Sonntag, 27. August 2017

Bookish Sunday #29 - Buch unter 100 Seiten


Diese Woche bin ich wieder bei Ines' Aktion dabei. Die heutige Frage:

Hast du ein Buch unter 100 Seiten im Regal? Würdest du sowas lesen?

Yep und offensichtlich schon. Genaugenommen habe ich erst letztens zwei Klassiker mit unter 100 Seiten gelesen, was einem bei dem Genre insofern zugute kommt, als dass man nicht so ewig daran liest. Genaugenommen waren es "Die Verwandlung" von Franz Kafka und "Der Sandmann" von E.T.A. Hoffmann, die ich hier besprochen habe.
Außerdem keine 100 Seiten hat "Le Petit Prince", zu deutsch "Der kleine Prinz", von Antoine de Saint-Exupéry, das ich vor zwei Jahren gelesen habe (hier mein Eindruck), wobei das ein Kinderbuch ist und die bekanntlich generell nicht so viele Seiten haben.

Ich muss allerdings sagen, während das bei Klassikern oder Kinderbüchern ganz angenehm ist, ziehe ich bei Fantasy oder Contemporary eine höhere Seitenzahl vor, allein, weil eine geringere Seitenzahl doch Entwicklung und die Ausarbeitung von Tiefe stark hemmt. Soll heißen: Auf wenig Seiten eine gelungene und tiefgründige Geschichte zu schreiben erfordert schon ein gewisses Können, jedenfalls bei solchen Genres.

Wie seht ihr das?

Ich wünsche euch noch ein schönes Restwochenende! ♥
Eure Dana

11 Kommentare

  1. Hallo Dana,

    "Die Verwandlung" möchte ich auch so gerne mal lesen! Wie gut, dass du mich mit deinem Beitrag daran erinnert hast.

    Eine kürzere Geschichte finde ich für zwischendurch absolut in Ordnung. Denn auch die kann ja sehr schön geschrieben sein. Aber sicher, deine Anmerkung wegen der Entwicklung einer Geschichte gerade im Fantasy-Bereich stimmt natürlich. In dem Genre wird es wohl eher wenig Bücher geben, die weniger als 100 Seiten haben.

    Wenn du magst, kannst du auch bei mir vorbeischauen: https://tessa-jones.blogspot.de/2017/08/bookish-sunday-3.html Würde mich freuen!

    Viele Grüße und einen wunderschönen Sonntag!
    Tessa

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    1. Hallo Tessa,

      das Buch bekommt man meiner Meinung nach auch recht schnell durch.

      Das stimmt, gerade Kurzgeschichten können schließlich auch durchaus gelungen sein, nur bei Romanen brauchen Entwicklungen eben auch Raum.
      Mir sind auch ehrlich gesagt in dem Genre keine Bücher eingefallen, die weniger als 100 Seiten haben. :D

      Liebe Grüße :)

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    2. Huhu Dana,

      dann werde ich "Die Verwandlung" hoffentlich bald mal lesen können.

      Ja, diese Entwicklungen in den Romanen sind es ja auch oft, die das Buch so spannend machen. Wenn dann z. B. wieder eine unerwartete Wendung kommt. Bei einer Kurzgeschichte denke ich an Geschichten, die dann durch starke Charaktere oder ein tolles Setting begeistern, was mir dann auch sehr gut gefällt.

      Mir sind auch keine Fantasy-Geschichten eingefallen, die unter 100 Seiten haben. *lach* Und davon habe ich einige hier oder gesehen. ;)

      Liebe Grüße
      Tessa

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    3. Hallo Tessa,

      ich würde dir raten, dich einfach auch mal daran zu trauen. ^^

      Genau. Oder eben die Entwicklung von Charakteren, die Ausarbeitung von Charakteren, des Settings oder der Story. ^^

      Liebe Grüße :)

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  2. Hey, Dana,

    bin gerade über deinen schönen Blog gestolpert und gleich mal als Leserin geblieben. Dein Design und dein Buchgeschmack gefallen mir sehr gut! Vielleicht magst du ja auch mal auf einen Gegenbesuch bei mir vorbei schauen - ich würde mich sehr freuen :)

    LG, Claudia :)
    www.claudiasbuecherhoehle.blogspot.de

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    1. Hey Claudia,

      dankeschön, das freut mich! Herzlich Willkommen auf meinem Blog!

      Liebe Grüße :)

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  3. Es gibt wirklich nicht viele Bücher, die mit einer so geringen Seitenzahl funktionieren. Eigentlich nur welche, die keine ausgeklügelte Handlung und Charakterentwicklung brauchen.
    Es ist irgendwie spannend, was diese Bücher dann ausmacht.

    Ich finde es kurios, dass viele Menschen "Der kleine Prinz" für ein Kinderbuch halten, und doch habe ich noch nie ein Kind getroffen, dass dieses Buch verstanden hat. Und nicht umsonst wird es von Wikipedia nicht als Kinderbuch bezeichnet. Es ist zwar vom Schreibstil her an Kinder gerichtet, aber die ganzen Symbole, Metaphern, was auch immer - Das Kind, das den Sinn dieser Geschichte versteht, möchte ich mal treffen.
    Ich hab als Kind mal das Hörbuch gehört und fand das Buch Mega langweilig, weil ich einfach nicht verstanden hab, was diese Geschichte soll. Vor allem das Ende.
    Dann hab ich es in der 10. in Französisch gelesen und da fand ich es schon etwas besser.
    Mit 40 werde ich es sicher lieben :D.

    Liebe Grüße :)

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    1. Wobei man bei kürzeren Geschichten dann viel mit Stil und Andeutungen arbeiten kann, was gerade den Reiz von Kurzgeschichten ausmacht.

      Ups, es ist gar keins? :x Ehrlich gesagt war mir das auch gerade nicht so bewusst, könnte aber auch daran liegen, dass ich vor allem mit Verfilmungen/ Büchern in Kontakt gekommen bin, die dieses Buch für Kinder verarbeitet haben. Und dass der Stil recht kindlich ist.
      Aber stellt sich die Frage, auf welcher Ebene mal wollen würde, dass die Kinder es verstehen. Vielleicht sehen sie darin nur kleine Geschichten, die aber ja trotzdem schon Moral enthalten (z.B. die Annäherung mit dem Fuchs), und erst als Erwachsener die Metaphern und Gesellschaftskritik versteht. Was ich gar nicht verwerflich fände, sondern vielmehr interessant.

      Liebe Grüße :)

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    2. Das ist wahr. Kürzere Geschichten bieten dann auch mehr InterpretationAbspieles und, was auch seinen Reiz haben kann.

      Offiziell nicht, soweit ich weiß.
      Die Idee, dass jede Altersgruppe darin andere Dinge sieht und andere Ebenen versteht, finde ich aber gut. So ist es vermutlich.
      Leider wird das Buch ja, gerade was Verfilmungen betrifft, komplett als Kinderbuch vermarktet, was ich schade finde, weil auf jeden Fall mehr darin steckt, als die meisten Kinder verstehen können.

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    3. Ich liebe meine Autokorrektur ... nicht. Interpretationsspielraum sollte es natürlich heißen.

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    4. Es gibt doch wenig über die Kreativität der Autokorrektur. :D

      Ja, das stimmt. Das kann sie auch ziemlich interessant und faszinierend machen.

      Na ja, war sowieso vor allem auf die Länge bezogen. :D
      Ja, gerade nach dem Lesen fand ich das etwas schade. Umgekehrt animiert das vielleicht Kinder, das Buch zu lesen, wenn sie etwas älter sind. Wobei ich gerade die Gesellschaftskritik und Metaphern auch außerhalb des Buches als schwierig umzusetzen empfinde. :x

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