Sonntag, 31. Dezember 2017

[Rezension] Illuminae - Die Illuminae-Akten_01


Autoren: Amie Kaufman & Jay Kristoff
Übersetzer: Gerald Jung & Katharina Orgaß
amerik. Originaltitel: Illuminae - The Illuminae Files_01 (2016)
Verlag: dtv
Seiten: 608
Erscheinungsdatum: 13.10.2017
ISBN: 978-3-423-76183-3
Gebunden mit Schutzumschlag; 19,95€


Trilogie:
  • Illuminae - Die Illuminae Akten_01
  • amerik.: Gemina - The Illuminae Files_02
  • amerik. geplant für März 2018: Obsidio - The Illuminae Files_03

Klappentext:

Heute Morgen noch dachte Kady, das Schlimmste, was ihr bevorsteht, ist die Trennung von ihrem Freund Ezra. Am Nachmittag dann wird ihr Planet angegriffen. Kady und Ezra verlieren sich bei der Flucht und gelangen auf unterschiedliche Raumschiffe. Doch die Fliehenden werden immer noch von dem feindlichen Kampfschiff verfolgt. Und damit nicht genug: Ein Virus, freigesetzt bei dem Angriff mit biochemischen Waffen, mutiert mit grauenhaften Folgen. Und dann ist da noch AIDAN, die Künstliche Intelligenz der Flotte, die von Raumtemperatur über Antrieb bis Nuklearwaffen alles an Bord steuert. Leider nur ist AIDAN bei dem Angriff außer Kontrolle geraten und übernimmt nun das Kommando.

Donnerstag, 28. Dezember 2017

Vierter Bloggergeburtstag

Hallo ihr Lieben,

heute wird mein Blog unglaubliche vier Jahre alt. Ich kann das selbst kaum begreifen. Vier Jahre - das waren für mich immer die alten Blogs, die, die schon seit Ewigkeiten dabei waren, die alten Hasen. Und plötzlich gehöe ich quasi selbst dazu. Und fühle mich doch alles andere als wie ein alter Hase.
Weder besticht mein Blog durch eine herausragende Reichweite noch durch besondere Professionalität, und dennoch ist es mein kleines Herzensstück im Internet geworden. Ein Ort des Austausches und des Teilens von Gedanken.

Vier Jahre. Vor vier Jahren war ich gerade mal 14 Jahre alt, ging in die neunte Klasse und wenn man mich fragte, was ich nach dem Abitur machen wollte, wusste ich das nicht so recht. Ich war unsicher, wusste noch nicht so ganz, wer ich sein wollte, kämpfte manchmal ein bisschen mit dem Alltag und hatte Wochen auf verschiedenen Blogseiten verbracht, diese eingekuschelt im Bett durchstöbert, bis ich schließlich zu dem Schluss kam, selbst so einen kleinen Blog zu erstellen.
Und hier bin ich nun, vier Jahre später. 18, habe Abitur, ein Studium begonnen, bin von Zuhause ausgezogen und würde zwar immer noch nicht sagen, dass ich hundertprozentig weiß, wer ich bin, aber ich weiß, in welche Richtungen es mich zieht. 

Wenn ich an mein vierzehnjähriges Ich denke, tue ich das mit einem nachsichtigen Lächeln. In vier Jahren hat sich viel verändert - in meinem Leben, aber auch in meinem Leseverhalten.
Meine erste Rezensionen waren kurz, trotzdem war ich damals stolz auf sie. Heute lächle ich darüber, über die wenigen Sätze. Ich bin anspruchsvoller geworden, und gerade in den letzten Monaten auch sensibilisierter. Ich kenne mittlerweile die Klischees der YA-Szene, lese reflektierter und versuche doch, mir den reinen Spaß am Lesen selbst zu erhalten, was nicht immer so ganz einfach ist, gerade wenn eine unterhaltende Leseerfahrung und Konflikt mit problematischen Szenen gerät.

Und auch wenn ich dem Genre im Wesentlichen treu geblieben bin, heißt das nicht, dass ich mich nicht auch öffnen werde. Gerade in den letzten Monaten wächst in mir der Wunsch, auch mal Klassiker zu lesen - seit Weihnachten befinden sich nun auch "Die Leiden des jungen Werther" und "Das Parfum" auf meinem SuB.
Auch mein SuB ist erstaunlicherweise im Vergleich zu anderen Bloggern nicht wirklich stark gestiegen. Gut, ich hatte lange keinen, aber bisher habe ich selten die 20er-Marke überschritten, worüber ich auch ganz froh bin.

Von daher bin ich gespannt, was die nächsten Wochen, Monate und hoffentlich Jahre bringen werden. Welche Bücher mich begeistern können. Wie sich mein Leseverhalten und mein Blog entwickelt.
Und doch hat mir das Bloggen auch unheimlich viel gebracht - den Austausch mit tollen Leuten, interessante Diskussionen, Spaß beispielsweie bei Lesenächten, zahlreiche Buchempfehlungen, Erfahrungen für das eigene Schreiben ...
Dafür möchte ich auch euch danken! Danke, dass ihr mein Geschreibsel lest und kommentiert! Das bedeutet mir wirklich viel! ♥

Eure Dana

Mittwoch, 27. Dezember 2017

[Illuminae-Blogtour - Tag 2] Die verschiedenen Dokumentarten




Hallo,

vor einer Weile habe ich gemeinsam mit anderen Bloggern "Illuminae" von Amie Kaufman und Jay Kristoff gelesen, das wir euch nun in einer privaten kleinen Blogtour vorstellen wollen. Vorgestern hat Marianne bereits die Raumschiffe vorgestellt.

Doch worum geht es in dem Buch überhaupt?


Klappentext:

Heute Morgen noch dachte Kady, das Schlimmste, was ihr bevorsteht, ist die Trennung von ihrem Freund Ezra. Am Nachmittag dann wird ihr Planet angegriffen. Kady und Ezra verlieren sich bei der Flucht und gelangen auf unterschiedliche Raumschiffe. Doch die Fliehenden werden immer noch von dem feindlichen Kampfschiff verfolgt. Und damit nicht genug: Ein Virus, freigesetzt bei dem Angriff mit biochemischen Waffen, mutiert mit grauenhaften Folgen. Und dann ist da noch AIDAN, die Künstliche Intelligenz der Flotte, die von Raumtemperatur über Antrieb bis Nuklearwaffen alles an Bord steuert. Leider nur ist AIDAN bei dem Angriff außer Kontrolle geraten und übernimmt nun das Kommando.



Das Buch unterscheidet sich von den meisten Büchern dadurch, dass es keine typische Erzählung gibt. Stattdessen besteht es aus verschiedenen Dokumenten, die auf ihre Weise die Geschehnisse wiedergeben. Einige davon möchte ich euch heute vorstellen:


Befragungsprotokoll

Hiermit wird das Geschehen eingeleitet. Abwechselnd werden sich ergänzende Protokolle aus den Vernehmungen von den Protagonisten Kady und Ezra wiedergegeben, in denen die beiden quasi die bisherigen Geschehnisse zusammenfassen. Gleichzeitig erhält man als Leser*in dabei schon erste Einblicke in die Charaktere und ihre Beziehungen.
Authentizität wird hierbei dadurch suggeriert, dass Kady und Ezra Umgangssprache verwenden und sich von der Formalität lösen. Dabei kommt auch ihr Humor schon durch. Der Vernehmer bleibt dabei anonym, man merkt also, dass der Fokus auf den Protagonisten liegt.


Mails

Treten schon häufiger auf und bieten einen direkten Einblick in Gedankengänge, Gefühle, aber auch Beziehungen. Gleichzeitig werden hier aber auch Geschehnisse wiedergegeben. Die Liebe zum Detail merkt man in der Gestaltung, beispielsweise mit dem Absender, Datum und Empfänger.


Einsatzberichte

Ähneln quasi einer personalen Erzählung, zumal gerade die Unerfahreneren kaum Formalität zeigen. Dadurch kommen die Gefühle der erzählenden Person oft sehr ausgeprägt rüber, da sie eben meist unerfahren sind oder es sich um Extremsituationen handelt. Hierbei ist man also relativ nah an den Geschehnissen dran. Nettes Extra ist, dass "zensierte" Stellen durchgestrichen sind. Gerade bei Ezra kommen hier auch noch sarkastische Kommentare hinzu.


Transkriptionen der Aufnahmen der Überwachungskameras

Wie die Einsatzberichte ist man auch hier ziemlich nah am Geschehen dran. Auch diese Dokumentart tritt relativ häufig auf, mit zunehmender Dominanz, und zeichnet sich dadurch aus, dass die Person, die die Aufnahmen transkribiert hat, die Vorgänge kommentiert und uns mit der ihr eigenen Ironie durchaus auch öfter zum Lachen gebracht hat. Somit hat man hier einen außenstehenden Erzähler, ist aber gleichzeitig "live" dabei.


Chatverläufe

Einer der häufigsten Dokumentarten, die quasi als Dialog fungieren und somit Gedankengänge, Gefühle, aber auch Geschnisse ausdrücken. Und natürlich auch viel über die Beziehungen zwischen den Personen aussagen. Gerade zwischen Kady und Ezra sind sie oft humorvoll, manchmal ein wenig romantisch, manchmal auch traurig, auf jeden Fall gelingt es ihnen, Emotionen einzufangen.

Tagebucheinträge von Kady

Was wird klassischerweise mit sowas ausgedrückt? Richtig, Gefühle und Gedanken. Das ist hier nicht anders. Auch den Tagebucheinträgen merkt man dabei die Liebe zum Detail an, durch den Totenkopf-Header und die Gestaltung mit den Einsen und Nullen.


Mitteilungen zwischen den Generalen

Deutlich formaler handelt es sich hierbei in erster Linie um Lageberichte, die dem/der Leser*in auch einen Einblick in die Machtstrukturen geben, die den Protagonisten natürlich eher verborgen bleiben.
Gleichzeitig erfährt man hier auch etwas über die Gefühle und Gedankengänge der betreffenden Charaktere.


Offiziersmitteilungen

Meist mit einem "Geheimsache"-Stempel versehen, aber im Prinzip gilt hier dasselbe wie für die Mitteilungen zwischen den Generalen in Bezug auf den Einblick in tatsächliche Geschehnisse.


Kommandofrequenzen

Dienen vor allem dem Spannungsaufbau, da sie vor allem Extremsituationen wiedergeben.


Countdownzähler

Wozu dient ein Countdown? Klar, ebenfalls dem Spannungsaufbau. Es gibt doch nichts über die tickende Uhr im Hintergrund.


... und dann gibt es noch eine weitere Dokumentart, die ab der Hälfte zunehmend mehr Raum einnimmt und recht nah am Geschehen ist, gleichzeitig sehr faszinierende, aber teils auch unheimliche Einblicke gibt. Aber die zu enthüllen würde spoilern, also müsst ihr das wohl selbst herausfinden. ;)

Außerdem gibt es dann noch Skizzen von den Raumschiffen, Sicherheitsprotokolle, psychologische Gutachten, Transkriptionen von Unterhaltungen, allgemeine Bekanntmachungen ...... 600 Seiten voller unterschiedlicher Dokumente, die nur darauf warten, entdeckt zu werden.


Allgemein gilt aber, dass die Gestaltung immer unglaublich cool gemacht ist, mit Liebe zum Detail wie Variationen im Schriftbild, handschriftlichen Notizen, Kerndaten in Mails, Tintenflecke und so weiter. Somit wird sich immer um das Suggerieren von Authentizität bemüht, zum Beispiel dadurch, dass das Schifflogo oft mit drauf ist.
In Bezug auf die Details lohnt es sich auch, mal auf Entdeckerreise zu gehen, zum Beispiel, wenn auf einer Opferliste bekannte Namen auftauchen ...

Einleitend gibt es eine E-Mail von der sogenannten Illuminae-Gruppe, die die Dokumente zusammengestellt hat und ihnen einen Rahmen gibt. Zu einzelnen Dokumenten gibt es dabei Anmerkungen, die auch durchaus humorvoll anmuten können, gleichzeitig aber auf wichtige Zeiten u.ä. hinweisen.
Als nettes Extra wird Fäkalsprache geschwärzt, was uns dazu anregte, Spekulationen darüber anzustellen, was da eigentlich gestanden hat.

Teilweise gibt es auch nur einzelne Sätze oder sogar Wörter auf den Seiten, was erstaunlich viel rüberbringen kann. Natürlich wirken sie auf den ersten Moment bedeutungsvoller. Dazu kommt, dass somit dieses lastende Schweigen nach einer Explosion auf einmal wirklich wird. Dass die Epik von Geschehnissen nochmal unterstrichen wird. Dass Spannung aufgebaut und nochmal gesteigert wird.
Manchmal ziehen Worte auch Bahnen über Seiten, einfache Sätze, die etwas Formen oder einfach Flugbewegungen ausdrücken, was jedes Mal wieder ein kleines Kunstwerk war. Gerade schockierende/ krasse/ actionreiche Szenen werden mit chaotischen Seiten, in denen alles drunter und drüber geht, oder besonders leeren Seiten ausgedrückt.


Fazit: Abwechslunsgsreich mit Liebe zum Detail - die verschiedenen Dokumenarten geben einen umfassenden Überblick über die Geschehnisse, Gefühle, Gedanken und Beziehungen der Charaktere, sodass man als Leser*in anders als vielleicht erwartet ziemlich nah an die Ereignisse und Personen herankommt, und gleichzeitig auf fast jeder Seite wieder etwas entdecken kann.


Morgen geht es dann mit einer Vorstellung der Leserunde bei Anna weiter, übermorgen erzählt Malte etwas über künstliche Intelligenz und am 29. Dezember wird Lea euch ähnliche Bücher empfehlen.
Ich hoffe, wir können denjenigen unter euch, die das Buch noch nicht gelesen haben, dieses näher bringen. ;)

Eure Dana

Quelle Cover & Klappentext: dtv

Sonntag, 24. Dezember 2017

[Rezension] Wolkendämmerung

 
Autor: Julia Dibbern
Label: Ink Rebels
(Taschenbuchausgabe gedruckt im Amrûn Verlag)
Seiten: 488
Erscheinungsjahr: 2017
ISBN: 978-3-95869-290-9
Taschenbuch mit Klappenbroschur; 14,90€


Inhalt: 

Als der siebzehnjährige Nicholas die Chance bekommt, als Bordfotograf auf einem Forschungsschiff zu arbeiten, dabei einen Haufen dringend benötigtes Geld zu verdienen und seinem Traum von dem Beruf als Fotograf näher zu kommen, scheint alles perfekt. Auch die Klimaschutzmission dieses Schiffes klingt auf den ersten Blick sehr nobel. Aber warum wird Nicholas verfolgt? Und sind die Ziele dieser Mission wirklich so ehrenhaft wie sie scheinen?


Donnerstag, 21. Dezember 2017

[Blogger-Adventskalender] Meine Weihnachtszeit



Hi,

ich wurde von der lieben Marianne freundlicherweise gebeten, im Rahmen ihres Adventskalenders was zu meiner Weihnachtszeit zu erzählen.

Die Weihnachtszeit ist für mich in erster Linie eine Zeit der Gemütlichkeit und vor allem Gemeinsamkeit. Gemeinsame Momente mit der Familie und Freund*innen, in denen man Zeit zusammen verbringt und sie genießt, auf ganz unterschiedliche Weise.
Zum Beispiel, indem man gemeinsam auf den Weihnachtsmarkt geht und an den Ständen vorbeischlendert, vielleicht Crêpes isst, oder Schokoäpfel, gebrannte Mandeln ... Düfte dringen an die Nase, und am liebsten hätte ich jedes Mal genug Geld, um all die köstlich aussehenden Dinge probieren zu können. Allein die Atmosphäre von Weihnachtsmärkten mit den Holzbuden, den Lichtern und im Optimalfall Schneefall hat schon Potenzial dazu, mich in Weihnachtsstimmung zu versetzen.
Und wenn man dann schließend in die warme Wohnung zurückkehrt und sich mit Glühwein, Punsch, Tee oder heißer Schokolade wieder aufwärmt und zusammensitzt, dann ist das quasi perfekt.

Genauso Weihnachtsstimmung ist bei mir aber dieses Jahr auch aufgekommen, wenn ich gemeinsamen mit Freundinnen gebacken habe, während wir gleichzeitig Tee getrunken und Weihnachtslieder gehört haben, die wir mitgesummt haben.
Sowieso ist die Weihnachtszeit vermutlich eine Zeit voller leckerer Sachen - Plätzchen, Bratäpfel, Stollen, Zimtsterne, Dominosteine, Vanillekipferl ... Die berühmten zusätzlichen Pfunde eben. Und ziemlich oft in den letzten Tagen habe ich auch einfach mal gesagt: „Es ist Weihnachten, lasst uns uns darüber nicht die ganze Zeit den Kopf zerbrechen, sondern das einfach auch mal genießen.“

Und natürlich ist Weihnachtszeit auch Zeit, die man gemeinsam mit der Familie verbringt, indem auch hier zusammensitzt, Tee trinkt und Stollen isst, Weihnachtsfilme schaut, zusammen backt und einfach mal ganz ohne Stress Zeit zusammen verbringt. Das ist meiner Meinung nach das schönste an Weihnachten, gerade wenn es draußen kalt und dunkel und innen warm ist, ganz gemütlich Kerzen brennen und man was zusammen macht. Und natürlich dann auch der feierliche Moment, wenn alle vor dem geschmückten Tannenbaum sitzen, man sich mit den Geschenken gegenseitig eine Freude macht, aber vor allem diese Zeit und diese Momente teilt.
Was vielleicht alles in krassem Kontrast zu dem allseits bekannten Weihnachtsstress steht, den wir vielleicht auch mal ein bisschen ausbremsen sollten. Natürlich macht es Spaß, andere zu beschenken. Aber das größte Geschenk von allen ist doch, gemeinsam Zeit zu verbringen, sich diese Zeit zu nehmen und den Alltagsstress einfach mal auszublenden.

In diesem Sinne wünsche ich euch noch eine schöne Weihnachtszeit und frohe Weihnachten!

Eure Dana


PS: Zu dem Original-Post kommt ihr hier.

Sonntag, 17. Dezember 2017

[Rezension] And I Darken


Autor: Kiersten White
Verlag: Delacorte Press
Seiten: ca. 480
Erscheinungsdatum: 28.06.2016
ISBN: 978-1-524-70033-1
Gebunden mit Schutzumschlag
(Taschenbuch)


Trilogie:
  • And I Darken
  • Now I Rise
  • geplant: Bright We Burn


Inhalt:

Als Lada zur Welt kommt, ist sie für ihren Vater Vlad Dracul, Herrscher über die Walachei, eine Enttäuschung, weil sie ein Mädchen ist. Doch Lada ist anders als die üblichen Prinzessinnen - brutal, grausam und skrupellos, wenn es um die Durchsetzung ihrer Ziele geht.
Doch dann werden sie und ihr Bruder Radu, der so anders ist als sie, an den Osmanischen Hof verstoßen. Und Lada schwört sich, diesen zu hassen - während in ihrem Herzen die Liebe zu ihrer Heimat lodert.

Montag, 11. Dezember 2017

Rückblick über den September 2017

Hallo ihr Lieben,

kommen wir nun zu meinem Rückblick über den September. ^^

Privat war eher wenig los, abgesehen von dem organisatorischen Kram. Vor allem habe ich nach einer WG gesucht. Anstrengende Sache sowas. Sehr anstrengend. Dann, als ich endlich etwas gefunden hatte, Umzug vorbereiten und schließlich wirklich umziehen, auf in einen neuen Lebensabschnitt.
Und in der Zeit davor sehr viele letzte Male. Letzte Tanzstunde, letztes Mal Freund*innen treffen, letztes Mal dies, das ... Und doch habe ich mich vor allem darauf gefreut, in diesen neuen Abschnitt zu starten, neue Erfahrungen zu machen und selbstständig zu werden.

Gelesen habe ich in der Zeit trotzdem ganze neun Bücher, darunter fünf Re-Reads und ein englisches Buch. Und sehr viele tolle Bücher.


Nachdem ich den ersten Band eher mittelmäßig fand, hatte ich die Hoffnung, dass der zweite Band das Potenzial weiter ausschöpfen würde und habe Ein Thron aus Knochen und Schatten von Laura Labas (die Rezension findet ihr hier) gelesen. Diesmal war mir die Protagonistin weitaus sympathischer, allerdings liegt der Fokus doch stark auf der Liebesgeschichte und die Handlung nimmt erst gegen Ende wirklich Fahrt auf. Dennoch fasziniert mich diese potenzialreiche Idee einfach, sodass ich wohl auch den Abschluss lesen werde, wenn er erscheint.
Daneben habe ich noch einen weiteren zweiten Teil gelesen: Nachdem mich der erste Band der Naris-Trilogie von Lucy Hounsom absolut begeistern konnte, musste ich auch den zweiten lesen (die Rezension findet ihr hier). Auch diesmal war ich wieder total mitgerissen von dem durchdachten, genialen und tiefgründigen World Building und den sympathischen Charakteren. Gleichzeitig hat Macht hier auch wirklich einen Preis, die Darstellung fand ich sehr faszinierend.
Außerdem habe ich noch The Hate You Give von Angie Thomas (meine Eindrücke findet ihr hier) gelesen, das ja momentan in aller Munde ist.  Aber das Buch hat diesen Hype wirklich verdient, weil es der Ungerechtigkeit infolge von Rassismus eine Stimme gibt und letztendlich etwas darstellt, was so leider immer wieder wirklich passiert.


Dann habe ich die Violet Eden Chapters-Reihe von Jessica Shirvington re-readet, eine meiner absoluten Lieblingsreihe, an der ich vor allem den Sarkasmus, der mich auch noch beim x-ten Mal zum Lachen bringt (normalerweise werden Witze irgendwann nur noch mit einem Lächeln quittiert), der fesselnden Handlung (ich war süchtig und total mitgerissen, obwohl ich doch eigentlich wusste, was passiert) und der herzenszerreißenden Epik, die mich immer wieder absolut mitnimmt, schätze. Und die individuelle, starke Protagonistin, die Charaktere, die ich oft längst ins Herz geschlossen habe, meinen Lieblings-Nebencharakter und den Hintergrund ... ach, eigentlich alles. :D
Hier kommt ihr zu meiner spoilerfreien Reihenvorstellung der ersten vier Bände, hier zu meiner Rezension des fünften Teils und hier zu einer nach diesem Lesen nochmal verfassten, total subjektiven Meinung, bei der ich meine Gefühle nochmal loswerden wollte. Der erste Teil mag vielleicht ein wenig stereotypisch anfangen, aber lasst euch davon nicht abschrecken, es ist eine tolle Reihe. ^^


Und dann habe ich auch noch dieses kleine Büchlein hier gelesen - Was kann einer schon tun? von Peer Martin (hier findet ihr meine Vorstellung). Das Buch ist kein Roman, sondern enthält vielmehr vier fiktive Gespräche des Erzählers mit verschiedenen Personen, die wiederum unterschiedliche Perspektiven haben. Diese in dem für den Autoren bekannten poetisch anmutenden Schreibstil verfassten Gespräche drehen sich um verschiedene gesellschaftliche Themen wie Terrorismus, Geflüchtete, Klimawandel, Kriege, Toleranz und viele mehr. Dabei geht es vor allem darum, was man als einzelne Person tun kann. Das Buch liefert zahlreiche Denkanstöße, regt dazu an, sich eine eigene Meinung zu bilden und vermittelt im Endeffekt die Botschaft, dass schon kleine, alltägliche Dinge etwas verändern können.


So, das war mein September. ^^

Kennt ihr eins meiner gelesenen Bücher?

Eure Dana ♥

Mittwoch, 6. Dezember 2017

[Rezension] Girl in Black

Wir sind es, die den Dingen Bedeutung verleihen. [...] Die Lieblingstasse, der abgewetzte Teddy, der gläserne Weihnachtsmann mit dem Sprung - unsere Gefühle verknüpfen sich automatisch mit Materiellem, vielleicht, weil sie dadurch zu etwas Greifbarem werden, zu einem Teil unserer Vergangenheit, der nicht mit den Jahren erlischt. (Seite 97)


Autor: Mara Lang
Verlag: Ueberreuter
Seiten: 400
Erscheinungsdatum: August 2016
ISBN: 978-3-7641-7063-9
Gebunden mit Schutzumschlag; 17,95€

Klappentext:

Die 19-jährige Lia hat ein dunkles Geheimnis: Sie ist ein Seelenauge und kann die Gefühle anderer Menschen lesen, sie sogar beeinflussen. Eine machtvolle Gabe, wegen der sie in die Fänge der italienischen Mafia gerät. Der einzige Ausweg scheint die Flucht. Tausende Kilometer von ihrer Heimat entfernt versucht sie, ein neues Leben zu beginnen, ohne die Familie, ohne ihre Gabe und ohne jegliche Emotionen. Für sie zählt nur eins: Endlich ihren Traum zu verwirklichen und Modedesignerin zu werden. Doch die Schatten ihrer Vergangenheit holen Lia ein und bringen nicht nur sie in Gefahr, sondern auch ihre neuen Freunde – insbesondere Nevio, der sie stärker berührt, als sie erwartet hätte …

Unterschätze niemals deine Gefühle – sie sind das Mächtigste, das du hast.

Sonntag, 3. Dezember 2017

Rückblick über den August 2017

Huhu!

Nach langem Warten schaffe ich es nun auch endlich mal, meinen Rückblick für den August zu schreiben. Da war's wenigstens noch schön warm. ^^
Der August war so mein Monat in diesem Jahr, in dem irgendwie gar nichts los war. Keine Ahnung, was ich da gemacht habe, von gelegentlichen Filmeabenden mal abgesehen. Außer, dass ich die Zusage von meiner Wunschuni bekommen und mich dann im Folgenden immatrikuliert habe (und plötzlich ist man Studentin ...).

Ich würde ja jetzt gerne sagen, dass ich dafür mehr geschrieben habe, aber ... nein. Aber gelesen hab ich einiges - um genau zu sein: Neun Bücher - eine Trilogie, die ich re-readet habe, zwei Klassiker, zwei Reihenabschlüsse, eine SuB-Leiche und ein englisches Buch, das ich schon mal auf Deutsch gelesen hatte.
Ich muss jetzt diesmal die Cover nehmen, weil ein Teil der Bücher bei meinen Eltern ist und ich sie somit nicht fotografieren kann.



Hier also meine beiden Klassiker, die ich beide in diesem Post vorgestellt habe. Beide ließen sich aufgrund ihrer geringen Seitenzahl gut mal eben lesen. Beide waren ganz interessant und, wenn man sich darauf einließ, gar nicht mal so schlimm.
Die Verwandlung (Franz Kafka) fand ich vom Inhalt her trotzdem verstörend, den Schreibstil habe ich aber als ganz gut zu lesen empfunden. Der Sandmann (E.T.A. Hoffmann) macht der Bezeichnung als Schauermärchen mit der düsteren Geschichte, bei der man sich auch als Leser*in nie ganz sicher ist, was wirklich ist und was nicht, alle Ehre.



Hier nun zwei meiner Monats-Highlights:
Anna Dressed in Blood (Kendare Blake, Rezension hier) habe ich vor einiger Zeit schon mal auf Deutsch gelesen und nun auf Englisch re-readet. Dieses Mal habe ich mich erneut in diese Geschichte verliebt - in diese düstere, gruselige Atmosphäre, dem Sarkasmus des Protagonisten und dem Plot um die Geisterjagd.
Das andere ist der Abschluss der "Ravens Cycle"-Reihe: Wo das Dunkel schläft von Maggie Stiefvater (die Rezension findet ihr hier), in meinen Augen ein würdiger Abschluss einer tollen Reihe. Die liebenswerten und individuellen Charaktere sind mir längst mehr als ans Herz gewachsen, die eine Liebesgeschichte ist einfach total süß und dazu kommt dieser schöne Schreibstil, gepaart mit einer gewissen Selbstironie und viel Spannung.



Außerdem habe ich mit Ruinen die "Partials"-Trilogie von Dan Wells abgeschlossen (hier die Rezi), das kein episches Show-Down, aber dennoch ein gelungener Abschluss war und bei der alle handelnden Akteure nachvollziehbare Gründe für ihr Handeln haben.
Boy Nobody von Allen Zadoff (Rezension hier) habe ich endlich von meinem SuB befreit. Das Buch hat mich jetzt nicht direkt vom Hocker gerissen, aber es schon ganz spannend und die Story mit der Frage nach Moral hat definitiv Potenzial.





Außerdem habe ich die Arkadien-Trilogie von Kai Meyer re-readet, die früher mal zu meinen absoluten Lieblingsbüchern gehörten und somit wohl immer irgendwie Lieblingsbücher von mir bleiben werden. ^^ Hier kommt ihr zu meiner spoilerfreien Reihenvorstellung.
Ich mag die zynische, starke Protagonistin, die mit Stahlkappenschuhen und Kleptomanie so ziemlich das Gegenteil von einem Sonnenschein ist, immer noch ziemlich gerne, ebenso die Handlung, die auf Sizilien spielt und sich um die Cosa Nostra, aber auch um fantastische Elemente dreht.
Also auch irgendwie ein Monats-Highlight. ^^



Insgesamt bin ich also ziemlich zufrieden mit dem Leseteil des Monats - der Rest war eher unproduktiv. xD

Woran erinnert ihr euch, wenn ihr an euren August zurückblickt? Hat von euch auch jemand angefangen zu studieren? Und kennt ihr eins der Bücher?

Ich wünsche euch morgen einen gelungenen Start in die neue Woche!
Eure Dana ♥


Quellen der Cover: script5 ("Wo das Dunkel schläft"), ivi ("Ruinen"), Carlsen ("Arkadien")

Freitag, 24. November 2017

[Rezension] Tochter des dunklen Waldes


Autor: Katharina Seck
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 416
Erscheinungsdatum: 24.11.2017
ISBN: 978-3-404-20880-7
Taschenbuch; 12,00€


Klappentext:

Der Morgenwald ist verboten. Er ist Nacht. Er ist gefährlich.

Seit sie denken kann, hört die junge Lilah Warnungen vor dem finsteren Morgenwald. Niemand aus ihrem Dorf betritt ihn, auch wenn kaum jemand mehr weiß, was Wahrheit und was Legende ist. Doch dann wird am Waldrand die Leiche einer Frau gefunden. Sind die alten Geschichten also wahr? Gibt es Ungeheuer im Wald? Lilah wird es herausfinden. Denn zur selben Zeit verschwindet Dorean, der Mann, dem Lilahs Herz gehört. Er ist in den verfluchten Wald gegangen. Und Lilah trifft eine folgenschwere Entscheidung: Sie folgt ihm ...


Samstag, 18. November 2017

[Rezension] Mondprinzessin




Autor: Ava Reed
Verlag: Drachenmond
Seiten: 256
Erscheinungsdatum: Oktober 2016
ISBN: 978-3-95991-316-4
Taschenbuch; 12,00€


Dilogie:
  • Mondprinzessin
  • Mondlichtkrieger  [geplant]


Inhalt:

Lynn zählt die Tage bis zu ihrem 18. Geburtstag, bis zu dem Tag, an dem sie endlich das Heim verlassen kann und frei ist. Doch nicht nur, dass an ihrem siebzehnten Geburtstag plötzlich ihr Arm aufleuchtet und sie angegriffen wird, nein, sie soll auch noch die verschollene Mondprinzessin sein, ausgerechnet sie, die meilenweit davon entfernt ist, überhaupt eine Prinzessin zu sein ...

Dienstag, 31. Oktober 2017

So eine Lieblingsreihe, die man einfach immer wieder lesen kann


Es gibt so Bücher, die gehören zu den absoluten Lieblingsbüchern. Die kann man immer wieder lesen und verliebt sich jedes Mal aufs Neue in sie. So eine Reihe ist für mich die "Erwacht"-Reihe von Jessica Shirvington. Okay, der erste Band mag vielleicht etwas schwächer sind, aber ansonsten ist mir, als ich sie kürzlich re-readet habe, wieder aufgefallen, wie sehr ich die Reihe liebe.
Und obwohl ich hier schon mal eine spoilerfreie Reihenvorstellung der ersten vier Bände und hier eine Rezension zum abschließenden fünften Band gemacht habe, die einigermaßen seriös waren, will ich einfach noch mal ganz subjektiv, aber trotzdem spoilerfrei meine Begeisterung mit euch teilen. Dafür ist so ein Blog schließlich da. Detaillierte Infos und eine tiefgreifendere Vorstellung findet ihr dann in den verlinkten Posts. Aber ich warne euch: Das drückt jetzt einfach meine Meinung aus, in all ihrer Subjektivität!

Objektiv betrachtet ist das natürlich irgendwie eine Story wie jede andere. Violet erfährt an ihrem siebzehnten Geburtstag, dass sie engelhafte Fähigkeiten an, mit denen sie gefallene Engel bekämpfen kann, und stellt dazu fest, dass sie überdurchschnittlich stark ist.
Und dann ist da auch noch eine Dreiecksgeschichte. Tatsächlich aber eben die einzige, die ich fast mag, zum Einen weil ich das total nachempfinden kann, zum Anderen, weil Violet sich entscheidet und dann Abgrenzungen zieht. Und weil es tatsächlich auch mal was zur Handlung beiträgt. Wobei die Liebesgeschichte an sich schon einen gewissen Sinn für Romantik erfordert.

Die Reihe fesselte mich an die Seiten, auf die Weise, dass man nur fünf Minuten lesen wollte und dann sind plötzlich zwei Stunden um, oder dass man noch was erledigen wollte, kurz reinliest und plötzlich zweihundert Seiten weiter ist. Die Geschichte löste mich aus der Realität, ließ die Zeit vergessen und sog mich in ihrem Sog.
Und trotz dass ich wusste, was geschah, war die Story einfach unheimlich fesselnd und spannend. Dazu kommt die Epik der Handlung. Klar, es gibt Dramen, aber oft sind die Geschehnisse auf eine Art dramatisch und episch, dass es mir immer wieder das Herz zerreißt, gerade da ich mittlerweile die Zusammenhänge kenne. Manche Szenen und Dialoge zerrissen mir wirklich das Herz, und ich war überrascht davon, wie stark diese Emotionen auch beim Re-Readen noch waren.

Und auch der Sarkasmus ist einfach genial. Noch beim teilweise fünften Lesen brachten mich die Witze zum Lachen, eine Kunst, die nicht gewöhnlich ist. Die diese Reihe aber auch ausmacht.
Der mythologische Hintergrund (aus der christlichen Mythologie!) ist dabei ziemlich fasziniert und geschickt eingewoben, umgesetzt auf ebendiese epische Weise.

Hinzu kommen die Charaktere, die einfach unglaublich liebenswert sind, mit all ihren Wandlungen und Entwicklungen, und die ich mittlerweile ins Herz geschlossen habe. Phoenix ist dabei ein absoluter Lieblingscharakter von mir, einfach wegen seiner Tiefe und Tragik. Ich vermisste sie alle schon, wenn ich das Buch nur beiseite legt und wäre am liebsten ewig dort geblieben.
Violet selbst in eine Protagonistin, die eine riesige Entwicklung durchläuft, auch wenn sie recht schnell zu einem starken Charakter wird.

Schließlich beendete ich die Reihe ein weiteres Mal - voller Wehmut, aber sicher, dass ich wieder dorthin zurückkehren werde.

Freitag, 27. Oktober 2017

[Gequatsche] Was eigentlich bei mir los ist

Hallo liebe Reisende des World Wide Web,

ich dachte mir, es wäre mal wieder Zeit für einen kolossal unstrukturierten Drauflosgelaber-Post. Zumal es die letzten zwei Wochen ziemlich still geworden ist, was daran liegt, dass sich mein Leben gerade dramatisch verändert.

Vor kurzem ist dieser äußerst gutaussehende, aber sehr geheimnisvolle Junge in mein Leben getreten, der mich magisch anzieht, obwohl er mir deutlich zu verstehen gibt, dass das einseitig ist. Er redet davon, dass er eine Gefahr für mich sei, aber von so einer billigen Abfuhr lasse ich mich nicht abschrecken. Außerdem sind da diese merkwürdigen Gestalten, die mich am gestrigen Abend angegriffen haben, und dabei habe ich mich auf eine so ... unverständliche Art zur Wehr gesetzt, fast als hätte ich Kräfte, von denen ich nie was geah- Schwachsinn. Jedenfalls hat dieser Junge mir das Leben gerettet und mir eröffnet, ich sei sowas wie die Schlüsselfigur in

Was ich meine: Ich bin vor gut einem Monat umgezogen und habe mein Studium angefangen. Neue Stadt = neues Umfeld = neue Menschen = gewaltige Veränderungen im Leben, und das muss sich erst mal einspielen. Was bedeutet, dass ich erst mal einen Alltagsrhythmus finden muss, mich einleben, mein Studium koordinieren, Menschen (igitt) kennenlernen und so weiter. Ihr wisst, wovon ich rede.
Was bedeutet, dass ich meine Hobbys momentan noch nicht so ganz wieder in den Alltag integriert kriege. Also, das heißt, ich schaue ganz fleißig "Supernatural", aber ich mein ja auch so aktiveres Zeug. :D Wie die ausstehende Rezension zu schreiben. Blogposts von euch durchzulesen. Kommentare zu beantworten. Ehrlich, ich hab das Gefühl, gestern wäre Montag gewesen. Wo ist denn bitte die Zeit hin??

Anyway, ich bemühe mich darum, wieder mehr Zeit fürs Bloggen (und auch Schreiben) zu finden. Aber ihr kennt mich, ich bin niemand, der sich zum Bloggen zwingt. Wenn mir da gerade nicht nach ist, ist mir nicht danach. Punkt. Damit würde ich niemandem einen Gefallen tun.
Aber ich hab euch trotzdem lieb, und ich liebe dieses Hobby und bin immer noch total geflasht von den ganzen Kommentaren unter meinem letzten Post. Danke! ♥

Natürlich mussten beim Umzug auch Bücher mit, ich habs dabei geschafft, mich auf siebzig Bücher zu begrenzen, auch wenn es absolut nicht förderlich ist, wenn man in der Woche vorm Umzug zusätzlich ein Rezensionsexemplar erhält, Buchgutscheine einlöst und ein Mängelexemplar kauft. xD
Aber hach, wenn man Platz im Regal hat, macht es so viel Spaß, die Bücher einzusortieren, zu präsentieren und das Regal zu dekorieren. *o*
Merkwürdig ist es trotzdem, nicht mehr alle Bücher an einem Ort zu haben. ^^

Ich werde also mal sehen, wie sich alles jetzt einpendelt und wann ich alles wieder koordiniert bekomme. Und wann die Zeit aufhört, mir zwischen den Fingern zu verrinnen. xD Aber hey, ein paar ausstehende Monatsrückblicke hab ich ja auch noch. Und wäre noch jemand interessiert an einem Jahresrückblick 2016? :'D

Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende!
Eure Dana ♥

Montag, 16. Oktober 2017

Müssen Bücher wirklich makellos aussehen?

Als Kind habe ich Bücher einfach gelesen, ohne Rücksicht darauf, wie sie anschließend aussahen. Ich habe sie aufgeklappt mit dem Buchrücken nach oben gelegt, habe Bücher auseinander gebogen, bis sich die Leserillen über die verbogenen Buchrücken von Taschenbüchern zogen wie Falten in der Haut eines Neunzigjährigen oder gebundene Ausgaben schief waren. Ich habe mir keinerlei Gedanken darüber gemacht, wie ich das Buch lese, weil es um die Geschichte ging.
Dann tauchte ich ein in die Welt des Bloggens und die Huldigung der Bücher, und alles änderte sich.

Plötzlich bekam ich einen Herzinfarkt, wenn ich sah, wie jemand ein Buch auseinander bog oder gar umgedreht hinlegte. Gerade Taschenbücher öffnete ich nur so weit, dass ich gerade die Worte erkennen konnte, ungeachtet der schmerzhaften Verdrehung der Hand. Konnte ich mal nicht vermeiden, dass sich eine Leserille bei einer unbedachten Bewegung in ein Taschenbuch bahnte (schönes Beispiel: "Red Rising" von Pierce Brown - einmal nicht aufgepasst und zack, war's geschehen), stand ich kurz vor dem Heulkrampf und als ich mal mit einer Teetasse versehentlich angestoßen wurde und sich der Tee auf dem Buch auf meinem Schoß verteilte, ähnelte das einem Weltuntergang (dabei mochte ich das Buch gar nicht). Zwar lieh ich Bücher gerne aus, weil ich Geschichten gerne teilte, doch jedes Mal zitterte ich innerlich in der ängstlichen Erwartung, in welchem Zustand ich das Buch wohl zurück bekommen würde.
Bücher sind Schätze, präsentiert im Regal, behandelt wie das Wertvollste der Welt. Sie beherbergen doch schließlich auch Geschichten, können in der Gestaltung ein wahres Meisterwerk sein, das geschützt werden muss. Nichts ist schöner als eine Reihe ebenmäßiger Buchrücken von Büchern, die dem Aussehen nach ungelesen sind. Nicht wahr?

Na, kannst du dich da identifizieren? Kriegst du auch Schweißausbrüche bei Wörtern wie Eselsohren, gebrochenem Buchrücken und Leserillen? Sehen dich die Leute auch merkwürdig an, weil du Bücher in komischen Verrenkungen liest, weil sie wirklich aufzuschlagen das Grauen selbst wäre?
Zugegeben, manchmal komme ich mir doch ein wenig fanatisch vor. Wenn Leute mich schräg ansehen oder sich darüber lustig machen. Wenn sie Angst haben, ein Buch von mir auszuleihen, obwohl ich Geschichten doch so gerne teile. Und als sich wieder eine Leserille in ein dickes Taschenbuch bahnte und ich zu müde war, um mich darüber zu entsetzen, bin ich nachdenklich geworden.

Stellt euch ein altes Buch von einem Flohmarkt vor. So ein Buch mit Leserillen, vergilbten Seiten und Teeflecken, mit Namen auf der Innenseite und abgenutztem Einband. So ein Buch, das eine Geschichte erzählt. Die Geschichte davon, wie die Story zwischen den Seiten geliebt wurde, nicht nur einmal, sondern mehrfach, wie jemand durch die Seiten geflogen ist, an sie gefesselt war und mitgerissen die Story verfolgt hat. Die Geschichte davon, wie das Buch überall hin mitgenommen wurde, wie es vielleicht Städte wie Paris oder Madrid gesehen hat, wie es bei Liebeskummer getröstet, regnerische Herbstnachmittag versüßt und heiße Sommertage vertrieben hat. Keine neue Ware, kein Buch wie jedes andere in der Buchhandlung, sondern eins, mit dem individuelle Erinnerungen verbunden sind.
Bei meiner Ausgabe von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" sind Seiten gewellt, weil Tränen darauf gefallen sind. Meiner Edelsteintrilogie sieht man zum Beispiel an, dass sie vierzehn Mal gelesen wurde. Die Schutzumschläge sind verknickt, die Einbände abgenutzt und manchmal fleckig. Manchmal schäme ich dafür. Manchmal denke ich, man sieht der Reihe an, dass sie geliebt wurde. Und als ich letztens meine "Arkadien"-Trilogie re-readete, in die mein jüngeres Ich ohne schlechtes Gewissen Leserillen gelesen hatte, da bog ich das Buch auf, weil der Schaden ja eh schon passiert war, und war erstaunt darüber, wie angenehm es sich lesen ließ.

Jetzt kann man einwenden, dass sich ein Buch wohl kaum lange hält, wenn man es so nachlässig behandelt. Bei einem Buch, das häufig gelesen wird, würde doch bald der Einband abfallen, wie viel schöner wäre es, wenn Bücher auch in fünfzig, sechszig, siebzig Jahren noch lesbar sind, ohne das man fürchten muss, in jedem Moment lose Seiten in den Händen zu halten.
Und ja, mein Bücherherz bringt es auch nicht über sich, Bücher aufzubiegen. Es genießt es, über ebenmäßige Buchrücken zu streichen, die Schätze im Regal zu bewundern und sie mit Achtsamkeit zu lesen, wie ein kleiner Schatz, die sie auch sind - denn zwischen den unscheinbaren Seiten verstecken sich ganze Welten, ganze Leben voller Emotionen und Geschichte.
Aber vielleicht fange ich an, an mir zu arbeiten, und ein wenig gelassener zu werden. Nicht mehr an dem Rand der Verzweiflung zu stehen, wenn doch mal eine Leserille auftaucht - denn das passiert nun mal, wenn Bücher gelesen werden, und dafür sind sie schließlich da. Und wenn unten der Rand zerfleddert, weil ich das Buch den ganzen Tag in der Tasche transportiert habe, dann erzählt das nur die Geschichte davon, wie mich das Buch auf der Reise begleitet hat.
Denn ein Regal voller Bücher erzählt nicht nur die Geschichten zwischen den Seiten. Sondern auch die der Erinnerungen, die wir mit den Büchern verbinden. 

Eure Dana

Donnerstag, 12. Oktober 2017

[Rezension] Scherben der Dunkelheit

«Manchmal muss man weglaufen, um anzukommen», sagte er leise. «Manchmal muss man verlieren, um zu gewinnen.» (Seite 276)


Autor: Gesa Schwartz
Verlag: cbt
Seiten: 592
Erscheinungsdatum: 25.09.2017
ISBN: 978-3-570-16485-3
Gebunden mit Schutzumschlag; 17,99€


Einzelband


Klappentext:

Die sechzehnjährige Anouk verbringt die Ferien in einem kleinen Dorf in der Bretagne. Kurz nach ihrer Ankunft gastiert der Dark Circus in der Nähe: ein geheimnisvoller Zirkus, der im Dorf für seine düsteren und besonderen Vorstellungen bekannt ist. Auch Anouk gerät schnell in seinen Bann und damit in einen Kosmos, den sie kaum für möglich hielt: Eine magische Welt öffnet sich vor ihr, in der sie den mysteriösen Zauberer Rhasgar kennenlernt. Doch der Dark Circus birgt mehr, als Anouk ahnt. Bald schon schwebt sie in tödlicher Gefahr und weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Denn es gibt keine Regeln im Dark Circus bis auf eine: Nichts ist, wie es scheint ...

Dienstag, 10. Oktober 2017

The Hate U Give



Autor: Angie Thomes
dt.: The Hate U Give
Verlag: Balzer + Bray
Seiten: ca. 450
Erscheinungsdatum: Februar 2017
ISBN: 978-0-06-249853-3
Gebunden mit Schutzumschlag
(Taschenbuch)


Ich möchte zu diesem Buch gar keine wirkliche Rezension schreiben, einfach, weil es schwierig ist, dieses Buch in dem Sinne zu bewerten.
Bei dem Hype ist es schwer, an dem Buch vorbeizukommen, aber das Buch hat diesen Hype durchaus verdient. Es hat es verdient, gelesen zu werden, weil es der Ungerechtigkeit gegenüber einer Minderheit in den USA eine Stimme gibt, die mit einem Anteil von über 12% eigentlich fester Bestandteil der Bevölkerung ist (Quelle). Einer Ungerechtigkeit, die per se nicht auf die Vereinigten Staaten beschränkt ist.


Inhalt: Die Protagonistin Starr lebt in einem schwarz dominierten Viertel und geht auf eine weiß dominierte Schule, zwei Bereiche ihres Lebens, die sie konsequent trennt. Dann muss sie mitansehen, wie ihr Freund Kahlil bei einer Polizeikontrolle ohne ersichtlichen Grund erschossen wird. Bis dato jemand, der selbst gegen Ungerechtigkeit und Rassismus gegenüber Schwarzen protestiert hat, hadert Starr nun mit sich selbst, ob sie mit ihrer Zeugenaussage an die Öffentlichkeit gehen will. Doch die Wahrheit ist gefährlich. Vor allem, da sowohl die Polizei als auch die Medien die Tatsachen verdrehen und die Situation in Starrs Gemeinde sich zunehmend anspannt.


Sonntag, 8. Oktober 2017

Bookish Sunday #35 - Buch, bei dem der Inhalt deutlich besser ist als das Cover



Hallo ihr Lieben,

Ines' heutige Frage lautet:

Welches Buch in deinem Regal liebst du, trotz seines hässlichen Covers?

Quelle
Da fallen mir eigentlich gleich zwei Reihen ein. Zum Einen die "Erwacht"-Reihe, eine Reihe, die ich erst vor kurzem re-readet habe und bei der ich überlege, eventuell nochmal einen etwas fangirligen Eindruck zu schreiben, trotz dass ich hier schon mal eine Reihenvorstellung verfasst habe. Aber die Reihe ist einfach unglaublich gut, witzig, actionreich und episch, und dann sind da diese 0815-Gesicht-Cover, die aussehen, als wäre das irgendeine oberflächliche, kitschige Story oder so. Und dann die Flügel, obwohl die Engel in dem Buch gar keine Flügel haben. Seriously?!
Quelle

Eine weitere Reihe, bei der die Cover dem Inhalt nicht gerecht werden, ist "Vampire Academy" von Richelle Mead, hier vorgestellt. Auch hier x-beliebige Mädchengesichter bei einer ebenfalls witzigen und actionreichen Reihe, dann noch mit merkwürdigen Blicken und dieser teils merkwürdigen Farbgebung ...

Eigentlich immer wieder schade, weil man letztendlich doch meist nur zu einem Buch greift, wenn einen das Cover anspricht und wenn das dann eher abschreckt ...

Ich wünsche euch noch einen schönen Restabend! ♥
Eure Dana

Freitag, 6. Oktober 2017

[Rezension] Almost a Fairy Tale - Verwunschen

„Man kann sich Fehler erlauben. Jedem passiert mal einer, niemand ist perfekt. Aber man sollte auch den Mut haben, dafür geradezustehen." (Seite 44)



Autor: Mara Lang
Verlag: Ueberreuter
Seiten: 400
Erscheinungsdatum: September 2017
ISBN: 978-3-7641-7068-4
Gebunden mit Schutzumschlag; 17,95€


Almost a Fairy Tale - Dilogie:
  • Verwunschen
  • Vergessen [erscheint voraussichtlich im Februar 2018]


Klappentext:

Die 17-jährige Natalie lebt in einer modernen Märchenwelt, in der Magie festen Regeln unterworfen ist und nach höchstem technischen Standard funktioniert. Dennoch gibt es hier alles, was die Herzen höher schlagen lässt: Schlösser, Einhörner, Riesen – und Prinzen, in die man sich verlieben kann. Doch genau das wird Natalie zum Verhängnis. Denn um dem Prinzen Kilian in einer Gefahrensituation beizustehen, verwendet sie unerlaubterweise Magie und löst damit eine Katastrophe aus. Ein Riese bricht aus dem Zoo aus und verwüstet die halbe Stadt. Und das ist nur der Anfang. Bald begehrt das magische Volk überall auf und ehe sich‘s Natalie versieht, verliert sie alles, was ihr lieb und teuer ist. Sie muss erkennen, dass der Grat zwischen Gut und Böse sehr schmal ist, und sich entscheiden, auf welche Seite sie sich schlägt …

Dienstag, 3. Oktober 2017

[Reihenvorstellung] Arkadien










 ~ spoilerfrei ~


Autor: Kai Meyer
Verlag: Carlsen


Arkadien erwacht

Seiten: 416
Erscheinungsjahr: 2009
ISBN: 978-3-551-31147-4
Taschenbuch; 8,95€
Gebunden


Arkadien brennt

Seiten: 416
Erscheinungsjahr: 2010
ISBN: 978-3-551-31210-5
Taschenbuch; 8,99€
Gebunden


Arkadien fällt

Seiten: 464
Erscheinungsjahr: 2011
ISBN: 978-3-551-31243-3
Taschenbuch; 8,99€
Gebunden


Klappentext Band 1:

Schon bei ihrer Ankunft auf Sizilien fühlt sich Rosa, als wäre sie in einen alten Film geraten - der Chauffeur, der ihre zufällige Reisebekanntschaft Alessandro am Flughafen erwartet; der heruntergekommene Palazzo ihrer Tante; und dann die Gerüchte um zwei Mafiaclans, die seit Generationen erbittert gegeneinander kämpfen: die Alcantaras und die Carnevares, Rosas und Alessandros Familien. Trotzdem trifft sich Rosa weiterhin mit Alessandro. Seine kühle Anmut, seine animalische Eleganz faszinieren und verunsichern sie gleichermaßen. Doch in Alessandro ruht ein unheimliches Erbe, das nicht menschlich ist ...


Sonntag, 1. Oktober 2017

Bookish Sunday #34 - Buch, das zu lesen ich bereue


Hallo ihr Lieben,

irgendwie kaum zu glauben, dass schon wieder Oktober ist ... wo ist denn bitte all die Zeit abgeblieben?

Genug der Wehmut, hier ist Ines' heutige Frage:

Bei welchem Buch wünscht du dir, dass du dir das Lesen gespart hättest, weil es so schlecht war?

Hm. Generell wünscht man sich natürlich, die wenige Zeit, die man hat, dann auch guten Büchern zu widmen. Wobei es auch "schlechte" Bücher gibt, die durchaus unterhaltsam sein können, weil z.B. der Schreibstil ganz gut aus, selbst wenn die Charaktere nerven. Andere quälen einen dagegen beim Lesen, aber da empfiehlt sich dann auch, es einfach abzubrechen.
Ein Buch, bei dem ich das konstante Bedürfnis hatte, es abzubrechen, war "Vom Winde verweht", dennoch bereue ich das Lesen nicht, weil es diese Erfahrung wert war - und dass ich jetzt sagen kann, dass ich es gelesen habe und dass ich eine Meinung dazu habe.
Ähnlich "Obsidian", da kann ich auch sagen, dass ich es versucht habe, und mein Kritik begründet darstellen, weil es nicht auf Vorurteile beruht, sondern darauf, dass ich es tatsächlich gelesen habe.
"Dämonentochter" war nicht direkt schlecht, aber mir zu sehr Nachmache von "Vampire Academy", aber vielleicht ist das noch am ehesten etwas, wo mir das Lesen überflüssig erscheint.
Und "Sannah und Ham" hätte ich mir eigentlich auch sparen können.


Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche!
Eure Dana ♥

Freitag, 29. September 2017

[Rezension] Boy Nobody - Ich bin dein Freund. Ich bin dein Mörder.


Autor: Allen Zadoff
Übersetzer: Petra Post & Andrea von Struve
amerik. Originaltitel: Boy Nobody bzw. The Unknown Assassin - I Am the Weapon (2013) [es gab im Original einen Titelwechsel]
Verlag: Bloomoon
Seiten: 336
Erscheinungsdatum: 03.09.2013
ISBN: 978-3-8458-0005-9
Gebunden mit Schutzumschlag; 16,99€


Trilogie [wird nicht weiter übersetzt]:
  • Boy Nobody - Ich bin dein Freund. Ich bin dein Mörder.
  • Fearless - Ich bin dein Freund. Ich bin dein Verräter. 
  • amerik. I Am the Traitor

Inhalt:

Mit zwölf Jahren wurde er von dem „Programm" rekrutiert, nun, mit sechszehn, ist er einer der Besten und macht nie Fehler. Er gibt sich als der Freund der ihm genannten Zielperson aus, erschleicht sich ihr Vertrauen, um dann in die Nähe seines Opfers zu gelangen, das er tötet. 
Sein neuer Job ist ein Job wie jeder andere - oder? Denn der Zeitrahmen ist ungewöhnlich kurz. Und mit einem Mal kommen Zweifel auf - Zweifel, die jemand wie er nicht haben sollte ...