Montag, 11. Dezember 2017

Rückblick über den September 2017

Hallo ihr Lieben,

kommen wir nun zu meinem Rückblick über den September. ^^

Privat war eher wenig los, abgesehen von dem organisatorischen Kram. Vor allem habe ich nach einer WG gesucht. Anstrengende Sache sowas. Sehr anstrengend. Dann, als ich endlich etwas gefunden hatte, Umzug vorbereiten und schließlich wirklich umziehen, auf in einen neuen Lebensabschnitt.
Und in der Zeit davor sehr viele letzte Male. Letzte Tanzstunde, letztes Mal Freund*innen treffen, letztes Mal dies, das ... Und doch habe ich mich vor allem darauf gefreut, in diesen neuen Abschnitt zu starten, neue Erfahrungen zu machen und selbstständig zu werden.

Gelesen habe ich in der Zeit trotzdem ganze neun Bücher, darunter fünf Re-Reads und ein englisches Buch. Und sehr viele tolle Bücher.


Nachdem ich den ersten Band eher mittelmäßig fand, hatte ich die Hoffnung, dass der zweite Band das Potenzial weiter ausschöpfen würde und habe Ein Thron aus Knochen und Schatten von Laura Labas (die Rezension findet ihr hier) gelesen. Diesmal war mir die Protagonistin weitaus sympathischer, allerdings liegt der Fokus doch stark auf der Liebesgeschichte und die Handlung nimmt erst gegen Ende wirklich Fahrt auf. Dennoch fasziniert mich diese potenzialreiche Idee einfach, sodass ich wohl auch den Abschluss lesen werde, wenn er erscheint.
Daneben habe ich noch einen weiteren zweiten Teil gelesen: Nachdem mich der erste Band der Naris-Trilogie von Lucy Hounsom absolut begeistern konnte, musste ich auch den zweiten lesen (die Rezension findet ihr hier). Auch diesmal war ich wieder total mitgerissen von dem durchdachten, genialen und tiefgründigen World Building und den sympathischen Charakteren. Gleichzeitig hat Macht hier auch wirklich einen Preis, die Darstellung fand ich sehr faszinierend.
Außerdem habe ich noch The Hate You Give von Angie Thomas (meine Eindrücke findet ihr hier) gelesen, das ja momentan in aller Munde ist.  Aber das Buch hat diesen Hype wirklich verdient, weil es der Ungerechtigkeit infolge von Rassismus eine Stimme gibt und letztendlich etwas darstellt, was so leider immer wieder wirklich passiert.


Dann habe ich die Violet Eden Chapters-Reihe von Jessica Shirvington re-readet, eine meiner absoluten Lieblingsreihe, an der ich vor allem den Sarkasmus, der mich auch noch beim x-ten Mal zum Lachen bringt (normalerweise werden Witze irgendwann nur noch mit einem Lächeln quittiert), der fesselnden Handlung (ich war süchtig und total mitgerissen, obwohl ich doch eigentlich wusste, was passiert) und der herzenszerreißenden Epik, die mich immer wieder absolut mitnimmt, schätze. Und die individuelle, starke Protagonistin, die Charaktere, die ich oft längst ins Herz geschlossen habe, meinen Lieblings-Nebencharakter und den Hintergrund ... ach, eigentlich alles. :D
Hier kommt ihr zu meiner spoilerfreien Reihenvorstellung der ersten vier Bände, hier zu meiner Rezension des fünften Teils und hier zu einer nach diesem Lesen nochmal verfassten, total subjektiven Meinung, bei der ich meine Gefühle nochmal loswerden wollte. Der erste Teil mag vielleicht ein wenig stereotypisch anfangen, aber lasst euch davon nicht abschrecken, es ist eine tolle Reihe. ^^


Und dann habe ich auch noch dieses kleine Büchlein hier gelesen - Was kann einer schon tun? von Peer Martin (hier findet ihr meine Vorstellung). Das Buch ist kein Roman, sondern enthält vielmehr vier fiktive Gespräche des Erzählers mit verschiedenen Personen, die wiederum unterschiedliche Perspektiven haben. Diese in dem für den Autoren bekannten poetisch anmutenden Schreibstil verfassten Gespräche drehen sich um verschiedene gesellschaftliche Themen wie Terrorismus, Geflüchtete, Klimawandel, Kriege, Toleranz und viele mehr. Dabei geht es vor allem darum, was man als einzelne Person tun kann. Das Buch liefert zahlreiche Denkanstöße, regt dazu an, sich eine eigene Meinung zu bilden und vermittelt im Endeffekt die Botschaft, dass schon kleine, alltägliche Dinge etwas verändern können.


So, das war mein September. ^^

Kennt ihr eins meiner gelesenen Bücher?

Eure Dana ♥

Mittwoch, 6. Dezember 2017

[Rezension] Girl in Black

Wir sind es, die den Dingen Bedeutung verleihen. [...] Die Lieblingstasse, der abgewetzte Teddy, der gläserne Weihnachtsmann mit dem Sprung - unsere Gefühle verknüpfen sich automatisch mit Materiellem, vielleicht, weil sie dadurch zu etwas Greifbarem werden, zu einem Teil unserer Vergangenheit, der nicht mit den Jahren erlischt. (Seite 97)


Autor: Mara Lang
Verlag: Ueberreuter
Seiten: 400
Erscheinungsdatum: August 2016
ISBN: 978-3-7641-7063-9
Gebunden mit Schutzumschlag; 17,95€

Klappentext:

Die 19-jährige Lia hat ein dunkles Geheimnis: Sie ist ein Seelenauge und kann die Gefühle anderer Menschen lesen, sie sogar beeinflussen. Eine machtvolle Gabe, wegen der sie in die Fänge der italienischen Mafia gerät. Der einzige Ausweg scheint die Flucht. Tausende Kilometer von ihrer Heimat entfernt versucht sie, ein neues Leben zu beginnen, ohne die Familie, ohne ihre Gabe und ohne jegliche Emotionen. Für sie zählt nur eins: Endlich ihren Traum zu verwirklichen und Modedesignerin zu werden. Doch die Schatten ihrer Vergangenheit holen Lia ein und bringen nicht nur sie in Gefahr, sondern auch ihre neuen Freunde – insbesondere Nevio, der sie stärker berührt, als sie erwartet hätte …

Unterschätze niemals deine Gefühle – sie sind das Mächtigste, das du hast.

Sonntag, 3. Dezember 2017

Rückblick über den August 2017

Huhu!

Nach langem Warten schaffe ich es nun auch endlich mal, meinen Rückblick für den August zu schreiben. Da war's wenigstens noch schön warm. ^^
Der August war so mein Monat in diesem Jahr, in dem irgendwie gar nichts los war. Keine Ahnung, was ich da gemacht habe, von gelegentlichen Filmeabenden mal abgesehen. Außer, dass ich die Zusage von meiner Wunschuni bekommen und mich dann im Folgenden immatrikuliert habe (und plötzlich ist man Studentin ...).

Ich würde ja jetzt gerne sagen, dass ich dafür mehr geschrieben habe, aber ... nein. Aber gelesen hab ich einiges - um genau zu sein: Neun Bücher - eine Trilogie, die ich re-readet habe, zwei Klassiker, zwei Reihenabschlüsse, eine SuB-Leiche und ein englisches Buch, das ich schon mal auf Deutsch gelesen hatte.
Ich muss jetzt diesmal die Cover nehmen, weil ein Teil der Bücher bei meinen Eltern ist und ich sie somit nicht fotografieren kann.



Hier also meine beiden Klassiker, die ich beide in diesem Post vorgestellt habe. Beide ließen sich aufgrund ihrer geringen Seitenzahl gut mal eben lesen. Beide waren ganz interessant und, wenn man sich darauf einließ, gar nicht mal so schlimm.
Die Verwandlung (Franz Kafka) fand ich vom Inhalt her trotzdem verstörend, den Schreibstil habe ich aber als ganz gut zu lesen empfunden. Der Sandmann (E.T.A. Hoffmann) macht der Bezeichnung als Schauermärchen mit der düsteren Geschichte, bei der man sich auch als Leser*in nie ganz sicher ist, was wirklich ist und was nicht, alle Ehre.



Hier nun zwei meiner Monats-Highlights:
Anna Dressed in Blood (Kendare Blake, Rezension hier) habe ich vor einiger Zeit schon mal auf Deutsch gelesen und nun auf Englisch re-readet. Dieses Mal habe ich mich erneut in diese Geschichte verliebt - in diese düstere, gruselige Atmosphäre, dem Sarkasmus des Protagonisten und dem Plot um die Geisterjagd.
Das andere ist der Abschluss der "Ravens Cycle"-Reihe: Wo das Dunkel schläft von Maggie Stiefvater (die Rezension findet ihr hier), in meinen Augen ein würdiger Abschluss einer tollen Reihe. Die liebenswerten und individuellen Charaktere sind mir längst mehr als ans Herz gewachsen, die eine Liebesgeschichte ist einfach total süß und dazu kommt dieser schöne Schreibstil, gepaart mit einer gewissen Selbstironie und viel Spannung.



Außerdem habe ich mit Ruinen die "Partials"-Trilogie von Dan Wells abgeschlossen (hier die Rezi), das kein episches Show-Down, aber dennoch ein gelungener Abschluss war und bei der alle handelnden Akteure nachvollziehbare Gründe für ihr Handeln haben.
Boy Nobody von Allen Zadoff (Rezension hier) habe ich endlich von meinem SuB befreit. Das Buch hat mich jetzt nicht direkt vom Hocker gerissen, aber es schon ganz spannend und die Story mit der Frage nach Moral hat definitiv Potenzial.





Außerdem habe ich die Arkadien-Trilogie von Kai Meyer re-readet, die früher mal zu meinen absoluten Lieblingsbüchern gehörten und somit wohl immer irgendwie Lieblingsbücher von mir bleiben werden. ^^ Hier kommt ihr zu meiner spoilerfreien Reihenvorstellung.
Ich mag die zynische, starke Protagonistin, die mit Stahlkappenschuhen und Kleptomanie so ziemlich das Gegenteil von einem Sonnenschein ist, immer noch ziemlich gerne, ebenso die Handlung, die auf Sizilien spielt und sich um die Cosa Nostra, aber auch um fantastische Elemente dreht.
Also auch irgendwie ein Monats-Highlight. ^^



Insgesamt bin ich also ziemlich zufrieden mit dem Leseteil des Monats - der Rest war eher unproduktiv. xD

Woran erinnert ihr euch, wenn ihr an euren August zurückblickt? Hat von euch auch jemand angefangen zu studieren? Und kennt ihr eins der Bücher?

Ich wünsche euch morgen einen gelungenen Start in die neue Woche!
Eure Dana ♥


Quellen der Cover: script5 ("Wo das Dunkel schläft"), ivi ("Ruinen"), Carlsen ("Arkadien")

Freitag, 24. November 2017

[Rezension] Tochter des dunklen Waldes


Autor: Katharina Seck
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 416
Erscheinungsdatum: 24.11.2017
ISBN: 978-3-404-20880-7
Taschenbuch; 12,00€


Klappentext:

Der Morgenwald ist verboten. Er ist Nacht. Er ist gefährlich.

Seit sie denken kann, hört die junge Lilah Warnungen vor dem finsteren Morgenwald. Niemand aus ihrem Dorf betritt ihn, auch wenn kaum jemand mehr weiß, was Wahrheit und was Legende ist. Doch dann wird am Waldrand die Leiche einer Frau gefunden. Sind die alten Geschichten also wahr? Gibt es Ungeheuer im Wald? Lilah wird es herausfinden. Denn zur selben Zeit verschwindet Dorean, der Mann, dem Lilahs Herz gehört. Er ist in den verfluchten Wald gegangen. Und Lilah trifft eine folgenschwere Entscheidung: Sie folgt ihm ...


Samstag, 18. November 2017

[Rezension] Mondprinzessin




Autor: Ava Reed
Verlag: Drachenmond
Seiten: 256
Erscheinungsdatum: Oktober 2016
ISBN: 978-3-95991-316-4
Taschenbuch; 12,00€


Dilogie:
  • Mondprinzessin
  • Mondlichtkrieger  [geplant]


Inhalt:

Lynn zählt die Tage bis zu ihrem 18. Geburtstag, bis zu dem Tag, an dem sie endlich das Heim verlassen kann und frei ist. Doch nicht nur, dass an ihrem siebzehnten Geburtstag plötzlich ihr Arm aufleuchtet und sie angegriffen wird, nein, sie soll auch noch die verschollene Mondprinzessin sein, ausgerechnet sie, die meilenweit davon entfernt ist, überhaupt eine Prinzessin zu sein ...

Dienstag, 31. Oktober 2017

So eine Lieblingsreihe, die man einfach immer wieder lesen kann


Es gibt so Bücher, die gehören zu den absoluten Lieblingsbüchern. Die kann man immer wieder lesen und verliebt sich jedes Mal aufs Neue in sie. So eine Reihe ist für mich die "Erwacht"-Reihe von Jessica Shirvington. Okay, der erste Band mag vielleicht etwas schwächer sind, aber ansonsten ist mir, als ich sie kürzlich re-readet habe, wieder aufgefallen, wie sehr ich die Reihe liebe.
Und obwohl ich hier schon mal eine spoilerfreie Reihenvorstellung der ersten vier Bände und hier eine Rezension zum abschließenden fünften Band gemacht habe, die einigermaßen seriös waren, will ich einfach noch mal ganz subjektiv, aber trotzdem spoilerfrei meine Begeisterung mit euch teilen. Dafür ist so ein Blog schließlich da. Detaillierte Infos und eine tiefgreifendere Vorstellung findet ihr dann in den verlinkten Posts. Aber ich warne euch: Das drückt jetzt einfach meine Meinung aus, in all ihrer Subjektivität!

Objektiv betrachtet ist das natürlich irgendwie eine Story wie jede andere. Violet erfährt an ihrem siebzehnten Geburtstag, dass sie engelhafte Fähigkeiten an, mit denen sie gefallene Engel bekämpfen kann, und stellt dazu fest, dass sie überdurchschnittlich stark ist.
Und dann ist da auch noch eine Dreiecksgeschichte. Tatsächlich aber eben die einzige, die ich fast mag, zum Einen weil ich das total nachempfinden kann, zum Anderen, weil Violet sich entscheidet und dann Abgrenzungen zieht. Und weil es tatsächlich auch mal was zur Handlung beiträgt. Wobei die Liebesgeschichte an sich schon einen gewissen Sinn für Romantik erfordert.

Die Reihe fesselte mich an die Seiten, auf die Weise, dass man nur fünf Minuten lesen wollte und dann sind plötzlich zwei Stunden um, oder dass man noch was erledigen wollte, kurz reinliest und plötzlich zweihundert Seiten weiter ist. Die Geschichte löste mich aus der Realität, ließ die Zeit vergessen und sog mich in ihrem Sog.
Und trotz dass ich wusste, was geschah, war die Story einfach unheimlich fesselnd und spannend. Dazu kommt die Epik der Handlung. Klar, es gibt Dramen, aber oft sind die Geschehnisse auf eine Art dramatisch und episch, dass es mir immer wieder das Herz zerreißt, gerade da ich mittlerweile die Zusammenhänge kenne. Manche Szenen und Dialoge zerrissen mir wirklich das Herz, und ich war überrascht davon, wie stark diese Emotionen auch beim Re-Readen noch waren.

Und auch der Sarkasmus ist einfach genial. Noch beim teilweise fünften Lesen brachten mich die Witze zum Lachen, eine Kunst, die nicht gewöhnlich ist. Die diese Reihe aber auch ausmacht.
Der mythologische Hintergrund (aus der christlichen Mythologie!) ist dabei ziemlich fasziniert und geschickt eingewoben, umgesetzt auf ebendiese epische Weise.

Hinzu kommen die Charaktere, die einfach unglaublich liebenswert sind, mit all ihren Wandlungen und Entwicklungen, und die ich mittlerweile ins Herz geschlossen habe. Phoenix ist dabei ein absoluter Lieblingscharakter von mir, einfach wegen seiner Tiefe und Tragik. Ich vermisste sie alle schon, wenn ich das Buch nur beiseite legt und wäre am liebsten ewig dort geblieben.
Violet selbst in eine Protagonistin, die eine riesige Entwicklung durchläuft, auch wenn sie recht schnell zu einem starken Charakter wird.

Schließlich beendete ich die Reihe ein weiteres Mal - voller Wehmut, aber sicher, dass ich wieder dorthin zurückkehren werde.

Freitag, 27. Oktober 2017

[Gequatsche] Was eigentlich bei mir los ist

Hallo liebe Reisende des World Wide Web,

ich dachte mir, es wäre mal wieder Zeit für einen kolossal unstrukturierten Drauflosgelaber-Post. Zumal es die letzten zwei Wochen ziemlich still geworden ist, was daran liegt, dass sich mein Leben gerade dramatisch verändert.

Vor kurzem ist dieser äußerst gutaussehende, aber sehr geheimnisvolle Junge in mein Leben getreten, der mich magisch anzieht, obwohl er mir deutlich zu verstehen gibt, dass das einseitig ist. Er redet davon, dass er eine Gefahr für mich sei, aber von so einer billigen Abfuhr lasse ich mich nicht abschrecken. Außerdem sind da diese merkwürdigen Gestalten, die mich am gestrigen Abend angegriffen haben, und dabei habe ich mich auf eine so ... unverständliche Art zur Wehr gesetzt, fast als hätte ich Kräfte, von denen ich nie was geah- Schwachsinn. Jedenfalls hat dieser Junge mir das Leben gerettet und mir eröffnet, ich sei sowas wie die Schlüsselfigur in

Was ich meine: Ich bin vor gut einem Monat umgezogen und habe mein Studium angefangen. Neue Stadt = neues Umfeld = neue Menschen = gewaltige Veränderungen im Leben, und das muss sich erst mal einspielen. Was bedeutet, dass ich erst mal einen Alltagsrhythmus finden muss, mich einleben, mein Studium koordinieren, Menschen (igitt) kennenlernen und so weiter. Ihr wisst, wovon ich rede.
Was bedeutet, dass ich meine Hobbys momentan noch nicht so ganz wieder in den Alltag integriert kriege. Also, das heißt, ich schaue ganz fleißig "Supernatural", aber ich mein ja auch so aktiveres Zeug. :D Wie die ausstehende Rezension zu schreiben. Blogposts von euch durchzulesen. Kommentare zu beantworten. Ehrlich, ich hab das Gefühl, gestern wäre Montag gewesen. Wo ist denn bitte die Zeit hin??

Anyway, ich bemühe mich darum, wieder mehr Zeit fürs Bloggen (und auch Schreiben) zu finden. Aber ihr kennt mich, ich bin niemand, der sich zum Bloggen zwingt. Wenn mir da gerade nicht nach ist, ist mir nicht danach. Punkt. Damit würde ich niemandem einen Gefallen tun.
Aber ich hab euch trotzdem lieb, und ich liebe dieses Hobby und bin immer noch total geflasht von den ganzen Kommentaren unter meinem letzten Post. Danke! ♥

Natürlich mussten beim Umzug auch Bücher mit, ich habs dabei geschafft, mich auf siebzig Bücher zu begrenzen, auch wenn es absolut nicht förderlich ist, wenn man in der Woche vorm Umzug zusätzlich ein Rezensionsexemplar erhält, Buchgutscheine einlöst und ein Mängelexemplar kauft. xD
Aber hach, wenn man Platz im Regal hat, macht es so viel Spaß, die Bücher einzusortieren, zu präsentieren und das Regal zu dekorieren. *o*
Merkwürdig ist es trotzdem, nicht mehr alle Bücher an einem Ort zu haben. ^^

Ich werde also mal sehen, wie sich alles jetzt einpendelt und wann ich alles wieder koordiniert bekomme. Und wann die Zeit aufhört, mir zwischen den Fingern zu verrinnen. xD Aber hey, ein paar ausstehende Monatsrückblicke hab ich ja auch noch. Und wäre noch jemand interessiert an einem Jahresrückblick 2016? :'D

Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende!
Eure Dana ♥

Montag, 16. Oktober 2017

Müssen Bücher wirklich makellos aussehen?

Als Kind habe ich Bücher einfach gelesen, ohne Rücksicht darauf, wie sie anschließend aussahen. Ich habe sie aufgeklappt mit dem Buchrücken nach oben gelegt, habe Bücher auseinander gebogen, bis sich die Leserillen über die verbogenen Buchrücken von Taschenbüchern zogen wie Falten in der Haut eines Neunzigjährigen oder gebundene Ausgaben schief waren. Ich habe mir keinerlei Gedanken darüber gemacht, wie ich das Buch lese, weil es um die Geschichte ging.
Dann tauchte ich ein in die Welt des Bloggens und die Huldigung der Bücher, und alles änderte sich.

Plötzlich bekam ich einen Herzinfarkt, wenn ich sah, wie jemand ein Buch auseinander bog oder gar umgedreht hinlegte. Gerade Taschenbücher öffnete ich nur so weit, dass ich gerade die Worte erkennen konnte, ungeachtet der schmerzhaften Verdrehung der Hand. Konnte ich mal nicht vermeiden, dass sich eine Leserille bei einer unbedachten Bewegung in ein Taschenbuch bahnte (schönes Beispiel: "Red Rising" von Pierce Brown - einmal nicht aufgepasst und zack, war's geschehen), stand ich kurz vor dem Heulkrampf und als ich mal mit einer Teetasse versehentlich angestoßen wurde und sich der Tee auf dem Buch auf meinem Schoß verteilte, ähnelte das einem Weltuntergang (dabei mochte ich das Buch gar nicht). Zwar lieh ich Bücher gerne aus, weil ich Geschichten gerne teilte, doch jedes Mal zitterte ich innerlich in der ängstlichen Erwartung, in welchem Zustand ich das Buch wohl zurück bekommen würde.
Bücher sind Schätze, präsentiert im Regal, behandelt wie das Wertvollste der Welt. Sie beherbergen doch schließlich auch Geschichten, können in der Gestaltung ein wahres Meisterwerk sein, das geschützt werden muss. Nichts ist schöner als eine Reihe ebenmäßiger Buchrücken von Büchern, die dem Aussehen nach ungelesen sind. Nicht wahr?

Na, kannst du dich da identifizieren? Kriegst du auch Schweißausbrüche bei Wörtern wie Eselsohren, gebrochenem Buchrücken und Leserillen? Sehen dich die Leute auch merkwürdig an, weil du Bücher in komischen Verrenkungen liest, weil sie wirklich aufzuschlagen das Grauen selbst wäre?
Zugegeben, manchmal komme ich mir doch ein wenig fanatisch vor. Wenn Leute mich schräg ansehen oder sich darüber lustig machen. Wenn sie Angst haben, ein Buch von mir auszuleihen, obwohl ich Geschichten doch so gerne teile. Und als sich wieder eine Leserille in ein dickes Taschenbuch bahnte und ich zu müde war, um mich darüber zu entsetzen, bin ich nachdenklich geworden.

Stellt euch ein altes Buch von einem Flohmarkt vor. So ein Buch mit Leserillen, vergilbten Seiten und Teeflecken, mit Namen auf der Innenseite und abgenutztem Einband. So ein Buch, das eine Geschichte erzählt. Die Geschichte davon, wie die Story zwischen den Seiten geliebt wurde, nicht nur einmal, sondern mehrfach, wie jemand durch die Seiten geflogen ist, an sie gefesselt war und mitgerissen die Story verfolgt hat. Die Geschichte davon, wie das Buch überall hin mitgenommen wurde, wie es vielleicht Städte wie Paris oder Madrid gesehen hat, wie es bei Liebeskummer getröstet, regnerische Herbstnachmittag versüßt und heiße Sommertage vertrieben hat. Keine neue Ware, kein Buch wie jedes andere in der Buchhandlung, sondern eins, mit dem individuelle Erinnerungen verbunden sind.
Bei meiner Ausgabe von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" sind Seiten gewellt, weil Tränen darauf gefallen sind. Meiner Edelsteintrilogie sieht man zum Beispiel an, dass sie vierzehn Mal gelesen wurde. Die Schutzumschläge sind verknickt, die Einbände abgenutzt und manchmal fleckig. Manchmal schäme ich dafür. Manchmal denke ich, man sieht der Reihe an, dass sie geliebt wurde. Und als ich letztens meine "Arkadien"-Trilogie re-readete, in die mein jüngeres Ich ohne schlechtes Gewissen Leserillen gelesen hatte, da bog ich das Buch auf, weil der Schaden ja eh schon passiert war, und war erstaunt darüber, wie angenehm es sich lesen ließ.

Jetzt kann man einwenden, dass sich ein Buch wohl kaum lange hält, wenn man es so nachlässig behandelt. Bei einem Buch, das häufig gelesen wird, würde doch bald der Einband abfallen, wie viel schöner wäre es, wenn Bücher auch in fünfzig, sechszig, siebzig Jahren noch lesbar sind, ohne das man fürchten muss, in jedem Moment lose Seiten in den Händen zu halten.
Und ja, mein Bücherherz bringt es auch nicht über sich, Bücher aufzubiegen. Es genießt es, über ebenmäßige Buchrücken zu streichen, die Schätze im Regal zu bewundern und sie mit Achtsamkeit zu lesen, wie ein kleiner Schatz, die sie auch sind - denn zwischen den unscheinbaren Seiten verstecken sich ganze Welten, ganze Leben voller Emotionen und Geschichte.
Aber vielleicht fange ich an, an mir zu arbeiten, und ein wenig gelassener zu werden. Nicht mehr an dem Rand der Verzweiflung zu stehen, wenn doch mal eine Leserille auftaucht - denn das passiert nun mal, wenn Bücher gelesen werden, und dafür sind sie schließlich da. Und wenn unten der Rand zerfleddert, weil ich das Buch den ganzen Tag in der Tasche transportiert habe, dann erzählt das nur die Geschichte davon, wie mich das Buch auf der Reise begleitet hat.
Denn ein Regal voller Bücher erzählt nicht nur die Geschichten zwischen den Seiten. Sondern auch die der Erinnerungen, die wir mit den Büchern verbinden. 

Eure Dana

Donnerstag, 12. Oktober 2017

[Rezension] Scherben der Dunkelheit

«Manchmal muss man weglaufen, um anzukommen», sagte er leise. «Manchmal muss man verlieren, um zu gewinnen.» (Seite 276)


Autor: Gesa Schwartz
Verlag: cbt
Seiten: 592
Erscheinungsdatum: 25.09.2017
ISBN: 978-3-570-16485-3
Gebunden mit Schutzumschlag; 17,99€


Einzelband


Klappentext:

Die sechzehnjährige Anouk verbringt die Ferien in einem kleinen Dorf in der Bretagne. Kurz nach ihrer Ankunft gastiert der Dark Circus in der Nähe: ein geheimnisvoller Zirkus, der im Dorf für seine düsteren und besonderen Vorstellungen bekannt ist. Auch Anouk gerät schnell in seinen Bann und damit in einen Kosmos, den sie kaum für möglich hielt: Eine magische Welt öffnet sich vor ihr, in der sie den mysteriösen Zauberer Rhasgar kennenlernt. Doch der Dark Circus birgt mehr, als Anouk ahnt. Bald schon schwebt sie in tödlicher Gefahr und weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Denn es gibt keine Regeln im Dark Circus bis auf eine: Nichts ist, wie es scheint ...

Dienstag, 10. Oktober 2017

The Hate U Give



Autor: Angie Thomes
dt.: The Hate U Give
Verlag: Balzer + Bray
Seiten: ca. 450
Erscheinungsdatum: Februar 2017
ISBN: 978-0-06-249853-3
Gebunden mit Schutzumschlag
(Taschenbuch)


Ich möchte zu diesem Buch gar keine wirkliche Rezension schreiben, einfach, weil es schwierig ist, dieses Buch in dem Sinne zu bewerten.
Bei dem Hype ist es schwer, an dem Buch vorbeizukommen, aber das Buch hat diesen Hype durchaus verdient. Es hat es verdient, gelesen zu werden, weil es der Ungerechtigkeit gegenüber einer Minderheit in den USA eine Stimme gibt, die mit einem Anteil von über 12% eigentlich fester Bestandteil der Bevölkerung ist (Quelle). Einer Ungerechtigkeit, die per se nicht auf die Vereinigten Staaten beschränkt ist.


Inhalt: Die Protagonistin Starr lebt in einem schwarz dominierten Viertel und geht auf eine weiß dominierte Schule, zwei Bereiche ihres Lebens, die sie konsequent trennt. Dann muss sie mitansehen, wie ihr Freund Kahlil bei einer Polizeikontrolle ohne ersichtlichen Grund erschossen wird. Bis dato jemand, der selbst gegen Ungerechtigkeit und Rassismus gegenüber Schwarzen protestiert hat, hadert Starr nun mit sich selbst, ob sie mit ihrer Zeugenaussage an die Öffentlichkeit gehen will. Doch die Wahrheit ist gefährlich. Vor allem, da sowohl die Polizei als auch die Medien die Tatsachen verdrehen und die Situation in Starrs Gemeinde sich zunehmend anspannt.


Sonntag, 8. Oktober 2017

Bookish Sunday #35 - Buch, bei dem der Inhalt deutlich besser ist als das Cover



Hallo ihr Lieben,

Ines' heutige Frage lautet:

Welches Buch in deinem Regal liebst du, trotz seines hässlichen Covers?

Quelle
Da fallen mir eigentlich gleich zwei Reihen ein. Zum Einen die "Erwacht"-Reihe, eine Reihe, die ich erst vor kurzem re-readet habe und bei der ich überlege, eventuell nochmal einen etwas fangirligen Eindruck zu schreiben, trotz dass ich hier schon mal eine Reihenvorstellung verfasst habe. Aber die Reihe ist einfach unglaublich gut, witzig, actionreich und episch, und dann sind da diese 0815-Gesicht-Cover, die aussehen, als wäre das irgendeine oberflächliche, kitschige Story oder so. Und dann die Flügel, obwohl die Engel in dem Buch gar keine Flügel haben. Seriously?!
Quelle

Eine weitere Reihe, bei der die Cover dem Inhalt nicht gerecht werden, ist "Vampire Academy" von Richelle Mead, hier vorgestellt. Auch hier x-beliebige Mädchengesichter bei einer ebenfalls witzigen und actionreichen Reihe, dann noch mit merkwürdigen Blicken und dieser teils merkwürdigen Farbgebung ...

Eigentlich immer wieder schade, weil man letztendlich doch meist nur zu einem Buch greift, wenn einen das Cover anspricht und wenn das dann eher abschreckt ...

Ich wünsche euch noch einen schönen Restabend! ♥
Eure Dana

Freitag, 6. Oktober 2017

[Rezension] Almost a Fairy Tale - Verwunschen

„Man kann sich Fehler erlauben. Jedem passiert mal einer, niemand ist perfekt. Aber man sollte auch den Mut haben, dafür geradezustehen." (Seite 44)



Autor: Mara Lang
Verlag: Ueberreuter
Seiten: 400
Erscheinungsdatum: September 2017
ISBN: 978-3-7641-7068-4
Gebunden mit Schutzumschlag; 17,95€


Almost a Fairy Tale - Dilogie:
  • Verwunschen
  • Vergessen [erscheint voraussichtlich im Februar 2018]


Klappentext:

Die 17-jährige Natalie lebt in einer modernen Märchenwelt, in der Magie festen Regeln unterworfen ist und nach höchstem technischen Standard funktioniert. Dennoch gibt es hier alles, was die Herzen höher schlagen lässt: Schlösser, Einhörner, Riesen – und Prinzen, in die man sich verlieben kann. Doch genau das wird Natalie zum Verhängnis. Denn um dem Prinzen Kilian in einer Gefahrensituation beizustehen, verwendet sie unerlaubterweise Magie und löst damit eine Katastrophe aus. Ein Riese bricht aus dem Zoo aus und verwüstet die halbe Stadt. Und das ist nur der Anfang. Bald begehrt das magische Volk überall auf und ehe sich‘s Natalie versieht, verliert sie alles, was ihr lieb und teuer ist. Sie muss erkennen, dass der Grat zwischen Gut und Böse sehr schmal ist, und sich entscheiden, auf welche Seite sie sich schlägt …

Dienstag, 3. Oktober 2017

[Reihenvorstellung] Arkadien










 ~ spoilerfrei ~


Autor: Kai Meyer
Verlag: Carlsen


Arkadien erwacht

Seiten: 416
Erscheinungsjahr: 2009
ISBN: 978-3-551-31147-4
Taschenbuch; 8,95€
Gebunden


Arkadien brennt

Seiten: 416
Erscheinungsjahr: 2010
ISBN: 978-3-551-31210-5
Taschenbuch; 8,99€
Gebunden


Arkadien fällt

Seiten: 464
Erscheinungsjahr: 2011
ISBN: 978-3-551-31243-3
Taschenbuch; 8,99€
Gebunden


Klappentext Band 1:

Schon bei ihrer Ankunft auf Sizilien fühlt sich Rosa, als wäre sie in einen alten Film geraten - der Chauffeur, der ihre zufällige Reisebekanntschaft Alessandro am Flughafen erwartet; der heruntergekommene Palazzo ihrer Tante; und dann die Gerüchte um zwei Mafiaclans, die seit Generationen erbittert gegeneinander kämpfen: die Alcantaras und die Carnevares, Rosas und Alessandros Familien. Trotzdem trifft sich Rosa weiterhin mit Alessandro. Seine kühle Anmut, seine animalische Eleganz faszinieren und verunsichern sie gleichermaßen. Doch in Alessandro ruht ein unheimliches Erbe, das nicht menschlich ist ...


Sonntag, 1. Oktober 2017

Bookish Sunday #34 - Buch, das zu lesen ich bereue


Hallo ihr Lieben,

irgendwie kaum zu glauben, dass schon wieder Oktober ist ... wo ist denn bitte all die Zeit abgeblieben?

Genug der Wehmut, hier ist Ines' heutige Frage:

Bei welchem Buch wünscht du dir, dass du dir das Lesen gespart hättest, weil es so schlecht war?

Hm. Generell wünscht man sich natürlich, die wenige Zeit, die man hat, dann auch guten Büchern zu widmen. Wobei es auch "schlechte" Bücher gibt, die durchaus unterhaltsam sein können, weil z.B. der Schreibstil ganz gut aus, selbst wenn die Charaktere nerven. Andere quälen einen dagegen beim Lesen, aber da empfiehlt sich dann auch, es einfach abzubrechen.
Ein Buch, bei dem ich das konstante Bedürfnis hatte, es abzubrechen, war "Vom Winde verweht", dennoch bereue ich das Lesen nicht, weil es diese Erfahrung wert war - und dass ich jetzt sagen kann, dass ich es gelesen habe und dass ich eine Meinung dazu habe.
Ähnlich "Obsidian", da kann ich auch sagen, dass ich es versucht habe, und mein Kritik begründet darstellen, weil es nicht auf Vorurteile beruht, sondern darauf, dass ich es tatsächlich gelesen habe.
"Dämonentochter" war nicht direkt schlecht, aber mir zu sehr Nachmache von "Vampire Academy", aber vielleicht ist das noch am ehesten etwas, wo mir das Lesen überflüssig erscheint.
Und "Sannah und Ham" hätte ich mir eigentlich auch sparen können.


Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche!
Eure Dana ♥

Freitag, 29. September 2017

[Rezension] Boy Nobody - Ich bin dein Freund. Ich bin dein Mörder.


Autor: Allen Zadoff
Übersetzer: Petra Post & Andrea von Struve
amerik. Originaltitel: Boy Nobody bzw. The Unknown Assassin - I Am the Weapon (2013) [es gab im Original einen Titelwechsel]
Verlag: Bloomoon
Seiten: 336
Erscheinungsdatum: 03.09.2013
ISBN: 978-3-8458-0005-9
Gebunden mit Schutzumschlag; 16,99€


Trilogie [wird nicht weiter übersetzt]:
  • Boy Nobody - Ich bin dein Freund. Ich bin dein Mörder.
  • Fearless - Ich bin dein Freund. Ich bin dein Verräter. 
  • amerik. I Am the Traitor

Inhalt:

Mit zwölf Jahren wurde er von dem „Programm" rekrutiert, nun, mit sechszehn, ist er einer der Besten und macht nie Fehler. Er gibt sich als der Freund der ihm genannten Zielperson aus, erschleicht sich ihr Vertrauen, um dann in die Nähe seines Opfers zu gelangen, das er tötet. 
Sein neuer Job ist ein Job wie jeder andere - oder? Denn der Zeitrahmen ist ungewöhnlich kurz. Und mit einem Mal kommen Zweifel auf - Zweifel, die jemand wie er nicht haben sollte ...

Dienstag, 26. September 2017

[Rezension] Naris - Das Schicksal der Sterne


Autor: Lucy Hounsom
Übersetzer: Barbara Röhl
engl. Originaltitel: Heartland - The Worldmaker Trilogy (2017)
Verlag: Piper
Seiten: 528
Erscheinungsdatum: 02.05.2017
ISBN: 978-3-492-70394-9
Taschenbuch mit Klappenbroschur; 16,99€



Naris-Trilogie:
  • Die Legenden von Mond und Sonne  [Rezension]
  • Das Schicksal der Sterne
  • erscheint voraussichtlich am 14.12.2017 auf Englisch unter dem Titel "Firestorm"


! ACHTUNG - ENTHÄLT SPOILER ZUM VORGÄNGER !

Sonntag, 24. September 2017

Bookish Sunday #33 - Autoren, die ich noch lesen will


Einen wunderschönen Sonntag,

wie gewohnt bin ich bei Ines' Aktion dabei, die heute fragt:

Von welchem Autor möchtest du irgendwann mal unbedingt ein Buch lesen?

Wo soll ich da anfangen? :D
Also, einmal Stephen King. Ich find Horrorfilme eigentlich immer ganz witzig, von daher sollte ich vielleicht auch mal langsam was von ihm gelesen haben - weiß da jemand ein Buch, mit dem man gut einsteigen kann? ^^
Dann Jane Austen, wobei das vermutlich erst mal auf "Stolz und Vorurteil" herauslaufen wird. Goethe, einfach um sich selbst eine Meinung zu diesem, ähm, Ruhm zu bilden.
Ava Reed und Asuka Lionera, weil beide einen ziemlich sympathischen Internetauftritt haben UND ihre Bücher ziemlich cool klingen.
Und Jennifer Estep, weil ihre Reihen überall total gut ankommen, ich aber bisher noch kein einziges Buch gelesen habe, obwohl die mich fast alle ansprechen. :D


So, ich hoffe, ihr geht heute alle wählen (zumindest die Volljährigen unter euch) und wünsche euch noch einen schönen Tag! ♥
Eure Dana

Freitag, 22. September 2017

5 gute Gründe, am Sonntag wählen zu gehen

Quelle
Hallo ihr Lieben,

ich bin mir zwar ziemlich sicher, dass diejenigen von euch, die volljährig sind, am Sonntag wählen gehen, aber angesichts der oft eher geringen Wahlbeteiligung (bei der Bundestagswahl 2013 waren es 71,5% - also über ein Viertel der Bevölkerung, das nicht gewählt hat - Quelle) und der Tatsache, dass man tatsächlich gefragt wird, ob man wählen geht, ich mir daher Gedanken gemacht habe und so ein Blog auch irgendwie dafür da ist, diese Gedanken zu teilen, werde ich einfach mal nochmal die Gründe fürs Wählen auflisten, die IHR vermutlich eh kennt:

  1. Jede Stimme, die keine rechte Partei wählt, drückt den Prozentsatz der rechten Partei runter. Das ist eigentlich ganz einfach Mathematik: Wenn, sagen wir, zwei von zehn Leuten die AfD wählen, dann hat die 20%. Wählt jetzt aber noch eine elfte Person etwas anderes als die AfD, vollkommen egal was (sofern es nicht die nächste rechte Partei ist ^^), hat die AfD nur noch rund 18,2%.

  2. Wenn alle sagen, dass ihre kleine Stimme nichts verändert, dann verändert sich auch nichts. Überlegt mal, was es verändern würde, wenn alle wählen gingen, die sagen, ihre Stimme hätte kein Gewicht, vor allem, wenn sie dieselbe Richtung wählten. Da kann man dann lieber mit gutem Beispiel vorangehen und hoffen, mehr Leute zu animieren.

  3. Wer nicht wählen war, darf sich nachher eigentlich nicht beschweren. Wenn man eine Partei gewählt hat und die nicht regiert, kann man sich über die Regierung aufregen, wenn die Regierung nicht die versprochenen Ziele einhält, kann man sich aufregen, denn schließlich hat man versucht, etwas zu ändern beziehungsweise wurde "hintergangen". Aber sich aufzuregen, wenn man nichts dazu beigetragen hat ...

  4. Man sendet das Zeichen politischen Interesses. Wenn die Beteiligung gering ist, dann kann sich ein*e Politiker*in schnell denken, dass es eh niemanden interessiert, was er/sie macht. Ich meine, wenn niemand wählen geht, können wir gleich die Monarchie wieder einführen, wenn es eh niemanden interessiert, wer regiert. Bei höherer Wahlbeteiligung ist der Druck schon höher.

  5. Es sind Menschen für das Recht zu wählen buchstäblich gestorben. Stichwort Märzrevolutionen 1848/49, DDR, ... Menschen sind auf die Straßen gegangen, haben ihr Leben und ihre Freiheit riskiert, damit wird heute mitbestimmen dürfen, und wir betrachten es mittlerweile fast als selbstverständlich, statt dieses Opfer zu honorieren, indem wir dieses Recht wahrnehmen?
    Plus: Für Frauen gilt das doppelt, schließlich hat die Frauenbewegung nochmal extra für dieses Recht gekämpft, gegen gesellschaftlichen Spott, Rechtseinschränkung und so weiter. Frauen haben ihr ganzes Leben auf dieses Ziel ausgerichtet, für sie wäre/war es das größte Geschenk ihres Lebens gewesen.

So, meine Gedanken zum Sonntag.
Aber ich denke mal, die Volljährigen unter euch werden sowieso wählen gehen. ^^ Kennt ihr vielleicht noch weitere Gründe?

Eure Dana ♥

Dienstag, 19. September 2017

Rückblick über den Juli 2017

Hallo ihr Lieben,

so, nun auch mal mein Rückblick über den Juli, so langsam bin ich fast wieder pünktlich. :D

Irgendwie bin ich im Juli nicht so wirklich zum Lesen gekommen. Ich war eine Woche im Urlaub, was eine ziemlich tolle Zeit war, und danach ... weiß ich auch nicht so genau. Ich war insgesamt ein bisschen in Erholstimmung, hab mich ein wenig meinem Sozialleben gewidmet und so.

Gelesen habe ich sechs Bücher, dabei eins re-readet, eben nicht herausragend, aber ganz stabil. ^^ Und auch diesmal weitgehend gute Bücher, ich hab momentan echt Glück. Die Rezensionen sind im Titel verlinkt.


 Wie bereits in meinem Juni-Rückblick angedeutet, habe ich die Red Rising-Trilogie von Pierce Brown beendet. Eine mitreißende, fesselnde und epische Science Fiction-Story mit einem starken Helden mit Ecken und Kanten, tiefgründigen Charakteren, einem faszinierenden Setting, überraschenden Wendungen und der ständigen Frage nach Gut und Böse, Richtig und Falsch der Handlungen - sowohl der zweite Teil Im Haus der Feinde als auch der Abschluss Tag der Entscheidung konnten mich absolut überzeugen.
 Um den zweiten Band zu lesen und weil das erste Lesen schon ein wenig zurücklag, habe ich Die Feenjägerin von Elizabeth May nochmal gelesen. Auch diesmal konnte mich die düstere Geschichte im Steampunk-Setting, basierend auf keltische Mythen, mit der starken Protagonistin, der Action und den unterhaltsamen Dialogen überzeugen.
Die Fortsetzung Die Feenjägerin - Das verbotene Königreich übertraf das sogar noch, zeigte sich ebenso fesselnd mit sehr vielschichtigen Charakteren, die alle eine Vergangenheit besitzen, und düsteren Hintergründen.

 Mit Rache und Rosenblüte von Renée Ahdieh habe ich eine weitere Reihe beendet. Nach einem etwas vor sich hindümpelnden Anfang nahm die Geschichte mit den starken Protagonisten ab der Mitte wieder Fahrt auf, ehe das Ganze dann gelungen aufgelöst wurde.
Im Rahmen einer Leserunde auf Wasliestdu habe ich Sakura von Kim Kestner gelesen. Obwohl mich die Idee mit dem Bezug zur japanischen Kultur faszinierte, fand ich die Handlung kaum überraschend und hätte mir mehr Ausarbeitung gewünscht, gerade in Bezug auf die Charaktere. Auch die Liebesgeschichte konnte ich leider überhaupt nicht nachvollziehen.

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche!
Eure Dana ♥

Sonntag, 17. September 2017

Bookish Sunday #32 - Soundtrack eines Buches


Zur späten Stunde melde ich mich nochmal mit der wöchentlichen Aktion von Ines, die heute fragt:

Zu welchem Buch fällt dir ein guter Titelsong ein?

Schwierig, weil ich kaum Musik beim Lesen höre. Dennoch verknüpfe ich oft Lieder mit Büchern, wenn sie darin auftauchen.
Ein Lied, was in einem Buch auftaucht und auch noch perfekt zu der Story passt, weshalb ich es nach dem Lesen hoch und runter gehört habe, ist "November Rain" von Guns 'n' Roses, und das Buch, von dem ich rede, ist "Niemand liebt November" von Antonia Michaelis (hier kommt ihr zu meiner Buchvorstellung), einem wundervollen, genial geschriebenem, aber auch sehr emotionalem und mitreißenden Buch. Das Lied taucht nicht nur darin vor und hat einen ähnlichen Namen, sondern passt auch von der Stimmung her und wäre somit der perfekte Soundtrack - nichts zu vergessen, dass ich es seitdem nur noch mit diesem Buch verbinde. ^^

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend!
Eure Dana ♥

Freitag, 15. September 2017

[Rezension] Ein Thron aus Knochen und Schatten


Autor: Laura Labas
Verlag: Drachenmond
Seiten: 480
Erscheinungsdatum: März 2017
ISBN: 978-3-95991-293-8
Taschenbuch; 14,90€


Trilogie:
  • Ein Käfig aus Rache und Blut  [Rezension]
  • Ein Thron aus Knochen und Schatten
  • voraussichtlich: Eine Krone aus Herz und Asche (Erscheinungsdatum unbekannt)



! ACHTUNG - ENTHÄLT SPOILER ZUM VORGÄNGER !



Dienstag, 12. September 2017

[Re-Read-Rezension] Anna Dressed in Blood


Autor: Kendare Blake
dt.: Anna im blutroten Kleid
Verlag: TOR
Seiten: ca. 320
Erscheinungsjahr: 2011
ISBN: 978-0-7653-2867-0
Taschenbuch


Dilogie:
  • Anna Dressed in Blood
  • Girl of Nightmares

Hier kommt ihr zu meiner Rezension zu der deutschen Ausgabe.


Inhalt:

Während sich das Leben anderer Teenager um Schule, Freunde und Partys dreht, hat Cas sein ganzes Leben darauf ausgerichtet, das Erbe seiner Vorfahren anzunehmen und Geister zu jagen. Insgeheim ist sein Ziel, eines Tages den Geist endgültig zu töten, der seinen Vater umgebracht hat.
Diesmal führt ihn seine Profession nach Thunder Bay, einer kanadischen Kleinstadt - zu Anna dressed in blood, dem Geist eines jungen Mädchens, der jeden tötet, der die Schwelle zu seinem Haus überschreitet. Doch Cas wird von Anna verschont ...

Sonntag, 10. September 2017

Bookish Sunday #31 - Teuerstes und zuletzt verschenktes Buch


Hallo ihr da draußen,

heute hat Ines bei ihrer wöchentlichen Aktion wieder zwei Fragen für uns:


Welches Buch in deinem Regal hat mehr gekostet als die normalen Buchpreise (16-20€)?

Ich war gerade ernsthaft am Grübeln, weil mit 20€ eigentlich bei mir eine Schmerzgrenze erreicht ist, die ich so auch bisher nicht wirklich überschritten habe. Soll heißen: Die teuersten Bücher, die ich mir gekauft habe, haben maximal 20€ gekostet.
Bei näherem Durchforsten habe ich dann allerdings entdeckt, dass die letzten beiden Bände der Tintentrilogie von Cornelia Funke, also "Tintenblut" und "Tintentod", die ich vor Jahren, glaube ich, geschenkt bekommen habe, tatsächlich einen stolzen Preis von fast 23€ haben. Dafür kann man damit bestimmt auch Menschen erschlagen.


Welches war das letzte Buch, das du verschenkt hast?

Das müsste "Es war einmal Aleppo" von Jennifer Benkau gewesen sein, das ich einer Freundin zum Geburtstag geschenkt habe - warum das ein tolles Buch ist, könnt ihr hier in meiner Buchvorstellung nachlesen.


Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Sonntag!

Eure Dana

Donnerstag, 7. September 2017

Was kann einer schon tun?


Autor: Peer Martin
Verlag: Oetinger
Seiten: 112
Erscheinungsdatum: August 2017
ISBN: 978-3-7891-0867-9
Gebunden; 8,99€


Ich habe das Buch bei einer Leserunde auf Lovelybooks gewonnen.


Dieses Buch lässt sich keinem Genre zu ordnen. Es enthält keine Romanhandlung in dem Sinne, sondern vier Gespräche, die der Erzähler mit seinem Hund, einem deutschen Au-Pair-Mädchen, einem Flüchtling und seinem zehnjährigen Sohn führt. Vier Gespräche, die sich allesamt um die Rettung der Welt drehen.
Dass die Weltrettung ein sehr hoch gestecktes und für den Einzelnen kaum bewältigbares Ziel ist, wird dabei deutlich. Der Erzähler wendet sich bewusst an die Jugend und fragt danach, was man als Einzelperson verändern kann - bezogen auf Themen wie der Flüchtlingskrise, rechte Entwicklung in der Gesellschaft, Kriege, Klimawandel, Terrorismus, Toleranz und ähnlichen.
Durch die unterschiedlichen Gesprächspartner ergeben sich dabei unterschiedliche Perspektiven, so vertritt das Au-Pair-Mädchen in gewisser Weise eine typische deutsche Jugendliche, die sich überfordert von den Problemen fühlt und eigentlich nur ein eigenes Leben führen will, während der Flüchtling gerade auf Fremdenhass ein neue Sicht öffnet, der Sohn wiederum in seiner kindlichen Naivität die Lösungen banal erscheinen lässt.

Jedes einzelne der Gespräche enthält dabei zahlreiche Denkanstöße, die nachdenklich stimmen. Ideen, was man selbst verändern kann, aber auch Theorien dazu, wie Fremdenhass entsteht. Überlegungen, wie man sich verhalten soll, wo die Ursache der Probleme liegt - und letztendlich auch Anstöße dahingehend, das eigene Verhalten zu reflektieren, und die einen selbst animieren, etwas zu verändern. Dabei ist die Hauptbotschaft, dass schon kleine, alltägliche Dinge etwas verändern können.
Dabei ist das Buch in dem leicht poetisch anmutenden Schreibstil verfasst, den manche vielleicht schon aus dem anderen Buch des Autors, „Sommer unter schwarzen Flügeln", kennen, und der einen gerne die Gespräche verfolgen lässt.

Das Buch stellt Überlegungen dahingehend an, wie die Zukunft aussieht und was wir dazu beitragen können. Es versucht, Probleme nachzuvollziehen und ihrer Ursache auf den Grund zu gehen, aber auch Lösungen zu finden. 
Letztendlich wird aber vor allem der/dem Leser*in überlassen, welche Schlüsse er/sie darauszieht. Er/sie wird dazu anregt, sich selbst eine Meinung zu den Ideen zu bilden, selbst nach Lösungen auch in dem eigenen Leben zu suchen.

Fazit: Ein nachdenklich stimmendes Buch, das sich mit den Problemen unserer Gesellschaft beschäftigt und zahlreiche Denkanstöße liefert!


Vielen Dank an den Verlag und Lovelybooks!