Dienstag, 30. Januar 2018

Rückblick über den Dezember 2017

Hallo meine Lieben,

Dezember - das Jahr neigt sich dem Ende zu. Ich finde ja, dass 2018 ziemlich futuristisch klingt. Langsam kommt man in die Zeit, in die manche Dystopien spielen. Unheimlich.

Im Dezember bin ich dieses Jahr ziemlich in Weihnachtsstimmung gewesen - näheres dazu könnt ihr auch noch mal hier nachlesen. Ich bin relativ viel auf Weihnachtsmärkten gewesen und habe mit viel mit neuen Freundinnen unternommen, was eine tolle Zeit darstellte.
Für Weihnachten bin ich dann in meine Heimat zurückgekehrt und es war wirklich schön, meine Familie und meine Freund*innen dort wiederzusehen, mir wurde bewusst, wie wichtig mir diese Menschen sind, zumal sich alles auch nach Wochen der Abwesenheit total eng und natürlich angefühlt hat. Somit bin ich wirklich dankbar für diese Menschen in meinem Leben! ♥

Ansonsten bin ich schreibtechnisch im Dezember wieder zum Überarbeiten gekommen und habe wesentliche Fortschritte erzielt (vor allem im Fernbus xD).
Auch was meinen Blog angeht habe ich zumindest zum Ende hin wieder öfter mal was gepostet und konnte am Ende des Monats meinen unglaublichen vierten Bloggergeburtstag feiern, was ich immer noch nicht so ganz begreifen kann. Außerdem habe ich gemeinsam miAnnaMarianneMalte und Lea eine Blogtour zu "Illuminae" auf die Beine gestellt.
Gelesen habe ich auch wieder mehr: Fünf Bücher, darunter ein englisches - die Rezensionen sind im Titel verlinkt.


Zum Einen hätten wir da Wolkendämmerung von Julia Dibbern, ein fesselnder und authentischer Jugendbuchthriller mit einem vielschichtigen Protagonisten mit Ecken und Kanten, dessen Emotionen ausdrucksstark vermittelt werden, ein Buch, das sich mit dem ernsten und sehr gut recherchierten Thema des Klimaschutzes beschäftigt.
Dann Soul Mates von Bianca Iosivoni, auf dessen bekanntes Konzept ich beim Lesen wirklich Lust hatte. Auch die Charaktere waren mir sympathisch, allerdings wurden mir zum Ende hin ihre Handlungen teils unverständlich und das Potenzial, die strikte Schwarz-Weiß-Trennung zu verwischen, wurde leider nicht wirklich genutzt.
Und schließlich And I Darken von Kiersten White, ein Buch, das eine alternative Version der historischen Ereignisse im heutigen Rumänien um "Vlad den Pfähler" erzählt, bei der dieser durch eine Frau mit einem ungewöhnlichen Charakter verkörpert wird.


Außerdem habe ich die beiden Folgebände von "Sommer unter schwarzen Flügeln" von Peer Martin gelesen. Sowohl Winter so weit als auch Feuerfrühling bieten einen mitreißenden und schockierenden Einblick in tiefgründig recherchierte und sehr aktuelle Themen wie dem IS, dem syrischen Bürgerkrieg, der Flucht, Neo-Nationalsozialismus und Populismus.
Dabei treffen die grausamen Ereignisse trotz oder eher gerade wegen des poetischen Schreibstils mitten ins Herz, auch wenn manchmal die Grenzen zwischen Vorstellung und Wirklichkeit verschwimmen.
Allerdings hatte ich ganz subjektiv ein Problem damit, dass sich die Geschichte selbst und die Charaktere doch sehr stark von denen aus dem ersten Band entfernt haben und für mich so ein bisschen die Magie von diesem verloren gegangen ist.


Ich wünsche euch noch eine schöne Woche!
Eure Dana ♥

Sonntag, 28. Januar 2018

[Rezension] Tower of Dawn


Autor: Sarah J. Maas
Verlag: Bloomsbury
Seiten: ~660
Erscheinungsdatum: September 2017
ISBN: 978-1-68119-577-3
Gebunden mit Schutzumschlag
(Taschenbuch)


Reihe:
  • The Assassin's Blade  (Vorgeschichte)  [Rezension]
  • Throne of Glass  [Rezension]
  • Crown of Midnight  [Rezension]
  • Heir of Fire  [Rezension]
  • Queen of Shadows  [Rezension]
  • Empire of Storms  [Rezension]
  • Tower of Dawn
  • erscheint voraussichtlich im Herbst 2018
  • Extraband: The World of Throne of Glass (erscheint voraussichtlich am 01.05.2018)

! ACHTUNG - ENTHÄLT SPOILER ZU DEN VORGÄNGERN UND ZU DER VORGESCHICHTE !

Donnerstag, 25. Januar 2018

Was ich über Vorsätze mal sagen will

Zum Jahreswechsel folgten wie jedes Jahr wieder zahlreiche Vorsätze. Und wie jedes Jahr machte ich da einfach nicht mit.
Versteht mich nicht falsch, ich kann das absolut verstehen. Ein neuer Abschnitt suggeriert den optimalen Moment, um etwas zu ändern. Nur verfahre ich für mich persönlich ganz gut damit, Dinge das ganze Jahre über zu ändern, mir dann etwas vorzunehmen, wenn mir auffällt, dass ich etwas ändern möchte.
Und ja, natürlich habe ich Vorsätze. Mehr Klassiker lesen - aber das habe ich schon im August beschlossen. Bücher aus dem englischsprachigen Raum weitgehend nur noch im Original zu lesen - das habe ich auch zwischendurch mal beschlossen. 
Wie gesagt, ich kann verstehen, dass es einfacher fällt, dies mit einem neuen Abschnitt zu tun. Das hängt von jedem selbst ab. Nur irritiert mich manchmal dieser Vorsätzewahn nach Silvester.

Der Klassiker: Mehr Sport treiben.

Schlägt man im jungen neuen Jahr Kataloge auf, springen einem die Fitnessutensilien quasi entgegen: Sportklamotten, Therabänder, Gewichte, Gymnastikbälle und und und. Ziemlich viel lustiges Zeug, das bei den meisten ab der dritten Woche sowieso in der Ecke verstaubt.
Am meisten stört mich jedoch das mitschwingende Body Shaming: "Weg mit den Schwabbelschenkeln - so kriegst du dünne Beine", "Mit diesen Übungen bekommst du schlanke Waden in 30 Tagen", "Reiterhosen wegtrainieren", "Bye bye, Rückenfett", "Unterbauchfett - so wirst du es endlich los" und so weiter, und so fort. Verbunden mit Bildern, die vom Stil her an die Abschreckbilder auf Zigarettenpackungen erinnern, daneben dann der Optimalfall mit der straffen Haut.

Ich hab nichts gegen Sport. Ich hab auch nichts dagegen, abzunehmen, wenn man sich in seinem Körper nicht wohlfühlt oder solche Übungen an sich zu machen. Nur gefällt mir nicht, wie das aufgezogen wird.
Denn überall schwingt mit "Du musst dünn sein, du musst straffe Haut haben, Kurven sind ekelig, ...." WARUM?! Wer hat festgelegt, dass Kurven nicht länger sexy, sondern abstoßend sind, warum müssen wir alle straffe Haut haben, was haben wir davon?

Wie gesagt, ich habe nichts dagegen, wenn man Muskeln aufbauen will. Wenn man sich in seinem Körper wohler fühlt, wenn man schlank ist. Aber ich habe was dagegen, dass das das Einzige ist, was gesellschaftlich akzeptiert zu sein scheint. Ich habe was dagegen, wie unbewusst Schuldgefühle bei denen erzeugt werden, die nicht aussehen, als wären sie Model oder Leistungssportler*innen.
Statt dass auch einfach mal gesagt wird: Jede*r soll sich auch in dem Körper wohlfühlen, der er/sie hat, selbst wenn er/sie nicht aussieht wie ein photogeshoptes Size-0-Model.

Ganz abgesehen davon, dass die meisten Versprechungen total utopisch anmuten. Sixpack in sieben Tagen - wie soll das denn gehen?!

Buchige Vorsätze dagegen ...

Auf Blogs begegnet einem in diesen Tagen auch zahlreiche buchige Vorsätze, und die finde ich meist sogar ziemlich inspirierend. Wenn ich auch, wie gesagt, selbst nicht so verfahre. 
Ich setze mir kein Ziel, weil es bei mir nicht um die Menge geht, sondern ums Lesen selbst, aber fairerweise muss ich dazu sagen, dass viele oft bewusst ein niedriges Ziel setzen und da hauptsächlich der Spaß-Faktor mitschwingt.
Wie gesagt, ich kann verstehen, dass so ein Abschnittswechsel einfach auch mal den Raum bietet, Dinge verändern zu wollen. Oder sich einfach mal kleine Herausforderungen zu setzen.

Das Durchziehen ist nochmal eine ganz andere Sache.

Das Traurige an vielen Vorsätzen ist ja eigentlich immer, dass sie jedes Jahr gemacht werden und dann jedes Jahr wieder nach ein paar Wochen in der Versenkung verschwinden und man im üblichen Trott landet. Nicht immer. Aber gerade in Bezug auf die Klassiker schon irgendwie. Und das wiederum ist noch so ein Grund, weshalb ich Vorsätze lieber jederzeit treffe und mich dann ganz bewusst dafür entscheide. Und vielleicht auch nicht gleich eine 180-Grad-Wende vollführen will, sondern Dinge schleichend ändere.
Wenn wir etwas ändern wollen, sollen wir das tun. Nicht für andere, nicht für verdrehte Rollenbilder, sondern für uns selbst. Und das sollte die größte Motivation sein, das durchzuziehen.

Wie seht ihr das? Setzt ihr euch Vorsätze? Und wenn ja, welche?

Eure Dana

Dienstag, 23. Januar 2018

Rückblick über den November 2017

So, meine Lieben,

was fehlt noch? Richtig, der ein oder andere Monatsrückblick aus dem letzten Jahr. Ich fang daher heute einfach mal mit dem November an.
Der war ähnlich wie der Oktober noch vom Einfinden und Zurechtfinden geprägt. Menschen kennenlernen, versuchen, sich an der Uni nicht zu verlaufen ... gleichzeitig spielte sich da aber auch allmählich ein Alltag ein, auch wenn ich es noch nicht so ganz schaffte, auch meine Hobbys in diesen zu integrieren.

Gelesen habe ich daher auch irgendwie nur zwei Bücher, deren Rezensionen ich im Titel verlinkt habe:


Zum Einen wäre das Tochter des dunklen Waldes" (Katharina Seck), das an ein düsteres Märchen erinnert, was durch den bildreichen Schreibstil nochmal unterstrichen wird. Schade fand ich, dass der Fokus auf der Liebesgeschichte lag, die ich leider nicht nachvollziehen konnte.
Zum Anderen, und das wäre auch mein Top des Monats, wobei den zu küren bei zwei Büchern irgendwie lächerlich ist, las ich Illuminae" (Amie Kaufman & Jay Kristoff), gemeinsam mit Anna, Marianne, Malte, Ines und Lea, was wirklich viel Spaß gemacht hat. ♥ Das Buch konnte mich auf voller Linie überzeugen. Die Geschichte wird dabei durch verschiedene, detailreich und zum Entdecken einladende Dokumente erzählt und ist trotzdem fesselnd, mitreißend und schockierend.


So, heute nur ein kurzer Rückblick. ^^

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!
Eure Dana ♥

Samstag, 20. Januar 2018

[Tag] Sunshine Blogger Award

Hallöchen,

nach langer Zeit mal wieder einen Tag. (Gebt's doch zu, ihr habt sie auch vermisst. Irgendwie sind die zwischenzeitlich ziemlich in der Versenkung verschwunden. Schade eigentlich. Ich fand, das war immer eine schöne Methode, um Blogger auszuquetschen besser kennenzulernen. Und in die Verzweiflung zu treiben. Mit Fragen wie "Wenn dein Haus brennt/deine Stadt überflutet wird/eine Zombieapokalypse kommt/die Welt untergeht und du nur drei/fünf/zehn Bücher retten kannst, welche rettest du?" - Jede*r von uns ist doch insgeheim schon soweit gewesen, aufopferungsvoll mit ALLEN Büchern zusammen zu sterben, nicht wahr?)

Genug getratscht, getaggt wurde ich von der lieben Katja hier - vielen Dank dafür! ♥

Die Regeln sind die üblichen: danke und verlinke den Blogger, der dich getaggt hat (ehrlich, ich versteh bis heute nicht, warum das eine Regel und keine Selbstverständlichkeit ist - ist die Alternative dann "ich wurde von der mysteriösen Person X getaggt"?!), beantworte die elf dir gestellten Fragen (ja, genau, so funktioniert ein Tag -,-), nominiere elf weitere Blogger (als würde sich irgendjemand jemals IMMER an diese Zahl halten) und stelle ihnen deinerseits elf Fragen und liste die Regeln auf, damit der nächste nicht total planlos davorsteht und keine Ahnung hat, wie er diesen Tag begehen soll, weil sich nichts von selbst erschließt.
Ich geh dann mal die Fragen beantworten. Macht man so, hab ich gehört.


Ohne welches Genre könntest du nicht mehr leben?

Fantasy. FANTASY. Für Contemporary und so muss man schließlich nur in die Welt raussehen, das ist zwar kein perfekter, aber immerhin ein existenter Ersatz, aber was bitte wäre die Welt ohne Sagen und Mythen, ohne die kribbelnde Möglichkeit des Übernatürlichen, ohne andere Welten jenseits der unsrigen, ohne Magie und Wunder und epische Abenteuer, ohne andere Welten, in die man entfliehen kann, wenn man die eigene mal wieder total scheiße findet?
Genau. Öde und sterbenslangweilig. Und ziemlich grausam.

Welcher Autor oder welche Autorin steht bei dir unangefochten auf Platz 1?

Ähm. Sowas gibt es nicht, glaube ich.
Also kein Platz 1. Aber ich liebe den einzigartigen Stil von Antonia Michaelis, deren Geschichten immer auf der Schneide zwischen Traum und Wirklichkeit balancieren. Ich finde aber auch Maggie Stiefvaters erzählenden, Rick Riordans sarkastischen und Gesa Schwartz' bildreichen Stil toll. Und ich liebe Lilly Lindners Stil.

Welcher Verlag ist mit den meisten Büchern in deinem Regal vertreten?

Das wird jetzt schwierig, weil ich ja nur einen Teil meiner Bücher hier habe, aber ich versuch das mal abzuschätzen. Die meisten Bücher dürfte ich allerdings aus dem cbt-Verlag haben.

Sammelst du deine gelesenen Bücher oder sortierst du sie ab und zu aus? Wenn ja, warum?

Ähm. Ich fürchte, ich bin ein kleiner Bücher-Messie. Ich will einfach irgendwie jedes Buch behalten, selbst wenn ich es nur durchschnittlich fand - lediglich bei schlechten Büchern bin ich bereit, sie auszusortieren. Ich liebe einfach die Vorstellung, ein großes Sortiment an Büchern zu besitzen und träume insgeheim von einer eigenen kleinen Bibliothek.

Buch oder Verfilmung - was steht für dich an erster Stelle?

Ich schaue selten bis gar nicht Buchverfilmungen, weil ich das Buch eh nie angemessen umgesetzt finde und mir außerdem lieber meine Kopfkinoversion erhalte. Frage beantwortet?

Wenn du ein Charakter im Buch sein könntest und in einer bestimmten Welt aus Büchern leben könntest, welcher Charakter bist du und in welcher Welt lebst du?

Celaena. Ich wollt schon immer mal herausfinden, wie das so ist, als Assassinin.
Ähm, keine Ahnung. Sehr schwierige Frage. Episch ist an sich immer cool, nur leider auch immer gefährlich. xD Und selbst wenn ich dann die entsprechenden Skills hätte - puh, so viele Welten, so viele Charaktere, so viele Möglichkeiten. Wie soll ich mich da entscheiden?

Über welches Buch musstest du nach dem Lesen am meisten nachdenken?

Da gibt's ein paar Bücher: "Sommer unter schwarzen Flügeln" von Peer Martin, "Die unterirdische Sonne" von Friedrich Ani, "Die Attentäter" oder "Niemand liebt November" von Antonia Michaelis, "Was fehlt, wenn ich verschwunden bin" und "Splitterfasernackt" von Lilly Lindner, "Survivor" von Sam Pivnik, "Es war einmal Aleppo" von Jennifer Benkau, "Solitaire" von Alice Oseman, "Anxo" von Liv Modes ........

Welches Buch hat dir am wenigstens gefallen?

"Obsidian" wär ne klassische Antwort. xD "Sannah und Ham" mochte ich damals auch nicht. Und "Vom Winde verweht" ebenfalls nicht.
Ah, und "Tom Sawyer/ Huckleberry Finn" (war ein Sammelband) hab ich als Kind abgebrochen, und ich hab als Kind kaum was abgebrochen. (Und jetzt kauf ich mir irgendwie nur Bücher, die ich nicht abbrechen würde. ^^)

Wiederholst du manchmal Textpassagen aus einem Buch, wenn sie dir gut gefallen haben?

Oh ja. Gerade bei Lieblingsbüchern wie der "Throne of Glass"-Reihe oder der "Erwacht"-Reihe, "Percy Jackson", der Edelsteintrilogie, der Silbertrilogie und vielen anderen lese ich mal wieder gerne rein, oft gezielt an Passagen, die ich besonders mochte. Noch so ein Grund, warum ich Bücher gerne besitze.

Hast du schon einmal mit dem Gedanken gespielt, selbst ein Buch zu schreiben?

Genaugenommen suche ich momentan Testleser*innen für mein YA-Fantasy-Projekt. Also ja, ich schreibe selbst und mein Traum ist es, eines Tages veröffentlicht zu werden. Jaja, die Träume ...

Welche drei Neuerscheinungen aus 2018 musst du unbedingt lesen?

Den letzten Band der "Throne of Glass"-Reihe auf jeden Fall. Ansonsten ... habe ich momentan auch irgendwie gar nicht so den Überblick über die Neuerscheinungen und kein totales Must-Read.
Aber jeweils den zweiten Band von "Almost a Fairy Tale" von Mara Lang und "Soul Mates" von Bianca Iosivoni möchte ich lesen.


So, das wars, jetzt bin ich an der Reihe.

Meine Fragen:
Wenn du in einer Fantasy-Welt leben würdest, was wäre deine favorisierte Waffe?
Welches Genre willst du insgeheim ausprobieren, hast dich aber noch nicht daran gewagt?
Welche Kritikpunkte verzeihst du Büchern am ehsten?
Hast du Verhaltensweisen von Charakteren übernommen und fühlst du dich in bestimmten Momenten an Verhaltensweisen von Charakteren erinnert?
Inwieweit beeinflusst das Leseverhalten einer Person dein Bild von dieser Person?
Sammelst du Zitate und wenn ja, was macht eine Textstelle aus, damit du sie als Zitat auswählst?
Um welche*n Autor*in machst du einen großen Bogen und warum?
Vermisst du manchmal etwas aus deinem Leseverhalten vor deiner Bloggerzeit und wenn ja, was?
Worauf bist du bezogen auf die Bloggerwelt am meisten stolz und was stört dich am meisten?
Wie viel weiß dein privates Umfeld von deinem Dasein als Blogger*in?
Welches Buch/ welche Bücher machen dich glücklich?

Ich tagge:
Malte
Ines
Mikka
Julia
... und wer sonst noch Lust hat. ^^


Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende! ♥
Eure Dana

Mittwoch, 17. Januar 2018

Jahresrückblick 2016

Nein, ihr habt euch nicht verlesen. Ja, da steht wirklich 2016.
Der Rückblick stand noch aus, und ich dachte mir, wenn ich mit meinen Monatsrückblicken auch immer ein Monat hinterhänge, kann mein Jahresrückblick auch mal ein Jahr verspätet kommen. Sorgt ja auch für ein bisschen Abwechslung.

Im Folgenden verlinke ich euch nochmal alle Monatsrückblicke dieses Jahres, falls ihr noch mal näheres nachlesen wollte - ist ja schließlich alles auch schon wieder ein bisschen her: Januar - da habe ich ganze vierzehn Bücher gelesen, keine Ahnung, wie ich das geschafft habe; Februar - der kam damals im April; März - folgte dann logischerweise im Mai; April - auch im Mai, ich bin fasziniert; Mai und Juni - da habe ich unter anderem „Harry Potter" re-readet; Juli - hier dann ganze fünfzehn Bücher, das waren noch Zeiten xD; August und September dann wieder stark verspätet und Oktober bis Dezember in einem Post zusammengefasst. Auch verspätet natürlich.

Statistik:

Gelesene Bücher insgesamt: 77
Englische Bücher: 17
Französische Bücher: 2
Spanische Bücher: 1
Re-Reads in Deutsch: 5,5
(ein halbes Buch, weil Anxo" von Liv Modes dabei war, das ich schon mal testlesen durfte)
Re-Reads in Englisch: 7
(also Bücher, die ich vorher schon mal auf Deutsch gelesen hatte)
Schullektüren: 6
Veröffentlichte Posts: 106
Beendete Reihen: 7


Highlights:


Einmal Nacht ohne Sterne" von Gesa Schwartz, das vor allem durch den einzigartigen, bildreichen Stil der Autorin, aber auch durch die gelunge Geschichte, die die klassische Schwarz-Weiß-Einteilung auflöst und eine faszinierende Feen-Welt bietet, besticht.
Da vorne wartet die Zeit" von Lilly Lindner, ein außergewöhnliches Buch mit einem wunderschönen Schreibstil über die Zeit und die Vergänglichkeit des Lebens, das mitten ins Herz trifft.
Solitaire" von Alice Oseman, noch so ein tolles Buch voller im Kopf bleibender Textstellen, das gleichzeitig mit seinem Zynismus zum Lachen und seiner Traurigkeit zum Weinen bringt, mit so wichtigem Inhalt. 
Naris" von Lucy Hounsom überzeugte mich in erster Linie durch das komplexe, tiefgründige und durchdachte World Building.
Die Attentäter" von Antonia Michaelis behandelt auf mitreißende und emotional erschütternde Weise und mit dem einzigartigen, poetischen und bildreichen Stil das aktuelle Thema der Radikalisierung, des IS und des Terrors.
Empire of Storms" von Sarah J. Maas - na ja, ihr kennt mich. Das ist ein Teil der „Throne of Glass"-Reihe, den ich genauso gut fand wie den Rest. Außer vielleicht die Liebesgeschichte. Aber der Rest war der Hammer.
Lips Touch" verbindet drei wunderschöne, außergewöhnliche und mystische Kurzgeschichten aus der Feder von Laini Taylor, die an Märchen erinnern, mit ebenso wundervollen Illustrationen von Jim Di Batolo - allein die Gestaltung ist es wert, sich dieses Buch zuzulegen!

Außerdem - nicht auf dem Bild - wäre da noch „Red Rising" von Pierce Brown, eine mitreißende und epische Science Fiction-Story, die mich komplett in den Bann gerissen hat.

Und wenn man die Re-Reads mitrechnet, dann natürlich noch „Harry Potter" (J.K. Rowling), „Die Beschenkte" und „Die Flammende" (Kristin Cashore) und „Finding Sky" (Joss Stirling).
Ja, ein Jahr mit vielen guten Büchern. Unnötig zu erwähnen, dass für alle Bücher eine absolute Leseempfehlung gilt.



Und privat so?


Hach, ja, keine Ahnung, das ist ja nun doch schon etwas her. :D Ich bin da immerhin noch zur Schule gegangen, allmählich rückt das immer mehr in die Ferne. :x Im Frühjahr habe ich damals meine Facharbeit geschrieben, im Sommer habe ich mein letztes Schuljahr angetreten und im frühen Winter dann die Vorabi-Klausuren geschrieben - es wurde also schon ernster alles.
Außerdem habe ich meinen Führerschein gemacht, was ja auch irgendwie einen Meilenstein darstellt. Zum Ende des Jahres gab es privat leider einen kleinen Tiefschlag, ansonsten enthielt das Jahr aber auch viele tolle Momente, unter anderem ein Bloggertreffen mit AnnaMalte und Marianne im Oktober, bei dem wir Plätzchen gebacken haben.


Soviel dazu. Jahresrückblick 2017 kommt diesmal wohl etwas pünktlicher. xD

Eure Dana

Sonntag, 14. Januar 2018

Testlesersuche, Studium, zwei Welten und Weihnachten

Hallo ihr Lieben,

es wird mal wieder Zeit für einen sonntäglichen Gequatsche-Post. Dachte ich mir zumindest. ^^

Mittlerweile neigt sich das erste Semester meines Studiums langsam der Schlussphase zu, was ein wenig unheimlich ist. So rauscht die Zeit dahin. Im Übrigen studiere ich Ethnologie und Politik und bin bisher ziemlich zufrieden mit meiner Studienwahl, gerade weil ich doch zunehmend mein Weltbild hinterfrage.
Dadurch, dass ich noch nicht sonderlich viel belegt habe, ist mein Semester auch noch eher entspannt. Viel zum Lesen komme ich trotzdem irgendwie nicht. xD Wobei mein Studium auch ziemlich leseintensiv ist und man dann manchmal doch eher die visuelle Entspannung vorzieht. :x

Ansonsten bin ich über Weihnachten nach Hause gefahren und habe dabei festgestellt, dass ich nun quasi zwei "Zuhause" habe, zwei unterschiedliche Welten, in denen die andere jeweils weit weg vorkommt. Was merkwürdig ist und ein bisschen nach gespaltener Persönlichkeit klingt - und vielleicht ein stückweit so ist. Mehrere Identitäten und so.
Auf jeden Fall war es echt schön, mal wieder dort zu sein, Familie und Freund*innen wieder zu treffen und in der bekannten Umgebung zu sein.

Zu Weihnachten habe ich dann übrigens vier Bücher bekommen: Einmal "Tower of Dawn" von Sarah J. Maas, dem sechsten oder siebten Band der "Throne of Glass"-Reihe (je nachdem, wie man zählt), den ich zurzeit lese und - wenn man mal von der Liebesgeschichte absieht - sehr gut finde. Dann "The Immortal Rules - Blood of Eden" von Julie Kagawa, wovon ich die ersten beiden Bände schon auf Deutsch gelesen habe ("Unsterblich"). Nachdem der dritte Teil jedoch auf Deutsch nur noch als Taschenbuch erscheint, habe ich mich entschlossen, die ganze Reihe nochmal auf Englisch zu lesen.
Außerdem verfolge ich weiter mein Vorhaben, mehr Klassiker zu lesen, sodass "Die Leiden des jungen Werther" von Goethe und "Das Parfum" von Patrick Süskind bei mir eingezogen sind. Hat eine*r von euch schon eins dieser Bücher gelesen?

Außerdem habe ich nun die aktuelle Überarbeitung meines YA-Fantasy-Projektes weitgehend beendet und habe ich mich entschieden, nach Testleser*innen zu suchen, die bereit wären, es zu lesen, zu kommentieren und eine kritische, ausführliche und konstruktive Meinung zu verschiedenen Kriterien abzugeben. Vielleicht hätte ja jemand von euch, der/die vielleicht (aber nicht zwingend!) sogar selbst schreibt, Lust? 
Ihr könnt mir dann einfach eine Mail (buchtraumwelten@gmail.com) schreiben. Das Projekt umfasst etwa 100k Wörter (also etwa 430 Normseiten), enthält Familiengeheimnisse und Sarkasmus, und spielt ein bisschen mit den üblichen Klischees. Weitere Details würde ich euch dann in einer Antwortmail verraten. :)
Ich würd mich auf jeden Fall sehr freuen!

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!
Eure Dana ♥

Freitag, 12. Januar 2018

[Rezension] Feuerfrühling


Autor: Peer Martin
Verlag: tredition
Seiten: 524
Erscheinungsdatum: 13.10.2017
ISBN: 978-3-7439-5941-5
Taschenbuch; 15,99€


Trilogie:


! ACHTUNG - ENTHÄLT SPOILER ZU DEN VORGÄNGERN !


Mittwoch, 10. Januar 2018

[Rezension] Winter so weit

Aber in eine Zeit ohne Gedanken kann man nicht zurück, wenn man einmal angefangen hat, zu denken. (Seite 16)


Autor: Peer Martin
Verlag: Oetinger
Seiten: 560
Erscheinungsdatum: Oktober 2017
ISBN: 978-3-8415-0398-5
Taschenbuch; 16,00€


Trilogie:


! ACHTUNG - ENTHÄLT SPOILER ZUM VORGÄNGER !


Sonntag, 7. Januar 2018

Rückblick über den Oktober 2017 - Umzug und Studienbeginn

Hallo ihr da draußen,

pünktlich wie immer gibt es heute meinen Monatsrückblick Oktober. ^^

Der Oktober war in vieler Hinsicht ein sehr ereignisreicher Monat für mich. Zum Einen bin ich umgezogen und vor allem erst mal auch ausgezogen, hinein in eine fremde Stadt, dann habe ich mein Studium begonnen, musste mich natürlich erst mal an der Uni zurecht finden (inklusive des üblichen Verlaufens ^^) und neue Leute kennenlernen. Merke: Dauernd kontaktfreudig sein ist ziemlich anstrengend. Gerade wenn man wie ich eigentlich eher introvertierter ist. ^^
Der Monat stand also vollends im Zeichen des Zurechtfindens und Einlebens, und irgendwie war auch dauernd was los. Einen Alltag hatte ich natürlich auch noch nicht so wirklich, somit war alles ein wenig chaotisch.

Umso mehr überrascht es mich, dass ich tatsächlich trotzdem vier Bücher gelesen habe, allesamt von deutschen Autorinnen und alle relativ gut. Die Rezensionen sind im Titel verlinkt.


Von Ava Reed wollte ich endlich mal was lesen und habe dann mit Mondprinzessin von ihr begonnen. Aufgrund der Kürze kann sich das äußerst faszinierende Weltenkonzept nicht ganz entfalten, dennoch vermochte mich die spannende und kurweilige Geschichte mit der sympathischen Protagonistin zu unterhalten.
Scherben der Dunkelheit von Gesa Schwartz ist mein Top des Monats und besticht wie die anderen Bücher der Autorin durch ihren einzigartigen, äußerst bildreichen und metaphorischen Stil, der den/die Leser*in mit nimmt in diese Zwischenwelt zwischen Vorstellung und Wirklichkeit. Dieses Buch entführt in die schillernde Welt eines düsteren Zirkus, einer Welt mit vielschichtigen Charakteren, die alle eine Vergangenheit haben. Und auch dieses Buch von ihr drückt die Liebe zu Geschichten und zu der Magie aus.

 
Dann habe ich noch zwei Bücher von Mara Lang gelesen:
Einmal Almost a Fairy Tale, das mich vor allem durch das Setting begeistern konnte - eine alternative nahe Zukunft, in der Magie in einer modernen Gesellschaft mit Technologie selbstverständlich ist und Märchenfiguren realen Personen entsprechen, aber in der magische Wesen auch unterdrückt und diskriminiert werden. Dabei haben die Antagonisten nachvollziehbare Gründe für Handeln. Allerdings drehte sich die sonst eher unvorhersehbare Handlung zunehmend ein wenig im Kreis.
Das andere Buch war Girl in Black, bei dem der Fantasy-Aspekt eher im Hintergrund stand, der Fokus lag eher auf der Verfolgung der Protagonistin durch die Mafia. Aber auch die Mode-Branche spielt eine wichtige Rolle. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden Protagonisten, die beide leidenschaftlich ein Hobby verfolgen, verläuft nachvollziehbar und langsam.


Ich wünsche euch morgen einen gelungenen Start in die neue Woche!
Eure Dana ♥

Mittwoch, 3. Januar 2018

[Rezension] Soul Mates - Flüstern des Lichts



Autor: Bianca Iosivoni
Verlag: Ravensburger
Seiten: 480
Erscheinungsdatum: September 2017
ISBN: 978-3-473-58514-4
Taschenbuch mit Klappenbroschur; 14,00€


Soul Mates - Dilogie:
  • Flüstern des Lichts
  • Ruf der Dunkelheit (erscheint voraussichtlich im Mai 2018)


Klappentext:

Wer ist der attraktive Typ mit der düster-gefährlichen Ausstrahlung, der Rayne abends auf der Straße vor einem Angreifer rettet? Wider Willen fühlt sich Rayne zu dem undurchschaubaren Colt hingezogen, und auch er sucht ihre Nähe. Immer wieder. Denn die beiden sind Seelenpartner. Doch die Licht- und Schattenwelt ist im Aufruhr, und während Colt auf der Seite der Lichtseelen steht, weiß Rayne nicht, zu wem sie gehört.