Freitag, 29. April 2016

[Rezension] Embers & Ash

No one is immune to her own experiences. (Seite 14)



Autor: T.M. Goeglein
Verlag: speak
Seiten: ~320
Erscheinungsdatum: 2015 (2014)
ISBN: 978-0-14-751553-7
Taschenbuch








Trilogie:

! ACHTUNG - ENTHÄLT SPOILER ZU DEN VORGÄNGERN !

Inhalt:

Als Sara Jane fast schon aufgeben wollte, entdeckte sie einen Hinweis auf den Ort, an dem die ultimative Macht versteckt sein soll. Sie setzt ihre Hoffnung darin, um endlich ihre Familie zu finden. Doch ihre neuen Verfolger entpuppen sich als Russen, die, die sich mit dem Outfit einen grausamen Straßenkrieg liefern ...

“Where there’s life, there’s hope” (Seite 150)


Äußere Erscheinung:

Wie bei den Vorgängern.

Meine Erwartung:

Ich war gespannt auf das Ende der Trilogie.

Meine Meinung:

Von der ersten Seite an Action- das kennen wir ja mittlerweile. Das Buch war noch fesselnder und mitreißender als die Vorgänger, gerade weil sich die Geschichte dem Ende zuneigt und man sich als Leser unweigerlich fragt, wie dieses aussieht. Ich flehte innerlich, dass alles glücklich enden möge, konnte gar nicht abwarten, zu erfahren, wie es endet, litt mit der Protagonistin mit und hoffte, dass ihre Entscheidungen richtig sein würden.
Es war einer dieser Abenden, an denen ich eigentlich infolge von Schlafmangel früh ins Bett gehen wollte und mich doch nicht von den Seiten trennen konnte, weil es eines der Bücher ist, die einen nicht loslassen, bis man es beendet hat. Und so viel kann ich verraten: Auch emotional hat es mich mitgenommen.

Relativ im Fokus stehen diesmal auch der innere Konflikt und die Entwicklung von Sara Jane. Durch das Blut an ihren Händen und der neuen Verantwortung ist sie skrupelloser geworden, nicht länger ein unschuldiges Mädchen. Und so steht sie zwischen den unbedarften Idealen von einst und den Dingen, die sie tun muss. Zwischen dem ganz normalen Mädchen und der Verbrecherin, die sie zu werden droht. Dieser Konflikt wird anschaulich herausgearbeitet, dennoch versinkt Sara Jane niemals in Selbstmitleid, sondern kämpft für ihre Familie - und würde für deren Befreiung alles tun.

When I was younger and broke a rule, or got too angry at my little brother, my dad would warm me that there was always a line that shouldn’t be crossed. I’d never again be who I used to be, but if I could stop before crossing that line, maybe I could save a part of myself. (Seite 15)

Auf der anderen Seite steht Doug, bis dato nur der Denker hinter allem, der jetzt aber zunehmend aktiv teilhat und plötzlich mit für Sara Jane mittlerweile alltäglichen Situationen konfrontiert wird, in denen er dann auch mal Panikattacken erleidet, was ihn wieder als einen Charakter mit Schwächen auszeichnet.
Generell ist er ein Charakter, den man irgendwie gern hat, und ich finde es super, dass seine Identitätskrise vor allem auf sein Übergewicht und die jahrelange soziale Vernachlässigung, seine ignoranten Eltern und das Mobbing zurückzuführen ist, und die Tatsache, dass er homosexuell ist, quasi nur beiläufig erwähnt wird.

Die Liebesgeschichte tritt hier endgültig in den entfernten Hintergrund, dafür kommen weitere Geheimnisse ans Licht, auch die ein oder andere Wendung kam für mich überraschend.

Fazit: Absolut mitreißender, actionreicher und fesselnder Abschluss!


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