Dienstag, 31. Juli 2018

2 Monate oder warum sich das Bloggen für mich verändert hat

Okay, ich gebs zu. Das letzte Jahr war eine Aneinanderreihung von Entschuldigungsposten, kurzen Rezensionsphasen, Pausen, Entschuldigungsposten, Pausen ...
Es ist jetzt fast zwei Monate her, dass ich da letzte Mal was gepostet habe. Nachdem ich kurz zuvor kämpferisch angekündigt habe, mich nicht von der DSGVO kleinkriegen zu lassen. Und dann - Schweigen.

Wenn ich so über die letzten Monate hinwegblicke, dann habe ich das Gefühl, dass ich es nicht wirklich geschafft habe, Bloggen in meinen Alltag zu kriegen. Gerade die letzten Wochen waren auch dank Prüfungsphase, bevorstehendem Auslandssemester und etwas zu vollem Semester relativ stressig und ich hatte weder Zeit noch Lust, mich dann auch noch zum Bloggen aufzuraffen. Ich wollte keinen zusätzlichen Stress dazu aufbauen.
Und doch, es tat mir leid. Ich wollte Rezensionen zu den Büchern schreiben, die ich gelesen hatte, ich vermisste die Community ... und doch habe ich auch festgestellt, dass ein Leben ohne Bloggen auch funktioniert.
Das ist ein Grund.

Der andere Grund ist, dass die Bloggercommunity nicht mehr so existiert, wie sie es mal war. Viele haben aufgehört. Und ja, ich hab eine Kampfansage dagegen gestartet. Und doch ... ich habe das Gefühl, zu posten, ohne dass jemand das liest oder kommentiert. Ich habe das Gefühl, ganz für mich allein zu bloggen. Und das will ich nicht.
Und ich weiß, ich sollte vielleicht mich einfach neu vernetzen, durch Blogs stöbern. Aber das beansprucht Zeit. Zeit, die in den letzten Wochen nicht wirklich da war.

Möchte ich meinen Blog aufgeben? Nein.
Wird es in den nächsten Wochen anders? Keine Ahnung.

Wie gesagt, ich mache demnächst ein Auslandssemester und weiß sowieo nicht, wie das dann läuft. Ich hab in den letzten zwei Monaten weder mein Blogmailfach gecheckt noch andere Posts gelesen. Ich habe keine Rezensionen geschrieben. Keine Kommentare beantwortet. Und das tut mir leid.
Und vielleicht schaffe ich es irgendwie, wieder zu bloggen. Vielleicht in sehr unregelmäßigen Abständen. Vielleicht finde ich in den nächsten Monaten heraus, dass sich doch zu viel verändert hat. Ich weiß es nicht. Aber ich würde mich freuen, wenn ihr trotzdem da bleibt und immer mal wieder vorbeiguckt. Denn vielleicht ... vielleicht schaffe ich es, zurückzukehren. 

Aber ich werde mir vornehmen, in den nächsten Tagen Kommentare und Mails zu beantworten. Und alles andere ... wird die Zukunft zeigen. 

Freitag, 1. Juni 2018

[Buchvorstellung] Auf der anderen Seite der Sterne


Autor: Liv Modes
selfpublished / Neobooks
Seiten: 88
Erscheinungsdatum: 01.06.2018
ISBN: 978-3-7427-4323-7
E-Book; 0,99€


Klappentext:

»Wir sind durch die Sterne gefallen und haben es nicht einmal gemerkt.«

Etwas hat sich verändert in diesem Sommer. Plötzlich schlägt Alex‘ Herz bei Yaniks Anblick schneller und in seinem Bauch tanzen Schmetterlinge Tango. Doch obwohl er seinem besten Freund sonst alles erzählt, muss Alex dieses Geheimnis für sich behalten. Denn seine Gefühle könnten ihm den Menschen nehmen, der ihm am meisten bedeutet.

Montag, 21. Mai 2018

Die Leiden des jungen Werther


Tja. Wenn man sagt, dass man Goethe liest, dann erntet man in der Regel ziemlich irritierte Blicke. Verständlich. Der Grund dafür, warum ich zu diesem Buch gegriffen habe, war der Eindruck, dass es zu den Büchern gehört, die man mal gelesen haben sollte (und ja, mir ist bewusst, dass das ein sehr zweifelhafter Grunde ist, ein Buch zu lesen), die Tatsache, dass ich davon mal Auszüge in meinem damaligen Schulbuch gelesen hatte und gar nicht mal so scheiße fand, die Berümtheit in  Bezug auf den Werther-Effekt und die Meinung einer Freundin, die es eigentlich ganz gut fand.
Soweit dazu.

Meine Ausgabe hat dann auch nur knapp über 100 Seiten, sodass man zumindest das Gefühl hat, dass es sich recht schnell lesen lassen könnte.  Tatsächlich hält Goethe seine Ruf des verhassten verschnörkelten, geschwollenen, salbungsvollen Geschwafels. Oder mit anderen Worten: Dieses Buch ist aus dem 18. Jahrhundert und wahrscheinlich mit der Intention geschrieben worden, möglichst ästhetisch zu klingen - ach, es klingt halt einfach wie Goethe.
Was bedeutete, dass es ziemlich anstrengend zu lesen war und ich nicht selten einen Satz zwei- oder auch drei- oder viermal lesen musste, um eine Ahnung davon zu bekommen, was er mir damit ausdrücken möchte. Altertümliche Wortwahl, teils merkwürdige Grammatik und verschachtelte Sätze erschweren den Lesefluss erheblich. Andererseits hatte ich ja jetzt auch nicht vor, Goethe zum Einschlafen zu lesen.
Was dem Ganzen sehr entgegen kommt, ist die Tatsache, dass das eben ein Briefroman ist, der aus lauter Briefen Werthers an seinen Freund besteht (was der so antwortet, kann man sich maximal zwischendurch aus Andeutungen im nächsten Brief erschließen, meist aber eben gar nicht), und die gehen nur in Ausnahmefällen über zwei oder mehr Seiten. Das macht es leicht, ein, zwei Briefe zu lesen und dann wieder eine Pause zu machen, je nachdem, wie viel Lust man gerade hat.

Die Handlung. Also, vorweg, ich hatte gerade meine "Ich habe richtig Lust, Klassiker zu lesen"-Phase, deswegen gibt es hier auch keinen Ist-das-alles-scheiße-Post, sondern die nette Warnung, dass das uralt und von Goethe ist, verbunden aber mit dem Eindruck, dass es durchaus mal ein interessantes Leseereignis ist. 
Zwischendurch und gerade am Anfang hat mich auch unheimlich fasziniert, dass das zu der Zeit ja quasi ein Jugendbuch war und die Gefühle junger Menschen widerspiegeln soll - und in gewisser Weise, wenn man danach sucht, findet man das auch aus heutiger Perspektive noch darin.
Allerdings spiegelt das Buch natürlich auch stark den Zeitgeist wieder, was sich gerade in den haufenweise sexistischen Ansichten, der dezenten Verherrlichung einer beinahe-Vergewaltigung und das Denken in Ständen zeigt. Was ich aber wohl kaum kritisieren kann, weil ich schließlich zweiundhalb Jahrhunderte weiter bin.

Dennoch muss man vielleicht sagen, dass Werther einem gehörig auf den Keks gehen kann, weil er einfach dauernd viel zu überemotional ist. Er preist gerade am Anfang bis zum Abwinken die Herrlichkeit der Natur und wie seine Seele darin aufgeht und was noch nicht alles, rastet bei allem irgendwie emotionalen gleich aus, und zwar nicht nur in Worten. Wie oft der Typ irgendwas mit tränenüberströmten/-bedeckten/-benässten/o.ä. Gesicht tut, habe ich nicht gezählt. Man kann ja über die Stellung von Tränen in unserer Gesellschaft diskutieren, aber er wäre eindeutig als Heulsuse abgestempelt worden.
Und auch sonst war er schlichtweg immer unheimlich ... übertrieben. Selbst für das Thema des Buches, bei dem es ja im Endeffekt um Depression und Selbstmord geht - was wiederum interessant war, mal aus einer anderen Zeit mit einem anderen Verständnis einen Blick darauf zu kriegen. Aber dass der Junge immer gleich - sowohl im positiven als auch im negativen Sinne - so dramatisch werden muss ...

Handlungstechnisch nehm ich's jetzt einfach auch mal ziemlich vorweg, weil ich glaube jeder zu diesem Buch gespoilert ist. Was auch eigentlich nicht weiter tragisch ist. Von himmelhochjauchzend am Anfang gibt es dann irgendwo in der Mitte einen Cut zu zutodebetrübt und ansonsten verfolgt man quasi die Beziehung Werther zu Lotte und sein ganzes Innenleben. Mit Betonung auf letzterem. Wirklich Handlung sollte man hier eh nicht erwarten.

Fazit: Goethe halt.

Montag, 14. Mai 2018

DSGVO oder wieso ich gerade ein bisschen traurig bin

Ich gebe es zu, ich war die letzten Monate auch nicht wirklich aktiv, was sich in zahlreichen entsprechenden Posts zeigt. Was daran liegt, dass ich eine Wohnung gesucht habe, Semesterferien hatte und ungezogen bin. 
Aber man kann nicht ewig darauf warten, dass sich das Leben wieder einpendelt, nicht wahr? Denn das tut es nie so ganz.

Aber darüber hinaus lag es noch an etwas anderem. Nämlich den Veränderungen in der Blogger-Sphäre.
Als ich das erste Mal aus einer kleinen Pause wieder auftauchte, erschienen plötzlich überall Posts. DSGVO. Datenschutz, Abmahnangst, neue Recht, Planlosigkeit. Mit der DSGVO, die in etwa zehn Tagen in Kraft tritt, breitete sich auf einmal glatte Panik ein. Gefolgt von Unsicherheit. Gefolgt von Resignation. (Siehe auch hier einen Beitrag von der lieben Insi dazu.)
Und auf einmal habe ich das Gefühl, die Bloggerwelt sei so leblos wie lange nicht mehr. Erst dachte ich, es läge daran, dass ich selbst in letzter Zeit so inaktiv war. Aber dann wurde mir klar, dass das nicht der einzige Grund ist.
Kommentare bleiben aus, andere posten kaum noch, immer mehr Blogs hören auf oder spielen mit dem Gedanken, aufzuhören, panisch werden Anbieter gewechselt und alle stehen da in verzweifelter Überforderung.

Und mir geht es ja nicht anders. Ich habe auch keinen Plan, wie ich legal bloggen kann, ohne dass ein unverhältnismäßiger Arbeitsaufwand entsteht. Verdammt, das war mal ein Hobby. Sich einfach nur austauschen wollen über Bücher, gemeinsam mit anderen. Und ja, solche Gesetze sind wichtig. Nur halt in dem Ausmaß nicht mehr für unsere Größe.
Aber darum soll es hier gar nicht gehen, denn darüber wurde schon genug geschrieben, sich aufgeregt, Petitionen verfasst, lamentiert. Mir geht es gerade vielmehr darum, was dieses Gesetz der Buchbloggerwelt angetan hat.

Denn irgendwas ist kaputt gegangen. Der kleine Zauber des Hobbys. Es ist, als hätten alle sich zurückgezogen, viele aufgehört, und bei dem Gedanken daran zieht sich mein Herz schmerzhaft zusammen.
Denn ich liebe dieses Hobby. Ich liebe den Austausch, ich liebe die Bloggersphäre und ich bin stolz darauf, Bloggerin zu sein. Aber wie kann ich das weiter sein, wenn die Sphäre nicht mehr besteht?
Und ja, ich habe in den letzten Tagen darüber nachgedacht, einfach aufzuhören. Aber ich möchte es nicht. Ich will weiter die Bücher rezensieren, die ich gelesen habe, meine Gedanken dazu loswerden, tolle Bücher weiterempfehlen. Ich will weiter selbst Empfehlungen oder abratende Worte bekommen, will diskutieren, über Bücher, ihren Inhalt oder bibliophile Themen. Weil ich das Bloggen liebe. Weil mir dieses Hobby so unglaublich viel gegeben hat. Und woher soll ich denn bitte sonst meine Wunschliste füllen? ^^

Also erhebe ich mich trotzig aus den Schlingen der Resignation, die ihre Fänge nach mir ausgestreckt haben. Passe meine Datenschutzeinstellungen soweit an, wie es mir möglich ist. Gebe mein Bestes, um allen Gesetzen gerecht zu werden. Aber lasse mich davon nicht einschüchtern. Ich blogge weiter. Jetzt erst recht. Und ich hoffe, von euch sind noch viele weiterhin dabei. Denn ich will ich diese Community nicht sterben lassen.

Eure Dana

Dienstag, 8. Mai 2018

Update: Umzugsstress und WLAN-Losigkeit

Hallo ihr da draußen,

da hat man mal wieder einigermaßen einen Rhythmus drin, da wird man gleich wieder rausgeworfen. :D In meinem Fall davon, dass ich umgezogen bin, nachdem ich vorher nur zur Zwischenmiete gewohnt habe und jetzt endlich eine eigene Wohnung habe - was die Organsiation allerdings nicht zwingend einfacher macht. Und leider dazu führte, dass ich ne Zeit lang kein WLAN hatte, was echt grausam ist, wenn man nebenbei noch Unisachen machen muss, schnell mal was googeln will oder Zerstreuung in den Weiten des World Wide Web sucht. Ein bisschen unheimlich ist es ja schon, wie zentral das Internet im Leben geworden ist. Aber hier bin ich jetzt und hab WLAN, und hoffentlich bald auch mein Leben soweit wieder auf der Reihe, dass ich den Rhyhtmus wieder aufnehmen kann. ^^

Gelesen habe ich logischerweise auch nicht viel, aber ausstehende Monatsrückblicke noch zur Genüge, also sollte es eigentlich nicht an Stoff mangeln. Und dann steht ja auch noch die DSVGO an, von der ich immer noch nicht so ganz weiß, was die mir jetzt eigentlich vorschreibt und was ich ändern muss, weshalb ich mich da auch nochmal informieren sollte - über Hilfe wäre ich dankbar. :D

Letzte Woche habe ich dann wieder mit dem Schreiben angefangen, aber dank Umzugsstress lief das auch eher beiläufig ab. Hinzu kommt, dass dieses Semester etwas intensiver wird als das letzte, was zu weniger Freizeit wird. Wobei ich ja hoffe, dass der Alltag sich einpendelt, bevor da Semester zuende ist. xD Irgendwie wirken drei Monate Vorlesungszeit unheimlich wenig. :x

Ansonsten gibt es auch nicht wirklich viel Neues zu berichten bei mir, aber ich hoffe, dass dann in den nächsten Tagen wieder mehr kommt. ;)

Bis bald!
Eure Dana

Freitag, 20. April 2018

[Rezension] Die silberne Königin


Autor: Katharina Seck
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 366
Erscheinungsdatum: 14.10.2016
ISBN: 978-3-404-20862-3
Taschenbuch mit Klappenbroschur; 12,00€


Klappentext:

Silberglanz ist eine beschauliche Stadt in einer winterlichen Welt. Doch die Schönheit der von glitzerndem Schnee bedeckten Landschaft ist trügerisch. Seit Jahrzehnten ist das Land im ewigen Winter gefangen, es droht unter den Schneemassen zu ersticken. Alles ändert sich, als die 24-jährige Emma in die Chocolaterie von Madame Weltfremd kommt und diese ihr ein Märchen erzählt, das Märchen der silbernen Königin. Denn darin verborgen liegt die Wahrheit – über den Winterfluch, über den kaltherzigen König und über Emma selbst …

Montag, 16. April 2018

[Rezension] Fenrir - Weltenbeben


Autor: Asuka Lionera
Verlag: Drachenmond
Seiten: ca. 600
Erscheinungsdatum: 25.03.2017
ISBN: 978-3-95991-225-9
Taschenbuch mit Klappenbroschur; 19,90€


Inhalt:

Emma will eine erfolgreiche Archäologin werden, doch momentan kämpft sie sich noch mit Praktikanten-Jobs ab. Die Aussicht auf einen plötzlichen Ruhm schnuppert sie, als sie bei einer Expedition sich alleine im Wald verläuft, in eine Schlucht stürzt, einen Wolf befreit und nach einem Sturz in die Ohnmächtigkeit unter einem nackten Mann aufwacht - mit spitzen Ohren. Bleibt nur die Aufgabe, diesen irgendwie von den neugierigen Blicken ihres Teams abzuschirmen und die Präsentation ihres Fundes vorzubereiten.
Insgeheim ahnt Emma, dass der mysteriöse Fremde, der keine Ahnung von der Welt zu haben scheint, ihren Fragen ausweicht und ungewollt Gefühle in ihr weckt, nicht menschlich ist. Doch was er wirklich ist, bringt ihre ganze Welt ins Wanken ...


Donnerstag, 12. April 2018

[Tag] Sunshine Blogger Award 2.0

Hallo ihr lieben,

vor kurzem etwas längerem wurde ich von der lieben Callie hier zum zweiten Mal für diesen Award getaggt - vielen, vielen lieben Dank!!! ♥♥ 
Hier kommt ihr zum ersten Mal, wo ihr auch meine Fragen findet - falls noch jemand Lust hat, welche zu beantworten. :)

Kommen wir also zu Callies Fragen:


1.) Was war das letzte Buch, dem du fünf Sterne gegeben hast?

Ich geh da jetzt mal nach den veröffentlichten Rezensionen: Das letzte Mal hat "Tanz, meine Seele" von Kira Minttu fünf Büchlein bekommen. Das Buch hat gezeigt, dass New Adult so viel mehr kann als nur die üblichen Klischees, es hat sich dem Thema Tanzen auf eine ebenso klischeefreie, dafür aber umso nachempfindbare Art (jenseits der üblichen Ballett-Story) gewidmet und vor allem eine selbstbewusste, starke Protagonistin präsentiert, die mit der sarkastischen Erzählweise zu unterhalten wusste - dafür also fünf Sterne, mehr erfahrt ihr hier in meiner Rezension.
De facto ist das allerdings nicht das zuletzt am höchsten bewertete Buch, da ich sowohl "The Immortal Rules" (Rezension hier), dem Auftakt, und "The Forever Song" (Rezi hier), dem Abschluss, aus "Blood of Eden"-Reihe (deutsch: "Unsterblich") von Julie Kagawa sechs Büchlein gegeben habe, also quasi der Ausszeichnung als Lieblingsbuch, für ein düsteres, postapokalyptisches Setting, Verwischung jeglicher Gut-Böse-Trennung, eine coole Umsetzung einer Vampir-Zombie-Mischung, Sarkasmus und einer starken, schlagfertigen Kick Ass-Heldin.

2.)Welche*n Autor*in willst du unbedingt gerne mal treffen und warum?

Oh, ähm. Ich glaube, ich würd ziemlich viele Autor*innen ziemlich gerne mal treffen, erst recht, wenn die so einen sympathischen Internetauftritt haben. Maggie Stiefvater wäre zum Beispiel so eine.

3.) Was ist dein aktueller Lieblingssong?

Nachdem ich mir letztens das Musical "Phantom der Oper"/ "Phantom of the Opera" angesehen habe und ein bisschen verliebt bin, höre ich gerade den Soundtrack rauf und runter. Wobei der Titelsong auch einfach am besten ist. ^^

4.) Besuchst du gerne Buchmessen? Wenn ja, warst du schon mal auf einer oder hast es vor?

Ich war letztes Jahr auf der LBM und habe es seitdem weder nach Frankfurt noch dieses Jahr nach Leipzig geschafft, habe aber bei den ganzen Messeberichten im letzten Monat schon ein wenig Sehnsucht empfunden. 

5.) Weißt du schon, welches Buch du als nächstes lesen willst oder entscheidest du das eher spontan?

In der Regel entscheide ich das eher spontan, zumal mein SuB ja eh nicht so groß ist. Das heißt, Rezensionsexemplare werden natürlich sofort gelesen. Aber sonst - je nachdem, worauf ich gerade Lust habe. 

6.) Liest du mehrere Bücher gleichzeitig?

Ja, also, normalerweise nicht. In letzter Zeit ist das allerdings etwas ausgerastet, zuletzt im Februar, als ich sowohl "Tanz, meine Seele" (Kira Minttu) als auch "Dreamkeeper - Akademie der Träume" (Joyce Winter) auf Lovelybooks gewonnen habe, deren Leserunde quasi parallel abliefen. Dann las ich (und lese immer noch) "Girl of Nightmares" (Kendare Blake) zusammen mit Marianne und Anna und "Das Parfum" (Patrick Süskind) zusammen mit Charlie. Und dann habe ich, als ich unterwegs war, noch "Die Leiden des jungen Werther" (Goethe) angefangen - dabei ziehe ich es normalerweise vor, nur in ein Buch gleichzeitig abzutauchen. Daher war es schon etwas merkwürdig, wie sich die angefangenen Bücher auf meinem Nachttisch stapelten. xD

7.) Welche/-n Buchverfilmung/ Film hast du zuletzt gesehen?

Als letztes habe ich "Black Panther" im Kino gesehen - Buchverfilmungen gucke ich ja sowieso tendenziell eher nicht. ^^

8.) Was ist dein liebstes Buch-Paar?

Ehrlich gesagt habe ich sowas wie ein OTP gar nicht. Klar, ich shippe einige Paare, aber es sticht jetzt keins besonders heraus. Aber ich shippe zum Beispiel Percabeth (aus der "Percy Jackson"-Reihe für euch armen Menschen, die das nicht wissen :D) und das eine Paar, das sich im letzten Band der "Raven Cycles"-Reihe (Maggie Stiefvater) herauskristallisiert (ich spoiler hier nicht, aber nicht das Hauptpaar ^^).

9.) Welches Buch ist schon ewig auf deiner Wunschliste und leider immer noch nicht in dein Bücherregal eingezogen?

Wo soll ich da anfangen? Die "Mythos Academy"-Reihe von Jennifer Estep will ich seit Eeeewigkeiten mal lesen. Bei "Dark Canopy" von Jennifer Benkau bin ich mir nicht mal mehr so ganz sicher, ob ich es noch lesen will, obwohl mich die Autorin bisher immer überzeugen konnte. Und "Das Mädchen mit dem Haifischherz" von Jenni Fagan steht auch schon seit Jahren auf meiner Wunschliste

10.) Schaust du gerne Serien und wenn ja, was ist deine momentane Lieblingsserie?

Tatsächlich war ich bis dato jemand, der keine Serien geguckt hat. Hat sich allerdings geändert, als ich von einer Freundin an "Supernatural" herangeführt wurde und, äh, letztens dann die zehnte Staffel beendet habe. Von daher denke ich schon darüber nach, mich an weitere heranzuwagen. Empfehlungen?

11.) Liest du manche Bücher am liebsten zu einer bestimmten Jahreszeit (z.B. Fantasy-Bücher eher im Herbst oder Winter)?

Ich lese tatsächlich Bücher, die im Winter spielen, auch am liebsten im Winter. Atmosphäre und so. Generell liebe ich es einfach, im Herbst oder Winter mich ins Bett zu kuscheln und dann in eine andere Welt zu entfliehen - also Fantasy-Bücher zu lesen. Da man hier in Deutschland aber auch problemlos im Frühling oder Sommer Herbst haben kann, schränkt es das nicht wirklich ein. Und ansonsten les ich generell das, worauf ich Lust hab, und das ist zumindest bewusst nicht an Jahreszeiten gebunden. ^^


Wie gesagt, wer mitmachen will, ich hab oben den anderen Post mit dem Tag und den Fragen verlinkt. ^^ Ansonsten wünsche ich euch noch einen schönen Abend!

Eure Dana ♥

Dienstag, 10. April 2018

[Rezension] Blood of Eden - The Forever Song


Autor: Julie Kagawa
dt.: Unsterblich - Tor der Ewigkeit
Verlag: Harlequin Teen
Seiten: ~400
Erscheinungsdatum: April 2014
ISBN: 978-0-373-21112-8
Gebunden mit Schutzumschlag
(Taschenbuch)


Blood of Eden-Trilogie:


! ACHTUNG - ENTHÄLT SPOILER ZU DEN BEIDEN VORGÄNGERN !


Samstag, 7. April 2018

[Re-Read-Rezension] Blood of Eden - The Immortal Rules

"You are a monster. [...] You will always be a monster - there is no turning back from it. But what type of monster you become is entirely up to you." (Seite 343)

Autor: Julie Kagawa
dt.: Unsterblich - Tor der Dämmerung
Verlag: Harlequin Teen
Seiten: ~500
Erscheinungsdatum: April 2012
ISBN: 978-0-373-21051-0
Gebunden mit Schutzumschlag
(Taschenbuch)


Blood of Eden-Trilogie:
  • The Immortal Rules
  • The Eternity Cure
  • The Forever Song

~ Link zu meiner sehr veralteten Rezension zu der deutschen Version - und mit veraltet meine ich, dass es eine meiner ersten Rezensionen war, also seid gewarnt xD ~


Inhalt:

Als vor Jahren die rote Seuche ausbrach und den Großteil der Menschheit hinraffte, bildeten sich einige Vampirstädte. Hier herrschen die Vampire über die Menschen, versprechen ihnen Sicherheit im Gegenzug für ihr Blut. 
Allie jedoch gehörte zu den Unregistrierten, sie lebt im sogenannten Saum außerhalb der inneren Stadt, über die Legenden von Reichtum und Wohlstand verbreitet werden. Allie hasst die Vampire aus ganzem Herzen und weigert sich, eine ihrer Gefangenen zu werden - doch das bedeutet auch, dass sie täglich um ihr eigenes Überleben kämpfen muss und ständig  dem Verhungern nah ist. 
Bis schließlich einer ihrer Raubzüge auf der Suche nach Essen in einer Katastrophe endet und sie vor die Wahl gestellt wird: Entweder zu sterben oder die Kreatur zu werden, die sie selbst am meisten hasst ...

Mittwoch, 4. April 2018

The Perks of Being a Wallflower 2.0 ODER Wie alles irgendwie anders war

Wie sich vielleicht der*die ein oder andere von euch noch erinnert, habe ich im letzten Jahr "The Perks of Being a Wallflower" gelesen, und dem Buch nur drei Büchlein gegeben. Weil ich es irgendwie nur durchschnittlich fand. Hier kommt ihr zu der entsprechenden Buchvorstellung, die dazu noch ein paar hübsche Zitate enthält. Und die Kerndaten. Und eine Inhaltsbeschreibung. Und sowas halt. (Ja, ich bin zu faul, das jetzt nochmal hier einzufügen.)

Dann habe ich das Buch vor ein paar Tagen nochmal gelesen, weil ich es mit einem Freund darüber hatte. Und dann habe ich gefragt, was zum Geier eigentlich los war mit mir. Weil ich meine eigenen Kritikpunkte nicht mehr so ganz nachvollziehen konnte.
Okay, bis auf den, dass Charlie dafür, dass er 15/16 ist, ziemlich naiv ist. Dabei bleib ich. Das ist er meiner Meinung nach nämlich wirklich.

Aber ansonsten ist das Buch doch besser als nur drei Büchlein. Gerade weil es so viele subtile, versteckte Botschaften enthält, weil es manchmal unsere Gesellschaft enttarnt, weil es tiefgründig ist. Weil es Mental Illness nicht in den Vordergrund schiebt, sondern zwar thematsiert, auf eine durchaus gelungene Weise, aber auch zeigt, dass es im Leben mehr gibt. Und ich fand die Darstellung diesmal wirklich gelungen.
Und was ich mit der Kritik meinte, dass es keinen roten Faden gäbe, verstehe ich auch nicht mehr. Den gibts nämlich durchaus. xD Nur fällt das eben erst am Ende wirklich auf.

Beim ersten Mal fand ich das Buch durchaus nicht schlecht, aber, wie habe ich das so schön formuliert, es hat mich einfach nicht vom Hocker gerissen. Vielleicht liegt es daran, dass mich andere Bücher - "Solitaire" zum Beispiel - deutlich mehr begeistern konnten. 
Und ja, das stimmt. Dieses Buch gehört jetzt nicht zwingend zu den besten Büchern, die ich je gelesen habe. Was vermutlich einfach an mir ganz persönlich liegt. Dennoch würde ich ihm dieses Mal durchaus mindestens vier Büchlein geben. Denn ich habe es sehr gern lesen. Es ist berührend. Es ist schön geschrieben. Und es geht auf eine tolle Weise auf einige Themen ein. Gut, viele Themen werden nur angeschnitten, aber alles in allem hat es mir deutlich besser gefallen.

Und ich weiß selbst nicht so ganz, woran es liegt. Weil ich anders da heran gegangen bin? Ich dachte beim ersten Lesen auch, dass es eine tolles Buch werden würde, dass ich lieben würde. Oder hatte ich zu hohe Erwartungen? Vielleicht war es auch der persönliche Aspekt. Keine Ahnung. Aber es zeigt mal wieder, wie subjektiv der Leseeindruck doch sein kann. (Auch wenn ich Bücher in der Regel im Nachhinein eher schlechter finde. xD)

Habt ihr sowas auch schon mal erlebt? Und wenn ja, mit welchem Buch?

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend!
Eure Dana

Samstag, 31. März 2018

[Gequatsche] Noch so ein Laber-Post ...

Hallöchen, ihr Lieben,

wie ihr seht, lebe ich noch, und allmählich kehrt meine Motivation auch zurück. Was nichts daran ändert, dass noch irgendwie mindestens fünf Rezensionen und ein paar Monatsrückblicke ausstehen, die ich dann hoffentlich nach Ostern auch mal schreiben werde.
An Stelle dessen also ein vollkommen irrelevanter Laber-Post. Über das, was ich gerade so mache. Gar nichts, nämlich.

Die Semesterferien neigen sich dem Ende zu, ich hab wieder ein paar Tage bei meinen Eltern verbracht, wehmütig die Schätze betrachtet, die zurückbleiben mussten und hab die ganzen Posts von euch gelesen. Wobei ich die Vermutung habe, dass Bloglovin einige davon verschluckt hat. Und ja, ich habe die Bloggerwelt echt vermisst. Und ich hoffe, die Motivation hält jetzt.
Das Dumme, wenn man so ewig mit dem Rezensionen schreiben wartet, ist ja bloß, dass man gar nicht mehr so genau im Kopf hat, was man schreiben wollte. Bei ein paar Büchern hab ich mir Notizen gemacht. Bei einem nicht, obwohl ich weiß, dass ich nach dem Lesen ziemlich viele Gedanken hatte. Ja, ich bereue es, die Rezension nicht direkt getippt zu haben. Das hat sich immer noch am meisten bewährt.
Gelesen habe ich in den letzten Wochen gefühlt sogar relativ viel, was dazu führte, dass mein SuB irgendwie dahingeschwunden ist und jetzt irgendwie nur noch drei Bücher oder so umfasst. Was sogar für meine Verhältnisse wenig und definitiv beängstigend ist. Ich glaube, ich muss mal wieder Bücher shoppen. Wenn mein Konto das denn zuließe. Wobei meine Wunschliste definitiv groß genug ist.

Außerdem habe ich wieder zu schreiben begonnen, nachdem ich in der Zwischenphase stecken geblieben bin, da mein letztes Projekt - an dem ich seit Jahren gearbeitet habe - jetzt bei meinen Testleserinnen ist (vielen, vielen Dank an euch!! ♥). Irgendwie tut sich da dann eine Leere an, wobei es nicht an Ideen mangelt. Aber allmählich komme ich bei meinem neuen Projekt in Schwung und hoffe, dass ich das Schreiben wieder mehr in meinen Alltag verankern kann.
Ebenso wie Sport. Ich hab die letzten Wochen viel zu wenig Sport gemacht und auch das gedenke ich mit dem neuen Semester wieder zu ändern.
Aber zurück zum Schreiben: Gleichzeitig ist es schön, sich auch mal an ein neues Projekt heranzuwagen. Auch wenn ich definitiv zu ungeduldig zum detaillierten Plotten bin. ;)

Außerdem war ich im Kino und hab die neue Jim Knopf-Verfilmung gesehen - jaha, ich, Dana, die sonst immer gegen Buchverfilmungen wettert xD - und muss sagen, dass dabei definitiv Nostalgie aufkam, da mich diese Geschichte doch ein Stück weit in der Kindheit begleitet hat. Hat eine*r von euch den Film auch gesehen oder plant ihn zu sehen?

Und ich habe vor kurzem "The perks of being a wallflower" ein zweites Mal gelesen. Und weiß gar nicht, warum ich dieses Buch das erste Mal nur durchschnittlich fand. Vielleicht schreib ich dazu demnächst auch noch einen Post. ^^

Ich wünsche euch allen schon mal frohe Ostern (darf man das jetzt schon wünschen?), ein paar schöne Feiertage und vielleicht das ein oder andere Buch im Körbchen!! ♥

Eure Dana

Dienstag, 27. März 2018

[Rezension] Dreamkeeper - Die Akademie der Träume


Autor: Joyce Winter 
Verlag: Oetinger 
Seiten: 320 
Erscheinungsjahr: Februar 2018 
ISBN: 978-3-8415-0499-9
Taschenbuch mit Klappenbroschur; 13,00€ 


Dreamkeeper - Reihe:
  • Die Akademie der Träume
  • Meister der Träume (erscheint voraussichtlich am 01.02.2019) 


Auszug Klappentext:

Mitten im Schuljahr wird Allegra an die Akademie der Dream Intelligence berufen, um wie ihre verstorbenen Eltern Traumagentin zu werden. Diese Spezialisten schützen die Träume der Menschen, damit ihre Seelen im Schlaf keinen Schaden nehmen und dünne Membran, die unsere Träume von der realen Welt trennt, keine Risse bekommt. Doch kaum an der Akademie angekommen, begreift Allegra, dass die Agenten selbst in größter Gefahr schweben und es einen Verräter in den eigenen Reihen geben muss.

Montag, 5. März 2018

[Rezension] Tanz, meine Seele


Autor: Kira Minttu
Label: Ink Rebels
(Taschenbuchausgabe gedruckt im Amrûn Verlag)
Seiten: 360
Erscheinungsjahr: 05.02.2018
ISBN: 978-3-95869-323-4
Taschenbuch mit Klappenbroschur; 12,90€


Auszug Klappentext:

Harper liebt das Tanzen, ihre Unabhängigkeit und daneben nur noch Molly, ihre eigensinnige Perserkatze. Reicht völlig aus, findet Harper, und beobachtet kopfschüttelnd, wie ihre beste Freundin Andra von einer Beziehungskatastrophe in die nächste stolpert.
Bis Harper beim Tanzen plötzlich vor einer Herausforderung steht, die sich weder durch Kampfgeist noch mit Sarkasmus lösen lässt: Wie soll sie Gefühle auf der Bühne zeigen, die sie nicht spürt?

Donnerstag, 1. März 2018

[Gequatsche] Allgemeine Lustlosigkeit

Hallo ihr da draußen,

ich dachte mir, es wär mal wieder Zeit für ein Lebenszeichen. Eigentlich wollte ich mich ja wieder mehr dem Bloggen widmen und auch regelmäßier posten, aber das hat nur bis Mitte Februar geklappt und dann ... ja. Dann war erst mal Klausurenphase und diejenigen, die mich kennen, wissen, dass ich schon vor einiger Zeit beschlossen habe, dass ich mich nicht um Posten zwingen werde. 
Somit hatte ich erst mal sowieso keine Zeit (und hab trotzdem dank mehrerer Leserunden verschiedene Bücher parallel gelesen) und auch keine Ideen. Und dann war die Klausurenphase vorüber (ich gehe davon aus, dass sie ganz gut gelaufen ist ^^) und dann kam ... Lustlosigkeit.

Im Ernst, in den letzten zwei Wochen fühlte ich mich zwischendurch ein wenig vom Leben überfordert. Ich weiß nicht, ob ihr das kennt, wenn man einfach kein Bock mehr darauf hat, noch dies, jenes und solches machen zu müssen und, na ja, wie gesagt, ich will mich nicht zum Bloggen zwingen. Ich hab noch drei ausstehende Rezensionen, die ich in den nächsten Tagen hoffentlich mal tippen werde, aber ich kann eben auch nicht versprechen, dass ich mehr Lust habe. Dementsprechend sind auch eure Kommentare bis gerade unbeantwortet geblieben und auch die anstauenden Posts von euch, die ich noch lesen möchte (und werde!), sprengt meine Blogliste.
Aber hey, irgendwann wird diese Phase ja mal wieder vorbei sein. :D
 
Dementsprechend habe ich bis jetzt trotz Semesterferien auch weniger geschrieben und gelesen, als ich es eigentlich wollte, aber generell scheint die Zeit schon wieder dahinzurasen. (Überhaupt, wo ist denn bitte das erste Semester geblieben??)
Dafür habe ich aber ein paar alte Freund*innen getroffen, was wirklich schön war, weil ich wieder gemerkt habe, wie schön manche Freundschaften sind.

Aber ja, ich lebe noch, dieser Blog lebt auch noch, ich bin nur momentan nicht ganz so motiviert und will euch und mir lustlos hingeknallte Posts ersparen. :D Mal sehen, wann dann meine ausstehenden Rezensionen kommen. ^^ Und der Monatsrückblick Januar fehlt ja auch noch. 

Viele Grüße,
eure Dana

Samstag, 10. Februar 2018

Jahresrückblick 2017

So, heute dann der Jahresrückblick, den man eigentlich erwartet. Nämlich den vom letzten Jahr.

Auch hier verlinke ich einfach mal die Monatsrückblicke: Januar bis April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November und - oh, Überraschung - Dezember.


Statistik:

Gelesene Bücher insgesamt: 61
Man merkt, ich hatte weniger Zeit. Wobei das immer so phasenweise war, zwischendurch habe ich sogar ziemlich viel gelesen.
Englische Bücher: 16
Irgendwie dachte ich, das wären mehr gewesen - oder habe es zumindest gehofft -, andererseits habe ich gerade in der zweiten Hälfte viele Bücher von deutschen Autor*innen gelesen.
Re-Reads: 18
Ein sehr nostalgisches Jahr. :D
Bücher, die ich auf Deutsch schon gelesen und jetzt auf Englisch nochmal gelesen habe: 1
Klassiker: 2
Veröffentlichte Posts: 97
Man merkt, ich hatte auch weniger Zeit zum Bloggen.
Beendete Reihen: 7


Highlights:


Es tut mir leid für die Überbelichtung, aber Fotografieren ist auch einfach nicht so meins. Anyway.

Scherben der Dunkelheit" und Herz aus Nacht und Scherben" sind zwei tolle Bücher aus der Feder von Gesa Schwartz, die mich immer wieder mit ihrem bildreichen, metaphorischen Schreibstil überzeugt, einmal in einem düsteren Zirkus in der Bretagne und einmal zwischen den Welten in Venedig.
Es war einmal Aleppo" von Jennifer Benkau widmet sich der Flüchtlingskrise und zeigt auf authentische Weise, wie tief verwurzelt Vorurteile auch bei den Menschen sind, bei denen wir es eher nicht vermuten würden.
Der zweite Band von „Die Feenjägerin" von Elizabeth May zog mich endgültig in seinen Bann mit den fundiert recherchierten schottischen Feenmythen, eingewoben in ein düsteres Steampunk-Setting mit tiefgründigen Charakteren.
The Hate U Give" von Angie Thomas gibt der Ungerechtigkeit gegenüber Schwarzen (nicht nur) in den USA eine Stimme und steht mit diesem fiktiven Fall für die vielen realen Fälle - ein wichtiges Buch, das seinen Hype verdient.
Illuminae" von Amie Kaufman und Jay Kristoff besticht in erster Linie durch die herausragende Gestaltung: Die mitreißende Geschichte wird durch mit Liebe zum Detail gestaltete Dokumente erzählt, die zum Entdecken einladen.

Weitere Highlights, die nicht auf dem Foto sind:
Die „The Heroes of Olympus"-Reihe von Rick Riordan, die keine meiner Befürchtungen bestätigte, sondern mich vielmehr total begeisterte, da sie das Niveau der „Percy Jackson"-Reihe definitiv zu halten vermochte und mich mit dem Sarkasmus und den liebenswerten Charakteren total in ihren Bann zog.
Dann den zweiten und den dritten Band der „Red Rising"-Trilogie von Pierce Brown, eine fesselnde, mitreißende und epische Science Fiction-Reihe mit viel Action und einem faszinierenden Szenario sowie tiefgründigen Charakteren.
Auch nicht abgebildet, aber ein weiteres Highlight ist „Wo das Dunkel schläft" von Maggie Stiefvater, ein würdiger Abschluss der „Raven Cycle"-Reihe mit ihren Charakteren, die man längst tief ins Herz geschlossen hat.
Ein weiterer toller Abschluss war „Der letzte Stern" von Rick Yancey, der eine düstere, fesselnde Atmosphäre mit einem selbstenttarnenden Sarkasmus vereinbarte.

Und wenn man dann auch noch die Re-Reads mitzählt, hätten wir da noch die Edelsteintrilogie von Kerstin Gier, „Percy Jackson" von Rick Riordan, „Arkadien" von Kai Meyer und die „Violet Eden-Chapters"-Reihe von Jessica Shirvington. Außerdem „Anna Dressed in Blood" von Kendare Blake, das mich mit der düsteren Geisterstory und dem sarkastischen Schreibstil auch beim zweiten Lesen wieder überzeugen konnte.

Auch letztes Jahr waren wieder viele, viele tolle Bücher dabei, und dabei eigentlich gar keine wirklich schlechten Bücher, was mich wirklich freut.


Und privat so?

2017 war ein turbulentes Jahr. Zum Einen habe ich mein Abitur gemacht, was ziemlich viele Ereignisse wie den Abiball oder die Mottowoche mit sich zieht, aber eben auch Lernstress, die Anspannung vor den Klausuren und die Erleichterung, als dann das Ergebnis kam, mit dem ich mehr als zufrieden bin. Dabei habe ich auch gelernt, wie intensiv ich tatsächlich lernen kann, wenn ich muss. Und auch wenn dadurch ein Abschnitt meines Lebens vorbei ist, ein Bereich, der mit zwölf Jahren mich doch einen Großteil meines Lebens auch begleitet, mich geprägt und geformt hat, freue ich mich auf den neuen Abschnitt.
Dieser begann dann im Oktober. Nachdem ich mir im Frühjahr oder eigentlich eher frühem Sommer endlich darüber klargeworden bin, was ich studieren will, habe ich im Herbst dann mein Studium der Ethnologie und Politik begonnen. Damit einher ging ein Umzug in eine neue Stadt, das Eingewöhnen in eine andere Umgebung und der Aufbau neuer Kontakte. Ich habe dabei auch hier viele tolle Menschen kennengelernt und mich vor allem auch verändert. Ich würde sagen, dass ich selbstbewusster geworden, auf jeden Fall aber selbstständiger, und auch gelassener.
Gleichzeitig ist mir aber auch wieder richtig bewusst geworden, wie sehr ich meine „alten" Freund*innen doch ins Herz geschlossen habe und wie sehr ich die gemeinsame Zeit mit ihnen liebe und wie sehr ich sie wertschätze.

Darüber hinaus habe ich begonnen, im Rahmen der immer mehr auftretenden Debatte um Diskriminierung, auch unterschwellige und auch im Buchbereich (aber auch durch mein Studium), sensibler zu werden. Ein langandauernder Prozess, bei dem ich noch an mir arbeiten muss, aber ... nobody's perfect.
Durch die vielen Veränderungen in meinem Leben habe ich das Lesen, Schreiben und Bloggen ein wenig vernachlässigt, was ich aber wieder ändern möchte, weil das drei Hobbys sind, die ich sehr liebe. Dennoch habe ich zum Ende des Jahres hin wesentliche Fortschritte in der Überarbeitung meines Projektes erlangt.
Im März war ich zudem das erste Mal auf der LBM, was eine weitere tolle Erfahrung war. Im Dezember habe ich gemeinsam mit AnnaMarianneMalteInes und Lea „Illumiae" gelesen und in einer Blogtour vorgestellt.


2017 war also ein Jahr voller toller Erfahrungen und Momente, mit vielen tolle Menschen, in dem ich mich weiterentwickelt habe, nicht nur weil ich 18 geworden bin (was irgendwie nur bedeutet, alleine Autofahren zu dürfen und Verträge neu unterschreiben zu müssen ^^). Mal sehen, was 2018 so bringen wird.

Eure Dana

Montag, 5. Februar 2018

Die Sache mit den problematischen Büchern

Ich denke mal, die aufkommende Diskussion um problematische Inhalte (e.g. Rape Culture, Sexismus, Rassismus) in (Jugend-)Büchern ist an keinem vorbeigegangen. Und ich möchte heute einfach mal meine Gedanken zu einem Weg loswerden, wie man damit umgehen kann. Und nein, ich möchte solche Inhalte damit nicht rechtfertigen. Das ist auch nur ein Vorschlag und nichts, was alle so tun sollten. Und vielleicht sieht meine Meinung in zwei Monaten auch wieder ganz anders aus.
Aber weil dies mein Blog ist, will ich meine Gedanken einfach mal mit euch teilen. Ich bin jederzeit offen für andere Ansätze, wie gesagt, das ist alles nicht in Stein gemeißelt.

Ich bin ja nun durchaus ein "Throne of Glass"-Fan, wie regelmäßige Leser*innen festgestellt haben dürfte. Nun begibt es sich, dass diese Reihe auch des Öfteren mal ins Fadenkreuz der Kritik geriet. Und mich somit unweigerlich in ein moralisches Dilemma stürzte.
Klar bin ich gegen jede Art von Diskriminierung, gegen die Darstellung sexistischer Verhaltensweisen, gegen ungesunde Darstellungen von Liebe. Aber was, wenn ich kritisierte Bücher trotzdem liebe?
Unwillkürlich begann ich, nach Entschuldigungen zu suchen, nach Rechtfertigungen. Schalt mich selbst dafür. Versuchte, mir solche Bücher auszureden. Stieß auf Verzweiflung, auf Trotz. Ein ewiges Hin und Her zwischen kritischer Offenheit und dem Suchen nach Rechtfertigungen, für die ich mich dann wieder verabscheute.

Bis mir letztens irgendwann klar wurde, dass das der falsche Weg ist. In meinen Augen geht es nicht darum, alle Bücher mit problematischen Inhalten zu verteufeln. Sie plötzlich zu hassen.
Und ich schaffte es für mich selbst zu sagen: Es ist okay. Es ist okay, wenn du die Geschichten trotzdem liebst, denn natürlich kannst du den Plot/ den Schreibstil/ whatever lieben, auch wenn du die Problematik in anderen Bereichen erkennst.
Denn die Welt ist nun mal nicht schwarz und weiß. Es gibt nicht falsch und richtig, nicht gut und schlecht, nicht liebenswert und zu boykottieren.

Es geht vielmehr darum, auf solche problematische Inhalte aufmerksam zu machen. Sie zu kritisieren, zu hinterfragen, zu reflektieren. Selbst wenn ich den Rest toll fand. 
Denn die Ursache ist doch eher ein gesellschaftliches Problem. Verankerte Ansichten, sexistisch, rassistisch, und so weiter, Ansichten, die sich dann in Büchern widerspiegeln. Vielleicht wird das, was wir heute nicht als problematisch ansehen, dann in fünf/zehn/fünfzehn Jahren als problematisch angesehen.
Ich wage mal zu behaupten, dass die wenigsten Autor*innen die Intention habe, sexistisch/ rassistisch/ etc. zu sein. Sie reproduzieren im Endeffekt nur gesellschaftliche Ansichten. Das macht den Rest doch nicht automatisch schlecht.

Stattdessen sollten wir auf die Probleme aufmerksam machen, sie in die Diskussion bringen, sie problematisieren, für alle zukünftigen Bücher fordern, dass sie nicht mehr auftauchen - aber nicht zwangsläufig den Rest boykottieren. Veränderungen kommen nicht über Nacht. Aber ein Buch plötzlich abzulehnen, weil es problematische Inhalte enthält (und damit meine ich, nur solange diese Inhalte nicht dominieren!), ist mir zu Schwarz-Weiß. Zu sehr am eigentlichen Problem vorbei. Und vor allem bringt es mich in einen Konflikt zwischen meiner rationalen Erkenntnis und meinen Emotionen, und darum geht es einfach nicht.

Denn in gewisser Weise hatte ich das Gefühl, dass das zu etwas führt, weshalb Leute sich so etwas verschließen. Weil sie das Gefühl haben, dass ihnen etwas weggenommen wird, und sie deshalb übertrieben emotional nach Rechtfertigungen suchen, statt dass man über Dinge diskutiert, sie problematisiert, aber trotzdem akzeptiert, wenn man den Rest mag.
Und ja klar, wenn solche Inhalte die Story dann dominieren, dann ist das auch nicht mehr akzeptabel - ich rede hier eher von unterschwelligen, beiläufigen Inhalten. Und natürlich kommt es dann auch noch immer auf das Ausmaß an.

Ja, ich liebe "Throne of Glass". Aber ich bin mit der Darstellung der Liebesgeschichten auch unglücklich. 
Wie sehr sowas einen stört, sollte vielleicht jeder für sich entscheiden - solange er/sie sich der Problematik eben bewusst ist.

Und jetzt ihr: Denkt ihr, dass ist ein falscher Ansatz? Wie geht ihr damit um? Sollte man Bücher boykottieren, weil sie problematische Inhalte enthalten, oder die Freude am Lesen akzeptieren und sowas losgelöst davon problematisieren?

Eure Dana

Freitag, 2. Februar 2018

[Rezension] Strikers Fall


Autor: Susanne Leuders
Verlag: Verlagshaus el Gato
Seiten: ca. 330
Erscheinungsdatum: 12.09.2017
ISBN: 978-3-946049-23-4
Taschenbuch; 13,90€


Dilogie (wahrscheinlich, aber nicht sicher):



! ACHTUNG - ENTHÄLT SPOILER ZUM VORGÄNGER !

Dienstag, 30. Januar 2018

Rückblick über den Dezember 2017

Hallo meine Lieben,

Dezember - das Jahr neigt sich dem Ende zu. Ich finde ja, dass 2018 ziemlich futuristisch klingt. Langsam kommt man in die Zeit, in die manche Dystopien spielen. Unheimlich.

Im Dezember bin ich dieses Jahr ziemlich in Weihnachtsstimmung gewesen - näheres dazu könnt ihr auch noch mal hier nachlesen. Ich bin relativ viel auf Weihnachtsmärkten gewesen und habe mit viel mit neuen Freundinnen unternommen, was eine tolle Zeit darstellte.
Für Weihnachten bin ich dann in meine Heimat zurückgekehrt und es war wirklich schön, meine Familie und meine Freund*innen dort wiederzusehen, mir wurde bewusst, wie wichtig mir diese Menschen sind, zumal sich alles auch nach Wochen der Abwesenheit total eng und natürlich angefühlt hat. Somit bin ich wirklich dankbar für diese Menschen in meinem Leben! ♥

Ansonsten bin ich schreibtechnisch im Dezember wieder zum Überarbeiten gekommen und habe wesentliche Fortschritte erzielt (vor allem im Fernbus xD).
Auch was meinen Blog angeht habe ich zumindest zum Ende hin wieder öfter mal was gepostet und konnte am Ende des Monats meinen unglaublichen vierten Bloggergeburtstag feiern, was ich immer noch nicht so ganz begreifen kann. Außerdem habe ich gemeinsam miAnnaMarianneMalte und Lea eine Blogtour zu "Illuminae" auf die Beine gestellt.
Gelesen habe ich auch wieder mehr: Fünf Bücher, darunter ein englisches - die Rezensionen sind im Titel verlinkt.


Zum Einen hätten wir da Wolkendämmerung von Julia Dibbern, ein fesselnder und authentischer Jugendbuchthriller mit einem vielschichtigen Protagonisten mit Ecken und Kanten, dessen Emotionen ausdrucksstark vermittelt werden, ein Buch, das sich mit dem ernsten und sehr gut recherchierten Thema des Klimaschutzes beschäftigt.
Dann Soul Mates von Bianca Iosivoni, auf dessen bekanntes Konzept ich beim Lesen wirklich Lust hatte. Auch die Charaktere waren mir sympathisch, allerdings wurden mir zum Ende hin ihre Handlungen teils unverständlich und das Potenzial, die strikte Schwarz-Weiß-Trennung zu verwischen, wurde leider nicht wirklich genutzt.
Und schließlich And I Darken von Kiersten White, ein Buch, das eine alternative Version der historischen Ereignisse im heutigen Rumänien um "Vlad den Pfähler" erzählt, bei der dieser durch eine Frau mit einem ungewöhnlichen Charakter verkörpert wird.


Außerdem habe ich die beiden Folgebände von "Sommer unter schwarzen Flügeln" von Peer Martin gelesen. Sowohl Winter so weit als auch Feuerfrühling bieten einen mitreißenden und schockierenden Einblick in tiefgründig recherchierte und sehr aktuelle Themen wie dem IS, dem syrischen Bürgerkrieg, der Flucht, Neo-Nationalsozialismus und Populismus.
Dabei treffen die grausamen Ereignisse trotz oder eher gerade wegen des poetischen Schreibstils mitten ins Herz, auch wenn manchmal die Grenzen zwischen Vorstellung und Wirklichkeit verschwimmen.
Allerdings hatte ich ganz subjektiv ein Problem damit, dass sich die Geschichte selbst und die Charaktere doch sehr stark von denen aus dem ersten Band entfernt haben und für mich so ein bisschen die Magie von diesem verloren gegangen ist.


Ich wünsche euch noch eine schöne Woche!
Eure Dana ♥

Sonntag, 28. Januar 2018

[Rezension] Tower of Dawn


Autor: Sarah J. Maas
Verlag: Bloomsbury
Seiten: ~660
Erscheinungsdatum: September 2017
ISBN: 978-1-68119-577-3
Gebunden mit Schutzumschlag
(Taschenbuch)


Reihe:
  • The Assassin's Blade  (Vorgeschichte)  [Rezension]
  • Throne of Glass  [Rezension]
  • Crown of Midnight  [Rezension]
  • Heir of Fire  [Rezension]
  • Queen of Shadows  [Rezension]
  • Empire of Storms  [Rezension]
  • Tower of Dawn
  • erscheint voraussichtlich im Herbst 2018
  • Extraband: The World of Throne of Glass (erscheint voraussichtlich am 01.05.2018)

! ACHTUNG - ENTHÄLT SPOILER ZU DEN VORGÄNGERN UND ZU DER VORGESCHICHTE !

Donnerstag, 25. Januar 2018

Was ich über Vorsätze mal sagen will

Zum Jahreswechsel folgten wie jedes Jahr wieder zahlreiche Vorsätze. Und wie jedes Jahr machte ich da einfach nicht mit.
Versteht mich nicht falsch, ich kann das absolut verstehen. Ein neuer Abschnitt suggeriert den optimalen Moment, um etwas zu ändern. Nur verfahre ich für mich persönlich ganz gut damit, Dinge das ganze Jahre über zu ändern, mir dann etwas vorzunehmen, wenn mir auffällt, dass ich etwas ändern möchte.
Und ja, natürlich habe ich Vorsätze. Mehr Klassiker lesen - aber das habe ich schon im August beschlossen. Bücher aus dem englischsprachigen Raum weitgehend nur noch im Original zu lesen - das habe ich auch zwischendurch mal beschlossen. 
Wie gesagt, ich kann verstehen, dass es einfacher fällt, dies mit einem neuen Abschnitt zu tun. Das hängt von jedem selbst ab. Nur irritiert mich manchmal dieser Vorsätzewahn nach Silvester.

Der Klassiker: Mehr Sport treiben.

Schlägt man im jungen neuen Jahr Kataloge auf, springen einem die Fitnessutensilien quasi entgegen: Sportklamotten, Therabänder, Gewichte, Gymnastikbälle und und und. Ziemlich viel lustiges Zeug, das bei den meisten ab der dritten Woche sowieso in der Ecke verstaubt.
Am meisten stört mich jedoch das mitschwingende Body Shaming: "Weg mit den Schwabbelschenkeln - so kriegst du dünne Beine", "Mit diesen Übungen bekommst du schlanke Waden in 30 Tagen", "Reiterhosen wegtrainieren", "Bye bye, Rückenfett", "Unterbauchfett - so wirst du es endlich los" und so weiter, und so fort. Verbunden mit Bildern, die vom Stil her an die Abschreckbilder auf Zigarettenpackungen erinnern, daneben dann der Optimalfall mit der straffen Haut.

Ich hab nichts gegen Sport. Ich hab auch nichts dagegen, abzunehmen, wenn man sich in seinem Körper nicht wohlfühlt oder solche Übungen an sich zu machen. Nur gefällt mir nicht, wie das aufgezogen wird.
Denn überall schwingt mit "Du musst dünn sein, du musst straffe Haut haben, Kurven sind ekelig, ...." WARUM?! Wer hat festgelegt, dass Kurven nicht länger sexy, sondern abstoßend sind, warum müssen wir alle straffe Haut haben, was haben wir davon?

Wie gesagt, ich habe nichts dagegen, wenn man Muskeln aufbauen will. Wenn man sich in seinem Körper wohler fühlt, wenn man schlank ist. Aber ich habe was dagegen, dass das das Einzige ist, was gesellschaftlich akzeptiert zu sein scheint. Ich habe was dagegen, wie unbewusst Schuldgefühle bei denen erzeugt werden, die nicht aussehen, als wären sie Model oder Leistungssportler*innen.
Statt dass auch einfach mal gesagt wird: Jede*r soll sich auch in dem Körper wohlfühlen, der er/sie hat, selbst wenn er/sie nicht aussieht wie ein photogeshoptes Size-0-Model.

Ganz abgesehen davon, dass die meisten Versprechungen total utopisch anmuten. Sixpack in sieben Tagen - wie soll das denn gehen?!

Buchige Vorsätze dagegen ...

Auf Blogs begegnet einem in diesen Tagen auch zahlreiche buchige Vorsätze, und die finde ich meist sogar ziemlich inspirierend. Wenn ich auch, wie gesagt, selbst nicht so verfahre. 
Ich setze mir kein Ziel, weil es bei mir nicht um die Menge geht, sondern ums Lesen selbst, aber fairerweise muss ich dazu sagen, dass viele oft bewusst ein niedriges Ziel setzen und da hauptsächlich der Spaß-Faktor mitschwingt.
Wie gesagt, ich kann verstehen, dass so ein Abschnittswechsel einfach auch mal den Raum bietet, Dinge verändern zu wollen. Oder sich einfach mal kleine Herausforderungen zu setzen.

Das Durchziehen ist nochmal eine ganz andere Sache.

Das Traurige an vielen Vorsätzen ist ja eigentlich immer, dass sie jedes Jahr gemacht werden und dann jedes Jahr wieder nach ein paar Wochen in der Versenkung verschwinden und man im üblichen Trott landet. Nicht immer. Aber gerade in Bezug auf die Klassiker schon irgendwie. Und das wiederum ist noch so ein Grund, weshalb ich Vorsätze lieber jederzeit treffe und mich dann ganz bewusst dafür entscheide. Und vielleicht auch nicht gleich eine 180-Grad-Wende vollführen will, sondern Dinge schleichend ändere.
Wenn wir etwas ändern wollen, sollen wir das tun. Nicht für andere, nicht für verdrehte Rollenbilder, sondern für uns selbst. Und das sollte die größte Motivation sein, das durchzuziehen.

Wie seht ihr das? Setzt ihr euch Vorsätze? Und wenn ja, welche?

Eure Dana

Dienstag, 23. Januar 2018

Rückblick über den November 2017

So, meine Lieben,

was fehlt noch? Richtig, der ein oder andere Monatsrückblick aus dem letzten Jahr. Ich fang daher heute einfach mal mit dem November an.
Der war ähnlich wie der Oktober noch vom Einfinden und Zurechtfinden geprägt. Menschen kennenlernen, versuchen, sich an der Uni nicht zu verlaufen ... gleichzeitig spielte sich da aber auch allmählich ein Alltag ein, auch wenn ich es noch nicht so ganz schaffte, auch meine Hobbys in diesen zu integrieren.

Gelesen habe ich daher auch irgendwie nur zwei Bücher, deren Rezensionen ich im Titel verlinkt habe:


Zum Einen wäre das Tochter des dunklen Waldes" (Katharina Seck), das an ein düsteres Märchen erinnert, was durch den bildreichen Schreibstil nochmal unterstrichen wird. Schade fand ich, dass der Fokus auf der Liebesgeschichte lag, die ich leider nicht nachvollziehen konnte.
Zum Anderen, und das wäre auch mein Top des Monats, wobei den zu küren bei zwei Büchern irgendwie lächerlich ist, las ich Illuminae" (Amie Kaufman & Jay Kristoff), gemeinsam mit Anna, Marianne, Malte, Ines und Lea, was wirklich viel Spaß gemacht hat. ♥ Das Buch konnte mich auf voller Linie überzeugen. Die Geschichte wird dabei durch verschiedene, detailreich und zum Entdecken einladende Dokumente erzählt und ist trotzdem fesselnd, mitreißend und schockierend.


So, heute nur ein kurzer Rückblick. ^^

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!
Eure Dana ♥

Samstag, 20. Januar 2018

[Tag] Sunshine Blogger Award

Hallöchen,

nach langer Zeit mal wieder einen Tag. (Gebt's doch zu, ihr habt sie auch vermisst. Irgendwie sind die zwischenzeitlich ziemlich in der Versenkung verschwunden. Schade eigentlich. Ich fand, das war immer eine schöne Methode, um Blogger auszuquetschen besser kennenzulernen. Und in die Verzweiflung zu treiben. Mit Fragen wie "Wenn dein Haus brennt/deine Stadt überflutet wird/eine Zombieapokalypse kommt/die Welt untergeht und du nur drei/fünf/zehn Bücher retten kannst, welche rettest du?" - Jede*r von uns ist doch insgeheim schon soweit gewesen, aufopferungsvoll mit ALLEN Büchern zusammen zu sterben, nicht wahr?)

Genug getratscht, getaggt wurde ich von der lieben Katja hier - vielen Dank dafür! ♥

Die Regeln sind die üblichen: danke und verlinke den Blogger, der dich getaggt hat (ehrlich, ich versteh bis heute nicht, warum das eine Regel und keine Selbstverständlichkeit ist - ist die Alternative dann "ich wurde von der mysteriösen Person X getaggt"?!), beantworte die elf dir gestellten Fragen (ja, genau, so funktioniert ein Tag -,-), nominiere elf weitere Blogger (als würde sich irgendjemand jemals IMMER an diese Zahl halten) und stelle ihnen deinerseits elf Fragen und liste die Regeln auf, damit der nächste nicht total planlos davorsteht und keine Ahnung hat, wie er diesen Tag begehen soll, weil sich nichts von selbst erschließt.
Ich geh dann mal die Fragen beantworten. Macht man so, hab ich gehört.


Ohne welches Genre könntest du nicht mehr leben?

Fantasy. FANTASY. Für Contemporary und so muss man schließlich nur in die Welt raussehen, das ist zwar kein perfekter, aber immerhin ein existenter Ersatz, aber was bitte wäre die Welt ohne Sagen und Mythen, ohne die kribbelnde Möglichkeit des Übernatürlichen, ohne andere Welten jenseits der unsrigen, ohne Magie und Wunder und epische Abenteuer, ohne andere Welten, in die man entfliehen kann, wenn man die eigene mal wieder total scheiße findet?
Genau. Öde und sterbenslangweilig. Und ziemlich grausam.

Welcher Autor oder welche Autorin steht bei dir unangefochten auf Platz 1?

Ähm. Sowas gibt es nicht, glaube ich.
Also kein Platz 1. Aber ich liebe den einzigartigen Stil von Antonia Michaelis, deren Geschichten immer auf der Schneide zwischen Traum und Wirklichkeit balancieren. Ich finde aber auch Maggie Stiefvaters erzählenden, Rick Riordans sarkastischen und Gesa Schwartz' bildreichen Stil toll. Und ich liebe Lilly Lindners Stil.

Welcher Verlag ist mit den meisten Büchern in deinem Regal vertreten?

Das wird jetzt schwierig, weil ich ja nur einen Teil meiner Bücher hier habe, aber ich versuch das mal abzuschätzen. Die meisten Bücher dürfte ich allerdings aus dem cbt-Verlag haben.

Sammelst du deine gelesenen Bücher oder sortierst du sie ab und zu aus? Wenn ja, warum?

Ähm. Ich fürchte, ich bin ein kleiner Bücher-Messie. Ich will einfach irgendwie jedes Buch behalten, selbst wenn ich es nur durchschnittlich fand - lediglich bei schlechten Büchern bin ich bereit, sie auszusortieren. Ich liebe einfach die Vorstellung, ein großes Sortiment an Büchern zu besitzen und träume insgeheim von einer eigenen kleinen Bibliothek.

Buch oder Verfilmung - was steht für dich an erster Stelle?

Ich schaue selten bis gar nicht Buchverfilmungen, weil ich das Buch eh nie angemessen umgesetzt finde und mir außerdem lieber meine Kopfkinoversion erhalte. Frage beantwortet?

Wenn du ein Charakter im Buch sein könntest und in einer bestimmten Welt aus Büchern leben könntest, welcher Charakter bist du und in welcher Welt lebst du?

Celaena. Ich wollt schon immer mal herausfinden, wie das so ist, als Assassinin.
Ähm, keine Ahnung. Sehr schwierige Frage. Episch ist an sich immer cool, nur leider auch immer gefährlich. xD Und selbst wenn ich dann die entsprechenden Skills hätte - puh, so viele Welten, so viele Charaktere, so viele Möglichkeiten. Wie soll ich mich da entscheiden?

Über welches Buch musstest du nach dem Lesen am meisten nachdenken?

Da gibt's ein paar Bücher: "Sommer unter schwarzen Flügeln" von Peer Martin, "Die unterirdische Sonne" von Friedrich Ani, "Die Attentäter" oder "Niemand liebt November" von Antonia Michaelis, "Was fehlt, wenn ich verschwunden bin" und "Splitterfasernackt" von Lilly Lindner, "Survivor" von Sam Pivnik, "Es war einmal Aleppo" von Jennifer Benkau, "Solitaire" von Alice Oseman, "Anxo" von Liv Modes ........

Welches Buch hat dir am wenigstens gefallen?

"Obsidian" wär ne klassische Antwort. xD "Sannah und Ham" mochte ich damals auch nicht. Und "Vom Winde verweht" ebenfalls nicht.
Ah, und "Tom Sawyer/ Huckleberry Finn" (war ein Sammelband) hab ich als Kind abgebrochen, und ich hab als Kind kaum was abgebrochen. (Und jetzt kauf ich mir irgendwie nur Bücher, die ich nicht abbrechen würde. ^^)

Wiederholst du manchmal Textpassagen aus einem Buch, wenn sie dir gut gefallen haben?

Oh ja. Gerade bei Lieblingsbüchern wie der "Throne of Glass"-Reihe oder der "Erwacht"-Reihe, "Percy Jackson", der Edelsteintrilogie, der Silbertrilogie und vielen anderen lese ich mal wieder gerne rein, oft gezielt an Passagen, die ich besonders mochte. Noch so ein Grund, warum ich Bücher gerne besitze.

Hast du schon einmal mit dem Gedanken gespielt, selbst ein Buch zu schreiben?

Genaugenommen suche ich momentan Testleser*innen für mein YA-Fantasy-Projekt. Also ja, ich schreibe selbst und mein Traum ist es, eines Tages veröffentlicht zu werden. Jaja, die Träume ...

Welche drei Neuerscheinungen aus 2018 musst du unbedingt lesen?

Den letzten Band der "Throne of Glass"-Reihe auf jeden Fall. Ansonsten ... habe ich momentan auch irgendwie gar nicht so den Überblick über die Neuerscheinungen und kein totales Must-Read.
Aber jeweils den zweiten Band von "Almost a Fairy Tale" von Mara Lang und "Soul Mates" von Bianca Iosivoni möchte ich lesen.


So, das wars, jetzt bin ich an der Reihe.

Meine Fragen:
Wenn du in einer Fantasy-Welt leben würdest, was wäre deine favorisierte Waffe?
Welches Genre willst du insgeheim ausprobieren, hast dich aber noch nicht daran gewagt?
Welche Kritikpunkte verzeihst du Büchern am ehsten?
Hast du Verhaltensweisen von Charakteren übernommen und fühlst du dich in bestimmten Momenten an Verhaltensweisen von Charakteren erinnert?
Inwieweit beeinflusst das Leseverhalten einer Person dein Bild von dieser Person?
Sammelst du Zitate und wenn ja, was macht eine Textstelle aus, damit du sie als Zitat auswählst?
Um welche*n Autor*in machst du einen großen Bogen und warum?
Vermisst du manchmal etwas aus deinem Leseverhalten vor deiner Bloggerzeit und wenn ja, was?
Worauf bist du bezogen auf die Bloggerwelt am meisten stolz und was stört dich am meisten?
Wie viel weiß dein privates Umfeld von deinem Dasein als Blogger*in?
Welches Buch/ welche Bücher machen dich glücklich?

Ich tagge:
Malte
Ines
Mikka
Julia
... und wer sonst noch Lust hat. ^^


Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende! ♥
Eure Dana