Dienstag, 31. Juli 2018

2 Monate oder warum sich das Bloggen für mich verändert hat

Okay, ich gebs zu. Das letzte Jahr war eine Aneinanderreihung von Entschuldigungsposten, kurzen Rezensionsphasen, Pausen, Entschuldigungsposten, Pausen ...
Es ist jetzt fast zwei Monate her, dass ich da letzte Mal was gepostet habe. Nachdem ich kurz zuvor kämpferisch angekündigt habe, mich nicht von der DSGVO kleinkriegen zu lassen. Und dann - Schweigen.

Wenn ich so über die letzten Monate hinwegblicke, dann habe ich das Gefühl, dass ich es nicht wirklich geschafft habe, Bloggen in meinen Alltag zu kriegen. Gerade die letzten Wochen waren auch dank Prüfungsphase, bevorstehendem Auslandssemester und etwas zu vollem Semester relativ stressig und ich hatte weder Zeit noch Lust, mich dann auch noch zum Bloggen aufzuraffen. Ich wollte keinen zusätzlichen Stress dazu aufbauen.
Und doch, es tat mir leid. Ich wollte Rezensionen zu den Büchern schreiben, die ich gelesen hatte, ich vermisste die Community ... und doch habe ich auch festgestellt, dass ein Leben ohne Bloggen auch funktioniert.
Das ist ein Grund.

Der andere Grund ist, dass die Bloggercommunity nicht mehr so existiert, wie sie es mal war. Viele haben aufgehört. Und ja, ich hab eine Kampfansage dagegen gestartet. Und doch ... ich habe das Gefühl, zu posten, ohne dass jemand das liest oder kommentiert. Ich habe das Gefühl, ganz für mich allein zu bloggen. Und das will ich nicht.
Und ich weiß, ich sollte vielleicht mich einfach neu vernetzen, durch Blogs stöbern. Aber das beansprucht Zeit. Zeit, die in den letzten Wochen nicht wirklich da war.

Möchte ich meinen Blog aufgeben? Nein.
Wird es in den nächsten Wochen anders? Keine Ahnung.

Wie gesagt, ich mache demnächst ein Auslandssemester und weiß sowieo nicht, wie das dann läuft. Ich hab in den letzten zwei Monaten weder mein Blogmailfach gecheckt noch andere Posts gelesen. Ich habe keine Rezensionen geschrieben. Keine Kommentare beantwortet. Und das tut mir leid.
Und vielleicht schaffe ich es irgendwie, wieder zu bloggen. Vielleicht in sehr unregelmäßigen Abständen. Vielleicht finde ich in den nächsten Monaten heraus, dass sich doch zu viel verändert hat. Ich weiß es nicht. Aber ich würde mich freuen, wenn ihr trotzdem da bleibt und immer mal wieder vorbeiguckt. Denn vielleicht ... vielleicht schaffe ich es, zurückzukehren. 

Aber ich werde mir vornehmen, in den nächsten Tagen Kommentare und Mails zu beantworten. Und alles andere ... wird die Zukunft zeigen. 

3 Kommentare

  1. Oh Dana, ich weiß ganz genau wie du dich fühlst! Bei mir sah es dieses Semester genauso aus. Ich habe 3 Monate lang nicht mal mehr blogger geöffnet, mein Handy hat sogar die Seite nicht mehr erkannt. Ich musste selbst meinen Blog wieder als Favorit hinzufügen :D
    Aber so ist das nun mal, mal hat man viel zu viel Zeit und dann wieder gar keine. Und ja, es haben so viele Menschen aufgehört zu bloggen, das ist schade! Aber ich habe nicht das Gefühl, für mich allein zu bloggen. Auch wenn die Vernetzung heute eine andere ist, weil von den ursprüglichen Gruppierungen so viele aufgehört haben, fndet man doch immer wieder neue Blogger, mit denen man sich gern austauscht. :)

    Ich wünsche dir ganz viel Spaß bei deinem Auslandssemester! Genieße die Zeit und komme mit schönen Erlebnissen wieder. ♥

    Und keine Sorge: Ich werde auch in 30 Jahren noch hier vorbeischauen ;-)

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  2. Hi Dana :)

    ich habe dank Sommerloch in den letzten 3, 4 Wochen auch pausiert, kehre jetzt aber so langsam zurück. Es wird immer mal Phasen im Leben geben, wo das Bloggen einfach keinen Platz hat und das ist auch vollkommen in Ordnung.

    Auch ich mache mir oft ähnliche Gedanken wie du. Lohnt es sich überhaupt noch? Will das noch jemand lesen? Bei mir sind ebenfalls Leser- und Kommentarzahlen zurück gegangen. Und auch ich habe leider nicht immer die Zeit und die Ausdauer neue Kontakte zu knüpfen und mich weiter zu vernetzen. Ich tue was möglich ist, aber wenn man sieht, dass es letztendlich auch nichts bringt, dann ist das mitunter schon frustrierend und lässt auch mich stark zweifeln. Denn wie du schon sagst: ein Leben ohne Blog ist möglich.
    Ich hoffe trotzdem, dass du bleibst, auch wenn du eben nur sehr unregelmäßig aktiv bist. Noch mag ich auch nicht aufgeben. Noch halte ich tapfer durch und nehme mir halt ab und zu Pausen, wenn es nötig ist. Aber ganz aufgeben? Nach so vielen Jahren? Fällt halt auch extrem schwer.
    Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und Kraft <3

    Liebe Grüße
    Insi Eule

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  3. Hey,

    ich kenne das Gefühl für sie selbst zu bloggen. Nach meiner ewigen Bloggerpause ist gefühlt auch niemand mehr da, der mir zuhört. Und das alles wieder zu ändern ist so wahnsinnig zeitaufwendig, auch wenn ich es schmerzlich vermisse. Früher war diese Zeit vorhanden. Da gab es noch keinen Schulabschluss, beginnendes Studium, Beziehung und alle anderen Dinge die meinen Alltag füllen.

    Vielleicht wird es ja wieder anders. Irgendwann.
    Ich mag deinen Blog aber nach wie vor noch immer sehr gerne, auch wenn ich nicht mehr so oft reinschaue wie früher.

    Liebe Grüße, Ellen

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