Mittwoch, 28. Dezember 2016

Die erste Trilogie meiner Bloggerzeit [+Gewinnspiel]

Wo ist denn bitte die Zeit geblieben??? Es kommt mir wie vorgestern vor, dass ich diesen Blog online gestellt und meinen ersten Post veröffentlicht habe, aber tatsächlich ist das schon drei Jahre her. 
Drei ganze Jahre. 

Drei Jahre mit über 2750 Kommentaren, von denen die Hälfte aus meinen Antworten besteht. Kommentare, die mich zum Lächeln gebracht, mich berührt und mir so oft den Tag versüßt haben, wenn ihr mit euren lieben Worten auf mein Geschriebenes eingegangen seid. Ehrlich, jeder einzelner Kommentar bedeutet mir immer noch unglaublich viel.
Drei Jahre mit über 46500 Seitenaufrufen, die mir zeigen, dass mein Geschriebenes wirklich gelesen wird, was unglaublich erscheint.
Drei Jahre mit 110 Followern über GFC, 10 über Bloglovin und 40 über Google+. Menschen, die meinen Blog lesen.
Drei Jahre mit 360 Posts, unzähligen Rezensionen, mit tollen Büchern, vor allem aber mit euch

Und deswegen möchte ich euch danken. Danken für den Austausch, über Bücher und manchmal auch die Welt, danken für liebe Worte und Kritik, für Lob und Rückmeldungen. Danken für gemeinsame Leserunden oder -duette, für unvergessliche Lesenächte und ins Besondere an die Let it Burn-Gruppe auch dafür, uns im Real Life begegnet zu haben.
Bloggen hat mir unheimlich viel gegeben, die Bekanntschaft mit so tollen Leuten wie euch, deren Worte mich hochziehen, deren Ratschläge mich schon gelassener sehen lassen haben, deren Empfehlungen maßgeblich mein Leseverhalten beeinflussen. 
Ich könnte jetzt noch ewig fortfahren, aber ich setze das mal alles stellvertretend in ein riesiges
  DANKESCHÖN!!!!!!!

Nun steht also schon die erste Trilogie meiner Bloggerzeit im Regal, aber ich hoffe, dass es nicht dabei bleiben wird, und die Reihe weitere Teile bekommen wird. Noch könnte ich nämlich nicht auf dieses liebgewonnene Hobby verzichten, auch wenn es in letzter Zeit aufgrund von Schulstress etwas ruhiger geworden ist.

Und weil ich meinen Lesern zu meinem Bloggergeburtstag einfach auch mal danken will, verlose ich unter euch ein Buch, das ich selbst ehrlich gesagt auch noch nicht gelesen, aber doppelt hier rumliegen habe - und die Rezensionen sind im Allgemeinen ziemlich gut. ;)

Es handelt sich um "The Perks of Being a Wallflower" von Stephen Chbosky, die englische Taschenbuchausgabe, auf Deutsch heißt es "Das ist also mein Leben". Die ultimative Chance, um mal ein bisschen auf Englisch zu lesen, schließlich sind das nur 230 Seiten. ^^




Schreibt mir einfach in die Kommentare, mit welchem Buch ihr besonders schöne Erinnerungen verbindet und warum! Gebt bitte außerdem eure E-Mail-Adresse an.

Das Gewinnspiel läuft bis zum 14. Januar 2017, 24:00 Uhr, danach wird ausgelost, der Gewinner erhält dann von mir eine Mail und wird auf meinem Blog bekanntgegeben.

Das Kleingedruckte:
Du musst mindestens 18 Jahre alt sein oder die Einverständnis deiner Eltern haben.
Der Gewinn verfällt, wenn du dich nicht innerhalb einer Woche bei mir meldest, dann wird neu ausgelost.
Der Versand erfolgt nur nach Deutschland oder Österreich.
Es gibt keine Barauszahlung des Gewinns.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Ich übernehme keine Haftung dafür, wenn der Gewinn über den Postweg beschädigt oder verloren geht.
Deine Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.

Auf viele weitere tolle Jahre! ;)

Eure Dana ♥

Samstag, 24. Dezember 2016

Einfach auch mal das Positive sehen

Ungerechtigkeit, Benachteiligung, Armut, ... Es gibt so viel in der Welt, über das wir diskutieren. Wir erörtern die Probleme, Probleme wie Unterdrückung, sei es aufgrund unterschiedlicher ethnischer, religiöser, sexueller, politischer, äußerlicher Angehörigkeit oder was auch immer dem Menschen noch so als Unterscheidungskriterium einfällt; wir erörtern, wir suchen Lösungen. Wir regen uns über das Unrecht der Welt auf, darüber, was verändert werden muss. Aber vielleicht sollten wir zwischendurch auch mal sehen, was schon verändert wurde.
Damit meine ich nicht, dass wir die Probleme ignorieren sollen. Dass wir keine Lösungen suchen oder die Welt verändern sollen. Ich gehöre auch zu denen, die sich gerne den Kopf zerbrechen, wie es immer besser werden könnte.

Aber manchmal, manchmal sollten wir auch mal den Dingen einen Blick widmen, die schon getan wurden. Ich kann als Frau studieren, alleine leben, nahezu jeden Job wählen - das wäre vor hundert, ja, vor fünfzig Jahren noch nicht möglich gewesen. 
Das deutsche Gesetz gibt Menschen aller Ethnien, Religionen, etc. nahezu gleiche Rechte - auch das war vor hundert Jahren nicht selbstverständlich. Wir dürfen frei unsere Meinung äußern. Wir dürfen diese Probleme erörtern, öffentlich nach Lösungen suchen. Es steht uns frei, uns so zu informieren, wie wir wollen. Wir leben in einem Erste-Welt-Land, können morgens heiß duschen und abends nochmal, wenn wir wollen, wir haben genug zu essen, wir feiern Weihnachten mit Bergen an Geschenken. Wir haben Bildung und hunderte Möglichkeiten.

Und ja, ich weiß, dass dieses "wir" seine Grenzen hat. Und wo. Und auch hier. Und ja, mir fallen zu all dem schon wieder zig Abers ein, Einschränkungen, Verbesserungsvorschläge, Ungerechtigkeiten. Aber wenn wir die ganze Zeit nur darauf achten, was wir ändern müssen, verlieren wir vielleicht irgendwann den Blick dafür, was schon erreicht wurde. Was Menschen schon verändert haben - und was uns als Vorbild gilt. Wofür wir dankbar sein können.
Und ganz eigentlich sind wir alle am Leben. 

Vielleicht sollten wir zwischendurch einfach mal kurz inne halten und das sehen, was wir haben, und nicht nur das, was fehlt. Um das Ganze zu sehen. Gerade in dieser Zeit. Um den Blick für die Wirklichkeit nicht zu verlieren. 
Denn eigentlich geht es uns gar nicht so schlecht, wie man manchmal glauben mag. Eigentlich ist unsere Gesellschaft im Vergleich nicht so ungerecht. Natürlich gibt es viel, das noch verbessert werden kann. Aber auch viel, dass schon besser wurde. Und bevor wir in Verzweiflung über die Ungerechtigkeit der Welt versinken, sollten wir einfach auch mal das Positive sehen.

In dem Sinne: Frohe Weihnachten euch allen!! ♥

Eure Dana

Sonntag, 18. Dezember 2016

Bookish Sunday #8 - Buch für die kalte Jahreszeit


Huhu,

ich bin heute wieder mal bei Ines' Aktion dabei, da ich ja sonst nichts auf die Reihe kriege. xD (Ehrlich, ich hab noch vier ungeschriebene Rezensionen und weiß gar nicht mehr, was ich da schreiben wollte, nur dass ich sie schreiben wollte. Na ja, dann wirds eben weniger ausführlich. Plus noch eine Postidee und einen komprimierten Monatsrückblick. An Postideen mangelt es nicht, eher an Zeit und Motivation. xD)
Jedenfalls, hier die Frage für heute:

Hast du ein Buch, das du dir extra für die kalte Jahreszeit aufgehoben hast und nun liest?

Eigentlich heb ich mir höchstens Bücher auf, die im Winter spielen, weil die im Sommer zu lesen würde mich als Sommerkind deprimieren. xD So ein Buch steht dieses Jahr allerdings nur auf meiner Weihnachtswunschliste ("So kalt wie Eis, so klar wie Glas" von Oliver Schlick) ... na ja, vielleicht bekomme ich das ja. Wobei es eher weiter unten stand. xD
Ansonsten komme ich momentan eh nicht zum Lesen und hebe mir alles für die Weihnachtsferien auf - siehe meinen Post von letzter Woche.
Gerade High Fantasy eignet sich meiner Meinung nach hervorragend für ein paar gemütliche Lesestunden mit Kuschelsocken und Pullover unter der warmen Decke mit einem Heißgetränk (oder auch nicht, aus Angst vor der Zerstörung des Buches), während es draußen klirrend kalt ist. ♥

Einen schönen vierten Advent euch allen! ♥
Eure Dana

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Solitaire

“Just because something doesn’t matter doesn’t mean it’s not worth doing.” (Seite 138)


Autor: Alice Oseman
dt. Solitaire
Verlag: Haper Collins
Seiten: 400
Erscheinungsdatum: 31.07.2014
ISBN: 978-0-00755922-0
Taschenbuch
(Gebunden)

It’s so easy to assume you know everything about a person. (Seite 259)

Die sechszehnjährige Tori Spring ist zynisch und denkt oft über Sachen nach, die sie traurig machen. Manchmal hasst sie Menschen. In ihrer Freizeit bloggt sie. Aber eigentlich ist ihr alles egal.
Das sollte sich nicht ändern, als Michael Holden auftaucht und ein merkwürdiges Spiel, das sich Solitaire nennt, und das eigentlich eher eine anonyme Website ist, deren Initiator(en) Streiche in der Schule spielt/-en. Michael, der hinter Toris Fassade zu blicken scheint, will herausfinden, wer dahinter steckt, aber Tori ist das egal. Es sollte ihr egal sein. Aber vielleicht ist es ihr doch nicht. Vielleicht ist sie sogar die Einzige, die es wirklich interessiert.

“Nothing’s going to change until you decide you want it to change.” (Seite 272)


"This is not a love story" steht vorne drauf und das stimmt. Es ist keine Liebesgeschichte, Es geht nicht darum, dass Michael Toris große Liebe ist oder so. Wer eine Liebesgeschichte sucht, ist ziemlich falsch bei diesem Buch.
Im Mittelpunkt steht "Solitaire" und ganz eigentlich steht Tori im Mittelpunkt. Eine Protagonistin, die so ziemlich das Gegenteil von optimistisch und lebensfreudig ist. Und trotzdem hat mich ihr trockener Zynismus gerade in der ersten Hälfte wiederholt zum Lachen gebracht. Und manchmal zum Nachdenken, weil er die Gesellschaft enttarnt.

I actually think that a lot of people are very beautiful, and maybe even more beautiful when they’re not aware of it themselves. In the end, though, being beautiful doesn’t do much for you as a person apart from raise your ego and give you an increased sense of vanity. (Seite 45)


Ich weiß nicht, wie man dieses Buch wirklich beschreiben soll, deswegen ist das hier auch keine Rezension. Es ist emotional, berührend, nachdenklich stimmend. Melancholisch. 
Die Charaktere sind lebendig, tiefgründig und viele muss man einfach ins Herz schließen. Wie Toris 15-jähriger Bruder Charlie, der eine Zwangsstörung hat und einen Anker in seiner Beziehung zu seinem Freund Nick gefunden hat. Charlie und Tori haben eine unglaublich enge und tiefe Bindung zueinander, und kümmern sich auch um einander. Mit ihren Eltern versteht sich Tori dagegen weniger.
Und dann ist da noch Michael, vor dem Charlie und Nick sie warnen, der jedoch hartnäckig immer wieder auftaucht.

“You always have interesting things to say,” he says. “You just don’t say them.” (Seite 112)


Das Buch ist traurig, melancholisch, zynisch, sarkastisch. Tori hat kaum Freunde und selbst die stehen ihr nicht sonderlich nahe. Manchmal scheint sie die Einzige zu sein, die das Leben und die Gesellschaft hinterfragt.
Ihre Gedanken und Gefühle breiten sich vor dem Leser aus, machen sie dadurch genauso zu einem tiefgründigen Charakter. In einer Geschichte, in der es darum geht, wie man sich selbst verliert und findet. Um ein Mädchen, das allein ist und manchmal die Welt und die Menschen hasst. Manchmal auch sich. Eine Geschichte, die unsere Gesellschaft kritisiert, die traurig ist und manchmal auch so ironisch, dass ich lachen musste. Tiefsinnig, melancholisch. Die zum Nachdenken anregt. Und die denen eine Stimme gibt, die sonst keine haben.

Everyone is okay with hurting people. Or maybe they cannot see that they’re hurting people. But I can.
The problem is that people don’t act.
The problem is that I don’t act. (Seite 266/267)



Dienstag, 13. Dezember 2016

[September] Mehr Spätsommer als Herbst

Hallo ihr Lieben,

ähnlich verspätet wie der August folgt nun auch der September, mit ähnlich schlechter Bildqualität. *hust* 

September bedeutete Unterricht, Klausuren und erstaunlich warme Temperaturen - zum Lesen bin ich leider nicht sonderlich viel gekommen, sodass es auf vier Bücher hinausläuft, die aber allesamt recht gut waren. Rezensionen sind wie üblich im Titel verlinkt.


Zu Beginn des Monats habe ich die ersten beiden Teile dieser doch eher unbekannten Trilogie von Maggie Stiefvater gelesen.
Während Lamento noch eher stereotypisch, wenn auch durchaus unterhaltsam war, wird Ballade schon tiefgründiger und arbeitet die Idee rund um irische Feenlegenden weiter aus.

LÚM (Eva Siegmund) enthielt ziemlich viel Potenzial, das aber leider in meinen Augen nicht vollständig genutzt wurde, vor allem weil das Buch als Einzelband nicht sonderlich viel Platz dafür bot. Nichtsdestotrotz bot es aber eine spannende Unterhaltung.
Nacht ohne Sterne war dann mein Top des Monats, vor allem, weil es meinen persönlichen Geschmack traf. Mich hat diese fantastische Geschichte mit den zwei Fronten aus Licht und Dunkelheit, die alles andere als klar Gut und Böse sind, in seinen Bann gezogen. Daran war auch der bildreiche Schreibstil nicht unbeteiligt, ebenso wie die vielschichtigen Charaktere und der Weltenaufbau.


Wenn ich das so betrachte, dann war das noch deutlich erfolgreicher als die anderen Monate dieses Jahres. xD Was daran liegt, dass ich momentan im Schulstress versinke und generell einfach keine Zeit habe.

Eure Dana ♥

Sonntag, 11. Dezember 2016

Bookish Sunday #7 - SuB


Hey,

heute melde ich mich mal wieder mit der Aktion von Ines. Die heutige Frage lautet:

Welches Buch willst du als nächstes vom SuB befreien und wieso?

Hm, momentan komme ich leider sowieso nicht zum Lesen (zum Bloggen auch nicht, wie euch vermutlich aufgefallen ist ^^), und in der Regel entscheide ich mich spontan. Mehrere Möglichkeiten kämen da in die engere Auswahl.
Zum einen ziehe ich für die Weihnachtsferien in Erwägung, "The Heroes of Olympus" (Rick Riordan) endlich zu lesen, vielleicht, nachdem ich "Percy Jackson" re-readet habe - das kann man schließlich nie oft genug lesen. ;)
Außerdem hat der Nikolaus mir "The Perks of Being a Wallflower" von Stephen Chbosky (auf Deutsch "Das ist also mein Leben") gebracht, was mich auch reizt - vor allem, weil es eher dünn ist. ^^
Und dann liegt auf meinem SuB noch "Die Traumknüpfer" von Carolin Wahl, auf das ich momentan auch Lust hätte. High Fantasy und so. ♥
Außerdem habe ich auf Wasliestdu für eine Leserunde ein Exemplar von "Elias & Laia - Eine Fackel im Dunkel der Nacht" gewonnen, auf das ich noch warte.

Habt ihr zu Nikolaus Bücher bekommen?

Eure Dana

Donnerstag, 1. Dezember 2016

[Rezension] Nacht ohne Sterne

„Angst kann dir das Leben retten [...] Angst kann dich auf sichere Pfade führen und dich die Wahrheit lehren. Aber sie kann dich auch blind machen für die Wunder um dich herum. Vieles ist anders, als es uns erscheint. Und die wenigsten Dinge können wir mit den Augen begreifen. Wir müssen fühlen, wie sie wirklich sind.“ (Seite 268/269)
Denn was sind Träume anderes als Magie? (Seite 303)

Autor: Gesa Schwartz
Verlag: cbt
Seiten: 544
Erscheinungsdatum: 28.09.2015
ISBN: 978-3-570-16320-7
Gebunden mit Schutzumschlag; 18,99€
(Taschenbuch; 9,99€; erscheint voraussichtlich am 14.08.2017)


Klappentext:

Die 16-jährige Naya ist Tochter einer Elfe und eines Menschen. Ein Mischwesen, das keine Magie zu beherrschen scheint und sich weder der geheimnisvollen Elfenwelt New Yorks noch der Welt der Menschen gänzlich zugehörig fühlt. Ihr bester Freund Jaron ist ein Lichtelf, der New York vor den Machenschaften der Dunkelelfen bewahren soll. Doch dann wird Naya mitten hinein gezogen in den jahrhundertealten Krieg zwischen den beiden Völkern. Und als sie den Dunkelelf Vidar kennenlernt, wird all ihr bisheriges Wissen auf den Kopf gestellt. Welche Ziele verfolgt Jaron, welche Geheimnisse verbirgt Vidar? Wem kann sie trauen? Naya muss auf ihr Herz hören, doch das ist leichter gesagt als getan ...