Sonntag, 29. März 2015

[Rezension] The distance between us

«For just one second I think of a life without the doll store.
For that one second I feel free.» (Seite 43)


Autor: Kasie West

dt.: Blaubeertage (2014)

Verlag: HarperTeen

Seiten: 320

Erscheinungsdatum: 07.02.2013

ISBN: 978-0-06-223565-7

Taschenbuch


Inhalt:
 
Caymens Leben wird von dem Porzellanpuppenladen ihrer Mutter beherrscht. In jeder freien Minute hilft sie dort aus, um ihre kleine Existenz zu erhalten und auch ihre Zukunft scheint nicht anders auszusehen. Von reichen Leuten, die sich für den Nabel der Welt halten und glauben, alles besitzen zu können, halten sie nicht viel. Als Xander in Caymens Leben tritt, scheint er das Musterbeispiel für den reichen Jungen zu sein, der seit seiner Geburt alles haben kann und dementsprechend arrogant auf alle Normalsterblichen herabsieht. Doch Xander schleicht sich immer mehr in ihr Leben - aber ist die Entfernung zwischen den beiden nicht doch zu groß?
 

Äußere Erscheinung:

Irgendwie mag ich das Cover. Den Schrifttyp und auch die Farbgestaltung. Zwei Menschen ist mit Sicherheit nicht originell, die Szene könnte aber aus dem Buch etwa stammen, daher geht das noch in Ordnung.
 
Den Titel finde ich sehr passend, weil er genau das Problem zwischen Caymen und Xander beschreibt und auch innerhalb des Buches formuliert wird.
 
Meine Erwartung:
 
Dieses Buch und ich haben eine faszinierende Geschichte, die damit begann, das ich vor über einem Jahr immer mehr englische Bücher auf Blogs sah und schließlich den Entschluss fasste, auch Englisch lesen zu wollen. Irgendwie bin ich dann bei diesem Buch gelandet. Contemporary kann ja wohl nicht so schwer sein, außerdem hatte ich eine begeisterte Rezension dazu gelesen.
Dann blieb das Buch aber erstmal auf meiner Wunschliste und blieb da und blieb da, während ich Percy Jackson auf Englisch las, Fangirl auf Englisch las, The Kane Chronicles auf Englisch las. Mittlerweile war von diesem Buch auch die deutsche Übersetzung - Blaubeertage - erschienen (welche nicht minder begeistert rezensiert wurde) und ich begann schon zu überlegen, es in Deutsch zu lesen. Wie ihr seht habe ich es mir jetzt aber doch und endlich auf Englisch gekauft.
 
Meine Meinung:
 
Und ich bereue den Kauf kein bisschen.
Das Englisch ist meiner Meinung nach ziemlich leicht, ich wär auch ohne Wörterbuch ausgekommen (und hab es wirklich nur ganz selten benutzt). Der Schreibstil ist leicht, locker und humorvoll (dazu später nochmal) und lässt sich flüssig lesen.
 
Die Handlung selbst folgt dem bekannten Love Story - Schema, was nicht heißt, dass es sich nur um vorhersehbare Klischees handelt, sondern nur, dass das Konfliktschema bekannt ist, auch wenn es Dinge gibt, die dem Leser von Anfang an klar sind. Das hat mich aber auch nicht weiter gestört, weil es eine lockere, süße Liebesgeschichte für Zwischendurch und kein literarisches Meisterwerk ist.
Lediglich das Ende fand ich ein wenig überhastet, auch wenn es in meinen Augen angenehm realistisch war.
 
Ich mochte Caymen. Sie ist durchaus arm und sich dessen bewusst, ist dabei aber in erster Linie realitätsbewusst und hat keine Minderwertigkeitskomplexe in dem Sinne. Stattdessen ist sie selbstbewusst und schlagfertig, wenn auch in gewisser Weise eine graue Maus, da ihr Leben nur aus dem Laden besteht, den sie mitführt, um die Existenz zu erhalten. Sie misstraut reichen Menschen und ist angenehm bodenständig.
Ihr Sarkasmus ist aber ein wesentlicher Pluspunkt an dem Buch und brachte mich immer wieder zum Grinsen. Er ist außerdem ein herausragendes Persönlichkeitsmerkmal Caymens, da er oft von ihren Mitmenschen nicht verstanden wird - was immer wieder zu amüsanten Momenten führt.
 
Xander war der bekannte gutaussehende Junge, dem die Mädchen zu Füßen liegen. Nicht außergewöhnlich, aber ganz süß - wie generell die Liebesgeschichte. Der Unterhaltungsfaktor stand eindeutig im Vordergrund.
Auch die anderen Charaktere sind nicht unbedingt herausragend tiefgründig, dafür aber individuell und exzentrisch.
 
Fazit: Unterhaltsame, flüssig zu lesende, süße und ziemlich humorvolle Liebesgeschichte
 
 
 

 

2 Kommentare

  1. Hallo Liebes :D
    Du mochtest es? O.o Ich bin slightly shocked (Denglish in thaaa hoouuuse!)
    Ich weiß auch nicht wieso, irgendwie habe ich die Leseprobe immer wieder abgebrochen, wobei ich so viele gute Dinge über das Buch gehört habe. Na gut, wegen dir und deiner tollen Rezension gebe ich dem Buch eine letzte Chance.

    Übrigens habe ich dich getaggt :D
    http://carlysbuchsucht.blogspot.de/2015/03/tag-wie-ich-lese.html here you go, darling :-*
    Wenn du mitmachst, bin ich glücklich. Wenn nicht, dann bin ich unglücklich xD Also überlege dir es gut.

    Ganz liebe Grüße ♥♥♥♥

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    1. Ich mochte es, ja. xD Ich gebe keine Garantie, dass es anderen auch so geht, aber ich mochte es. Es war jetzt nicht außergewöhnlich tiefgründig oder herausragend, aber irgendwie süß und ziemlich unterhaltsam - mehr erwarte ich eigentlich auch nicht von einer Liebesgeschichte. Plus einfaches Englisch - tadaaa, ich mag es. ;D
      Ich hoffe, das Buch erweist sich einer letzten Chance würdig. Ach was, es hat sich würdig zu erweisen. Punkt. ^^

      Schon gesehen, und ich habe nichtmal im Ansatz darüber nachgedacht, dich unglücklich zu machen, Liebes. Wie könnte ich??

      Dir auch allerliebste Grüße ♥♥♥♥♥

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