Sonntag, 23. April 2017

Bookish Sunday #18 - Interessantes E-Book und zuletzt gelesener Klassiker


Hallo ihr Lieben,

momentan und auch noch in der nächsten Zeit ist es wieder etwas stiller hier, weil ich kaum Zeit zum Vorbereiten von Posts finde und in den nächsten zwei Wochen Abiturklausuren anstehen. 
Heute mache ich aber erst mal wieder bei Ines' Aktion mit und beantworte ihre Fragen:

Welches Buch willst du unbedingt lesen - welches es nur als E-Book gibt?

Oha. Speziell kann ich da keins nennen, da ich mir Bücher, von denen ich weiß, dass es sie nur als E-Book gibt, schon gar nicht erst näher angucke, um so ein Dilemma zu vermeiden, da ich generell keine E-Books lese. Wobei es bei Impress schon ein paar interessante Titel gibt, die dann in Reichweite rücken, wenn Ausnahmen als Taschenbuch erscheinen.

Welches war der letzte Klassiker, den du gelesen hast?

Genaugenommen lese ich momentan "The Great Gatsby" (F. Scott Fitzgerald) als Vorbereitung auf mein Englisch-Abi. Ich muss sagen, ich mag die Geschichte und auch den Schreibstil, und dieses Buch dürfte Potenzial dazu haben, meine Lieblings-Schullektüre zu sein. ^^

Ich wünsche euch noch einen schönen Welttag des Buches! ♥
Eure Dana

Mittwoch, 12. April 2017

Survivor - Die Lebensgeschichte eines Mannes, der den Holocaust in mehrfacher Hinsicht überlebt hat



Autor: Sam Pivnik
dt.: Der letzte Überlebende: Wie ich dem Holocaust entkam
Verlag: Hodder & Stoughton
Seiten: ca. 340
Erscheinungsdatum: 2012
ISBN: 978-1-444-75839-9
Taschenbuch
(Gebunden)



Heute möchte ich euch mal ein für meine Lesegewohnheiten eher ungewöhnliches Buch vorstellen, das deshalb keine Bewertung bekommt, weil es eine Autobiografie ist.
Es ist die Autobiografie von Sam Pivnik, der 1926 in eine jüdische Familie geboren und in Bedzin (Polen) nahe der deutschen Grenze aufgewachsen ist. Nach dem Einmarsch der Deutschen 1939 kam er erst in ein Ghetto in seiner Heimatstadt, ehe er 1943 nach Auschwitz-Birkenau deportiert wurde, wo der Großteil seiner Familie direkt bei der Ankunft in die Gaskammern geschickt wurde. Er dagegen überlebte, nicht nur Auschwitz, sondern auch den Todesmarsch, ehe er im Mai 1945 befreit wurde. Heute lebt er in London.

Wie will man so ein Buch bewerten? Ich kann es nicht, aber ich wollte es euch trotzdem vorstellen, weil diese Lebensgeschichte gelesen werden sollte. Weil dieses unmenschlichen, grausamen Verbrechen in der Erinnerung bleiben müssen.
Obwohl ich mich durchaus mit dem Thema schon intensiver auseinander gesetzt habe, gab dieses Buch mir das Gefühl, keine Ahnung von der wirklichen Grausamkeit im alltäglichen Leben gehabt zu haben. Deshalb ist eine Biografie so viel mehr wert als reine Daten: Sie verleiht den unbegreiflichen Fakten ein Gesicht. Und doch werde ich vielleicht nie verstehen, wie Menschen zu dieser Grausamkeit fähig sein konnten. Wie Menschen anderen Menschen sowas nur aufgrund ihrer Religion oder Nationalität antun konnten.
Denn diese Autobiografie verwehrt einem den Sprung in die historische Distanz, viel mehr zeigt sie, dass das genauso Menschen waren wie wir heute, Opfer wie Täter. Und macht die Verbrechen damit nur unbegreiflicher.

Sam Pivnik hat mehrfach überlebt und hatte mehrfach mehr als Glück. Und doch ist seine Lebensgeschichte so leidgetragen, dass sie einem das Herz zerreißt, weil sie eine Ahnung des Ausmaßes seines Verlustes vermittelt. Den Verlust seiner gesamten Familie, seiner Jugend, seiner Heimat. Denn bei dem Einmarsch der Deutschen war er erst 13, bei der seiner Befreiung 18 Jahre alt. Er kann bis heute seinen Geburtstag nicht mehr feiern, weil er am 1. September geboren wurde.
Ich war oft fassungslos angesichts dessen, was er erfahren hat - beispielsweise wurde er bei seiner Ankunft in Auschwitz von einem Mitgefangenen vergewaltigt. Und es gelingt mir auch nicht, meine Gefühle während des Lesens in Worte zu fassen.
Gleichzeitig ist auch Sam Pivniks Stärke bewundernswert, weil er, trotz dass er alles verloren hat, nie aufgegeben hat, für sein Leben zu kämpfen, selbst wenn das bedeutet hat, sich selbst zu demütigen.
Umso dankbarer können wir sein, dass er seine Geschichte, dieses Zeugnis mit der Welt teilt. Denn die Erinnerung ist immer noch wichtig - die Erinnerung an Verbrechen, die nie wieder geschehen dürfen.

Sonntag, 9. April 2017

Bookish Sunday #17 - Buchzitate


Hallo ihr Lieben,

wie gewohnt nehme ich zur späten Stunde noch an Ines' Aktion teil. Die heutige Frage ist:

Welcher Buchsatz ist dir im Kopf geblieben?

Ehrlich gesagt gibt es da mehrere, von daher zeige ich euch mal meine Lieblingszitate, weil ich mich schlichtweg nicht entscheiden kann. :D

„Wie überflüssig, sich damit zu beschäftigen, was hätte sein können, Kind“ ("Smaragdgrün", Kerstin Gier, S.9)
Libraries were full of ideas - perhaps the most dangerous and powerful of all weapons. ("Throne of Glass", Sarah J. Maas, S.55/56)
“You could rattle the stars. [...] You could do anything, if you only dared. [...]” ("Throne of Glass", Sarah J. Maas, S.399)
Das Leben besteht leider eben
nur selten auch aus Leben. ("Niemand liebt November", Antonia Michaelis, S.110)
Das Leben war eine Ansammlung von Fluren, die man entlangging, ohne zu wissen, was für Räume an ihrem Ende lagen. ("Niemand liebt November", Antonia Michaelis, S.114)
Und weil der Tod das Ende eines jeden Lebens ist, wird er wohl nichts dagegen haben, wenn jedes Leben bis hin zum Tod unsterblich ist. ("Da vorne wartet die Zeit", Lilly Lindner, S.126) 
Everyone lives a self-centered life.
From the world’s greatest humanitarian to these incredible nuns who work in slums, everyone wakes up each morning thinking about herself. ("Cold Fury", T.M.Goeglein, S.61)
Sometimes , whether a chance pays off or not, it has to be taken, since the “taking” part is the whole transformative point. ("Flicker & Burn", T.M.Goeglein, S.66/67)
It’s so easy to assume you know everything about a person. ("Solitaire", Alice Oseman, S.259)
Everyone is okay with hurting people. Or maybe they cannot see that they’re hurting people. But I can.
The problem is that people don’t act.
The problem is that I don’t act.
I just sit here, doing nothing, assuming that someone else is going to make things better. ("Solitaire", Alice Oseman, S.266/267)


Eure Dana ♥

Dienstag, 4. April 2017

[Rezension] Herz aus Nacht und Scherben

„[...] Manche Dinge muss man fühlen, um sie zu verstehen.“ (Seite 128)




Autor: Gesa Schwartz
Verlag: cbt
Seiten: 544
Erscheinungsdatum: 03.10.2016
ISBN: 978-3-570-16450-1
Gebunden mit Schutzumschlag; 17,99€








Inhalt:

Als Milou aus Paris von ihrem Onkel zu ihrer Großmutter nach Venedig zurückkehrt, kehrt sie damit gleichzeitig auch ein Stück in die Träume ihrer Kindheit zurück, die sie hier verbracht hat, bevor ihre Eltern starben. Die Geschichten und Geheimnisse werden wieder wach, doch auf einmal sieht sich Milou auch mit einer fremden Gefahr konfrontiert: Feindlicher Nebel zieht durch die Gassen, Kinder werden entführt, Menschen verlieren ihre Erinnerung. Milou will sie retten und wird dadurch nur umso hineingezogen - in eine andere Welt, die Welt der Scherben, der Träume und verlorenen Erinnerungen. Doch sie ist nicht allein, denn der Rabenwandler Nív unterstützt und beschützt sie - vor einer Welt, in der dunkle Gefahren lauern und die Milou alles nehmen könnte, was sie ausmacht ...

Rationalität. Milou musste lächeln, als sie die Stimme ihrer Großmutter über dieses Wort stolpern hörte, als wäre es nichts als eine Illusion für all jene, die nicht genug Fantasie hatten, die Wahrheit rings um sie herum zu erkennen. (Seite 9)

Sonntag, 2. April 2017

Bookish Sunday #16 - Schätze unterm Schutzumschlag


Hallo ihr Lieben,

wie immer etwas später bin ich heute auch wieder bei Ines' wöchentlicher Aktion dabei. Die Frage für heute lautet:

Welches Buch findest du auch ohne Schutzumschlag schön?

Ehrlich gesagt fällt es mir schwer, mich da festzulegen, weil einige Bücher auch unter dem Schutzumschlag kleine Schätze verbergen, von daher zeige ich euch einfach mal ein paar Beispiele für eine gelungene Gestaltung:

Dabei können auch schlichte Motive vor allem im Vergleich zu den üblichen einfarbigen Covern einen gewissen Effekt haben, wie z.B. das von "Flames 'n' Roses" (Kiersten White, Loewe Verlag) mit der einen Rose
Aber auch das von "Legend" (hier der dritte Teil, Marie Lu, Loewe Verlag), das im Prinzip das eigentliche Cover nur eben ohne Hintergrund wieder auffast, sieht ziemlich cool aus.


Ähnlich das Cover von "Witch Hunter" (Virginia Boecker, dtv) - der Schlüssel in goldener Gravur ist ziemlich cool.
Das Cover von "Nach dem Sommer" (Maggie Stiefvater, script5) greift ebenfalls das Motiv des eigentlichen Covers wieder auf und ist außerdem irgendwie süß.


Anders jetzt das Cover von "Grischa" (hier der zweite Teil,  Leigh Bardugo, Carlsen), das eine Zeichnung (hier eines Meeres) darstellt und mich damit beim Lösen des Schutzumschlages wirklich positiv überrascht hat.
"Rot wie das Meer" (Maggie Stiefvater, script5) kommt da schon etwas schlichter daher. Auf dem Bild erkennt man die raue Schicht vermutlich nicht so gut, aber trotz der Schlichtheit ist auch dieses Buch ziemlich hübsch unter dem Schutzumschlag.


Meine Highlights sind aber die Folgenden aus dem FJB-Verlag:
Einmal "Daughter of Smoke and Bone" (Laini Taylor), das das Cover aufgreift, jedoch in eine Zeichnung (von Jim Di Bartolo) transformiert, die einfach wow ist.
Und natürlich die "Silber"-Trilogie (Kerstin Gier), bei der ich mich gar nicht für ein Beispiel-Cover entscheiden konnte, weil die alle so cool sind. ^^


Bei manchen ist es doch fast schade, dass der Schutzumschlag nur beim Lesen ab ist, und ich freue mich immer, wenn ich unter dem Schutzumschlag so ein Schätzchen entdecke. ^^

Eure Dana ♥

Freitag, 31. März 2017

[Rezension] Schattendiebin - Die verborgene Gabe


Autor: Catherine Egan
Übersetzer: Katharina Diestelmeier
amerik. Originaltitel: The Witch’s Child - Julia Vanishes (2016)
Verlag: Ravensburger
Seiten: 416
Erscheinungsdatum: 01.02.2017
ISBN: 978-3-473-40147-5
Gebunden mit Schutzumschlag; 17,00€




Trilogie:
  • Schattendiebin - Die verborgene Gabe
  • ??
  • ??


Klappentext:

Julia ist die beste Diebin von Spira, denn sie hat eine besondere Gabe: Sie kann sich unsichtbar machen. Für ihren neuesten Job soll sie sich als Dienstmädchen in ein Herrenhaus einschleichen und die Bewohner ausspionieren. Schnell wird ihr klar, dass die alte Hausherrin und ihre Gäste noch dunklere Geheimnisse hüten als sie selbst. Noch ahnt Julia nicht, wie eng ihr eigenes Schicksal mit ihnen verknüpft ist ...

Dienstag, 28. März 2017

[Rezension] Ein Käfig aus Rache und Blut





Autor: Laura Labas
Verlag: Drachenmond
Seiten: 320
Erscheinungsdatum: 20.8.2016
ISBN: 978-3-95991-291-4
Taschenbuch; 12,90€







Trilogie:
  • Ein Käfig aus Rache und Blut
  • Ein Thron aus Knochen und Schatten
  • voraussichtlich: Eine Krone aus Herz und Asche (Erscheinungsdatum unbekannt)


Inhalt:

Nachdem Alison als Kind ansehen musste, wie ihre Eltern vor ihren Augen von Dämonen ermordet wurden, wird sie nur noch von dem brennenden Wunsch nach Rache angetrieben. In einer Welt, in der die Menschen von Dämonen beherrscht werden, wurde sie von ihrer Tante zur Jägerin ausgebildet und streift nun alleine umher, mit dem Ziel, so viele Dämonen wie möglich zu töten. Doch dann wird sie in einem unbedachten Moment von dem Dämonenkönig Dorian Ascia entführt, und beginnt an ihrem Weltbild zu zweifeln ... 

Sonntag, 26. März 2017

Bookish Sunday #15 - Beginn der Lesesucht


Zurück aus Leipzig mache ich heute mal wieder bei dem Bookish Sunday von Ines mit. ^^

Welches Buch hat deine Lesesucht gestartet?

Keine Ahnung. :D Genau genommen hat es quasi nie eine Zeit gegeben, in der ich nicht lesesüchtig war. Als Kind war es das Vorlesen, und sobald ich selbst lesen konnte, habe ich die Bücher dann so verschlungen, dass meine Mutter in vollster Verzweiflung festgestellt hat, dass man dagegen ja keine Bücher kaufen könne. xD
Von daher kann ich nicht sagen, ob oder mit welchem Buch es einen Anfang des Ganzen gab. ^^

Ich wünsche euch schon mal einen schönen Start in die neue Woche! ♥
Eure Dana

Mittwoch, 22. März 2017

LBM - ICH KOMME!!

Hallo meine Lieben,

feierlich darf ich euch verkünden, dass ich es dieses Jahr endlich schaffe, zur Leipziger Buchmesse zu kommen. Nachdem ich das bisher zeitlich nicht einrichten konnte, wird das meine erste Buchmesse sein. 
Ich werde Samstag da sein und würde mich freuen, wenn ich die Gelegenheit hätte, viele von euch zu treffen - wer von euch ist denn auch da? ^^

Ich freue mich auf jeden Fall schon. ^^

Eure Dana

Montag, 27. Februar 2017

Kurze Info

So, meine Lieben. Ich möchte euch einfach mal kurz darüber informieren, dass es in den nächsten Wochen noch eher ruhig bleiben wird, weil ich dank Abistress schlichtweg keine Zeit habe. Ich weiß, dass es Studenten gibt, die darüber jetzt nachsichtig lächeln - schlaft ihr dann eigentlich überhaupt noch? -, aber ich habe momentan einfach weder die Zeit noch die Motivation dazu, Rezensionen zu schreiben und zu posten. Und da ich mich da auch nicht zu zwingen will bzw. die Zeit lieber sinnvoller nutze (mit Schlafen zum Beispiel) bleibt es jetzt erst mal etwas ruhiger. Ich dachte nur, ich informier euch lieber, bevor alle denken, ich hätte aufgehört. :D
Wie lange das dauert, kann ich nicht absehen, eigentlich war ich in den letzten Wochen auch durchaus blogmotiviert, aber ich schaffs einfach nicht. Und ich werde mich dafür auch nicht entschuldigen, weil weder ihr noch ich davon etwas hättet, wenn ich mich zwingen würde.
Von daher würde ich mich freuen, wenn ihr mir jetzt nicht entfolgt, und ja, mir ist bewusst, dass das klischeehafter Blogger-Abiturient ist - ehrlich, ich dachte vor einem halben Jahr noch, ich schaff das ohne Pause (dabei ist das jetzt auch keine wirkliche Pause xD), aber ich wurde da eines Besseren belehrt. Und ich bewundere wirklich alle, die das neben Klausuren, Lernen und anderen Hobbys noch auf die Reihe kriegen.

So, jetzt habe ich viel um den heißen Brei herumgeredet, was ich sagen will: Es wird in der nächsten Zeit etwas ruhiger. Vielleicht kommt der ein oder andere Post, vielleicht auch kaum einer, aber ihr wisst dann mal, dass noch lebe. :D Und hoffentlich wieder voll durchstarte, wenn der Stress vorbei ist.

Alles Liebe! ♥
Dana

Sonntag, 19. Februar 2017

Bookish Sunday #14 - Klischeehafter, nerviger Handlungsstrang



Hallo ihr Lieben,

zu später Stunde nehme ich auch nochmal an Ines' wöchentlicher Aktion teil. Die Frage für diese Woche lautet:

Welcher klischeehafte Handlungsstrang nervt dich in Büchern am meisten?

Dreiecksbeziehungen. Aber darüber habe ich mich ja schon öfter ausgelassen. xD Aber dieses ganze Hin und Her mit der unweigerliche Folge, dass irgendwelche Gefühle verletzt werden, das nervt einfach total, und obwohl das schon länger der Fall ist, taucht es trotzdem noch dauernd auf. Dann fast lieber Insta-Love.
Und ansonsten gibt es auch noch tonnenweise andere Klischees. Bei guter Umsetzung und innovativen Elementen kann ich auch durchaus darüber hinwegsehen, und ich meine, ein Buch ganz ohne wiederkehrende Elemente zu schreiben ist auch nahezu Mission Impossible. 
Wobei es richtig nervig wird, wenn die Story im Prinzip nur eine Aneinanderreihung von Klischees ist, und man quasi von Beginn an weiß, wie es ausgeht. 

Eure Dana

Dienstag, 14. Februar 2017

Warum wir eigentlich einfach den Moment leben sollten

Manchmal habe ich das Gefühl, dass mein Leben weniger auf das eigentliche Leben, als vielmehr auf das Erreichen irgendwelcher Ziele ausgerichtet ist. Das Überstehen der Klausurenphase, das Bewältigen der Abiturprüfungen, ... und dann, dann vielleicht wieder Zeit haben, richtig zu leben.
Aber was ist mit der Zeit bis dahin? Ist das nicht doch ganz schön weit weg?

Was, wenn es kein Dann mehr gibt? Ich könnte in zwei Wochen von einem Bus erfasst werden. Einen Autounfall haben. Sehr unglücklich stürzen. Die meisten Unfälle passieren eh im Haushalt.
Was würde dann aus meinen Plänen? Was hätten mir die Klausuren gebracht?

Klar, kurzsichtig denken ist im Endeffekt nicht sonderlich günstig. Und mit hoher Wahrscheinlichkeit werde ich dazu kommen, danach zu LEBEN, aber wie lange?
Wenn ich anfange zu studieren oder eine Ausbildung zu machen, hat mich das Feld abgesteckter Ziele, die meine Existenz erfüllen, nicht dann schon wieder? Ist es nicht Teil unser leidgetragenen Existenz, dass wir uns immer nur auf das Erreichen irgendwelcher Ziele fokussieren, sei es die Klausurenphase, der Arbeitsalltag, die alltäglichen Aufgaben?
Und wo bleibt da das Leben? Einfach mal den Moment zu genießen? Den süßen Geschmack von Schokolade, die warmen Strahlen der Sonne, die Klänge der Musik, die Seiten zwischen den Fingern?

Und vielleicht, vielleicht sollten wir all diese mühseligen Pflichten nicht mehr nur als Ziele sehen, die erledigt werden müssen, sondern als Teil des Lebens, mit all den Erfahrungen. Als eine Kette von Momenten, in denen wir atmen und reden und lächeln, mit Menschen in Kontakt kommen, Wissen vertiefen, Erfahrungen sammeln. Als Teil unseres Lebens.
Denn wo kommen wir an, wenn wir uns immer nur nach dem sehnen, was nach den Pflichten kommt, statt einfach auch mal den bloßen Moment zu genießen, egal, wie nervig die Aufgabe ist? Zu genießen, einfach nur am Leben zu sein?

Denn Leben bedeutet nicht zwangsläufig wilde Freiheit oder tosende Glücksgefühle. Um zu leben muss man nicht zwingend Fallschirmspringen, sich von Klippen stürzen oder über die Autobahn rasen. Denn wir leben. Jetzt gerade. In jedem Moment. Wir müssen uns das nur vor Augen führen.

Sonntag, 12. Februar 2017

Bookish Sunday #13 - Ein Buchcharakter, mit dem ich tauschen würde und eine außergewöhnliche Fähigkeit, die ich gerne hätte



Hallo ihr Lieben,

heute bin ich wieder bei Ines' Aktion dabei, und wie bei jedem fünften Sonntag gibt es heute zwei buchige Fragen:

Mit welchem Buchcharakter würdest du gerne tauschen?

Wenn mir mein Leben lieb ist, mit gar keinem. Zumindest nicht aus der Fantasy-Sparte.
Anscheinend ist mir mein Leben aber nicht so lieb, denn ich fände es schon unheimlich cool, außergewöhnliche Kräfte zu haben und "für das Gute kämpfen" zu dürfen, auch wenn das heißt, regelmäßig um sein Leben zu rennen ... aber ich hätte dann ja auch die Fähigkeiten dazu. xD
Aber da jetzt explizit einen Charakter zu nennen, ist schwierig. Celaenas Fähigkeiten aus "Throne of Glass" (Sarah J. Maas) wären schon ganz cool, aber ihre Situation ist natürlich ein wenig ... nennen wir es stressig. xD Soneas Fähigkeiten ("Die Gilde der schwarzen Magier", Trudi Canavan) wären auch cool. Selbiges gilt für Violet Eden ("Erwacht" ff., Jessica Shirvington). Ich fürchte, das könnte man noch ein Weilchen so weiterführen, ich kann mich da nicht so ganz entscheiden. :D

Welche außergewöhnliche Fähigkeit eines Charakters würdest du gerne selbst haben?

Oha. Kniffelige Fragen heute. xD
Ähm. Also mein Lieblingsmagieverständnis ist im Prinzip das aus "Die Gilde der schwarzen Magier" (Trudi Canavan), diese Fähigkeit, z.B. von Sonea, wäre also schon cool.  ^^ 


Ich wünsche euch noch einen schönen Restsonntag! ♥
Eure Dana

Freitag, 10. Februar 2017

[Rezension] Der letzte Stern

Die einzige Gewissheit ist Ungewissheit, bis auf deinen eigenen Tod, denn der ist verdammt gewiss. (Seite 280)
Man kann keinen Krieg führen, vor allem keinen von der endlosen Sorte, wenn alle auf derselben Seite stehen. (Seite 67) 




Autor: Rick Yancey
Übersetzer: Thomas Bauer
amerik. Originaltitel: The Last Star (2016)
Verlag: Goldmann
Seiten: 384
Erscheinungsdatum: 03.10.2016
ISBN: 978-3-442-31336-5
Gebunden mit Schutzumschlag; 16,99€






Trilogie:

! ACHTUNG - ENTHÄLT SPOILER ZU DEN VORGÄNGERN !


Mittwoch, 8. Februar 2017

[Rezension] Marmorkuss

Es gab für alles auf der Welt einen Preis, wusste Klara. Und jeder Preis der Welt hatte eine Grenze, die zu zahlen nicht mehr richtig war. (Seite 390)





Autor: Jennifer Benkau
Verlag: script5
Seiten: 432
Erscheinungsdatum: Oktober 2014
ISBN: 978-3-8390-0166-0
Gebunden mit Schutzumschlag; 17,95€







Klappentext:

Jarno, ein rastloser Underdog, küsst ein Dornröschen aus dem letzten Jahrhundert wach – und wird mit ihr in einen Strudel aus Liebe und Gefahr gezogen. Ein berührender Roman mit zwei Liebenden aus verschiedenen Zeiten, meisterhaft erzählt.

Er war ihr in einer alten, mit Rosen überwucherten Villa begegnet – der geheimnisvollen Figur aus weißem Marmor. Und Jarno hatte sich tatsächlich beim Fotografieren der steinernen Schönheit ein bisschen in sie verliebt. Wie verwirrt ist er nun, als nach seinem schüchternen Kuss eine lebendige junge Frau vor ihm steht, die weder elektrisches Licht noch zerrissene Jeans kennt und offenbar hundert Jahre geschlafen hat.
Es beginnt eine märchenhafte Liebesgeschichte und gleichzeitig ein Spiel auf Leben und Tod. Denn Jarno ist kein Prinz – im wirklichen Leben steckt er tief in einem Sumpf aus Verbrechen ...


Montag, 6. Februar 2017

[Rezension] Empire of Storms

“The world [...] will be saved and remade by the dreamers [...].” (Seite 248)
“The fear of loss ... it can destroy you as much as the loss itself.” (Seite 562) 





Autor: Sarah J. Maas
Verlag: Bloomsbury
Seiten: ~690
Erscheinungsdatum: September 2016
ISBN: 978-1-61963-607-1
Gebunden mit Schutzumschlag
(Taschenbuch)






Hexalogie:
  • The Assassin's Blade  (Vorgeschichte)  Rezi: *klick*
  • Throne of Glass  Rezi: *klick*
  • Crown of Midnight  Rezi: *klick*
  • Heir of Fire  Rezi: *klick*
  • Queen of Shadows  Rezi: *klick*
  • Empire of Storms
  • erscheint voraussichtlich am 05.09.2017
  • Extrageschichte um Chaol, erscheint voraussichtlich am 27.06.2017
  • Extraband zu der Welt, erscheint voraussichtlich am 31.10.2017


! ACHTUNG - ENTHÄLT SPOILER ZU DEN VORGÄNGERN !


Samstag, 4. Februar 2017

Fantasy-Lesenacht - Lesen bis das Biest vom Fluch befreit wird


ES IST ENDLICH ENDLICH ENDLICH WIEDER SO WEIT!

Die aufopferungsvolle, tolle, einmalige Ines veranstaltet ENDLICH wieder eine ihrer legendären Lesenächte und natürlich konnte ich es mir nicht nehmen lassen, dabei zu sein. Und ganz viel zu lesen. Wie immer. *HUST*

Man beachte bitte ihren wunderschönen Banner und wer sonst noch so, auch später noch, einsteigen will, hier findet ihr Ines' Updatepost.
Ich freue mich schon auf einen tollen Abend mit euch allen - LET IT BURN!!!!


Updates:

18.00 Uhr

Noch drei Stunden und ich hab mich immer noch nicht für ein Buch entschieden. :D Da ich momentan eh nicht so viel Zeit habe, dank Klausurenphase, les ich leider auch kaum, von daher müsste ich ein neues anfangen, dass ich dann irgendwann mal beenden werde. Ich habe erst den dritten Partials-Teil von Dan Wells in Erwägung gezogen, aber Fortsetzungen sind immer doof, weil man mit Spoilern aufpassen muss. Daher hatte ich mich eigentlich schon auf "Ein Käfig aus Rache und Blut" von Laura Labas festgelegt, aber dann kam heute "Herz aus Nacht und Scherben" von Gesa Schwartz an, das meine Mutter mir lieberweise geschenkt hat .... und jetzt kommt mir auch noch die Idee, einfach Percy Jackson zu re-readen, weil "The Heroes of Olympus" von Rick Riordan noch auf meinem SuB rumdümpelt und ich dazu ersteres eben gerne nochmal lesen würde ... allerdings schaffe ich es wahrscheinlich vor Ostern eh nicht, die zehn Bücher zu lesen, da wähl ich lieber eins der beiden Einzelbände. :D

21.10 Uhr

Welches Buch liest du heute, und wieso hast du dich dafür entschieden? Kennst du andere Bücher des Autors?

Jetzt wünschte ich mir, dass ich mich doch für "Herz aus Nacht und Scherben" entschieden hätte, dann hätte ich euch jetzt was von "Nacht ohne Sterne" von der Autorin vorgeschwärmt (aber ich kann euch ja meine Rezi empfehlen, hehe :P).
Allerdings hatte ich aber mehr Lust auf "Ein Käfig aus Rache und Blut", weil ... äh, keine Ahnung. Blutiger oder so. Und "Herz aus Nacht und Scherben" les ich glaube ich lieber in abgeschiedener Einsamkeit, um den atmosphärischen Schreibstil auszukosten.
Un nö, von Laura Labas kenne ich keine anderen Bücher, obwohl es laut Danksagung ihr sechstes Buch ist. :x

21.50 Uhr

Wenn du könntest, in welches Buch würdest du dann am liebsten als eigenständiger Protagonist abtauchen?

Klassikerantwort ist jetzt Harry Potter, wobei das gar nicht mal so eine Verlegenheitsantwort ist, weil ich mich als Kind wirklich als eigenständige Protagonistin darein gedacht habe. :D
Es gibt natürlich noch andere tolle Möglichkeiten, aber das trifft tatsächlich am meisten zu. Ansonsten ... High Fantasy wär sowieso meistens cool. ;)

22.40 Uhr

Für Statistikfreaks: In den nächsten 50 Minuten habt ihr nun Zeit mit einer Stoppuhr am Handy o.ä. 30 Minuten zu lesen und eure gelesenen Seiten zu zählen! (Damit jeder genug Zeit hat sich vorzubereiten oder die Stopuhr auch kurz mal zu pausieren weil man aufs Klo muss habt ihr in 50 Minuten 30 Minuten Lesezeit!) Bitte Stoppuhr benutzen, nur die Zeit rechnen die ihr auch wirklich lest, Seiten zählen und dann ausrechnen wie viele Sekunden ihr pro Seite braucht! (60x60 ausrechnen, dann geteilt durch die Seitenzahl und dann habt ihr ausgerechnet wie viele Sekunden ihr pro Seite braucht) 

Herzlichen Glückwunsch, jetzt bin ich verwirrt. Das ist eindeutig zu viel Mathe für diese Uhrzeit! :D Und wie kommst du auf die Idee, wir würden lesen, Ines? 

22.50 Uhr

Ach, ich schließ mich einfach aus. Ich würde mich eh nicht als Statistikfreak bezeichnen. :D

22.55 Uhr

Ines informiert: 30x60 natürlich. Ich war schon irritiert über die fehlende Logik. ^^

23.00 Uhr

Ihr lest doch nicht etwa, oder? :O

23.30 Uhr

5 mal 60 durch 10 macht 30 Sekunden pro Seite. Heißt, nicht ganz eine Sekunde pro Zeile. Irgendwie unheimlich. :x

23.40 Uhr

Schließe die Augen und schließe das Buch. Öffne es ca. ab der Mitte wieder und lies nun den ersten Absatz. Was erschließt du dir daraus? Bist du nun gespannter? Wurdest du stark gespoilert?

Ines, du weißt, wie sehr ich diese Art von Aufgaben hasse. Ich hasse es, gespoilert zu werden.
Und wie soll ich das Buch schließen, wenn es geschlossen ist??

Okay, okay. Aber nur, weil du es bist.

Urgh, irgendwas mit Tentakeln. :x Keine Ahnung, was mir das sagen soll, aber es passt auf jeden Fall zu der düsteren Atmosphäre, die das Buch von der ersten Seite an innehat.

0.20 Uhr

POESIE-TIME! Schreibe ein Gedicht über das letzte, vollständig gelesene Kapitel (sechs Zeilen mindestens und reimend).

Was wären die Lesenächte ohne die verhassten Gedichte? *schwermütiges Seufzen*

Na schön, also über den Prolog:

Alison ist jung und korpulent
doch hastig sie nach Hause rennt
das Buch war ach so spannend noch
und ihre Eltern warten doch

Aber das Haus, in dem sie wohnen
das fanden leider die Dämonen
die Familie ist nun tot
und Alison, die sieht rot

1.20 Uhr

Wenn euer Buch das einzige ist, das ihr drei Jahre lang lesen dürftet ... wie würde es euch damit ergehen?

Oh, vielleicht würde ich endlich mal herausfinden, worum es geht. Also abgesehen davon, dass Alison Dämonen jagt. Ich bekäme es wahrscheinlich sogar durch. :D Ansonsten ist es ein wenig düster, schätze ich, und vielleicht würde ich irgendwann glauben, diese alternative, von Dämonen besetze Welt wäre Realität, und mit Sicherheit könnte ich das Buch irgendwann auswendig ... aber schwer zu sagen, so auf Seite 14 ...  :D

1.40 Uhr

Ja, jetzt habt ihr mich so weit, jetzt habe ich tatsächlich das zweite Kapitel zu Ende gelesen. Also der Prolog war das erste. Dementsprechend habe ich jetzt etwa 22 Seiten gelesen. xD

2.00 Uhr

Wenn das Buch jetzt zuende wäre mit einem Cliffhanger, wie würdest du das finden? 

Äh ... viel ist noch nicht passiert. Außer dass sie gerade eben ein Dämonenmassaker veranstaltet hat, aber es gibt keine Konflikte oder so. :D Und von daher auch nichts, was mich über einer Klippe hängen lassen würde. xD

Wie viel hast du diese Lesenacht gelesen?

*pfeif* 22 Seiten. Zwei Kapitel. *unschuldiger Blick*


Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht, besonders der Austausch mit euch! Vielen Dank an Ines, dafür, dass du dir wieder die Mühe gemacht hast, und an die anderen, für die Kommentare und Diskussionen! 

Ich freue mich schon auf die nächste Lesenacht! ;)

Donnerstag, 2. Februar 2017

Romeo & Juliet - die unterhaltsamste Tragödie aller Zeiten

Für uns aufstrebende Englisch-Leistungskurs-Schüler stand in diesem Schuljahr Shakespeare auf dem Lehrplan und meine Lehrerin entschied sich kurzerhand für "Romeo & Juliet". Von daher dachte ich mir, ich könnte mal meine Gedanken zu der tragischsten Liebesgeschichte überhaupt loswerden. Ich nehme dabei keinerlei Rücksicht auf die Kulturbanausen, die die grobe Story noch nicht kennen, und sich daher gespoilert fühlen, wenn ich ihnen erzähle, dass die beiden am Ende sterben (was im Übrigen schon im Prolog geklärt wird ^^).

Ich muss zugeben, ich hab mich auf diese Lektüre gefreut, auf die Geschichte, die bis heute so viele andere Geschichten inspiriert, vielleicht besonders im Jugendbuchbereich.
Die größte Schwierigkeit mag in der Sprache liegen - überpoetische Satzverrenkungen mit Metaphern und Wortspielen bis zum Abwinken, blumigen Umschreibungen und ständigem "thou" statt "you" sowie Verbkonjugationen, die die Verwandschaft zum Deutschen verdeutlichen -, aber ich mochte das irgendwie. Ich meine, es war ziemlich anstrengend, es zu lesen, aber es hat was.

Was allerdings den Inhalt betrifft, so fiel es mir teilweise ein wenig schwer, dieses Meisterwerk der Literaturgeschichte ernst zu nehmen. (Ihr könnt mich gerne dafür steinigen.) Somit saß ich schlussendlich in meiner Vorabi-Klausur und hatte einen unterdrückten Lachflash, weil in der ausgewählten Szene nach einem Duell ungefähr folgender Wortwechsel stattfand:
"Ich bin getroffen worden!"
"Bist du getroffen?"
Ähm, hörst du ihm eigentlich zu?
Sehr hilfreich war auch Romeos Kommentar (ich hatte zwischendurch echt das Gefühl, dass er nicht so ganz der Hellste ist), etwa: "Ach, wird schon nicht so schlimm sein."
Na ja. Fünf Minuten später war der andere tot. (Akt 3, Szene 1)

Aus heutiger Sicht fällt das Ernstnehmen schon deshalb schwer, weil Juliet erst dreizehn ist, die beiden schon am Abend, nachdem sie sich kennengelernt haben, beschließen, zu heiraten, das gleich am nächsten Morgen erledigen und nochmal zwei Tage später tot sind. Klassisches Liebe auf den ersten Blick - als ich aus Neugier zu der Szene des Kennenlernens blätterte, fiel mir nur ein "They kiss" ins Auge. ^^ (Akt 1, Szene 5)
Allerdings - wenn man das literaturgeschichtlich betrachtet, umfassten die meisten Dramen zu der Zeit maximal einen Tag. Und da die Mädchen jung verheiratet wurden, musste Juliet jung sein - wobei ihr Vater eigentlich auch erst noch zwei Jahre warten will. (Akt 1, Szene 2)

Das Prinzip der verbotenen Liebe bzw. der zwischen zwei eigentlichen Feinden findet sich bis heute noch in Büchern wieder - ich hätte da spontan als Beispiel "Plötzlich Fee" (Julie Kagawa), "Arkadien" (Kai Meyer), "Daughter of Smoke and Bone" (Laini Taylor) und und und. 
Vielleicht ist es diese Gefahr, der Reiz des Verbotenen, was uns fasziniert. Vielleicht die Art, wie sich die Verliebten über diese Grenzen hinwegsetzen und für ihre Liebe kämpfen, wie sie auf einmal zwischen zwei Fronten stehen und die Grenzen zwischen Feind und Familie verschwimmen, wenn in all dem Hass auf einmal klar wird, dass die auf der anderen Seite auch Menschen sind.

Was denkt ihr? Und habt ihr das Drama schon gelesen?

Ich verabschiede mich dann mal mit meinem persönlichen Lieblingszitat (Akt 2, Szene 5, Zeile 31 f.):

How art thou out of breath, when thou hast breath
To say to me that thou art out of breath? 

Dienstag, 31. Januar 2017

[Rezension] Die Traumknüpfer




Autor: Carolin Wahl
Verlag: Heyne
Seiten: 720
Erscheinungsdatum: 08.02.2016
ISBN: 978-3-453-31647-8
Taschenbuch mit Klappenbroschur; 13,99€








Inhalt:

Kanaael De’Ar ist der Thronfolger des Herrschers der Sommerlande, doch er versteckt eine Gabe, die sein ganzes Volk gegen ihn aufbringen könnte.
Naviia O’Bhai, ein Mädchen in den Winterlanden, hat ein Geheimnis, das sie von den anderen Menschen abgrenzt. Dann werden Dörfer überfallen - darunter auch ihres. Dabei wird ihr Vater ermordet und Naviia schwört Rache.
Doch dann wird das Schicksal der beiden verwoben, als ihnen die Frühlingsgöttin Kev im Traum erscheint. Denn die Traumknüpferin Udinaa, die seit Jahrhunderten schläft und damit die göttliche Macht bewahrt, droht geweckt zu werden - etwas, das die Welt der vier Jahreszeiten in Gefahr bringt ...