Sonntag, 15. März 2015

[Rezension] Glaskinder

Autor: Kristina Ohlsson

Übersetzer: Susanne Dahmann

schwed. Originaltitel: Glasbarnen (2013)

Verlag: cbt

Seiten: 256

Erscheinungsdatum: 27.10.2014

ISBN: 978-3-570-16280-4

Gebunden; 12,99€




Inhalt:

Billie will eigentlich nicht umziehen, doch nach dem Tod ihres Vaters besteht ihre Mutter auf den Umzug aufs Land. Doch auch das neue Haus ist ihr nicht geheuer. Erst das komische Verhalten des Vermittlers, und dann das scheinbar überstürzte Aufbrechen der Vorbewohner, die all ihre Möbel hier stehen gelassen haben. Als es dann auch noch beginnt zu spuken, ist Billie sich sicher: Irgendwas stimmt nicht mit dem Haus ...
 


Äußere Erscheinung:
Ich finde den ungewöhnlichen, aber passenden Titel und auch das Cover, das schon eine leichte, unheimliche Stimmung erzeugt, gut gelungen.
 
Meine Erwartung:
 
Das Buch hatte ich bei der Testleseaktion des Verlages gewonnen - danke!
 
Meine Meinung:
 
Irgendwie ist an mir vorbeigegangen, dass es sich um ein Kinderbuch handelt. xD Aber nun gut, Abwechslung ist das halbe Leben, und die verhältnismäßig große Schrift und die geringe Seitenzahl trugen dazu bei, dass ich schnell durchkam.
Der Schreibstil ist relativ flüssig und umgangssprachlich gehalten und damit für die Zielgruppe gut geeignet.
 
Die Idee ist absolut nicht neu und gibt es schon in vielen Ausführungen. Der geübte Leser kommt auch ziemlich schnell hinter die Auflösung, aber man darf dabei natürlich nicht aus den Augen verlieren, dass es sich eben um ein Buch für jüngere Leser (der Verlag empfiehlt es ab 11 Jahren) handelt. ^^ Das Ende selbst verläuft aber erstaunlich unerwartet.
Skandinavischen Autoren wird ja immer eine gewisse Brillanz im Bereich Thriller und Krimis nachgesagt und auch dieser (schwedischen) Autorin gelingt eine unheimliche Atmosphäre. Dass sie mich nicht vollständig packen konnte, liegt dabei vermutlich in erster Linie daran, dass ich a) nicht der Zielgruppe entspreche und b) die Idee eben schon kenne. Elf- oder Zwölfjährige dürfte der Thriller schon eher packen.
 
Die zwölfjährige Protagonistin Billie ist erstaunlich authentisch und nicht die für ihr Alter schon überreife Starke. Sie weint hin und wieder, hat Angst und verhält sich ganz so, wie sich eine echte Zwölfjährige in ihrer Situation verhalten würde. Außerdem bietet sie für Leser(innen) ihres Alters ein meiner Meinung nach hohes Identifikationspotenzial. Beispielsweise dürften die Streitereien mit ihrer Mutter anderen Zwölfjährigen bekannt vorkommen.
 
Fazit: Buch, das jüngere Leser anspricht, mit leicht unheimlicher Atmosphäre und einer Protagonistin mit Identifikationspotenzial.
 
 


 
Vielen Dank an den Verlag!
 
http://www.randomhouse.de/cbt




 

Quelle Cover: cbt

4 Kommentare

  1. Ich finde auch, das Cover sieht absolut gar nicht nach Kinderbuch aus :O Bis gerade eben wusste ich das auch nicht...

    Liebe Grüße ♥♥♥

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    1. Puh, und ich hab mich schon so dämlich gefühlt, weil mir das entgangen ist. :'D Danke, jetzt fühl ich mich nicht so allein mit diesem Gedanken. xD

      ♥♥♥

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    2. Gruppe der Unwissenden, yeii *highfive* :D

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    3. *highfive* Was lernen wir daraus? xD

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