Ende konnte uns das Buch nochmal überraschen, nur um uns dann zurückzulassen mit einem Ende, das nicht offen, aber auch eben auch nicht abgeschlossen ist - schade, dass die Reihe nicht weiter übersetzt wird.
Grundsätzlich folgt die Handlung keinem bekannten Schema, sondern besticht immer wieder durch unerwartete Wendungen und obwohl die Grundidee nicht neu ist, hebt sich ihre Umsetzung doch von anderen Büchern aus dem Genre ab.
 
Gleichzeitig gibt es aber auch immer ein wenig Humor, der mich auch durchaus zum Grinsen gebracht hat. Dies geht vor allem von Cas, dem Protagonisten, aus. Es ist immer wieder eine angenehme Abwechslung, wenn eine Geschichte mal von einem Jungen erzählt wird, besonders wenn der wie in diesem Fall ziemlich cool drauf ist. Wir mochten ihn sofort. Er ist selbstbewusst, ohne überheblich zu sein und hat doch auch Schwächen. Seine Handlungen sind nachvollziehbar und mir gefiel seine selbstsichere Art, die ein wenig angekratzt wird, als alles anders verläuft, als er es erwartet hatte. Dennoch bleibt er sich selbst treu.
 
Aber auch die anderen Charaktere sind individuell mit all ihren eigenen Eigenschaften, jeder hat Stärken und Schwächen.
Und Anna ist ein besonders faszinierender Charakter. Ihr unergründliches Verhalten und das Geheimnis um ihre Geschichte haben mit Sicherheit einen Anteil zu der hohen Spannung beigetragen.
 
Fazit: Vielschichtige Charaktere und ein sehr sympathischer Protagonist in einer absolut fesselnde Geschichte mit Grusel-Flair.

 


Quelle Cover & Klapptext: Heyne

10 Kommentare

  1. Eigentlich könnte das Buch auch gut 'Die bösartige Klinge und was in ihr steckte' heißen... :-)
    Jetzt hast du es auch geschafft eine Rezi zu schreiben. Fühlst du dich jetzt wohler? ;)
    Liebe Grüße,
    Marianne

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    1. Ich finde, Anna ist am wichtigsten. :P
      Ja. *-* Geschafft. xD

      Liebe Grüße ♥

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    2. Ja, erst sie und dann gegen Ende immer mehr das Messer.
      Das ist dich schön. :)
      Liebe Grüße,
      Marianne

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    3. Hm, denke ich nicht. Ich will das auch gar nicht weiter ausführen, um Spoiler zu vermeiden, aber im Prinzip ist sie in meinen Augen das ganze Buch lang am wichtigsten.

      Liebe Grüße

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    4. Ja,stimmt auch wieder... :)
      Liebe Grüße,
      Marianne

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  2. Ich stimme Dana mal zu, ich finde auch das Anna am wichtigsten ist :D
    Herzlichen Glückwunsch zur geschriebenen Rezi übrigens :D

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    1. Muhahaha. xD Damit fühle ich mich dann mal in meiner Ansicht bestätigt.^^
      Danke, danke, irgendwie habe ich die Motivation doch noch zusammengekratzt bekommen. ;D

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  3. Heii liebe Dana ♥

    Meine Reise durch`s Bücherwunderland hat mich endlich mal wieder zu dir verschlagen - Jippppiijajajaja!
    Was mir nämlich gerade mal so auffällt und worüber ich selbst den Kopf verzweifelt schütteln muss *pieps&schäm*
    ich wandel hier vieeeeel zu selten umher, dabei gibt es bei dir immer so tolle Rezensionen ;´((( Das ämdert sich jetzt!
    Heiliges Prinzessinen-Ehrenwort! Jawohl...du hast richtischhhhhhh gelesen - principessa - ich bin! Knicks nun also du junger Jedi-Padawan (Spaß!)

    Auf jedenfall machen wir mal weiter, bevor ich hier wieder schwelge und meine Füße hier festwachsen....das Buch oben, hätte ich so niemals entdeckt und das, sagt ein absoluter Heyne Fan..Gott Oh Gott.
    Deine Rezi ist super und du hast mich richtig neugierig gemacht :D

    Alles Liebe und wundervollen Abend dir,
    Leslie

    PS: Ich lade dich ganz herzlich ins magische Jahr 2015 ein: http://lefabook.blogspot.de/2014/12/ihr-seit-gefragt-wirst-du-harry-blogger.html

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    1. Liebste Leslie,

      *Knicks* Die Schuldgefühle sind ganz bei mir, zwar lese ich mir immer deine wundervollen Worte auf deinem Blog durch, doch kommentiere ich viel zu selten. *AscheübermeinHaupt*
      Freue ich mich doch immer wie ein Einhorn, deine lieben Worte zu lesen! ♥

      Ich bin der Meinung, besonders als Heyne-Fan solltest du es lesen. ^^ Damit ich eine mit Sicherheit tolle Rezension deinerseits dazu lesen kann. *o*

      Danke, dir ein wunderschönes, glitzerndes Wochenende, meine Liebe! ♥♥

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