Samstag, 10. Februar 2018

Jahresrückblick 2017

So, heute dann der Jahresrückblick, den man eigentlich erwartet. Nämlich den vom letzten Jahr.

Auch hier verlinke ich einfach mal die Monatsrückblicke: Januar bis April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November und - oh, Überraschung - Dezember.


Statistik:

Gelesene Bücher insgesamt: 61
Man merkt, ich hatte weniger Zeit. Wobei das immer so phasenweise war, zwischendurch habe ich sogar ziemlich viel gelesen.
Englische Bücher: 16
Irgendwie dachte ich, das wären mehr gewesen - oder habe es zumindest gehofft -, andererseits habe ich gerade in der zweiten Hälfte viele Bücher von deutschen Autor*innen gelesen.
Re-Reads: 18
Ein sehr nostalgisches Jahr. :D
Bücher, die ich auf Deutsch schon gelesen und jetzt auf Englisch nochmal gelesen habe: 1
Klassiker: 2
Veröffentlichte Posts: 97
Man merkt, ich hatte auch weniger Zeit zum Bloggen.
Beendete Reihen: 7


Highlights:


Es tut mir leid für die Überbelichtung, aber Fotografieren ist auch einfach nicht so meins. Anyway.

Scherben der Dunkelheit" und Herz aus Nacht und Scherben" sind zwei tolle Bücher aus der Feder von Gesa Schwartz, die mich immer wieder mit ihrem bildreichen, metaphorischen Schreibstil überzeugt, einmal in einem düsteren Zirkus in der Bretagne und einmal zwischen den Welten in Venedig.
Es war einmal Aleppo" von Jennifer Benkau widmet sich der Flüchtlingskrise und zeigt auf authentische Weise, wie tief verwurzelt Vorurteile auch bei den Menschen sind, bei denen wir es eher nicht vermuten würden.
Der zweite Band von „Die Feenjägerin" von Elizabeth May zog mich endgültig in seinen Bann mit den fundiert recherchierten schottischen Feenmythen, eingewoben in ein düsteres Steampunk-Setting mit tiefgründigen Charakteren.
The Hate U Give" von Angie Thomas gibt der Ungerechtigkeit gegenüber Schwarzen (nicht nur) in den USA eine Stimme und steht mit diesem fiktiven Fall für die vielen realen Fälle - ein wichtiges Buch, das seinen Hype verdient.
Illuminae" von Amie Kaufman und Jay Kristoff besticht in erster Linie durch die herausragende Gestaltung: Die mitreißende Geschichte wird durch mit Liebe zum Detail gestaltete Dokumente erzählt, die zum Entdecken einladen.

Weitere Highlights, die nicht auf dem Foto sind:
Die „The Heroes of Olympus"-Reihe von Rick Riordan, die keine meiner Befürchtungen bestätigte, sondern mich vielmehr total begeisterte, da sie das Niveau der „Percy Jackson"-Reihe definitiv zu halten vermochte und mich mit dem Sarkasmus und den liebenswerten Charakteren total in ihren Bann zog.
Dann den zweiten und den dritten Band der „Red Rising"-Trilogie von Pierce Brown, eine fesselnde, mitreißende und epische Science Fiction-Reihe mit viel Action und einem faszinierenden Szenario sowie tiefgründigen Charakteren.
Auch nicht abgebildet, aber ein weiteres Highlight ist „Wo das Dunkel schläft" von Maggie Stiefvater, ein würdiger Abschluss der „Raven Cycle"-Reihe mit ihren Charakteren, die man längst tief ins Herz geschlossen hat.
Ein weiterer toller Abschluss war „Der letzte Stern" von Rick Yancey, der eine düstere, fesselnde Atmosphäre mit einem selbstenttarnenden Sarkasmus vereinbarte.

Und wenn man dann auch noch die Re-Reads mitzählt, hätten wir da noch die Edelsteintrilogie von Kerstin Gier, „Percy Jackson" von Rick Riordan, „Arkadien" von Kai Meyer und die „Violet Eden-Chapters"-Reihe von Jessica Shirvington. Außerdem „Anna Dressed in Blood" von Kendare Blake, das mich mit der düsteren Geisterstory und dem sarkastischen Schreibstil auch beim zweiten Lesen wieder überzeugen konnte.

Auch letztes Jahr waren wieder viele, viele tolle Bücher dabei, und dabei eigentlich gar keine wirklich schlechten Bücher, was mich wirklich freut.


Und privat so?

2017 war ein turbulentes Jahr. Zum Einen habe ich mein Abitur gemacht, was ziemlich viele Ereignisse wie den Abiball oder die Mottowoche mit sich zieht, aber eben auch Lernstress, die Anspannung vor den Klausuren und die Erleichterung, als dann das Ergebnis kam, mit dem ich mehr als zufrieden bin. Dabei habe ich auch gelernt, wie intensiv ich tatsächlich lernen kann, wenn ich muss. Und auch wenn dadurch ein Abschnitt meines Lebens vorbei ist, ein Bereich, der mit zwölf Jahren mich doch einen Großteil meines Lebens auch begleitet, mich geprägt und geformt hat, freue ich mich auf den neuen Abschnitt.
Dieser begann dann im Oktober. Nachdem ich mir im Frühjahr oder eigentlich eher frühem Sommer endlich darüber klargeworden bin, was ich studieren will, habe ich im Herbst dann mein Studium der Ethnologie und Politik begonnen. Damit einher ging ein Umzug in eine neue Stadt, das Eingewöhnen in eine andere Umgebung und der Aufbau neuer Kontakte. Ich habe dabei auch hier viele tolle Menschen kennengelernt und mich vor allem auch verändert. Ich würde sagen, dass ich selbstbewusster geworden, auf jeden Fall aber selbstständiger, und auch gelassener.
Gleichzeitig ist mir aber auch wieder richtig bewusst geworden, wie sehr ich meine „alten" Freund*innen doch ins Herz geschlossen habe und wie sehr ich die gemeinsame Zeit mit ihnen liebe und wie sehr ich sie wertschätze.

Darüber hinaus habe ich begonnen, im Rahmen der immer mehr auftretenden Debatte um Diskriminierung, auch unterschwellige und auch im Buchbereich (aber auch durch mein Studium), sensibler zu werden. Ein langandauernder Prozess, bei dem ich noch an mir arbeiten muss, aber ... nobody's perfect.
Durch die vielen Veränderungen in meinem Leben habe ich das Lesen, Schreiben und Bloggen ein wenig vernachlässigt, was ich aber wieder ändern möchte, weil das drei Hobbys sind, die ich sehr liebe. Dennoch habe ich zum Ende des Jahres hin wesentliche Fortschritte in der Überarbeitung meines Projektes erlangt.
Im März war ich zudem das erste Mal auf der LBM, was eine weitere tolle Erfahrung war. Im Dezember habe ich gemeinsam mit AnnaMarianneMalteInes und Lea „Illumiae" gelesen und in einer Blogtour vorgestellt.


2017 war also ein Jahr voller toller Erfahrungen und Momente, mit vielen tolle Menschen, in dem ich mich weiterentwickelt habe, nicht nur weil ich 18 geworden bin (was irgendwie nur bedeutet, alleine Autofahren zu dürfen und Verträge neu unterschreiben zu müssen ^^). Mal sehen, was 2018 so bringen wird.

Eure Dana

Montag, 5. Februar 2018

Die Sache mit den problematischen Büchern

Ich denke mal, die aufkommende Diskussion um problematische Inhalte (e.g. Rape Culture, Sexismus, Rassismus) in (Jugend-)Büchern ist an keinem vorbeigegangen. Und ich möchte heute einfach mal meine Gedanken zu einem Weg loswerden, wie man damit umgehen kann. Und nein, ich möchte solche Inhalte damit nicht rechtfertigen. Das ist auch nur ein Vorschlag und nichts, was alle so tun sollten. Und vielleicht sieht meine Meinung in zwei Monaten auch wieder ganz anders aus.
Aber weil dies mein Blog ist, will ich meine Gedanken einfach mal mit euch teilen. Ich bin jederzeit offen für andere Ansätze, wie gesagt, das ist alles nicht in Stein gemeißelt.

Ich bin ja nun durchaus ein "Throne of Glass"-Fan, wie regelmäßige Leser*innen festgestellt haben dürfte. Nun begibt es sich, dass diese Reihe auch des Öfteren mal ins Fadenkreuz der Kritik geriet. Und mich somit unweigerlich in ein moralisches Dilemma stürzte.
Klar bin ich gegen jede Art von Diskriminierung, gegen die Darstellung sexistischer Verhaltensweisen, gegen ungesunde Darstellungen von Liebe. Aber was, wenn ich kritisierte Bücher trotzdem liebe?
Unwillkürlich begann ich, nach Entschuldigungen zu suchen, nach Rechtfertigungen. Schalt mich selbst dafür. Versuchte, mir solche Bücher auszureden. Stieß auf Verzweiflung, auf Trotz. Ein ewiges Hin und Her zwischen kritischer Offenheit und dem Suchen nach Rechtfertigungen, für die ich mich dann wieder verabscheute.

Bis mir letztens irgendwann klar wurde, dass das der falsche Weg ist. In meinen Augen geht es nicht darum, alle Bücher mit problematischen Inhalten zu verteufeln. Sie plötzlich zu hassen.
Und ich schaffte es für mich selbst zu sagen: Es ist okay. Es ist okay, wenn du die Geschichten trotzdem liebst, denn natürlich kannst du den Plot/ den Schreibstil/ whatever lieben, auch wenn du die Problematik in anderen Bereichen erkennst.
Denn die Welt ist nun mal nicht schwarz und weiß. Es gibt nicht falsch und richtig, nicht gut und schlecht, nicht liebenswert und zu boykottieren.

Es geht vielmehr darum, auf solche problematische Inhalte aufmerksam zu machen. Sie zu kritisieren, zu hinterfragen, zu reflektieren. Selbst wenn ich den Rest toll fand. 
Denn die Ursache ist doch eher ein gesellschaftliches Problem. Verankerte Ansichten, sexistisch, rassistisch, und so weiter, Ansichten, die sich dann in Büchern widerspiegeln. Vielleicht wird das, was wir heute nicht als problematisch ansehen, dann in fünf/zehn/fünfzehn Jahren als problematisch angesehen.
Ich wage mal zu behaupten, dass die wenigsten Autor*innen die Intention habe, sexistisch/ rassistisch/ etc. zu sein. Sie reproduzieren im Endeffekt nur gesellschaftliche Ansichten. Das macht den Rest doch nicht automatisch schlecht.

Stattdessen sollten wir auf die Probleme aufmerksam machen, sie in die Diskussion bringen, sie problematisieren, für alle zukünftigen Bücher fordern, dass sie nicht mehr auftauchen - aber nicht zwangsläufig den Rest boykottieren. Veränderungen kommen nicht über Nacht. Aber ein Buch plötzlich abzulehnen, weil es problematische Inhalte enthält (und damit meine ich, nur solange diese Inhalte nicht dominieren!), ist mir zu Schwarz-Weiß. Zu sehr am eigentlichen Problem vorbei. Und vor allem bringt es mich in einen Konflikt zwischen meiner rationalen Erkenntnis und meinen Emotionen, und darum geht es einfach nicht.

Denn in gewisser Weise hatte ich das Gefühl, dass das zu etwas führt, weshalb Leute sich so etwas verschließen. Weil sie das Gefühl haben, dass ihnen etwas weggenommen wird, und sie deshalb übertrieben emotional nach Rechtfertigungen suchen, statt dass man über Dinge diskutiert, sie problematisiert, aber trotzdem akzeptiert, wenn man den Rest mag.
Und ja klar, wenn solche Inhalte die Story dann dominieren, dann ist das auch nicht mehr akzeptabel - ich rede hier eher von unterschwelligen, beiläufigen Inhalten. Und natürlich kommt es dann auch noch immer auf das Ausmaß an.

Ja, ich liebe "Throne of Glass". Aber ich bin mit der Darstellung der Liebesgeschichten auch unglücklich. 
Wie sehr sowas einen stört, sollte vielleicht jeder für sich entscheiden - solange er/sie sich der Problematik eben bewusst ist.

Und jetzt ihr: Denkt ihr, dass ist ein falscher Ansatz? Wie geht ihr damit um? Sollte man Bücher boykottieren, weil sie problematische Inhalte enthalten, oder die Freude am Lesen akzeptieren und sowas losgelöst davon problematisieren?

Eure Dana

Freitag, 2. Februar 2018

[Rezension] Strikers Fall


Autor: Susanne Leuders
Verlag: Verlagshaus el Gato
Seiten: ca. 330
Erscheinungsdatum: 12.09.2017
ISBN: 978-3-946049-23-4
Taschenbuch; 13,90€


Dilogie (wahrscheinlich, aber nicht sicher):



! ACHTUNG - ENTHÄLT SPOILER ZUM VORGÄNGER !

Dienstag, 30. Januar 2018

Rückblick über den Dezember 2017

Hallo meine Lieben,

Dezember - das Jahr neigt sich dem Ende zu. Ich finde ja, dass 2018 ziemlich futuristisch klingt. Langsam kommt man in die Zeit, in die manche Dystopien spielen. Unheimlich.

Im Dezember bin ich dieses Jahr ziemlich in Weihnachtsstimmung gewesen - näheres dazu könnt ihr auch noch mal hier nachlesen. Ich bin relativ viel auf Weihnachtsmärkten gewesen und habe mit viel mit neuen Freundinnen unternommen, was eine tolle Zeit darstellte.
Für Weihnachten bin ich dann in meine Heimat zurückgekehrt und es war wirklich schön, meine Familie und meine Freund*innen dort wiederzusehen, mir wurde bewusst, wie wichtig mir diese Menschen sind, zumal sich alles auch nach Wochen der Abwesenheit total eng und natürlich angefühlt hat. Somit bin ich wirklich dankbar für diese Menschen in meinem Leben! ♥

Ansonsten bin ich schreibtechnisch im Dezember wieder zum Überarbeiten gekommen und habe wesentliche Fortschritte erzielt (vor allem im Fernbus xD).
Auch was meinen Blog angeht habe ich zumindest zum Ende hin wieder öfter mal was gepostet und konnte am Ende des Monats meinen unglaublichen vierten Bloggergeburtstag feiern, was ich immer noch nicht so ganz begreifen kann. Außerdem habe ich gemeinsam miAnnaMarianneMalte und Lea eine Blogtour zu "Illuminae" auf die Beine gestellt.
Gelesen habe ich auch wieder mehr: Fünf Bücher, darunter ein englisches - die Rezensionen sind im Titel verlinkt.


Zum Einen hätten wir da Wolkendämmerung von Julia Dibbern, ein fesselnder und authentischer Jugendbuchthriller mit einem vielschichtigen Protagonisten mit Ecken und Kanten, dessen Emotionen ausdrucksstark vermittelt werden, ein Buch, das sich mit dem ernsten und sehr gut recherchierten Thema des Klimaschutzes beschäftigt.
Dann Soul Mates von Bianca Iosivoni, auf dessen bekanntes Konzept ich beim Lesen wirklich Lust hatte. Auch die Charaktere waren mir sympathisch, allerdings wurden mir zum Ende hin ihre Handlungen teils unverständlich und das Potenzial, die strikte Schwarz-Weiß-Trennung zu verwischen, wurde leider nicht wirklich genutzt.
Und schließlich And I Darken von Kiersten White, ein Buch, das eine alternative Version der historischen Ereignisse im heutigen Rumänien um "Vlad den Pfähler" erzählt, bei der dieser durch eine Frau mit einem ungewöhnlichen Charakter verkörpert wird.


Außerdem habe ich die beiden Folgebände von "Sommer unter schwarzen Flügeln" von Peer Martin gelesen. Sowohl Winter so weit als auch Feuerfrühling bieten einen mitreißenden und schockierenden Einblick in tiefgründig recherchierte und sehr aktuelle Themen wie dem IS, dem syrischen Bürgerkrieg, der Flucht, Neo-Nationalsozialismus und Populismus.
Dabei treffen die grausamen Ereignisse trotz oder eher gerade wegen des poetischen Schreibstils mitten ins Herz, auch wenn manchmal die Grenzen zwischen Vorstellung und Wirklichkeit verschwimmen.
Allerdings hatte ich ganz subjektiv ein Problem damit, dass sich die Geschichte selbst und die Charaktere doch sehr stark von denen aus dem ersten Band entfernt haben und für mich so ein bisschen die Magie von diesem verloren gegangen ist.


Ich wünsche euch noch eine schöne Woche!
Eure Dana ♥

Sonntag, 28. Januar 2018

[Rezension] Tower of Dawn


Autor: Sarah J. Maas
Verlag: Bloomsbury
Seiten: ~660
Erscheinungsdatum: September 2017
ISBN: 978-1-68119-577-3
Gebunden mit Schutzumschlag
(Taschenbuch)


Reihe:
  • The Assassin's Blade  (Vorgeschichte)  [Rezension]
  • Throne of Glass  [Rezension]
  • Crown of Midnight  [Rezension]
  • Heir of Fire  [Rezension]
  • Queen of Shadows  [Rezension]
  • Empire of Storms  [Rezension]
  • Tower of Dawn
  • erscheint voraussichtlich im Herbst 2018
  • Extraband: The World of Throne of Glass (erscheint voraussichtlich am 01.05.2018)

! ACHTUNG - ENTHÄLT SPOILER ZU DEN VORGÄNGERN UND ZU DER VORGESCHICHTE !

Donnerstag, 25. Januar 2018

Was ich über Vorsätze mal sagen will

Zum Jahreswechsel folgten wie jedes Jahr wieder zahlreiche Vorsätze. Und wie jedes Jahr machte ich da einfach nicht mit.
Versteht mich nicht falsch, ich kann das absolut verstehen. Ein neuer Abschnitt suggeriert den optimalen Moment, um etwas zu ändern. Nur verfahre ich für mich persönlich ganz gut damit, Dinge das ganze Jahre über zu ändern, mir dann etwas vorzunehmen, wenn mir auffällt, dass ich etwas ändern möchte.
Und ja, natürlich habe ich Vorsätze. Mehr Klassiker lesen - aber das habe ich schon im August beschlossen. Bücher aus dem englischsprachigen Raum weitgehend nur noch im Original zu lesen - das habe ich auch zwischendurch mal beschlossen. 
Wie gesagt, ich kann verstehen, dass es einfacher fällt, dies mit einem neuen Abschnitt zu tun. Das hängt von jedem selbst ab. Nur irritiert mich manchmal dieser Vorsätzewahn nach Silvester.

Der Klassiker: Mehr Sport treiben.

Schlägt man im jungen neuen Jahr Kataloge auf, springen einem die Fitnessutensilien quasi entgegen: Sportklamotten, Therabänder, Gewichte, Gymnastikbälle und und und. Ziemlich viel lustiges Zeug, das bei den meisten ab der dritten Woche sowieso in der Ecke verstaubt.
Am meisten stört mich jedoch das mitschwingende Body Shaming: "Weg mit den Schwabbelschenkeln - so kriegst du dünne Beine", "Mit diesen Übungen bekommst du schlanke Waden in 30 Tagen", "Reiterhosen wegtrainieren", "Bye bye, Rückenfett", "Unterbauchfett - so wirst du es endlich los" und so weiter, und so fort. Verbunden mit Bildern, die vom Stil her an die Abschreckbilder auf Zigarettenpackungen erinnern, daneben dann der Optimalfall mit der straffen Haut.

Ich hab nichts gegen Sport. Ich hab auch nichts dagegen, abzunehmen, wenn man sich in seinem Körper nicht wohlfühlt oder solche Übungen an sich zu machen. Nur gefällt mir nicht, wie das aufgezogen wird.
Denn überall schwingt mit "Du musst dünn sein, du musst straffe Haut haben, Kurven sind ekelig, ...." WARUM?! Wer hat festgelegt, dass Kurven nicht länger sexy, sondern abstoßend sind, warum müssen wir alle straffe Haut haben, was haben wir davon?

Wie gesagt, ich habe nichts dagegen, wenn man Muskeln aufbauen will. Wenn man sich in seinem Körper wohler fühlt, wenn man schlank ist. Aber ich habe was dagegen, dass das das Einzige ist, was gesellschaftlich akzeptiert zu sein scheint. Ich habe was dagegen, wie unbewusst Schuldgefühle bei denen erzeugt werden, die nicht aussehen, als wären sie Model oder Leistungssportler*innen.
Statt dass auch einfach mal gesagt wird: Jede*r soll sich auch in dem Körper wohlfühlen, der er/sie hat, selbst wenn er/sie nicht aussieht wie ein photogeshoptes Size-0-Model.

Ganz abgesehen davon, dass die meisten Versprechungen total utopisch anmuten. Sixpack in sieben Tagen - wie soll das denn gehen?!

Buchige Vorsätze dagegen ...

Auf Blogs begegnet einem in diesen Tagen auch zahlreiche buchige Vorsätze, und die finde ich meist sogar ziemlich inspirierend. Wenn ich auch, wie gesagt, selbst nicht so verfahre. 
Ich setze mir kein Ziel, weil es bei mir nicht um die Menge geht, sondern ums Lesen selbst, aber fairerweise muss ich dazu sagen, dass viele oft bewusst ein niedriges Ziel setzen und da hauptsächlich der Spaß-Faktor mitschwingt.
Wie gesagt, ich kann verstehen, dass so ein Abschnittswechsel einfach auch mal den Raum bietet, Dinge verändern zu wollen. Oder sich einfach mal kleine Herausforderungen zu setzen.

Das Durchziehen ist nochmal eine ganz andere Sache.

Das Traurige an vielen Vorsätzen ist ja eigentlich immer, dass sie jedes Jahr gemacht werden und dann jedes Jahr wieder nach ein paar Wochen in der Versenkung verschwinden und man im üblichen Trott landet. Nicht immer. Aber gerade in Bezug auf die Klassiker schon irgendwie. Und das wiederum ist noch so ein Grund, weshalb ich Vorsätze lieber jederzeit treffe und mich dann ganz bewusst dafür entscheide. Und vielleicht auch nicht gleich eine 180-Grad-Wende vollführen will, sondern Dinge schleichend ändere.
Wenn wir etwas ändern wollen, sollen wir das tun. Nicht für andere, nicht für verdrehte Rollenbilder, sondern für uns selbst. Und das sollte die größte Motivation sein, das durchzuziehen.

Wie seht ihr das? Setzt ihr euch Vorsätze? Und wenn ja, welche?

Eure Dana

Dienstag, 23. Januar 2018

Rückblick über den November 2017

So, meine Lieben,

was fehlt noch? Richtig, der ein oder andere Monatsrückblick aus dem letzten Jahr. Ich fang daher heute einfach mal mit dem November an.
Der war ähnlich wie der Oktober noch vom Einfinden und Zurechtfinden geprägt. Menschen kennenlernen, versuchen, sich an der Uni nicht zu verlaufen ... gleichzeitig spielte sich da aber auch allmählich ein Alltag ein, auch wenn ich es noch nicht so ganz schaffte, auch meine Hobbys in diesen zu integrieren.

Gelesen habe ich daher auch irgendwie nur zwei Bücher, deren Rezensionen ich im Titel verlinkt habe:


Zum Einen wäre das Tochter des dunklen Waldes" (Katharina Seck), das an ein düsteres Märchen erinnert, was durch den bildreichen Schreibstil nochmal unterstrichen wird. Schade fand ich, dass der Fokus auf der Liebesgeschichte lag, die ich leider nicht nachvollziehen konnte.
Zum Anderen, und das wäre auch mein Top des Monats, wobei den zu küren bei zwei Büchern irgendwie lächerlich ist, las ich Illuminae" (Amie Kaufman & Jay Kristoff), gemeinsam mit Anna, Marianne, Malte, Ines und Lea, was wirklich viel Spaß gemacht hat. ♥ Das Buch konnte mich auf voller Linie überzeugen. Die Geschichte wird dabei durch verschiedene, detailreich und zum Entdecken einladende Dokumente erzählt und ist trotzdem fesselnd, mitreißend und schockierend.


So, heute nur ein kurzer Rückblick. ^^

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!
Eure Dana ♥

Samstag, 20. Januar 2018

[Tag] Sunshine Blogger Award

Hallöchen,

nach langer Zeit mal wieder einen Tag. (Gebt's doch zu, ihr habt sie auch vermisst. Irgendwie sind die zwischenzeitlich ziemlich in der Versenkung verschwunden. Schade eigentlich. Ich fand, das war immer eine schöne Methode, um Blogger auszuquetschen besser kennenzulernen. Und in die Verzweiflung zu treiben. Mit Fragen wie "Wenn dein Haus brennt/deine Stadt überflutet wird/eine Zombieapokalypse kommt/die Welt untergeht und du nur drei/fünf/zehn Bücher retten kannst, welche rettest du?" - Jede*r von uns ist doch insgeheim schon soweit gewesen, aufopferungsvoll mit ALLEN Büchern zusammen zu sterben, nicht wahr?)

Genug getratscht, getaggt wurde ich von der lieben Katja hier - vielen Dank dafür! ♥

Die Regeln sind die üblichen: danke und verlinke den Blogger, der dich getaggt hat (ehrlich, ich versteh bis heute nicht, warum das eine Regel und keine Selbstverständlichkeit ist - ist die Alternative dann "ich wurde von der mysteriösen Person X getaggt"?!), beantworte die elf dir gestellten Fragen (ja, genau, so funktioniert ein Tag -,-), nominiere elf weitere Blogger (als würde sich irgendjemand jemals IMMER an diese Zahl halten) und stelle ihnen deinerseits elf Fragen und liste die Regeln auf, damit der nächste nicht total planlos davorsteht und keine Ahnung hat, wie er diesen Tag begehen soll, weil sich nichts von selbst erschließt.
Ich geh dann mal die Fragen beantworten. Macht man so, hab ich gehört.


Ohne welches Genre könntest du nicht mehr leben?

Fantasy. FANTASY. Für Contemporary und so muss man schließlich nur in die Welt raussehen, das ist zwar kein perfekter, aber immerhin ein existenter Ersatz, aber was bitte wäre die Welt ohne Sagen und Mythen, ohne die kribbelnde Möglichkeit des Übernatürlichen, ohne andere Welten jenseits der unsrigen, ohne Magie und Wunder und epische Abenteuer, ohne andere Welten, in die man entfliehen kann, wenn man die eigene mal wieder total scheiße findet?
Genau. Öde und sterbenslangweilig. Und ziemlich grausam.

Welcher Autor oder welche Autorin steht bei dir unangefochten auf Platz 1?

Ähm. Sowas gibt es nicht, glaube ich.
Also kein Platz 1. Aber ich liebe den einzigartigen Stil von Antonia Michaelis, deren Geschichten immer auf der Schneide zwischen Traum und Wirklichkeit balancieren. Ich finde aber auch Maggie Stiefvaters erzählenden, Rick Riordans sarkastischen und Gesa Schwartz' bildreichen Stil toll. Und ich liebe Lilly Lindners Stil.

Welcher Verlag ist mit den meisten Büchern in deinem Regal vertreten?

Das wird jetzt schwierig, weil ich ja nur einen Teil meiner Bücher hier habe, aber ich versuch das mal abzuschätzen. Die meisten Bücher dürfte ich allerdings aus dem cbt-Verlag haben.

Sammelst du deine gelesenen Bücher oder sortierst du sie ab und zu aus? Wenn ja, warum?

Ähm. Ich fürchte, ich bin ein kleiner Bücher-Messie. Ich will einfach irgendwie jedes Buch behalten, selbst wenn ich es nur durchschnittlich fand - lediglich bei schlechten Büchern bin ich bereit, sie auszusortieren. Ich liebe einfach die Vorstellung, ein großes Sortiment an Büchern zu besitzen und träume insgeheim von einer eigenen kleinen Bibliothek.

Buch oder Verfilmung - was steht für dich an erster Stelle?

Ich schaue selten bis gar nicht Buchverfilmungen, weil ich das Buch eh nie angemessen umgesetzt finde und mir außerdem lieber meine Kopfkinoversion erhalte. Frage beantwortet?

Wenn du ein Charakter im Buch sein könntest und in einer bestimmten Welt aus Büchern leben könntest, welcher Charakter bist du und in welcher Welt lebst du?

Celaena. Ich wollt schon immer mal herausfinden, wie das so ist, als Assassinin.
Ähm, keine Ahnung. Sehr schwierige Frage. Episch ist an sich immer cool, nur leider auch immer gefährlich. xD Und selbst wenn ich dann die entsprechenden Skills hätte - puh, so viele Welten, so viele Charaktere, so viele Möglichkeiten. Wie soll ich mich da entscheiden?

Über welches Buch musstest du nach dem Lesen am meisten nachdenken?

Da gibt's ein paar Bücher: "Sommer unter schwarzen Flügeln" von Peer Martin, "Die unterirdische Sonne" von Friedrich Ani, "Die Attentäter" oder "Niemand liebt November" von Antonia Michaelis, "Was fehlt, wenn ich verschwunden bin" und "Splitterfasernackt" von Lilly Lindner, "Survivor" von Sam Pivnik, "Es war einmal Aleppo" von Jennifer Benkau, "Solitaire" von Alice Oseman, "Anxo" von Liv Modes ........

Welches Buch hat dir am wenigstens gefallen?

"Obsidian" wär ne klassische Antwort. xD "Sannah und Ham" mochte ich damals auch nicht. Und "Vom Winde verweht" ebenfalls nicht.
Ah, und "Tom Sawyer/ Huckleberry Finn" (war ein Sammelband) hab ich als Kind abgebrochen, und ich hab als Kind kaum was abgebrochen. (Und jetzt kauf ich mir irgendwie nur Bücher, die ich nicht abbrechen würde. ^^)

Wiederholst du manchmal Textpassagen aus einem Buch, wenn sie dir gut gefallen haben?

Oh ja. Gerade bei Lieblingsbüchern wie der "Throne of Glass"-Reihe oder der "Erwacht"-Reihe, "Percy Jackson", der Edelsteintrilogie, der Silbertrilogie und vielen anderen lese ich mal wieder gerne rein, oft gezielt an Passagen, die ich besonders mochte. Noch so ein Grund, warum ich Bücher gerne besitze.

Hast du schon einmal mit dem Gedanken gespielt, selbst ein Buch zu schreiben?

Genaugenommen suche ich momentan Testleser*innen für mein YA-Fantasy-Projekt. Also ja, ich schreibe selbst und mein Traum ist es, eines Tages veröffentlicht zu werden. Jaja, die Träume ...

Welche drei Neuerscheinungen aus 2018 musst du unbedingt lesen?

Den letzten Band der "Throne of Glass"-Reihe auf jeden Fall. Ansonsten ... habe ich momentan auch irgendwie gar nicht so den Überblick über die Neuerscheinungen und kein totales Must-Read.
Aber jeweils den zweiten Band von "Almost a Fairy Tale" von Mara Lang und "Soul Mates" von Bianca Iosivoni möchte ich lesen.


So, das wars, jetzt bin ich an der Reihe.

Meine Fragen:
Wenn du in einer Fantasy-Welt leben würdest, was wäre deine favorisierte Waffe?
Welches Genre willst du insgeheim ausprobieren, hast dich aber noch nicht daran gewagt?
Welche Kritikpunkte verzeihst du Büchern am ehsten?
Hast du Verhaltensweisen von Charakteren übernommen und fühlst du dich in bestimmten Momenten an Verhaltensweisen von Charakteren erinnert?
Inwieweit beeinflusst das Leseverhalten einer Person dein Bild von dieser Person?
Sammelst du Zitate und wenn ja, was macht eine Textstelle aus, damit du sie als Zitat auswählst?
Um welche*n Autor*in machst du einen großen Bogen und warum?
Vermisst du manchmal etwas aus deinem Leseverhalten vor deiner Bloggerzeit und wenn ja, was?
Worauf bist du bezogen auf die Bloggerwelt am meisten stolz und was stört dich am meisten?
Wie viel weiß dein privates Umfeld von deinem Dasein als Blogger*in?
Welches Buch/ welche Bücher machen dich glücklich?

Ich tagge:
Malte
Ines
Mikka
Julia
... und wer sonst noch Lust hat. ^^


Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende! ♥
Eure Dana

Mittwoch, 17. Januar 2018

Jahresrückblick 2016

Nein, ihr habt euch nicht verlesen. Ja, da steht wirklich 2016.
Der Rückblick stand noch aus, und ich dachte mir, wenn ich mit meinen Monatsrückblicken auch immer ein Monat hinterhänge, kann mein Jahresrückblick auch mal ein Jahr verspätet kommen. Sorgt ja auch für ein bisschen Abwechslung.

Im Folgenden verlinke ich euch nochmal alle Monatsrückblicke dieses Jahres, falls ihr noch mal näheres nachlesen wollte - ist ja schließlich alles auch schon wieder ein bisschen her: Januar - da habe ich ganze vierzehn Bücher gelesen, keine Ahnung, wie ich das geschafft habe; Februar - der kam damals im April; März - folgte dann logischerweise im Mai; April - auch im Mai, ich bin fasziniert; Mai und Juni - da habe ich unter anderem „Harry Potter" re-readet; Juli - hier dann ganze fünfzehn Bücher, das waren noch Zeiten xD; August und September dann wieder stark verspätet und Oktober bis Dezember in einem Post zusammengefasst. Auch verspätet natürlich.

Statistik:

Gelesene Bücher insgesamt: 77
Englische Bücher: 17
Französische Bücher: 2
Spanische Bücher: 1
Re-Reads in Deutsch: 5,5
(ein halbes Buch, weil Anxo" von Liv Modes dabei war, das ich schon mal testlesen durfte)
Re-Reads in Englisch: 7
(also Bücher, die ich vorher schon mal auf Deutsch gelesen hatte)
Schullektüren: 6
Veröffentlichte Posts: 106
Beendete Reihen: 7


Highlights:


Einmal Nacht ohne Sterne" von Gesa Schwartz, das vor allem durch den einzigartigen, bildreichen Stil der Autorin, aber auch durch die gelunge Geschichte, die die klassische Schwarz-Weiß-Einteilung auflöst und eine faszinierende Feen-Welt bietet, besticht.
Da vorne wartet die Zeit" von Lilly Lindner, ein außergewöhnliches Buch mit einem wunderschönen Schreibstil über die Zeit und die Vergänglichkeit des Lebens, das mitten ins Herz trifft.
Solitaire" von Alice Oseman, noch so ein tolles Buch voller im Kopf bleibender Textstellen, das gleichzeitig mit seinem Zynismus zum Lachen und seiner Traurigkeit zum Weinen bringt, mit so wichtigem Inhalt. 
Naris" von Lucy Hounsom überzeugte mich in erster Linie durch das komplexe, tiefgründige und durchdachte World Building.
Die Attentäter" von Antonia Michaelis behandelt auf mitreißende und emotional erschütternde Weise und mit dem einzigartigen, poetischen und bildreichen Stil das aktuelle Thema der Radikalisierung, des IS und des Terrors.
Empire of Storms" von Sarah J. Maas - na ja, ihr kennt mich. Das ist ein Teil der „Throne of Glass"-Reihe, den ich genauso gut fand wie den Rest. Außer vielleicht die Liebesgeschichte. Aber der Rest war der Hammer.
Lips Touch" verbindet drei wunderschöne, außergewöhnliche und mystische Kurzgeschichten aus der Feder von Laini Taylor, die an Märchen erinnern, mit ebenso wundervollen Illustrationen von Jim Di Batolo - allein die Gestaltung ist es wert, sich dieses Buch zuzulegen!

Außerdem - nicht auf dem Bild - wäre da noch „Red Rising" von Pierce Brown, eine mitreißende und epische Science Fiction-Story, die mich komplett in den Bann gerissen hat.

Und wenn man die Re-Reads mitrechnet, dann natürlich noch „Harry Potter" (J.K. Rowling), „Die Beschenkte" und „Die Flammende" (Kristin Cashore) und „Finding Sky" (Joss Stirling).
Ja, ein Jahr mit vielen guten Büchern. Unnötig zu erwähnen, dass für alle Bücher eine absolute Leseempfehlung gilt.



Und privat so?


Hach, ja, keine Ahnung, das ist ja nun doch schon etwas her. :D Ich bin da immerhin noch zur Schule gegangen, allmählich rückt das immer mehr in die Ferne. :x Im Frühjahr habe ich damals meine Facharbeit geschrieben, im Sommer habe ich mein letztes Schuljahr angetreten und im frühen Winter dann die Vorabi-Klausuren geschrieben - es wurde also schon ernster alles.
Außerdem habe ich meinen Führerschein gemacht, was ja auch irgendwie einen Meilenstein darstellt. Zum Ende des Jahres gab es privat leider einen kleinen Tiefschlag, ansonsten enthielt das Jahr aber auch viele tolle Momente, unter anderem ein Bloggertreffen mit AnnaMalte und Marianne im Oktober, bei dem wir Plätzchen gebacken haben.


Soviel dazu. Jahresrückblick 2017 kommt diesmal wohl etwas pünktlicher. xD

Eure Dana

Sonntag, 14. Januar 2018

Testlesersuche, Studium, zwei Welten und Weihnachten

Hallo ihr Lieben,

es wird mal wieder Zeit für einen sonntäglichen Gequatsche-Post. Dachte ich mir zumindest. ^^

Mittlerweile neigt sich das erste Semester meines Studiums langsam der Schlussphase zu, was ein wenig unheimlich ist. So rauscht die Zeit dahin. Im Übrigen studiere ich Ethnologie und Politik und bin bisher ziemlich zufrieden mit meiner Studienwahl, gerade weil ich doch zunehmend mein Weltbild hinterfrage.
Dadurch, dass ich noch nicht sonderlich viel belegt habe, ist mein Semester auch noch eher entspannt. Viel zum Lesen komme ich trotzdem irgendwie nicht. xD Wobei mein Studium auch ziemlich leseintensiv ist und man dann manchmal doch eher die visuelle Entspannung vorzieht. :x

Ansonsten bin ich über Weihnachten nach Hause gefahren und habe dabei festgestellt, dass ich nun quasi zwei "Zuhause" habe, zwei unterschiedliche Welten, in denen die andere jeweils weit weg vorkommt. Was merkwürdig ist und ein bisschen nach gespaltener Persönlichkeit klingt - und vielleicht ein stückweit so ist. Mehrere Identitäten und so.
Auf jeden Fall war es echt schön, mal wieder dort zu sein, Familie und Freund*innen wieder zu treffen und in der bekannten Umgebung zu sein.

Zu Weihnachten habe ich dann übrigens vier Bücher bekommen: Einmal "Tower of Dawn" von Sarah J. Maas, dem sechsten oder siebten Band der "Throne of Glass"-Reihe (je nachdem, wie man zählt), den ich zurzeit lese und - wenn man mal von der Liebesgeschichte absieht - sehr gut finde. Dann "The Immortal Rules - Blood of Eden" von Julie Kagawa, wovon ich die ersten beiden Bände schon auf Deutsch gelesen habe ("Unsterblich"). Nachdem der dritte Teil jedoch auf Deutsch nur noch als Taschenbuch erscheint, habe ich mich entschlossen, die ganze Reihe nochmal auf Englisch zu lesen.
Außerdem verfolge ich weiter mein Vorhaben, mehr Klassiker zu lesen, sodass "Die Leiden des jungen Werther" von Goethe und "Das Parfum" von Patrick Süskind bei mir eingezogen sind. Hat eine*r von euch schon eins dieser Bücher gelesen?

Außerdem habe ich nun die aktuelle Überarbeitung meines YA-Fantasy-Projektes weitgehend beendet und habe ich mich entschieden, nach Testleser*innen zu suchen, die bereit wären, es zu lesen, zu kommentieren und eine kritische, ausführliche und konstruktive Meinung zu verschiedenen Kriterien abzugeben. Vielleicht hätte ja jemand von euch, der/die vielleicht (aber nicht zwingend!) sogar selbst schreibt, Lust? 
Ihr könnt mir dann einfach eine Mail (buchtraumwelten@gmail.com) schreiben. Das Projekt umfasst etwa 100k Wörter (also etwa 430 Normseiten), enthält Familiengeheimnisse und Sarkasmus, und spielt ein bisschen mit den üblichen Klischees. Weitere Details würde ich euch dann in einer Antwortmail verraten. :)
Ich würd mich auf jeden Fall sehr freuen!

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!
Eure Dana ♥