Sonntag, 1. Oktober 2017

Bookish Sunday #34 - Buch, das zu lesen ich bereue


Hallo ihr Lieben,

irgendwie kaum zu glauben, dass schon wieder Oktober ist ... wo ist denn bitte all die Zeit abgeblieben?

Genug der Wehmut, hier ist Ines' heutige Frage:

Bei welchem Buch wünscht du dir, dass du dir das Lesen gespart hättest, weil es so schlecht war?

Hm. Generell wünscht man sich natürlich, die wenige Zeit, die man hat, dann auch guten Büchern zu widmen. Wobei es auch "schlechte" Bücher gibt, die durchaus unterhaltsam sein können, weil z.B. der Schreibstil ganz gut aus, selbst wenn die Charaktere nerven. Andere quälen einen dagegen beim Lesen, aber da empfiehlt sich dann auch, es einfach abzubrechen.
Ein Buch, bei dem ich das konstante Bedürfnis hatte, es abzubrechen, war "Vom Winde verweht", dennoch bereue ich das Lesen nicht, weil es diese Erfahrung wert war - und dass ich jetzt sagen kann, dass ich es gelesen habe und dass ich eine Meinung dazu habe.
Ähnlich "Obsidian", da kann ich auch sagen, dass ich es versucht habe, und mein Kritik begründet darstellen, weil es nicht auf Vorurteile beruht, sondern darauf, dass ich es tatsächlich gelesen habe.
"Dämonentochter" war nicht direkt schlecht, aber mir zu sehr Nachmache von "Vampire Academy", aber vielleicht ist das noch am ehesten etwas, wo mir das Lesen überflüssig erscheint.
Und "Sannah und Ham" hätte ich mir eigentlich auch sparen können.


Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche!
Eure Dana ♥

12 Kommentare

  1. Hi Dana,

    die "Obsidian"-Reihe fand ich auch nicht überragend. Ich habe aber immerhin die ersten drei Bände gelesen, ohne vor Langeweile zu sterben, obwohl mir Daemon und Katy manchmal wirklich auf die Nerven gegangen sind.

    Dagegen fand ich "Vom Winde verweht" interessant und bereue es kein bisschen, diesen weltberühmten Klassiker gelesen zu haben - obwohl der altmodische Erzählstil ein wenig anstrengend war.

    Liebe Grüße
    Violetta

    https://wispertraeume.blogspot.de/2017/10/bookish-sunday-63.html

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    1. Hi Violetta,

      ich bin auch nicht direkt vor Langeweile gestorben, manche Stellen waren vom Stil her ganz unterhaltsam, aber der Rest ...

      Ich kann die Faszination verstehen, aber ich kam mit dem Buch und vor allem Scarlett einfach nicht klar. ^^

      Liebe Grüße :)

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    2. Ich glaube, die wenigsten Menschen können sich mit Scarlett O'Hara identifizieren. Sie ist nicht gerade ein sympathischer Charakter, aber genau das macht das Buch zu einem Klassiker, glaube ich. Ohne die vielen Fehler, die sie macht, wäre das Buch ja langweilig :)

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    3. Mir ist mittlerweile auch durchaus bewusst, dass ihr Charakter nicht auf Identifikation oder überhaupt Sympathie ausgelegt ist, und dass das künstlerisch durchaus vertretbar ist, aber zum Einen habe ich das damals eher zur Unterhaltung und weniger unter dem literarischen Gesichtspunkt gelesen und zum Anderen ist sie mir so sehr auf den Geist gegangen, dass ich das Buch einfach überhaupt nicht mochte und mich eher durchgequält habe. ^^
      Ach, na ja, es hätte bestimmt auch andere Spannungsmöglichkeiten gegeben. :D

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    4. Bestimmt hätte man das Buch auch spannender gestalten können. Ich fand es auch anstrengend, das Buch zu lesen. Ich lese ohnehin nur sehr selten einen Klassiker. Das Lesen von Jugendbüchern oder Fantasyromanen macht mir einfach mehr Spaß.

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    5. Ja, anstrengend sowieso. xD
      Ich schätze, man muss beim Lesen auch zwischen Klassikern und Unterhaltungsliteratur unterscheiden, nicht absolut, aber schon genug, was ich damals vermutlich nicht getan habe. Und ja, mich entspannen Jugend- und Fantasybücher auch mehr, es macht mehr Spaß und so weiter, aber auch wenn Klassiker anstrengender zu lesen sind, faszinieren sie mich doch.

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  2. Huhu liebe Dana,

    "Obsidian" wollte ich endlich mal lesen, aber naja wie das so oft ist, habe ich es natürlich noch nicht geschafft :D nehme ich mir aber trotzdem noch vor, einfach weil ich die Autorin so mag. Aber naja, wo wir wieder beim Thema Geschmäcker sind ;)

    "Vom Winde verweht" habe ich nicht gelesen, einfach weil ich solche typischen Klassiker irgendwie nicht mag. Kann da also nicht mitreden.

    Und ich habe tatsächlich ein Buch, bei dem mir die Zeit einfach zu schade war. "Endgame - Die Auserwählten" von James Frey fand ich so dermaßen blöd. Irgendwie ein billiger Abklatsch von Tribute von Panem und anderen guten Dystopien. Ne, das war echt nicht meins. Ich hab die Reihe dann auch nicht weiter verfolgt und das Buch verschenkt. Da war mir die Zeit echt zu schade zu mal es ja auch ein dickes Buch von an die 600 Seiten war. Aber naja. Ich wollte es irgendwie vorher nicht abbrechen, weshalb ich es bis zum Ende durchgehalten habe und dann gedacht: Warum habe ich bis zum Ende gelesen?

    Na gut, ich lass mal liebe Grüße da :)

    Liebe Grüße,
    Cata

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    1. Hallo liebe Cata,

      ja, Jennifer L. Armentrout wird ja ziemlich gehypt. Aber ich habe ehrlich gesagt keine Lust mehr, etwas von ihr zu lesen, einfach, weil es mich so enttäuscht hat, wie ähnlich "Dämonentochter" "Vampire Academy" ist und weil ich "Obsidian" nicht mochte.

      Ach ja, ich erinnere mich an deine negative Meinung dazu. :D
      Haha, das habe ich mir damals bei "Vom Winde verweht" auch gedacht. xD

      Liebe Grüße zurück :)

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  3. "Warum liest du das Buch, wenn es dir nicht gefällt?" "Ich will es später ordentlich kritisieren dürfen" HAHAHAHAHAHAHA

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    1. Ich finde, das ist ein vertretbarer Grund. xD

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  4. Das klingt nach einer gesunden Einstellung zu Büchern, die man nicht wirklich mochte. Ich finde an den meisten Büchern das ein oder andere Gute, aber selbst wenn ich mich so richtig quäle, lese ich die Bücher meistens aus und zwar auch aus dem Grund, den du nennst: Um zumindest ordentlich begründen zu können, warum ich sie nicht mochte. Und manchmal hat es auch etwas Befriedigendes, ein Buch nach dem Lesen so richtig ausführlich zu kritisieren :D.

    LG :)

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    1. Das stimmt, Kritik üben ist wirklich befriedigend. :D
      Aber ich glaube, das ist auch der Grund, warum ich noch nie, in den ganzen vier Jahren nicht, ein Büchlein vergeben habe: Weil ich immer noch irgendwas Positives an dem Buch finde. Manchmal überlege ich, deshalb mein Bewertungssystem zu verschieben. Aber das würde eigentlich nur dazu führen, dass es kritischer aussähe und gute Bücher weniger gewürdigt werden, also lass ich es einfach so. ^^

      Liebe Grüße ♥

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