Montag, 3. August 2015

[Rezension] Serafina - Die Schattendrachen erheben sich

Autor: Rachel Hartman

Übersetzer: Petra Koob-Pawis

amerik. Originaltitel: Shadow Scale (2015)

Verlag: cbj

Seiten: 640

Erscheinungsdatum: 27.05.2015

ISBN: 978-3-570-15270-6

Gebunden mit Schutzumschlag; 18,99€
(Taschenbuch; 12,99€)
 
 
Serafina-Dilogie:
  • Das Königreich der Drachen  Rezi *klick*
  • Die Schattendrachen erheben sich
 
ACHTUNG - ENTHÄLT SPOILER ZUM VORGÄNGER
 

Klapptext:

Die untereinander um die Macht ringenden Parteien der Menschen und der Drachen stehen unmittelbar vor einem gewaltsamen Ausbrechen des Konflikts, der schon seit vielen Jahren zwischen ihnen schwelt. Die junge Serafina steht in dieser Situation erneut zwischen den beiden Welten, aus denen sie stammt, trägt sie doch auch Drachenblut in sich. Aber sie ist nicht die Einzige ihrer Art – und von diesen anderen Drachenmenschen erhofft sie sich Hilfe für ihre Heimat. So bricht sie auf, diese Verbündeten zu suchen, während sich alle daheim, auch ihre große Liebe Prinz Lucian, für die Schlacht um das Königreich Gorred und die Freiheit der Menschen rüsten.

 
Äußere Erscheinung:
Bei dem Titel ist das Die Drachen erheben sich prinzipiell passend, lediglich der Schatten-Teil leuchtet mir nicht so ganz ein.
 
Das Cover stellt ein immerhin gezeichnetes Mädchengesicht und Drachen im Hintergrund, ist daher auch nicht unpassend, wenn auch nicht sonderlich beeindruckend.
 
Meine Erwartung:
 
Nachdem der erste Teil mich überzeugen konnte, wollte ich natürlich auch den zweiten lesen.
 
Meine Meinung:
 
Es dauerte ein wenig, bis ich wieder die Bezüge und Figuren herstellen konnte, die ein wenig verblasst waren, nachdem das Lesen des ersten Teils schon ein Weilchen her war. Dank des Glossars und des Hineinschnupperns in besagten ersten Teil fand ich aber wieder in die Geschichte zurück.
 
Das Buch mag mit seinen 640 Seiten wie ein Wälzer erscheinen, dank des leicht fesselnden Schreibstils ließ es sich aber flüssig durchlesen und bot eine spannende Unterhaltung.
Gerade am Anfang beschränkt sich die Autorin auch nur auf die wesentlichen Ereignisse und vermeidet Längen, indem sie ereignislose Abschnitte zeitraffend zusammenfasst.
 
Die Handlung war nicht sonderlich vorhersehbar, sodass zwischenzeitlich sogar das Gefühl der Ausweglosigkeit und Verzweiflung auch bei mir ankam. Die Hintergründe sind dabei meist vielschichtig, auch die Drachen erhalten eine zusätzliche Tiefe.
Das Ende kam mir dann allerdings viel zu schnell abgehandelt vor, nachdem sich vorher alles entwickelt hat; es wirkte auf mich überhastet und so, als wollte die Autorin die Sache möglichst schnell und knapp zum Abschluss bringen.
 
Fazit: Unterhaltsam mit einem überhasteten Ende


 



Quelle Cover & Klapptext: cbj
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