Mittwoch, 4. April 2018

The Perks of Being a Wallflower 2.0 ODER Wie alles irgendwie anders war

Wie sich vielleicht der*die ein oder andere von euch noch erinnert, habe ich im letzten Jahr "The Perks of Being a Wallflower" gelesen, und dem Buch nur drei Büchlein gegeben. Weil ich es irgendwie nur durchschnittlich fand. Hier kommt ihr zu der entsprechenden Buchvorstellung, die dazu noch ein paar hübsche Zitate enthält. Und die Kerndaten. Und eine Inhaltsbeschreibung. Und sowas halt. (Ja, ich bin zu faul, das jetzt nochmal hier einzufügen.)

Dann habe ich das Buch vor ein paar Tagen nochmal gelesen, weil ich es mit einem Freund darüber hatte. Und dann habe ich gefragt, was zum Geier eigentlich los war mit mir. Weil ich meine eigenen Kritikpunkte nicht mehr so ganz nachvollziehen konnte.
Okay, bis auf den, dass Charlie dafür, dass er 15/16 ist, ziemlich naiv ist. Dabei bleib ich. Das ist er meiner Meinung nach nämlich wirklich.

Aber ansonsten ist das Buch doch besser als nur drei Büchlein. Gerade weil es so viele subtile, versteckte Botschaften enthält, weil es manchmal unsere Gesellschaft enttarnt, weil es tiefgründig ist. Weil es Mental Illness nicht in den Vordergrund schiebt, sondern zwar thematsiert, auf eine durchaus gelungene Weise, aber auch zeigt, dass es im Leben mehr gibt. Und ich fand die Darstellung diesmal wirklich gelungen.
Und was ich mit der Kritik meinte, dass es keinen roten Faden gäbe, verstehe ich auch nicht mehr. Den gibts nämlich durchaus. xD Nur fällt das eben erst am Ende wirklich auf.

Beim ersten Mal fand ich das Buch durchaus nicht schlecht, aber, wie habe ich das so schön formuliert, es hat mich einfach nicht vom Hocker gerissen. Vielleicht liegt es daran, dass mich andere Bücher - "Solitaire" zum Beispiel - deutlich mehr begeistern konnten. 
Und ja, das stimmt. Dieses Buch gehört jetzt nicht zwingend zu den besten Büchern, die ich je gelesen habe. Was vermutlich einfach an mir ganz persönlich liegt. Dennoch würde ich ihm dieses Mal durchaus mindestens vier Büchlein geben. Denn ich habe es sehr gern lesen. Es ist berührend. Es ist schön geschrieben. Und es geht auf eine tolle Weise auf einige Themen ein. Gut, viele Themen werden nur angeschnitten, aber alles in allem hat es mir deutlich besser gefallen.

Und ich weiß selbst nicht so ganz, woran es liegt. Weil ich anders da heran gegangen bin? Ich dachte beim ersten Lesen auch, dass es eine tolles Buch werden würde, dass ich lieben würde. Oder hatte ich zu hohe Erwartungen? Vielleicht war es auch der persönliche Aspekt. Keine Ahnung. Aber es zeigt mal wieder, wie subjektiv der Leseeindruck doch sein kann. (Auch wenn ich Bücher in der Regel im Nachhinein eher schlechter finde. xD)

Habt ihr sowas auch schon mal erlebt? Und wenn ja, mit welchem Buch?

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend!
Eure Dana
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