Dienstag, 31. Juli 2018

2 Monate oder warum sich das Bloggen für mich verändert hat

Okay, ich gebs zu. Das letzte Jahr war eine Aneinanderreihung von Entschuldigungsposten, kurzen Rezensionsphasen, Pausen, Entschuldigungsposten, Pausen ...
Es ist jetzt fast zwei Monate her, dass ich da letzte Mal was gepostet habe. Nachdem ich kurz zuvor kämpferisch angekündigt habe, mich nicht von der DSGVO kleinkriegen zu lassen. Und dann - Schweigen.

Wenn ich so über die letzten Monate hinwegblicke, dann habe ich das Gefühl, dass ich es nicht wirklich geschafft habe, Bloggen in meinen Alltag zu kriegen. Gerade die letzten Wochen waren auch dank Prüfungsphase, bevorstehendem Auslandssemester und etwas zu vollem Semester relativ stressig und ich hatte weder Zeit noch Lust, mich dann auch noch zum Bloggen aufzuraffen. Ich wollte keinen zusätzlichen Stress dazu aufbauen.
Und doch, es tat mir leid. Ich wollte Rezensionen zu den Büchern schreiben, die ich gelesen hatte, ich vermisste die Community ... und doch habe ich auch festgestellt, dass ein Leben ohne Bloggen auch funktioniert.
Das ist ein Grund.

Der andere Grund ist, dass die Bloggercommunity nicht mehr so existiert, wie sie es mal war. Viele haben aufgehört. Und ja, ich hab eine Kampfansage dagegen gestartet. Und doch ... ich habe das Gefühl, zu posten, ohne dass jemand das liest oder kommentiert. Ich habe das Gefühl, ganz für mich allein zu bloggen. Und das will ich nicht.
Und ich weiß, ich sollte vielleicht mich einfach neu vernetzen, durch Blogs stöbern. Aber das beansprucht Zeit. Zeit, die in den letzten Wochen nicht wirklich da war.

Möchte ich meinen Blog aufgeben? Nein.
Wird es in den nächsten Wochen anders? Keine Ahnung.

Wie gesagt, ich mache demnächst ein Auslandssemester und weiß sowieo nicht, wie das dann läuft. Ich hab in den letzten zwei Monaten weder mein Blogmailfach gecheckt noch andere Posts gelesen. Ich habe keine Rezensionen geschrieben. Keine Kommentare beantwortet. Und das tut mir leid.
Und vielleicht schaffe ich es irgendwie, wieder zu bloggen. Vielleicht in sehr unregelmäßigen Abständen. Vielleicht finde ich in den nächsten Monaten heraus, dass sich doch zu viel verändert hat. Ich weiß es nicht. Aber ich würde mich freuen, wenn ihr trotzdem da bleibt und immer mal wieder vorbeiguckt. Denn vielleicht ... vielleicht schaffe ich es, zurückzukehren. 

Aber ich werde mir vornehmen, in den nächsten Tagen Kommentare und Mails zu beantworten. Und alles andere ... wird die Zukunft zeigen. 

Freitag, 1. Juni 2018

[Buchvorstellung] Auf der anderen Seite der Sterne


Autor: Liv Modes
selfpublished / Neobooks
Seiten: 88
Erscheinungsdatum: 01.06.2018
ISBN: 978-3-7427-4323-7
E-Book; 0,99€


Klappentext:

»Wir sind durch die Sterne gefallen und haben es nicht einmal gemerkt.«

Etwas hat sich verändert in diesem Sommer. Plötzlich schlägt Alex‘ Herz bei Yaniks Anblick schneller und in seinem Bauch tanzen Schmetterlinge Tango. Doch obwohl er seinem besten Freund sonst alles erzählt, muss Alex dieses Geheimnis für sich behalten. Denn seine Gefühle könnten ihm den Menschen nehmen, der ihm am meisten bedeutet.



Diejenigen, die mir schon länger folgen, werden jetzt vermutlich irritiert feststellen, dass dieses Büchlein in doppelter Hinsicht ein Debut ist. Zum Einen ist es das erste selfpublishte Werk, das ich lese (und nein, das liegt nicht daran, dass ich eine generelle Abneigung gegen Selfpublisher hegen würde). Zum Anderen - seit wann zum Teufel lese ich denn bitte E-Books?
Tue ich immer noch nicht. Aber für dieses habe ich gerne eine Ausnahme gemacht.
Die Autorin hat bis vor zwei Jahren selbst einen Buchblog geführt (manche von euch kennen sie vielleicht noch als Miss Duncelbunt ^^), worüber wir uns auch kennen gelernt haben. Ich hatte die Ehre, dieses Werk vorher testlesen zu dürfen, weshalb diese Rezension vermutlich auch weniger objektiv ist, als es sonst so der Fall ist. Dennoch ist es eine Geschichte, die ich gerne weiterempfehle.

Genaugenommen war dieses Werk sogar in dreifacher Hinsicht ein Debut für mich. Denn es gehört quasi zu dem Genre Gay Romance, aus dem ich bisher noch nichts gelesen habe (vermutlich, weil Romance generell nicht so ganz mein Fall ist, von einigen Ausnahmen mal abgesehen). Liv thematisiert alle auftauchenden Konflikte um Outing oder generell dem Schlamassel, in dem Alex steckt, und doch ist dieses Büchlein in erster Linie eins: Eine unheimlich süße Geschichte.

Und es ist auch wirklich nur ein Büchlein mit den knapp 90 Seiten, ein süße Geschichte für Zwischendurch, die dann mit knapp 1€ auch nur so viel kostet wie Schokolade. Und genau so fühlt es sich an.
Aufgrund der Kürze sind die Charaktere natürlich nicht allzu ausgearbeitet und auch die Geschichte beschränkt sich im Wesentlichen auf den Hautplot, allerdings ist die Länge dabei eigentlich perfekt. Es wird nicht langweilig, aber es gibt auch keine unnötigen oder zu lang gezogenen Dramen. Und ansonsten wirken die Charaktere durchaus sehr lebensecht, wie Jugendliche aus dem wirklichen Leben.
Umgekehrt ist aber gerade Yanik ein unheimlich tiefgründiger und vor allem facettenreicher Charakter, den ich sehr ins Herz geschlossen habe - kurz, ich kann absolut verstehen, wieso Alex sich in ihn verliebt hat. ;) Nach außen hin gibt Yanik sich wie der unerschrockene, freche Draufgänger, der immer zu Streichen auflegt ist und umgekehrt für seine Mädchengeschichte bekannt ist, doch dahinter verbirgt sich ein sehr verletzlicher Junge, was vermittelt wird, ohne dass es in geringster Weise klischeeartig wirkt.

Alex' Emotionen kommen dabei absolut authentisch rüber. Ohne dass man sich dauernd fremdschämen muss, weil er sich wie ein letzter Volltrottel verhalten würde (was ja bei manchen Storys dieser Art der Fall ist), erhält man einen tiefen Einblick in seine Gefühlswelt und seine Gefühle werden absolut nachvollziehbar beschrieben, mit teils ziemlich coolen Beschreibungen. Auch seine Ängste werden authentisch thematisiert und das Gefühlschaos ist einfach, soweit ich das beurteilen kann, ziemlich authentisch.
Generell mag ich Livs Schreibstil, der oft mit außergewöhnlichen und wunderschönen Beschreibungen daher kommt, sehr gerne. Dabei lässt sich das Ganze trotzdem flüssig lesen und war für mich auch beim zweiten Lesen der finalen Version unheimlich fesselnd, sodass ich mich, obwohl ich die Geschichte kannte, kaum davon loslösen konnte und aufpassen musste, meine Station nicht zu verpassen.

Schauplatz des Ganzen ist übrigens ein deutsches Jungeninternat, sodass auch durchaus ein bisschen Internatsfeeling aufkommt. Gleichzeitig sorgen die Scherze zwischen den Jungen auch immer wieder für Humor, sodass der Schreibstil insgesamt sehr locker ist und es einfach auch sehr viel Spaß macht, diese Geschichte zu lesen.

Fazit: Süße, locker geschriebene und sehr fesselnde Geschichte mit wunderschönen Beschreibungen, nachvollziehbaren Emotionen und trotz der Kürze Tiefe bei den Hauptcharakteren!




Vielen Dank an die Autorin für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Quelle Cover & Klappentext: Website der Autorin

Montag, 21. Mai 2018

Die Leiden des jungen Werther


Tja. Wenn man sagt, dass man Goethe liest, dann erntet man in der Regel ziemlich irritierte Blicke. Verständlich. Der Grund dafür, warum ich zu diesem Buch gegriffen habe, war der Eindruck, dass es zu den Büchern gehört, die man mal gelesen haben sollte (und ja, mir ist bewusst, dass das ein sehr zweifelhafter Grunde ist, ein Buch zu lesen), die Tatsache, dass ich davon mal Auszüge in meinem damaligen Schulbuch gelesen hatte und gar nicht mal so scheiße fand, die Berümtheit in  Bezug auf den Werther-Effekt und die Meinung einer Freundin, die es eigentlich ganz gut fand.
Soweit dazu.

Meine Ausgabe hat dann auch nur knapp über 100 Seiten, sodass man zumindest das Gefühl hat, dass es sich recht schnell lesen lassen könnte.  Tatsächlich hält Goethe seine Ruf des verhassten verschnörkelten, geschwollenen, salbungsvollen Geschwafels. Oder mit anderen Worten: Dieses Buch ist aus dem 18. Jahrhundert und wahrscheinlich mit der Intention geschrieben worden, möglichst ästhetisch zu klingen - ach, es klingt halt einfach wie Goethe.
Was bedeutete, dass es ziemlich anstrengend zu lesen war und ich nicht selten einen Satz zwei- oder auch drei- oder viermal lesen musste, um eine Ahnung davon zu bekommen, was er mir damit ausdrücken möchte. Altertümliche Wortwahl, teils merkwürdige Grammatik und verschachtelte Sätze erschweren den Lesefluss erheblich. Andererseits hatte ich ja jetzt auch nicht vor, Goethe zum Einschlafen zu lesen.
Was dem Ganzen sehr entgegen kommt, ist die Tatsache, dass das eben ein Briefroman ist, der aus lauter Briefen Werthers an seinen Freund besteht (was der so antwortet, kann man sich maximal zwischendurch aus Andeutungen im nächsten Brief erschließen, meist aber eben gar nicht), und die gehen nur in Ausnahmefällen über zwei oder mehr Seiten. Das macht es leicht, ein, zwei Briefe zu lesen und dann wieder eine Pause zu machen, je nachdem, wie viel Lust man gerade hat.

Die Handlung. Also, vorweg, ich hatte gerade meine "Ich habe richtig Lust, Klassiker zu lesen"-Phase, deswegen gibt es hier auch keinen Ist-das-alles-scheiße-Post, sondern die nette Warnung, dass das uralt und von Goethe ist, verbunden aber mit dem Eindruck, dass es durchaus mal ein interessantes Leseereignis ist. 
Zwischendurch und gerade am Anfang hat mich auch unheimlich fasziniert, dass das zu der Zeit ja quasi ein Jugendbuch war und die Gefühle junger Menschen widerspiegeln soll - und in gewisser Weise, wenn man danach sucht, findet man das auch aus heutiger Perspektive noch darin.
Allerdings spiegelt das Buch natürlich auch stark den Zeitgeist wieder, was sich gerade in den haufenweise sexistischen Ansichten, der dezenten Verherrlichung einer beinahe-Vergewaltigung und das Denken in Ständen zeigt. Was ich aber wohl kaum kritisieren kann, weil ich schließlich zweiundhalb Jahrhunderte weiter bin.

Dennoch muss man vielleicht sagen, dass Werther einem gehörig auf den Keks gehen kann, weil er einfach dauernd viel zu überemotional ist. Er preist gerade am Anfang bis zum Abwinken die Herrlichkeit der Natur und wie seine Seele darin aufgeht und was noch nicht alles, rastet bei allem irgendwie emotionalen gleich aus, und zwar nicht nur in Worten. Wie oft der Typ irgendwas mit tränenüberströmten/-bedeckten/-benässten/o.ä. Gesicht tut, habe ich nicht gezählt. Man kann ja über die Stellung von Tränen in unserer Gesellschaft diskutieren, aber er wäre eindeutig als Heulsuse abgestempelt worden.
Und auch sonst war er schlichtweg immer unheimlich ... übertrieben. Selbst für das Thema des Buches, bei dem es ja im Endeffekt um Depression und Selbstmord geht - was wiederum interessant war, mal aus einer anderen Zeit mit einem anderen Verständnis einen Blick darauf zu kriegen. Aber dass der Junge immer gleich - sowohl im positiven als auch im negativen Sinne - so dramatisch werden muss ...

Handlungstechnisch nehm ich's jetzt einfach auch mal ziemlich vorweg, weil ich glaube jeder zu diesem Buch gespoilert ist. Was auch eigentlich nicht weiter tragisch ist. Von himmelhochjauchzend am Anfang gibt es dann irgendwo in der Mitte einen Cut zu zutodebetrübt und ansonsten verfolgt man quasi die Beziehung Werther zu Lotte und sein ganzes Innenleben. Mit Betonung auf letzterem. Wirklich Handlung sollte man hier eh nicht erwarten.

Fazit: Goethe halt.

Montag, 14. Mai 2018

DSGVO oder wieso ich gerade ein bisschen traurig bin

Ich gebe es zu, ich war die letzten Monate auch nicht wirklich aktiv, was sich in zahlreichen entsprechenden Posts zeigt. Was daran liegt, dass ich eine Wohnung gesucht habe, Semesterferien hatte und ungezogen bin. 
Aber man kann nicht ewig darauf warten, dass sich das Leben wieder einpendelt, nicht wahr? Denn das tut es nie so ganz.

Aber darüber hinaus lag es noch an etwas anderem. Nämlich den Veränderungen in der Blogger-Sphäre.
Als ich das erste Mal aus einer kleinen Pause wieder auftauchte, erschienen plötzlich überall Posts. DSGVO. Datenschutz, Abmahnangst, neue Recht, Planlosigkeit. Mit der DSGVO, die in etwa zehn Tagen in Kraft tritt, breitete sich auf einmal glatte Panik ein. Gefolgt von Unsicherheit. Gefolgt von Resignation. (Siehe auch hier einen Beitrag von der lieben Insi dazu.)
Und auf einmal habe ich das Gefühl, die Bloggerwelt sei so leblos wie lange nicht mehr. Erst dachte ich, es läge daran, dass ich selbst in letzter Zeit so inaktiv war. Aber dann wurde mir klar, dass das nicht der einzige Grund ist.
Kommentare bleiben aus, andere posten kaum noch, immer mehr Blogs hören auf oder spielen mit dem Gedanken, aufzuhören, panisch werden Anbieter gewechselt und alle stehen da in verzweifelter Überforderung.

Und mir geht es ja nicht anders. Ich habe auch keinen Plan, wie ich legal bloggen kann, ohne dass ein unverhältnismäßiger Arbeitsaufwand entsteht. Verdammt, das war mal ein Hobby. Sich einfach nur austauschen wollen über Bücher, gemeinsam mit anderen. Und ja, solche Gesetze sind wichtig. Nur halt in dem Ausmaß nicht mehr für unsere Größe.
Aber darum soll es hier gar nicht gehen, denn darüber wurde schon genug geschrieben, sich aufgeregt, Petitionen verfasst, lamentiert. Mir geht es gerade vielmehr darum, was dieses Gesetz der Buchbloggerwelt angetan hat.

Denn irgendwas ist kaputt gegangen. Der kleine Zauber des Hobbys. Es ist, als hätten alle sich zurückgezogen, viele aufgehört, und bei dem Gedanken daran zieht sich mein Herz schmerzhaft zusammen.
Denn ich liebe dieses Hobby. Ich liebe den Austausch, ich liebe die Bloggersphäre und ich bin stolz darauf, Bloggerin zu sein. Aber wie kann ich das weiter sein, wenn die Sphäre nicht mehr besteht?
Und ja, ich habe in den letzten Tagen darüber nachgedacht, einfach aufzuhören. Aber ich möchte es nicht. Ich will weiter die Bücher rezensieren, die ich gelesen habe, meine Gedanken dazu loswerden, tolle Bücher weiterempfehlen. Ich will weiter selbst Empfehlungen oder abratende Worte bekommen, will diskutieren, über Bücher, ihren Inhalt oder bibliophile Themen. Weil ich das Bloggen liebe. Weil mir dieses Hobby so unglaublich viel gegeben hat. Und woher soll ich denn bitte sonst meine Wunschliste füllen? ^^

Also erhebe ich mich trotzig aus den Schlingen der Resignation, die ihre Fänge nach mir ausgestreckt haben. Passe meine Datenschutzeinstellungen soweit an, wie es mir möglich ist. Gebe mein Bestes, um allen Gesetzen gerecht zu werden. Aber lasse mich davon nicht einschüchtern. Ich blogge weiter. Jetzt erst recht. Und ich hoffe, von euch sind noch viele weiterhin dabei. Denn ich will ich diese Community nicht sterben lassen.

Eure Dana

Dienstag, 8. Mai 2018

Update: Umzugsstress und WLAN-Losigkeit

Hallo ihr da draußen,

da hat man mal wieder einigermaßen einen Rhythmus drin, da wird man gleich wieder rausgeworfen. :D In meinem Fall davon, dass ich umgezogen bin, nachdem ich vorher nur zur Zwischenmiete gewohnt habe und jetzt endlich eine eigene Wohnung habe - was die Organsiation allerdings nicht zwingend einfacher macht. Und leider dazu führte, dass ich ne Zeit lang kein WLAN hatte, was echt grausam ist, wenn man nebenbei noch Unisachen machen muss, schnell mal was googeln will oder Zerstreuung in den Weiten des World Wide Web sucht. Ein bisschen unheimlich ist es ja schon, wie zentral das Internet im Leben geworden ist. Aber hier bin ich jetzt und hab WLAN, und hoffentlich bald auch mein Leben soweit wieder auf der Reihe, dass ich den Rhyhtmus wieder aufnehmen kann. ^^

Gelesen habe ich logischerweise auch nicht viel, aber ausstehende Monatsrückblicke noch zur Genüge, also sollte es eigentlich nicht an Stoff mangeln. Und dann steht ja auch noch die DSVGO an, von der ich immer noch nicht so ganz weiß, was die mir jetzt eigentlich vorschreibt und was ich ändern muss, weshalb ich mich da auch nochmal informieren sollte - über Hilfe wäre ich dankbar. :D

Letzte Woche habe ich dann wieder mit dem Schreiben angefangen, aber dank Umzugsstress lief das auch eher beiläufig ab. Hinzu kommt, dass dieses Semester etwas intensiver wird als das letzte, was zu weniger Freizeit wird. Wobei ich ja hoffe, dass der Alltag sich einpendelt, bevor da Semester zuende ist. xD Irgendwie wirken drei Monate Vorlesungszeit unheimlich wenig. :x

Ansonsten gibt es auch nicht wirklich viel Neues zu berichten bei mir, aber ich hoffe, dass dann in den nächsten Tagen wieder mehr kommt. ;)

Bis bald!
Eure Dana

Freitag, 20. April 2018

[Rezension] Die silberne Königin


Autor: Katharina Seck
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 366
Erscheinungsdatum: 14.10.2016
ISBN: 978-3-404-20862-3
Taschenbuch mit Klappenbroschur; 12,00€


Klappentext:

Silberglanz ist eine beschauliche Stadt in einer winterlichen Welt. Doch die Schönheit der von glitzerndem Schnee bedeckten Landschaft ist trügerisch. Seit Jahrzehnten ist das Land im ewigen Winter gefangen, es droht unter den Schneemassen zu ersticken. Alles ändert sich, als die 24-jährige Emma in die Chocolaterie von Madame Weltfremd kommt und diese ihr ein Märchen erzählt, das Märchen der silbernen Königin. Denn darin verborgen liegt die Wahrheit – über den Winterfluch, über den kaltherzigen König und über Emma selbst …

Montag, 16. April 2018

[Rezension] Fenrir - Weltenbeben


Autor: Asuka Lionera
Verlag: Drachenmond
Seiten: ca. 600
Erscheinungsdatum: 25.03.2017
ISBN: 978-3-95991-225-9
Taschenbuch mit Klappenbroschur; 19,90€


Inhalt:

Emma will eine erfolgreiche Archäologin werden, doch momentan kämpft sie sich noch mit Praktikanten-Jobs ab. Die Aussicht auf einen plötzlichen Ruhm schnuppert sie, als sie bei einer Expedition sich alleine im Wald verläuft, in eine Schlucht stürzt, einen Wolf befreit und nach einem Sturz in die Ohnmächtigkeit unter einem nackten Mann aufwacht - mit spitzen Ohren. Bleibt nur die Aufgabe, diesen irgendwie von den neugierigen Blicken ihres Teams abzuschirmen und die Präsentation ihres Fundes vorzubereiten.
Insgeheim ahnt Emma, dass der mysteriöse Fremde, der keine Ahnung von der Welt zu haben scheint, ihren Fragen ausweicht und ungewollt Gefühle in ihr weckt, nicht menschlich ist. Doch was er wirklich ist, bringt ihre ganze Welt ins Wanken ...


Donnerstag, 12. April 2018

[Tag] Sunshine Blogger Award 2.0

Hallo ihr lieben,

vor kurzem etwas längerem wurde ich von der lieben Callie hier zum zweiten Mal für diesen Award getaggt - vielen, vielen lieben Dank!!! ♥♥ 
Hier kommt ihr zum ersten Mal, wo ihr auch meine Fragen findet - falls noch jemand Lust hat, welche zu beantworten. :)

Kommen wir also zu Callies Fragen:


1.) Was war das letzte Buch, dem du fünf Sterne gegeben hast?

Ich geh da jetzt mal nach den veröffentlichten Rezensionen: Das letzte Mal hat "Tanz, meine Seele" von Kira Minttu fünf Büchlein bekommen. Das Buch hat gezeigt, dass New Adult so viel mehr kann als nur die üblichen Klischees, es hat sich dem Thema Tanzen auf eine ebenso klischeefreie, dafür aber umso nachempfindbare Art (jenseits der üblichen Ballett-Story) gewidmet und vor allem eine selbstbewusste, starke Protagonistin präsentiert, die mit der sarkastischen Erzählweise zu unterhalten wusste - dafür also fünf Sterne, mehr erfahrt ihr hier in meiner Rezension.
De facto ist das allerdings nicht das zuletzt am höchsten bewertete Buch, da ich sowohl "The Immortal Rules" (Rezension hier), dem Auftakt, und "The Forever Song" (Rezi hier), dem Abschluss, aus "Blood of Eden"-Reihe (deutsch: "Unsterblich") von Julie Kagawa sechs Büchlein gegeben habe, also quasi der Ausszeichnung als Lieblingsbuch, für ein düsteres, postapokalyptisches Setting, Verwischung jeglicher Gut-Böse-Trennung, eine coole Umsetzung einer Vampir-Zombie-Mischung, Sarkasmus und einer starken, schlagfertigen Kick Ass-Heldin.

2.)Welche*n Autor*in willst du unbedingt gerne mal treffen und warum?

Oh, ähm. Ich glaube, ich würd ziemlich viele Autor*innen ziemlich gerne mal treffen, erst recht, wenn die so einen sympathischen Internetauftritt haben. Maggie Stiefvater wäre zum Beispiel so eine.

3.) Was ist dein aktueller Lieblingssong?

Nachdem ich mir letztens das Musical "Phantom der Oper"/ "Phantom of the Opera" angesehen habe und ein bisschen verliebt bin, höre ich gerade den Soundtrack rauf und runter. Wobei der Titelsong auch einfach am besten ist. ^^

4.) Besuchst du gerne Buchmessen? Wenn ja, warst du schon mal auf einer oder hast es vor?

Ich war letztes Jahr auf der LBM und habe es seitdem weder nach Frankfurt noch dieses Jahr nach Leipzig geschafft, habe aber bei den ganzen Messeberichten im letzten Monat schon ein wenig Sehnsucht empfunden. 

5.) Weißt du schon, welches Buch du als nächstes lesen willst oder entscheidest du das eher spontan?

In der Regel entscheide ich das eher spontan, zumal mein SuB ja eh nicht so groß ist. Das heißt, Rezensionsexemplare werden natürlich sofort gelesen. Aber sonst - je nachdem, worauf ich gerade Lust habe. 

6.) Liest du mehrere Bücher gleichzeitig?

Ja, also, normalerweise nicht. In letzter Zeit ist das allerdings etwas ausgerastet, zuletzt im Februar, als ich sowohl "Tanz, meine Seele" (Kira Minttu) als auch "Dreamkeeper - Akademie der Träume" (Joyce Winter) auf Lovelybooks gewonnen habe, deren Leserunde quasi parallel abliefen. Dann las ich (und lese immer noch) "Girl of Nightmares" (Kendare Blake) zusammen mit Marianne und Anna und "Das Parfum" (Patrick Süskind) zusammen mit Charlie. Und dann habe ich, als ich unterwegs war, noch "Die Leiden des jungen Werther" (Goethe) angefangen - dabei ziehe ich es normalerweise vor, nur in ein Buch gleichzeitig abzutauchen. Daher war es schon etwas merkwürdig, wie sich die angefangenen Bücher auf meinem Nachttisch stapelten. xD

7.) Welche/-n Buchverfilmung/ Film hast du zuletzt gesehen?

Als letztes habe ich "Black Panther" im Kino gesehen - Buchverfilmungen gucke ich ja sowieso tendenziell eher nicht. ^^

8.) Was ist dein liebstes Buch-Paar?

Ehrlich gesagt habe ich sowas wie ein OTP gar nicht. Klar, ich shippe einige Paare, aber es sticht jetzt keins besonders heraus. Aber ich shippe zum Beispiel Percabeth (aus der "Percy Jackson"-Reihe für euch armen Menschen, die das nicht wissen :D) und das eine Paar, das sich im letzten Band der "Raven Cycles"-Reihe (Maggie Stiefvater) herauskristallisiert (ich spoiler hier nicht, aber nicht das Hauptpaar ^^).

9.) Welches Buch ist schon ewig auf deiner Wunschliste und leider immer noch nicht in dein Bücherregal eingezogen?

Wo soll ich da anfangen? Die "Mythos Academy"-Reihe von Jennifer Estep will ich seit Eeeewigkeiten mal lesen. Bei "Dark Canopy" von Jennifer Benkau bin ich mir nicht mal mehr so ganz sicher, ob ich es noch lesen will, obwohl mich die Autorin bisher immer überzeugen konnte. Und "Das Mädchen mit dem Haifischherz" von Jenni Fagan steht auch schon seit Jahren auf meiner Wunschliste

10.) Schaust du gerne Serien und wenn ja, was ist deine momentane Lieblingsserie?

Tatsächlich war ich bis dato jemand, der keine Serien geguckt hat. Hat sich allerdings geändert, als ich von einer Freundin an "Supernatural" herangeführt wurde und, äh, letztens dann die zehnte Staffel beendet habe. Von daher denke ich schon darüber nach, mich an weitere heranzuwagen. Empfehlungen?

11.) Liest du manche Bücher am liebsten zu einer bestimmten Jahreszeit (z.B. Fantasy-Bücher eher im Herbst oder Winter)?

Ich lese tatsächlich Bücher, die im Winter spielen, auch am liebsten im Winter. Atmosphäre und so. Generell liebe ich es einfach, im Herbst oder Winter mich ins Bett zu kuscheln und dann in eine andere Welt zu entfliehen - also Fantasy-Bücher zu lesen. Da man hier in Deutschland aber auch problemlos im Frühling oder Sommer Herbst haben kann, schränkt es das nicht wirklich ein. Und ansonsten les ich generell das, worauf ich Lust hab, und das ist zumindest bewusst nicht an Jahreszeiten gebunden. ^^


Wie gesagt, wer mitmachen will, ich hab oben den anderen Post mit dem Tag und den Fragen verlinkt. ^^ Ansonsten wünsche ich euch noch einen schönen Abend!

Eure Dana ♥

Dienstag, 10. April 2018

[Rezension] Blood of Eden - The Forever Song


Autor: Julie Kagawa
dt.: Unsterblich - Tor der Ewigkeit
Verlag: Harlequin Teen
Seiten: ~400
Erscheinungsdatum: April 2014
ISBN: 978-0-373-21112-8
Gebunden mit Schutzumschlag
(Taschenbuch)


Blood of Eden-Trilogie:


! ACHTUNG - ENTHÄLT SPOILER ZU DEN BEIDEN VORGÄNGERN !


Samstag, 7. April 2018

[Re-Read-Rezension] Blood of Eden - The Immortal Rules

"You are a monster. [...] You will always be a monster - there is no turning back from it. But what type of monster you become is entirely up to you." (Seite 343)

Autor: Julie Kagawa
dt.: Unsterblich - Tor der Dämmerung
Verlag: Harlequin Teen
Seiten: ~500
Erscheinungsdatum: April 2012
ISBN: 978-0-373-21051-0
Gebunden mit Schutzumschlag
(Taschenbuch)


Blood of Eden-Trilogie:
  • The Immortal Rules
  • The Eternity Cure
  • The Forever Song

~ Link zu meiner sehr veralteten Rezension zu der deutschen Version - und mit veraltet meine ich, dass es eine meiner ersten Rezensionen war, also seid gewarnt xD ~


Inhalt:

Als vor Jahren die rote Seuche ausbrach und den Großteil der Menschheit hinraffte, bildeten sich einige Vampirstädte. Hier herrschen die Vampire über die Menschen, versprechen ihnen Sicherheit im Gegenzug für ihr Blut. 
Allie jedoch gehörte zu den Unregistrierten, sie lebt im sogenannten Saum außerhalb der inneren Stadt, über die Legenden von Reichtum und Wohlstand verbreitet werden. Allie hasst die Vampire aus ganzem Herzen und weigert sich, eine ihrer Gefangenen zu werden - doch das bedeutet auch, dass sie täglich um ihr eigenes Überleben kämpfen muss und ständig  dem Verhungern nah ist. 
Bis schließlich einer ihrer Raubzüge auf der Suche nach Essen in einer Katastrophe endet und sie vor die Wahl gestellt wird: Entweder zu sterben oder die Kreatur zu werden, die sie selbst am meisten hasst ...