Donnerstag, 4. Juni 2015

[Gequatsche] Warum es mir schwerfällt, Team XY in einem Liebesdreieck zu sein

Hallo ihr Lieben,

ihr kennt das vermutlich. Team Peeta oder Team Gale, Team Ash oder Team Puck, Team Edward oder Team Jacob, Team Henry oder Team Grayson, ... Diese ganzen Vorlieben in dem Buchuniversum, wenn es in einem Buch zwei männliche Love Interest-Kandidaten gibt.

Prinzipiell mag ich Liebesdreiecke sowieso nicht, dieses ganze nervige und mittlerweile nicht mehr realistische Hin und Her, bei dem ich irgendwann einfach schreien will: "ENTSCHEIDE DICH DOCH ENDLICH, MÄDEL!" Bei dem in den besten Fällen der am Ende Verlierende einem irgendwie leid tut. Genau genommen gibt es nur eine Reihe, bei der ich das Liebesdreieck mochte: Die Erwacht -Reihe von Jessica Shrivington. Warum? Weil es kein nerviges Hin und Her gibt, alles irgendwie logisch ist, nicht so unrealistisch und einfach total gut dargestellt.

Aber sonst fällt es mir immer schwer, zu einem Team von einer der beiden Kandidaten zu gehören. Vielleicht geht es euch ja genauso, aber mir ist in der Regel von Anfang an klar, wer das scheinbare Duell um die letztendliche Gunst des Mädchens gewinnt und von daher sehe ich keinen Reiz darin, für den anderen mitzufiebern, wenn mir doch eh klar ist, dass er die Hand seiner Liebe nicht kriegt. Okay, vielleicht kann ich mich dann anschließend dahinstellen und sagen: Ich wäre aber für DEN gewesen. Dann konzentriere ich mich irgendwie lieber auf den Kandidaten mit dem höheren Potenzial.
Soweit meine Theorie. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Gewinner in erstaunlich vielen Fällen die dunkleren Typen sind und ich nunmal ein Bad Boy - Faible habe.
Ganz ehrlich? Keine Ahnung. Dennoch geht es mir eigentlich fast nie so, dass ich doch für den potenziellen Verlierer mitfiebere, nur um am Ende enttäuscht zu sein, dass dieser erwartbarerweise doch abgeschossen wird. Vielleicht bin ich auch einfach nur zu sehr Realistin. Ich hätte nie gedacht, dass ich sowas mal sagen würde. xD

Eure komische Dana

16 Kommentare

  1. Also ich mag Liebesdreiecke auch nicht, aber die Gründe sind dafür meistens verschieden. Ich mag beide Typen, ich mag beide Typen nicht oder ich finde es einfach nur langweilig :D
    Wobei die Vorhersehbarkeit wirklich ein großes Problem ist *seufz* Wir lesen zu viel, Dana! :D

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    1. Diese Gründe kommen bei mir auch vor - wie gesagt, im besten Fall tut mir das "Opfer" leid. ^^ Oder es ist mir egal und dann ist es auch wieder langweilig. ;D
      Definitiv. *seufz* Wie geht es nur den Menschen, die sich beim Lesen nicht gleich die Hälfte durch Erfahrung erschließen? xD

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    2. Das muss es traumhaft sein *seufz*
      Es ist echt mies, wenn man Bücher vorhersehbar findet, weil man zu viele gelesen hat :((

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    3. Irgendwie schon. Andererseits fühlt es sich auch ein bisschen nach Experte an. xD
      Aber wenige lesen? Niemals! ;D

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  2. Huhu!
    Erstaunlicherweise gehöre ich noch zu denen, die beim Wort Liebesdreieck nicht die Augen verdrehen ;)
    Nein aber mal ehrlich, ich habe nicht groß was gegen diese Art von Beziehungen, solange sie in meinen Augen noch realistisch sind. In einigen Büchern haben sie mich auch schon gestört, aber manchmal werden sie eigentlich richtig gut dargestellt. Einen Favoriten habe ich nicht immer, aber doch meistens und, ja, bei mir ist es auch meistens der, der es dann wird ;)
    Liebste Grüße, Ambria <3<3<3<3<3 ;)

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    1. Hallo Ambria, :)

      kann nur positiv sein bei der Mengen an LIebesdreiecken, die es gibt, wenn man dann noch nicht von ihnen genervt ist. ;)
      Ja, es gibt auch gut dargestellte Liebesdreiecke, dann kann ich auch noch einigermaßen damit leben (und bei "Erwacht" fand ich es ja sogar ausnahmeweise gut ^^) - bleibt einem ja auch nichts anderes übrig. ;D

      Liebste Grüße zurück <3333

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  3. Oh Gott, hör mir auf mit Liebesdreiecken! :D
    Ich mein, ich kann verstehen, dass Autoren welche verwenden um eben einen Konflikt drin zu haben, aber dieses ewige Hin und Her ist so bescheuert, vor allem wenn eigentlich klar ist, für wen sie sich entscheidet. Dann kann man eigentlich nur mit den Augen rollen. So geht's mir jedenfalls bei Dreiecken wo das Mädchen in der Mitte steht. Dass da Mal ein Junge drin steht, sowas sieht man ja eigentlich (leider) selten.
    Ich mag Dreiecke nur, wenn sie logisch und schön geschrieben sind (zB The Infernal Devices von Cassandra Clare). Oder wenn sie nicht der Fokus der Geschichte sind oder nur im Hintergrund ablaufen. Dann kann ich mit ihnen leben und vielleicht auch das Hin und Her ertragen.
    Mit anderen Worten:

    Team PEETA, Team MAXON, Team JACOB, Team WILL, Team JACE und Team MIRDOCHEGAL
    (Sorry, das musste jetzt sein :D)

    Liebe Grüße <3

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    1. In meinen Augen ist es auch nichts anderes als das Heraufbeschwören eines Konflikts. ^^ Da gibt es mit Sicherheit bessere Alternativen - in meinem Fall langweilt es mich nur noch.
      Von Cassandra Clare habe ich noch nichts gelesen, daher kann ich das schlecht beurteilen. ;D Ansonsten: Wenn es nicht allzu nervig ist, kann ich mich auch damit abfinden und mich auf den Rest der Story konzentrieren. Aber ich ziehe eben Bücher ohne Liebesdreiecke vor. (Eine weitere Ausnahme, die mir gerade einfällt, ist "Throne of Glass" - weil logisch, nicht nervig und im Hintergrund. ^^)

      :'D

      Liebe Grüße auch an dich <33

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  4. Ach diese Liebesdreiecke. Immer wieder zerschmettern sie mein Herz. Es ist zwar meistens schon klar wer das Mädchen bekommen wird, aber ich habe immer einen Favoriten...und zwar nicht immer den den sich das Mädel aussucht. Dann möchte ich sie immer gerne schlagen... besonders wenn mein eigener potenzieller Held am Ende dann einfach kurz sterben geht xD
    Aber ich bin immer jemand, der sich auf die Seite schlägt... Team Gale, Team Maxon, Team Lucas, Team Cole, Team Jem, Team Anden...Team Ash <3 xD
    Dafür feiere ich es umso mehr, wenn das Mädchen die richtige Entscheidung trifft. :D
    Aber auch wenn von Anfang an klar er wer es wird, bekomme ich immer Panik Anfälle. xDD
    Obwohl es bisher eine einzige Reihe gab, die mich positiv überrascht hat, indem das Mädchen nicht den offensichtlichen Kerl genommen hat, sondern den anderen und damit meinen Favoriten. ;) :D

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    1. Ich finde es frustrierend, dass die Autoren meist den einfachsten Weg gehen, um den "Verlierer" loszuwerden: Ihn einfach umbringen. -,- Wo ist denn da die Kreativität???
      Wenn ich mir gerade so deine Teamauflistung ansehe, müssen es aber schon zwei Reihen sein, wo dein Favorit "gewonnen" hat - es sei denn, ich ordne hier gerade etwas falsch zu. ;P Das heißt drei, wenn ich bei der einen Reihe das richtige Bauchgefühl nach dem Klapptext hatte. xD

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    2. Das sind ja nur ein paar Teams, ich musste schon öfter leiden. :D
      Ich finde es immer mies, wenn Autoren die Verlierer killen, aber ich mag es ebenso wenig wenn sie im letzten Band plötzlich so eine tussi aus dem Hut zaubern, welche vorher noch nie Vorkam und jetzt plötzlich die große Liebe ist. So unter dem Motto: Sie ist jetzt vergeben, da such ich mir halt ne andere. :D

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    3. Du hast mein Mitleid. ^^
      Immer diese einfachen Lösungen. Wenn man als Autor schon unbedingt so ein blödes Liebesdreieck haben will, dann soll man das gefälligst auch kreativ, durchdacht und sinnvoll wieder auflösen. Wie sie das machen, ist dann deren Problem, die wollten schließlich das Dreieck. xD

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  5. Huhu Dana :)

    Erstmal großes Kompliment, dein Blog ist wirklich sehr schön! Dein Post hat mich geradezu dazu aufgefordert, Leserin bei dir zu werden ;)
    In allem, was du sagst, kann ich dir nur beipflichten. Dabei fand ich Liebesdreiecke früher gar nicht schlecht- bis sie in wirklich jedem einzelnen Buch aufgetaucht sind. Ich finde aber auch, dass es starke Unterschiede gibt. Wenn die Handlung und die Figuren trotz allem ihre Authentizität bewahren, bin ich dem Ganzen gar nicht so abgeneigt. Als positives Beispiel würde ich hier auch die Infernal Devices von Cassandra Clare nennen.
    Am nervigsten finde ich es immer, wenn das Liebesdreieck alle andere Handlung zerstört. Ich will bitte mit einer spannenden Geschichte unterhalten werden und nicht dem ständigen Gejammere der Protagonistin lauschen, die sich einfach nicht entscheiden kann xD Das hat mir zum Beispiel auch den zweiten Teil der Selection-Reihe ziemlich vermiest. Da hätte ich America wirklich an die Wand klatschen können! (Weiß doch jeder, dass Maxon viiieeel besser ist als Aspen, nicht wahr? xDD)

    Liebste Grüße,
    Sana

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    1. Hallo Sana,

      vielen, vielen Dank, das freut mich!! *o*
      Ja, das stimmt. Prinzipiell mag ich zwar generell das Schema nicht, aber es gibt genügend Bücher, in denen ich das Liebesdreieck akzeptieren kann, während es mir in anderen dagegen meist den Großteil der Handlung auf die Nerven geht. Dann geht es mir wie dir, und es versaut einfach die eine oder andere Handlung mit gutem Potenzial. -,-
      "Selection" habe ich noch nicht gelesen, daher kann ich das schlecht beurteilen, allerdings schreckt mich das Liebesdreieck jetzt schon ein wenig ab. :/
      Ansonsten nervt mich ähnlich wie bei dir auch diese absolut irrationale Häufigkeit der Liebesdreiecke - ich meine, so oft kommt es in der Realität mit Sicherheit nicht vor. ^^

      Liebste Grüße auch an dich :)

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