Sonntag, 28. Juni 2015

75% Mai

Der Mai in der Statistik:

75% meiner gelesenen Bücher waren Contemporary.
75% meiner gelesenen Bücher stammen aus der Feder einer deutschen Autorin.
75% meiner gelesenen Bücher spielen in Deutschland.
75% meiner gelesenen Bücher beinhalten eine Liebesgeschichte.
An 75% meiner gelesenen Bücher hat Miss Duncelbunt eine nicht unwesentliche Mitschuld. Fühl dich ruhig angesprochen. :P
100% der Bücher wurden von einer Autorin geschrieben. xD
50% der Bücher waren Taschenbücher (und die anderen 50% für alle Mathebrains logischerweise Hardcover).

Äh. By the way: Anzahl der gelesenen Bücher: 4 xD
... von denen 100% nicht schlechter als eine Fünf-Büchlein-Bewertung abgeschnitten hat. Kann sich sehen lassen, oder? ;D

Schluss mit Zahlen, hier sind sie, beim Klicken auf den Titel gelangt ihr in bekannter Weise zur Rezension (oder sowas in die Richtung):

Beide Bücher sind unterhaltsame, romantische und sehr süße Liebesgeschichten für Zwischendurch:
Loving (Katrin Bongard) wird außerdem noch aus der Sicht einer Buchbloggerin erzählt; diese Seite kommt gut rüber, sodass man sich als Buchblogger schnell wiederfinden und sich auch mit der Protagonistin identifizieren kann.
Der Geschmack von Sommerregen (Julie Leuze) beinhaltet auch einen faszinierenden Aspekt in der Persönlichkeit der Protagonistin.
Obwohl alle Bücher toll waren, erlaube ich mir dennoch, einen Top des Monats zu küren: Was fehlt, wenn ich verschwunden bin (Lilly Linder) besticht durch eine unglaubliche Emotionalität und einen umwerfenden Schreibstil - das Buch ist einfach grandios und ihr solltet es einfach alle lesen!!
Slide (Jill Hathaway) war ein spannender Fantasythriller mit einer innovativen Idee und einer sympathischen Protagonistin, die unter der Krankheit Narkolepsie leidet.





Seit dem Mai folgt mir Lara - danke! :)

Dann bin ich mal gespannt, wie eure Junis so aussehen. xD

Eure Dana ♥

Donnerstag, 25. Juni 2015

Le Petit Prince

on ne voit bien qu'avec le cœur. L'essentiel est invisble pour les yeux. (Seite 76)
 
Madames et Monsieurs,

heute geht es um Le Petit Prince, auch The Little Prince und den meisten auch geläufig unter Der kleine Prinz. Ein kleines Büchlein von nichtmal 100 Seiten, geschrieben von Antoine de Saint-Exupéry, in meiner Ausgabe farbig (!) vom Autor illustriert, erstmals erschienen 1943 in Amerika, beziehungsweise 1945 in Frankreich.

Oder auch: Ich habe tatsächlich ein Buch auf Französisch gelesen. Das erste für mich. Wie sich vielleicht der ein oder andere erinnert, habe ich im vergangenen Herbst so eine Überlegung angestellt und diese jetzt in die Tat umgesetzt. Et voilà: Le Petit Prince. In Farbe. Auf Französisch.
Ich habe im Übrigen infolge meiner Faulheit was das Nachschlagen unbekannter Vokabeln angeht möglicherweise nicht alles richtig verstanden, daraus resultierende Unstimmigkeiten bitte ich zu entschuldigen.



«Où sont les hommes? reprit enfin le petit prince. On est un peu seul dans le désert ...
- On est seul aussi chez les hommes», dit le serpent. (Seite 64)

Natürlich habe ich von dem Buch gehört und kannte auch Bruchstücke der Geschichte, gelesen habe ich es vorher aber noch nicht und irgendwie unterschied sich meine Erwartung ein wenig von dem Inhalt, weswegen ich zu Beginn des Buches ein wenig irritiert war.
Der Leser findet sich zusammen mit dem namenslosen (denke ich mal) Ich-Erzähler, der Pilot ist, in der Wüste mit einem kaputten Flugzeug und einer Wasserration für acht Tage wieder. Im nächsten Moment lernt man dann den kleinen Prinzen kennen, der von einem wirklich sehr kleinen Planeten kommt und andere Planeten kennenlernen will. Im Verlauf des Buches erzählt er nun von ebendiesen anderen Planeten, wir kehren aber auch zu der Haupt- bzw. auch betrachtbar als Rahmenhandlung zurück.

Das Buch ist ursprünglich ein Kinderbuch und dementsprechend süß, beispielsweise ist es echt rührend, wie sich der kleine Prinz um seinen Planeten kümmert. Dennoch ist keine Naivität vorhanden, im Gegenteil, dieses Buch sollten auch Erwachsene lesen.
Es gibt unglaublich viele Denkansätze sowie Gesellschaftskritik - gerade das passt zu unserer Zeit fast noch besser als zu der von 1945. Gesellschaftskritik, die ein Erwachsener wohl eher versteht als ein Kind, das möglicherweise eher die Geschichte und nicht die Aussage zwischen den Zeilen sieht. Mehr als einmal wundert sich der kleine Prinz über die merkwürdigen Erwachsenen und als Leser verspürt man vielleicht auch hin und wieder ein Stück schlechtes Gewissen, wenn man Eigenschaften dieser Erwachsenen in sich selbst wiederfindet.

Das Französisch ist, vermutlich auch weil es ein Kinderbuch ist, relativ leicht zu verstehen, auch wenn ich erstmal damit klarkommen musste, dass bei wörtlicher Rede anscheinend je nach Lust und Laune Anführungszeichen gesetzt oder eben nicht gesetzt werden - zugegeben mag da ein System drin sein, das deutsche System wirkt diesbezüglich aber auf mich verständlicher. ^^
Die Kapitel sind sehr kurz, was das Lesevergnügen nochmal leichter macht, die farbigen Illustrationen sind auch ganz niedlich und alles in Allem war es ganz unterhaltsam und ich kann es jedem empfehlen, der auch mal auf Französisch lesen möchte.
 

Montag, 22. Juni 2015

Hilfe, ich habe einen SuB!!!

Ich sehe schon vor mir, wie einige von euch entnervt mit den Augen rollen und murmeln: "Jaja, das hast du doch schon vor knapp einem Jahr schon mal gejammert." Und wie die mit ihren 10-Meter-Türmen nur nachsichtig lächeln. Okay, das nachsichtige Lächeln ist vielleicht immer noch angebracht.
Aber die Sache ist ernst: Mein SuBchen ist kein SuBchen mehr!!

Statt eines süßen Stäpelchens Lesenachschub türmt sich auf meinem Nachtisch nun ein Türmchen ungelesener Bücher auf, das mich im Schlaf zu erschlagen droht. (Gibt's das eigentlich? Wurde schon mal jemand von seinem SuB erschlagen?)

How to get a SuB:

  1. Entdecke Arvelle und tolle Mängelexemplare (die manchmal als einziges Makel diesen Aufdruck tragen) für dich und erfreue dich auch sonst am Büchershopping.
  2. Habe keine - aber auch wirklich GAR KEINE - Zeit zum Lesen.

Okay, zugegeben, es sind nur 18 Bücher. Diese Zahl wird jetzt vermutlich auch dem Rest angesichts meines Verzweiflungsschreis ein mildes Lächeln entlocken. Aber dafür, dass ich vor einem Monat noch bei unter zehn Büchern oder so war ...?

Dazu habe ich in letzter Zeit ziemlich viel um die Ohren und komme sehr zu meinem Leidwesen nicht zum Lesen - was auch der Grund dafür ist, dass ich euch mit Gequatsche vollspame. Oder mit Gejammer. *HUST*
Tja, und so wächst mein SuB. :x Ich hoffe nur, mein leerer Geldbeutel zwingt mich demnächst, mit meinem beängstigenden Kaufrausch aufzuhören. Und die Sommerferien mögen viel Zeit zum Lesen bringen. ^^

Könnt ihr euch noch daran erinnern, wann ihr zuletzt keinen SuB hattet? ^^
(Ich hatte das letzte Mal GAR KEINEN SuB ... vor meiner Bloggerzeit. xD Spricht für sich, oder? ;D Tja, seitdem werde ich umfasst informiert und überzeugt ...)


Viele Grüße von Danas SuB! ♥

Freitag, 19. Juni 2015

[Meinung] Die Jäger der Nacht



Andrew Fukuda
übersetzt von Kristian Lutze
amerik. "The Hunt"
Ravensburger
ca. 400 Seiten
978-3-473-40089-8



Heute mal wieder keine richtige Rezension.
Dieses schöne Schätzchen hier hat mich zu diesem Post veranlasst und das aus dem einfachen Grund, das ich diese jahrelange Wunschlisten-Leiche als günstiges Mängelexemplar erstanden habe. Ich hatte mir auch schon einen Keks gefreut (leider nur im übertragenen Sinne), bis sich mir dann auch offenbarte, warum ich es so günstig bekommen habe: Nachdem der zweite Teil "Die Jäger des Lichts" erst im letzten Jahr erschienen ist, wird der Verlag den dritten Teil nicht mehr rausbringen.
Punkt. Aus. Ende. Für mich gestorben.
Damit stand von Anfang an fest, dass ich diese Reihe auch nicht weiter verfolgen werde, weil ich keine Lust habe, sie mir auf Englisch zu holen und ... na ja.

Meine Erwartungshaltung war also alles andere als gut für das Buch, ehrlich gesagt habe ich mir fast gewünscht, es könnte schlecht sein, damit ich die Reihe ohne schlechtes Gewissen abbrechen kann. Dieses Gefallen tat mir das Buch allerdings nicht.
Es offenbarte sich als fesselnder Pageturner, den ich trotz akuten Schlafbedarfs erst beiseite legen konnte, als ich die 400 Seiten durch hatte. Das lag unter anderem daran, dass dem Leser keine Sekunde Zeit gelassen wird, Atem zu holen. Es passiert wirklich immer was, immer ist Action, immer ist hohe Spannung da.

In dem Buch besteht eine Gesellschaft nur aus Vampiren (bzw. sowas in der Art), die Menschen sind nahezu ausgerottet. Bis auf Gene. Gene ist ein Mensch, der in ihrer Mitte lebt, in der ewigen Angst, entdeckt zu werden. Er muss seinen Körpergeruch überdecken, jedes Haar rasieren und sich perfekt ihren Verhaltensweisen anpassen sonst ist er verloren. Ein Tropfen Blut, ein Zittern, ein Lächeln, ein Niesen, ein Zucken und er wird zerfleischt.

Diese Idee fand ich zudem ziemlich gut entwickelt, diese ständige, paranoide Angst vor dem Entdecktwerden kam sehr gut rüber, man spürt sie durch die Seiten, sodass ein dunkles, unheimliches, vielleicht auch leicht horrorähnliches Feeling entsteht.
Auch war es faszinierend, wie normale und gleichzeitig wie monsterhaft diese Vampir-Wesen wirken. Im Übrigen rasten diese bei dem kleinsten Geruch von Menschen sofort absolut aus, gieren nach dem Fleisch von diesem und sind kalt und skrupellos. Wie Bestien, eben. Auf der anderen Seite haben die dann aber auch ganz normalen Schulunterricht.

Ich kam allerdings nicht immer so ganz mit Genes Handlungen klar, manchmal war es dann doch ein bisschen zu viel des Guten und immerhin kann ich sagen, dass ich nicht unbedingt wissen muss, wie es weitergeht, auch wenn durchaus ausreichend Potenzial vorhanden ist.

Dienstag, 16. Juni 2015

[Gequatsche] Die deprimierende Leere im Regal

Hallo ihr Lieben,

im Umgang mit den Verlagen muss man als Leser so manche Dinge ertragen. Coverwechsel. Formatwechsel. Reihen, die einfach nicht weiter übersetzt werden.

Gerade letzteres sorgt immer wieder für Frustration.
Vor kurzem habe ich als günstiges Mängelexemplar "Die Jäger der Nacht" (Andrew Fukuda) erstanden. Der zweite Band "Die Jäger des Lichts" ist 2014 erschienen. Der dritte Teil findet sich nur auf Englisch, und nachdem schon sowas gemunkelt wird, habe ich beim Verlag angefragt - nein, der dritte Teil wird nicht mehr übersetzt.
Das lässt mich dann zurück mit einem Buch auf dem SuBchen, das ich als Reihe einheitlich nicht beenden kann, es sei denn, ich kaufe mir den ersten Band auch noch auf Englisch. Juhu. Ich geh dann mal in Begeisterungsstürme ausbrechen.

Vor ein paar Wochen habe ich "Slide" (Jill Hathaway) gelesen, ein tolles Buch, das auch als Einzelband stehen kann, was insofern gut ist, als dass der zweite Teil anscheinend nicht mehr übersetzt wird.

Vor ein paar Monaten habe ich zusammen mit Anna, Marianne und Miss Duncelbunt "Anna im blutroten Kleid" (Kendall Blake) gelesen, wie sich der ein oder andere vielleicht noch erinnert, ein wirklich richtig tolles Buch. Nur um dann anschließend zu erfahren, dass auch hier der zweite Band nicht weiter übersetzt wird.
Und hier frage ich mich wirklich warum, schließlich ist das Buch lange nicht so unbekannt wie Reihen, die bis zum Schluss übersetzt werden, auch wenn sie kaum einer kennt.

Ich verstehe schon, dass es marketingtechnisch ziemlich schlecht ist, wenn ein Buch nicht den gewünschten Ertrag einbringt und so gesehen ist der Entschluss, dann den Rest nicht weiter zu übersetzen, um diese Kosten zu sparen, vielleicht nicht so ganz unverständlich, als Leser stößt das jedoch immer wieder auf Frustration.
Als Leser hat man begonnene Reihen im Regal, die nie beendet werden. Enden, die man nur erfährt, wenn man auf Englisch (in der Regel) umschwänkt. Was entweder für fehlende Einheitlichkeit im Regal führt, oder dazu, dass man sich gleich die ganze Reihe nochmal in der Originalsprache holt.

Klar geht man als Verlag mit jeder neuen Reihe ein Risiko ein. Aber gerade wenn Bücher dann gar nicht so unbekannt sind, wäre es für den Leser ganz schön, wenn man die dann auch zu Ende übersetzt. Zumal es sich bei den oben aufgeführten Bücher um Bücher handelt, die ziemlich gute Resonanzen erhalten haben.

Welche Bücherreihen kennt ihr, die nicht weiter übersetzt werden? Akzeptiert ihr die Gründe der Verlage oder überwiegt bei euch die Frustration als Leser?

Eure Dana

Samstag, 13. Juni 2015

Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

«Es ist so laut, seit die Stille tot ist.» (Seite 69)



 
Autor: Lilly Lindner
 
Verlag: Fischer
 
Seiten: 400
 
Erscheinungsdatum: 19.02.2015
 
ISBN: 978-3-7335-0093-1
 
Taschenbuch mit Klappbroschur; 9,99€
 
 

Mittwoch, 10. Juni 2015

Liebster Award in der Jubiläumsausgabe

Hach, Leute, ich liebe euch! :'D Es ist so unglaublich faszinierend zu beobachten, wie ein Award anscheinend nie ausstirbt und wie es immer noch liebe Menschen gibt, die mich dafür nominieren. ^^

Die Ehre, mich zum zehnten Mal nominiert zu haben - JUBILÄUM *LuftschlangendurchsInternetschmeiß* - gebührt Lara - vielen Dank dafür! *-*





Die Regeln schenken wir uns heute, die kennt eh jeder. Stattdessen lege ich mal gleich mit Laras Fragen los:


1.) Du darfst in die Welt eines Buches eintauchen und so leben, wie die Protagonisten. Welches Buch ist es und warum?

Keine Ahnung, irgendwie hätte ich ein Faible für Celaena Sardothien aus Throne of Glass (Sarah J. Maas). *o*

2.) Welches Buch war dein wohl größter Fehlkauf?

FehlKAUF schließt schonmal alle Bücher aus, die ich mir ausgeliehen oder die ich geschenkt bekommen habe ... Spontan fällt mir da "Bevor ich sterbe" von Jenny Downham ein. Das konnte meine Erwartungen so gar nicht erfüllen, ich fand es ziemlich oberflächlich und die Protagonistin war mir total unsympathisch.

3.) Dein Haus wird überflutet und du kannst nur 5 Bücher retten, welche wären das?

Immer dasselbe. Mal werde ich gezwungen, auf eine einsame Insel zu ziehen, dann brennt mein Haus, dann ist eine Alieninvasion, dann brennt mein neues Haus und das nächste wird dann überflutet und jedes Mal darf ich nur ein paar Bücher retten ... Moment mal, wenn ich das alles zusammenrechne, kann ich doch eigentlich mittlerweile meinen halben Bücherbesitz retten. Zählt das? xD

Okay, okay, stellen wir uns alles vor, mein Haus wird schon dieser Pechsträhne überflutet. Als Beginn der Pechsträhne. (Sehr rosige Zukunft ...)
Obligatorische Antwort: "Das Schicksal ist ein mieser Verräter", ein Percy Jackson - Band, ein Throne of Glass - Band, "Tote Mädchen lügen nicht" (Jay Asher) und weil die Harry Potter - Bücher nicht in meinem Regal stehen, schummele ich ein wenig und sage "Entbrannt" (Jessica Shirvington).

4.) Du darfst dir in einer Buchhandlung 5 Bücher aussuchen, welche willst du unbedingt haben?

Oh, schön, dann habe ich ja jetzt wieder 10 Bücher in meinem Regal!
Okay, weit oben auf meiner Wunschliste stehen derzeit "Rot wie das Meer" (Maggie Stiefvater), "Sommer unter schwarzen Flügeln" (Peer Martin), "Solange die Nachtigall singt" (Antonia Michaelis), "Die fünfte Welle" (Rick Yancey) und der zweite Teil der Legend-Trilogie (Marie Lu).

5.) Liest du immer nur ein Buch oder auch mal fünf gleichzeitig?

In der Regel lese ich nur ein Buch, weil ich mich darauf voll und ganz konzentrieren möchte und nicht mehrere Geschichten durcheinanderwirbeln will. Weil ich lieber ein Buch beende und das nächste anfange, anstatt mehrere Bücher angefangen rumliegen zu haben. Weil ich am liebsten voll und ganz in eine Geschichte eintauche und in der Welt im besten Fall auch außerhalb des aktiven Lesens hängen bleiben will.
Wie nahezu jede Regel hat diese auch Ausnahmen und zwar zwei: Schullektüren lese ich gerne parallel, oft weil die Geschichte eh nicht in mein übliches Leseschema fällt, gerade Klassiker lesen sich nunmal langsamer und da lese ich als Abwechslung gerne auch ein flüssig geschriebenes Jugendbuch (alles Ansichtssache, ich weiß). Die andere Ausnahme sind Leserunden, weil hier das Buch meistens in Abschnitte geteilt wird beziehungsweise nur gestaffelt gelesen wird, schiebe ich auch hier gerne ein anderes Buch ein, um nicht im übertragenen Sinne zu verdursten, wenn ich außerhalb der Leserunde lesen möchte. ^^

6.) Von welchem Genre lässt du lieber die Finger und warum?

Erotik, weil das für mich stark an Pornographie grenzt (vor allem mit ausgeprägtem Kopfkino) und es mich ehrlich gesagt auch langweilt. Schiebt es auf mein zartes Alter, aber ich bezweifle, dass das in zehn Jahren anders aussieht. xD

7.) Was ist der ungewöhnlichste Ort, an dem du gelesen hast?

Die Frage hatte ich schonmal irgendwo. Wenn ich mich recht entsinne, habe ich damals geantwortet, dass ich zumindest nie auf einem Baum lesen würde, weil ich schneller runterfallen würde, als ich das Buch überhaupt aufschlagen könnte ...
Ehrlich gesagt bin ich nicht so der Typ für ungewöhnliche Leseorte. ;)

8.) Hast du neben dem Lesen auch noch andere Obsessionen (Serien, Schminken, Sport, etc.)?

Schreiben. Ohne Schreiben könnte ich nicht leben!! *---------*

Und ich bin süchtig nach Schokolade und Tee. ^^

9.) Wenn in Büchern Lieder erwähnt werden, hörst du sie dir dann an?

Ich nehme es mir immer vor und komme anschließend nicht dazu. xD

10.) Liest du lieber Taschenbücher, Hardcoverausgaben oder E-Books?

Hardcover. E-Books sowieso schonmal gar nicht, aus bekannten Gründen. Und Hardcover sehen einfach schöner aus als Taschenbuch, sehen ein wenig mehr nach Buch aus (wenn ihr versteht, was ich meine ^^) und haben meist auch die schönere Gestaltung. Und es fühlt sich schöner an. *o*

11.) Wie bist du auf deinen Blognamen gekommen und was bedeutet er für dich?

Ah, äh, mein Blogname. *hust* Ich überleg ja immer noch, ob der nicht zu kitschig ist.  xD Na ja, die Herkunft von Buch ist logisch, und diese bedeuten eben für mich, sich in andere Welten zu träumen, also in Traumwelten. Und zusammengesetzt ergibt sich das äußerst kreative Wort Buchtraumwelten. xD



Viele liebe Grüße! ♥
Eure Dana

Sonntag, 7. Juni 2015

[Rezension] Die Feenjägerin


„Wir alle müssen herausfinden, wer wir sind, Kam. So oder so.“ (Seite 80)

Autor: Elizabeth May
Übersetzer: Kathrin Wolf
engl. Originaltitel: The Falconer (2014)
Verlag: Heyne
Seiten: 400
Erscheinungsdatum: 09.02.2015
ISBN: 978-3-453-31609-6
Taschenbuch; 13,99€


Trilogie:
  • Die Feenjägerin
  • engl. The Vanishing Throne
  • erscheint voraussichtlich 2016 auf Englisch


Klappentext:

Schön, talentiert und tödlich – Aileana Kameron hat nur ein Ziel: die Feen, die ihre Mutter getötet haben, zur Strecke zu bringen

Ballsaison im Edinburgh des Jahres 1844: Jeden Abend verschwindet die junge und bildschöne Aileana Kameron für ein paar Stunden vom Tanzparkett. Die bessere Gesellschaft zerreißt sich natürlich das Maul über sie, aber niemand ahnt, was die Tochter eines reichen Marquis während ihrer Abwesenheit wirklich tut: Nacht für Nacht jagt sie mithilfe des mysteriösen Kiaran die Kreaturen, die vor einem Jahr ihre Mutter getötet haben – die Feen. Doch deren Welt ist dunkel und tückisch, und schon bald gerät Aileana selbst in tödliche Gefahr ...


Donnerstag, 4. Juni 2015

[Gequatsche] Warum es mir schwerfällt, Team XY in einem Liebesdreieck zu sein

Hallo ihr Lieben,

ihr kennt das vermutlich. Team Peeta oder Team Gale, Team Ash oder Team Puck, Team Edward oder Team Jacob, Team Henry oder Team Grayson, ... Diese ganzen Vorlieben in dem Buchuniversum, wenn es in einem Buch zwei männliche Love Interest-Kandidaten gibt.

Prinzipiell mag ich Liebesdreiecke sowieso nicht, dieses ganze nervige und mittlerweile nicht mehr realistische Hin und Her, bei dem ich irgendwann einfach schreien will: "ENTSCHEIDE DICH DOCH ENDLICH, MÄDEL!" Bei dem in den besten Fällen der am Ende Verlierende einem irgendwie leid tut. Genau genommen gibt es nur eine Reihe, bei der ich das Liebesdreieck mochte: Die Erwacht -Reihe von Jessica Shrivington. Warum? Weil es kein nerviges Hin und Her gibt, alles irgendwie logisch ist, nicht so unrealistisch und einfach total gut dargestellt.

Aber sonst fällt es mir immer schwer, zu einem Team von einer der beiden Kandidaten zu gehören. Vielleicht geht es euch ja genauso, aber mir ist in der Regel von Anfang an klar, wer das scheinbare Duell um die letztendliche Gunst des Mädchens gewinnt und von daher sehe ich keinen Reiz darin, für den anderen mitzufiebern, wenn mir doch eh klar ist, dass er die Hand seiner Liebe nicht kriegt. Okay, vielleicht kann ich mich dann anschließend dahinstellen und sagen: Ich wäre aber für DEN gewesen. Dann konzentriere ich mich irgendwie lieber auf den Kandidaten mit dem höheren Potenzial.
Soweit meine Theorie. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Gewinner in erstaunlich vielen Fällen die dunkleren Typen sind und ich nunmal ein Bad Boy - Faible habe.
Ganz ehrlich? Keine Ahnung. Dennoch geht es mir eigentlich fast nie so, dass ich doch für den potenziellen Verlierer mitfiebere, nur um am Ende enttäuscht zu sein, dass dieser erwartbarerweise doch abgeschossen wird. Vielleicht bin ich auch einfach nur zu sehr Realistin. Ich hätte nie gedacht, dass ich sowas mal sagen würde. xD

Eure komische Dana

Montag, 1. Juni 2015

[Rezension] Der Geschmack von Sommerregen

«Ein einsamer Wolf zu sein, warum auch immer, ist zweifellos sexy.
Eine einsame Halluzinierende zu sein zweifellos nicht.» (Seite 61)


Autor: Julie Leuze

Verlag: Egmont INK

Seiten: 320

Erscheinungsdatum: 11.07.2013

ISBN: 978-3-86396-062-9

Gebunden; 14,99€




Klapptext:

Sophie ahnt nicht, dass ein halbes Lächeln alles auf den Kopf stellen wird. Dass ein einziger Blick aus schokoladenbraunen Augen ausreichen wird, um ihre Welt in Funken sprühendes Himmelblau zu tauchen. Dass ein einziger Kuss ihr den Mut verleihen wird, dem Familiengeheimnis auf den Grund zu gehen, das ihr Leben bis jetzt bestimmt hat. Mattis ahnt nicht, dass Sophie ihm entlocken wird, was er vor allen anderen verbirgt. Dass er sich mit ihr so sicher fühlen wird wie noch mit niemandem zuvor. Beide ahnen nicht, dass ihre Liebe sie über sich selbst hinauswachsen lassen wird. Sophie und Mattis. Mattis und Sophie.