Dienstag, 13. Oktober 2015

Anne Frank Tagebuch



Nein, das hier wird keine Rezension - wie wollte man dieses Buch schon rezensieren?
Dennoch möchte ich es nicht gelesen haben, ohne hier ein paar Worte dazu zu verlieren.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich viel zu lange gewartet habe, ehe ich es mir endlich gekauft habe. Ich wollte es schon seit Jahren lesen, aber aus irgendeinem unersichtlichen Grund ist es dabei geblieben. 
Was soll ich sagen? Jeder, der es bis jetzt noch nicht gelesen hat, sollte es nachholen, weil dieses Buch in meinen Augen zweifellos ein Must-Read ist.

Weil es eine unglaublich berührende Geschichte ist, die den irrationalen Terror des Nationalsozialismus dokumentiert. 
Entgegen aller Vernunft wollte ich zwischendurch glauben, es müsste ein Irrtum sein, Anne Frank kann doch nicht mit all ihren Träumen gestorben sein ... Unnötig zu erwähnen, dass sie es ist. 
Vielleicht ist die Geschichte gerade deshalb so berührend, weil es die an sich vollkommen alltäglichen Gedanken eines normalen Mädchens sind, mit denen wir uns irgendwo identifizieren können, auch wenn wir über 70 Jahre später leben. Insofern vermittelt das Tagebuch natürlich auch einen Einblick in die Welt einer Jugendliche Anfang des 20. Jahrhunderts. Und doch unterscheiden sich ihre Gedanken gar nicht mal so sehr von den unsrigen.

Umso erschütternder das Wissen, dass so ein Mädchen, wie jeder es sein könnte, ermordet wurde, nur weil sie eine andere Religion hatte; ermordet mit all ihren Träumen. Wie denen vom Schreiben.

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