Donnerstag, 5. Dezember 2019

[Rezension] Neon Birds


Autorin: Marie Graßhoff
Verlag: Lübbe
Seiten: 463
Erscheinungsdatum: 27.11.2019
ISBN: 978-3-404-20000-9
Taschenbuch; 15,00€ 


Trilogie:
  • Neon Birds
  • Cyber Trips (erscheint voraussichtlich am 27.03.2020)
  • Beta Hearts (erscheint voraussichtlich am 28.07.2020)


Klappentext:

Es ist das Jahr 2101. Ein außer Kontrolle geratener technischer Virus verwandelt Menschen in hyperfunktionale Cyborgs, die dem Willen der künstlichen Intelligenz KAMI gehorchen. In Sperrzonen eingepfercht, werden sie von Supersoldaten bekämpft, die man weltweit als Stars feiert. Doch die Mauern beginnen zu bröckeln. Sekten beten KAMI als Maschinengott an. Und während der Kampf zwischen Menschheit und Technologie hin und her wogt, versuchen vier junge Erwachsene, den Untergang ihrer Zivilisation zu verhindern ...

Montag, 2. Dezember 2019

[Buchvorstellung & Eigenwerbung] Großstadtgefühle - Nächster Halt: Friedrichstraße


Herausgeberinnen: S.M. Gruber, Liv Modes, Jen Pauli & Katharina Stein
Verlag: selfpublished / Books on Demand
Seiten: ca. 140
Erscheinungsdatum: 23.11.2019
ISBN: 978-3-7494-6591-0
Taschenbuch; 9,90€
(E-Book)


Heute möchte ich euch eine Anthologie vorstellen, die mir deshalb am Herzen liegt, weil von mir selbst eine Kurzgeschichte - "Dreieinhalb Millionen" - darin erschienen ist. (Was ich immer noch nicht so ganz glauben kann und worüber ich mich immer noch extrem freue. ^^)

Ich lese sonst eigentlich kaum Anthologien, aber bei dieser habe ich mich mal wieder gefragt, warum eigentlich. Denn klar, das Format Kurzgeschichte ist so ganz anders als ein Roman, aber ich mag gerade die Möglichkeiten, die Kurzgeschichten bieten, das Künstlerische, die Art und Weise, wie hier viel mehr Raum für Spielereien und Sprache ist, sehr gerne. (Also wenn ihr gute Anthologien empfehlen könnt, gerne her damit.)

In dieser Anthologie gibt es jetzt 18 Kurzgeschichten von verschiedenen Autor*innen, die in Berlin spielen, einen Bezug zu der Friedrichstraße haben und sich um Emotionen drehen, herausgebracht von dem Berliner Autor*innen-Netzwerk #BerlinAuthors
Dabei finden sich Gefühle wieder, die man in der Großstadt erwartet, Einsamkeit zum Beispiel, aber auch Hoffnung, Wut, Trauer und ganz viel mehr. Die verschiedenen Kurzgeschichten zeigen unterschiedliche Facetten der Hauptstadt und doch haben sie auch ein gewisses Berlin-Flair gemeinsam.

Vielleicht würde es uns zerstören, uns jeden Tag für die Leben Millionen Anderer zu öffnen, für ihre Sorgen, Ängste, Träume und Wünsche. Vielleicht uns bereichern. Wer weiß das schon? ("Dreieinhalb Millionen", S. 51)

Natürlich bin ich da jetzt etwas eingenommen, zumal ich einige Autor*innen selbst kenne, aber insgesamt kann ich sagen, dass ich auch alle anderen Kurzgeschichten sehr gerne gelesen habe. Es geht um gefundene Briefe aus einem Erbnachlass, gelbe Kleider, darum, was geschieht, wenn unterschiedlichste Menschen in einem Fahrstuhl stecken bleiben. Um den Kampf gegen Depression, ein unerwartetes Wiedersehen und Stalking. Darum, einen Menschen zu verlieren, spazieren zu gehen, aus der Routine auszubrechen und um die machmal immer noch spürbare Trennung zwischen Ost- und West-Berlin. Darum, wie die Zeit stehenbleiben kann, über Märchen in der Gegenwart und darum, sich fremd in einer Stadt zu fühlen. Um Sushi, Einsamkeit und Erwachsenwerden. Um Trennung und Versprechen.

Alle Autor*innen haben dabei unterschiedliche Stile, spielen gelungen mit Sprache und Erwartungen und zeigen auf unterschiedlichste Weise die Gefühle in der Hauptstadt, mit unterschiedlich langen Geschichten und unterschiedlichen Themen, alles allerdings belletristisch und ohne Fantasy.
Dabei eignen sie sich aufgrund ihrer Kürze auch sehr gut dafür, zwischendurch mal eine zu lesen, und ich mochte alle sehr gerne. :) Das Ganze ist übrigens eine Charity-Anthologie, d.h. die Einnahmen gehen an den Verein Mehrwertvoll.

Montag, 25. November 2019

[Buchvorstellung] Die unendliche Geschichte


Autor: Michael Ende
Verlag: Thienemann
Seiten: 480
Erscheinungsdatum meiner Ausgabe: 15.01.2019
ursprüngliches Erscheinungsdatum: 1979
ISBN meiner Ausgabe: 978-3-522-20260-2
Leineneinband mit Schutzumschlag; 20,00€


Inhalt:

Bastian wird auf magische Weise von einem Buch angezogen, das er unvermittelt klaut, um sich dann auf einem alten Speicher zurückzuziehen und in das Buch einzutauchen: "Die unendliche Geschichte" heißt es, und darin wird die Kindliche Kaiserin, die über das Land Phantásien herrscht, krank. Keiner weiß ein Gegenmittel und schließlich wird der juge Atréju beauftragt. Doch Bastian ahnt nicht, dass dies alles andere als ein gewöhnliches Buch ist - und dass er selbst mit der Geschichte verbunden ist ...

Donnerstag, 21. November 2019

Rückblick September 2019

Hallöchen,

wie euch vermutlich aufgefallen ist, bin ich momentan immer noch recht wenig aktiv, was auch daran liegt, dass mein November irgendwie sehr stressig ist. Kein guter Moment für den NaNoWriMo, in dem ich gerade auch grandios scheitere (apropos: hättet ihr Interesse an einem Fazit-Post dazu?).

Ich widme mich also jetzt erst mal dem September, das liegt ja schon wieder ein Weilchen zurück, aber manche Dinge ändern sich bei mir nie. xD (Und entschuldigt die schlechte Bildqualität, ich habs verpeilt, Fotos zu machen, und dann erst heute Morgen bei katastrophalem Licht geschafft ...)

Gebloggt:

Bloggertechnisch liefs ganz gut, ich hab mit meiner Sammelrezension zu "Simon vs. The Homo Sapiens Agenda" (Becky Albertalli) und "If I Was Your Girl" (Meredith Russo) zwei Bücher rezensiert, die ich während meiner Bloggerpause gelesen habe, und war in der Mitte des Monats bei dem Leseabend von Tanja und Leni dabei.

Gelebt:

Im September hatte ich noch Praktikum, das, wie bereits im Rückblick zum August erwähnt, eine tolle Erfahrung war. Hinzu kam der Besuch von zwei lieben Freundinnen, bei denen ich mich gefreut habe, sie mal wieder zu sehen.
Neben den schönen Ereignissen musste ich allerdings auch eine weniger schöne Erfahrung machen, aber hey, so ist das manchmal im Leben. ^^

Gelesen: 

Es sind im Endeffekt acht Bücher geworden, alle auf Englisch, zwei Reihen, sechs Re-Reads. *hust* Aber auch alles gute Bücher (oh, wow, Dana, du re-readest sechs Bücher und stellst dann fest, dass alle gut waren?!).


A Wicked Thing [Rezension] / Kingdom of Ashes [Rezension] ~ Rhiannon Thomas

Ich hab den ersten Band re-readet, um dann mit dem zweiten Teil die Dilogie beenden zu können. Besonders die Idee hinter diesem Dornröschen-Retelling mochte ich sehr: die Frage, wie ein Märchen wohl wirklich aussehen würde und was es wirklich bedeuten würde, nach hunderjährigem Schlaf aufzuwachen, mit all den Erwartungen und einer angeblichen großen Liebe.
Ich gebe zu, beide Teile haben gemeinsam, dass es keinen sonderlich hohen Spannungsbogen gibt. Stattdessen liegt der Fokus auf der sehr authentischen Charakterentwicklung der Protagonistin Aurora, die sich meiner Meinung nach sehr nachvollziehbar verhält, gleichzeitig aber auch innere Stärke beweist und ihren eigenen Weg sucht, Handlungsmacht zu übernehmen.


Magnus Chase and the Gods of Asgard - The Sword of Summer (Rick Riordan) ~ Rezension

Gemeinsam mit Anna und Marianne (inaktiv) habe ich über den Sommer hinweg den ersten Band der Magnus Chase-Trilogie gelesen und dann schließlich im September beendet.

Ich war im Vorfeld sehr skeptisch - Percy Jackson-Fan und so -, aber nach den ersten Seiten wusste ich schon nicht mehr, warum eigentlich, was in erster Linie an Rick Riordans einzigartigem, absolut genialem Schreibstil ist, der so voller Sarkasmus, Wortspiele und Humor ist, dass ich immer wieder lachen musste. Wodurch das Lesen eindeutig Spaß macht.
Daneben ist auch einfach die Diversität der Charaktere extrem cool - Rick Riordan zeigt, wie Repräsentation aussehen kann. Ein tauber Charakter, der ganz selbstverständlich integriert wird, eine Muslima, die trotzdem eine Kriegerin ist ... - allein das macht die Reihe lesenswert.
Ganz nebenbei lernte ich so auch die nordische Mythologie kennen bzw. konnte mein rudimentär vorhandenes Wissen ausbauen.


Percy Jackson and the Olympians (Rick Riordan) ~ Rezension (alt)

Hoppla.
Eventuell hat mir trotz alledem Percy so sehr gefehlt und eventuell brauchte ich gerade ein Wohlfühlbuch, sodass ich eventuell die gesamte Percy Jackson-Reihe noch mal re-readet habe. Und mich wieder neu verliebt.

Auch beim vierten Lesen und auch mit mittlerweile zwanzig Jahren kann ich einfach nur fangirlen und sagen, wie sehr ich diese Reihe liebe. Für ihre tiefgründigen, trotzdem authentischen und oft so unheimlich liebenswerten Charaktere. Für diesen absolut genialen Sarkasmus und die super recherchierte, aber unterhaltsam umgesetzte Einbindung griechischer Mythen. Für diesen unheimlich guten und sehr durchdachten Plot.
Dafür, dass ich immer noch eine Gänsehaut bekomme, wenn Percy sich mit seinem Schwert zu einer Horde Monster umdreht, dafür, dass ich seinen Charakter immer noch absolut toll finde, dafür, dass allein das Lesen wie nach Hause kommen ist und ich nach dem Lesen den heftigsten Book Hangover seit langem hatte, und das Gefühl, erst mal keine Bücher mehr in der Hand halten zu können, die so gut sind wie diese Reihe.
Hoppla. ^^


Das war so grob mein September. Ich hoffe, ich komme demnächst wieder mehr zum Bloggen und Lesen, aber dieses Wochenende bin ich erst mal auf der BuchBerlin - treffe ich da jemanden von euch? ;)

Ich wünsche euch eine entspannte Restwoche!
Eure Dana

Montag, 18. November 2019

[Buchvorstellung] The Ocean at the End of the Lane

"Nobody actually looks like what they really are on the inside. You don't. I don't. People are much more complicated than that. It's true of everybody." (Seite 112)

 
Autor: Neil Gaiman
dt.: Der Ozean am Ende der Straße (2016)
Verlag: William Morrow
Seiten: ca. 200
Erscheinungsdatum: 2013
ISBN: 978-0-06-225566-2
Taschenbuch


Inhalt:

Ein Mann kehrt in die Straße zurück, in der er aufgewachsen ist und hält spontan bei dem Haus der Hempstocks. Hier erinnert er sich an eine Reihe von Ereignissen nach seinem siebten Geburtstag - düster, mysteriös und auch ein stückweit magisch ...

Donnerstag, 14. November 2019

[Top Ten Thursday] Bücher mit Himmelskörpern im Titel

 

Einen wunderschönen Mittag!

Es tut mir leid, dass ich momentan nur so semi-aktiv bin ... ich bin momentan ein wenig im Stress und komme weder zum Lesen noch so wirklich zum Schreiben (obwohl ich dieses Jahr das erste Mal beim Nano mitmache, was daher nicht so ganz läuft xD) und auch nicht so ganz zum Bloggen ... Ich hoffe, dass das bald wieder besser wird!

Aber heute mache ich erst mal wieder bei dem von der lieben Aleshanee veranstalteten Top Ten Thursday mit (von ihr stammt auch die Graphik, zu ihrem Post kommt ihr hier). Das heutige Thema lautet: 10 Bücher mit Himmelskörpern im Titel (Sonne, Mond, Sterne, Planet, Wolken, Sternschnuppen etc.), und es war gar nicht mal so leicht, zehn Bücher zu finden.


1.) Die unterirdische Sonne (Friedrich Ani)

~ Hier kommt ihr zu meiner Rezension. ~

Dieses Buch habe ich tatsächlich schon vor fünf Jahren gelesen. Es handelt von fünf Jugendlichen, die entführt wurden und nun in einem Keller festgehalten und misshandelt werden - unnötig zu erwähnen, dass es ein ziemlich heftiges Buch ist, das mich damals extrem mitgenommen und fertiggemacht hat. Auch, weil es unheimlich gut geschrieben ist, mit einem leicht poetischen Schreibstil, der die düstere, bedrückende Atmosphäre sehr gelungen rüberbringt. Es ist ein Buch, das schockiert und nachdenklich zurücklässt, aber das auch extrem gut ist.


2.) Wolkendämmerung (Julia Dibbern)


Dieses Buch taucht jetzt schon zum zweiten Mal bei einem TTT auf, also für alle, die es sich damals nicht näher angeschaut haben - vielleicht ja diesmal. :D
Der siebzehnjährige Nicholas erhält die Gelegenheit, als Bordfotograf auf einem Forschungsschiff für den Klimaschutz in Kalifornien zu arbeiten. Doch was anfangs perfekt klingt, beginnt er zunehmend zu hinterfragen, denn - wieso wird er verfolgt?  Und sind die Ziele wirklich so ehrenhaft?

Ich bin bei Jugendthrillern immer ein bisschen skeptisch, aber dieser war extrem gut und zeichnet sich vor allem auch durch die tiefgründigen, sehr authentischen und lebensechten Charaktere aus sowie durch die intensive Recherche zu dem absolut aktuellen Thema Klimawandel, sodass ich es definitiv auch Menschen empfehlen würde, die älter als die Zielgruppe sind.


3.) Naris - Die Legenden von Mond und Sterne (Lucy Hounsom)

~ Hier kommt ihr zu meiner Rezension. ~

Ich warte seit Ewigkeiten auf den Abschlussband dieser absolut tollen High Fantasy-Trilogie, aber habe langsam die Befürchtung, dass ich wohl auf Englisch werde wechseln müssen ...
Ich finde es extrem schwer, etwas zu dem Inhalt zu sagen, weil dies eins der Bücher ist, deren Inhalt man mit den Protagonisten entdeckt und das man eigentlich nur spoilern kann. Ausgangslage ist, dass unter den Händen der jungen Kyndra das uralte Artefakt zerbricht, das seit hunderten von Jahren die Berufung der Menschen in ihrem Dorf vorhergesagt hat. Dann kommen zwei Fremde in das Dorf, die die alten Geschichten kennen - und Kyndras Leben verändert sich drastisch ...

Ich habe die ersten beiden Bände geliebt. Das World Building ist komplex und unheimlich gut durchdacht und extrem cool, die Charaktere haben Gründe für ihr Handeln, selbst die scheinbaren Antagonisten, die Idee ist extrem faszinierend und der Schreibstil unheimlich fesselnd. Und auch die Entwicklung im zweiten Teil mochte ich sehr!


Quelle: Autorin
4.) Auf der anderen Seite der Sterne (Liv Modes)

Hierbei handelt es sich tatsächlich um eine jugendliche Romance-Novelle - Nach diesem Sommer ist alles anders: Als Alex an das Internet zurückkehrt, auf das er geht, beginnt sein Herz schneller zu schlagen, wenn er seinen besten Freund Yanik sieht. Aber er muss diese Gefühle für sich behalten, wenn er die Freundschaft nicht riskieren will ...

Obwohl die Novelle nur 88 Seiten umfasst, passt sie von der Länge perfekt und vor allem ist sie schlichtweg unglaublich süß und herzerwärmend. Alex und Yanik sind tolle Charaktere, Alex' Emotionen kommen absolut authentisch rüber und zudem mag ich auch den Schreibstil mit den oft wunderschönen Schreibstil sehr gerne - klare Empfehlung!


5.) Roter Mond (Benjamin Percy)

~ Hier kommt ihr zu meiner Rezension. ~

Dieses Buch habe ich erst im Sommer gelesen. Es spielt in einer alternativen Realität, in der Lykaner*innen (quasi Werwölfe) als Bürger*innen zweiter Klasse in den USA leben. Als der lykanische Widerstand Terroranschläge ausübt, werden Lykaner*innen verhaftet und weiter ausgegrenzt ...

Das Buch greift einige politische Themen wie Rassismus, Diskriminierung oder Postkolonialismus auf und verarbeitet sie in einer Fantasy-Story mit faszinierendem Setting, die aber auch von einer sehr düsteren Atmosphäre geprägt ist. Dabei fiel es mir schwer einzuschätzen, welche Charaktere gut oder schlecht sind, da dies oftmals nicht ganz klar war. Allerdings hatte ich generell ein Problem damit, dass ich, vielleicht auch aufgrund der vielen Sichtwechsel, nicht ganz an die Charaktere herangekommen bin.


6.) Mondprinzessin (Ava Reed)

~ Hier kommt ihr zu meiner Rezension. ~

Diese Fantasy-Geschichte ist nicht allzu lang und dadurch recht kurzweilig. Sie handelt von Lynn, die bis dato in Heimen gelebt hat, bis an ihrem achtzehnten Geburtstag ihr Arm aufleuchtet und sie angegriffen wird - und dann erfährt sie, dass sie die verschollene Mondprinzessin sein soll ...

Ich fand die Geschichte sehr unterhaltsam und die sarkastische Protagonistin war mir sehr sympathisch. Allerdings hatte ich gerade am Ende das Gefühl, dass dem Buch ein paar mehr Seiten nicht geschadet hätten.


7.) Nacht ohne Sterne (Gesa Schwartz)

~ Hier kommt ihr zu meiner Rezension. ~

Ja, ich weiß, was ihr denkt - von Gesa Schwartz hatten wir doch schon mal was! Heute stell ich daher mal ein anderes Buch von ihr vor. In diesem geht es um Naya, Tochter eines Menschen und einer Elfe, die in den Krieg zwischen Licht- und Dunkelelfen hineingezogen wird ...

Vorweg: Wer mit Gesa Schwartz' doch sehr poetischem und dichten Schreibstil nicht klarkommt, wird vermutlich seine Probleme haben. Für mich ist dieses Buch jedoch das, was ich bisher von ihr am meisten mag, auch weil es sehr meinen persönlichen Geschmack trifft. Die Charaktere sind tiefgründig und haben Gründe für ihr Handeln, den Schreibstil habe ich als wunderschön wahrgenommen und der Krieg wirkte auf mich sehr authentisch und hinterfragt die Gut-Böse-Dichotomie.


8.) Der letzte Stern (Rick Yancey)

~ Hier kommt ihr zu meiner Rezension. ~

Dies ist der Abschluss der "Die 5. Welle"-Trilogie und ich will hier gar nicht spoilern, weshalb ich inhaltlich auch nur kurz den ersten Band anreiße: Außerirdische haben die Erde eingenommen und vernichten die Menschen in mehreren Wellen. Mittendrin steckt Cassie, die alles verloren hat und nun ein Versprechen einlösen will ...

Ich mag generell die ganze Trilogie sehr gerne, einerseits, weil sie zu den Büchern gehört, die düstere Atmosphäre und Sarkasmus sehr gelungen miteinander verknüpfen, andererseits, weil ich gerade auch Cassie als sehr eigenständige, rationale und selbstbewusste Protagonistin sehr gerne mochte. Und auch wegen der vielen moralischen Fragen, die aufgeworfen werden, zusammen mit Spannung, die an die Seiten fesselt.

 
9.) Purpurmond (Heike Eva Schmidt)

~ Hier kommt ihr zu meiner Rezension. ~

Jugendliche Fantasy mit Zeitreisen: Als Cat einen alten Halsreif umlegt, findet sie sich plötzlich im Bamberg 1630 wieder - und dann lässt sich der Halsreif nicht mehr abnehmen und wird immer enger ...

In dem Buch geht es vor allem auch um das Thema Hexenverfolgungen, das Cat sowohl aus der Perspektive von 2012 als auch aus einer für sie sehr real werdenden historischen kennenlernt. Das Buch habe ich damals als sehr unterhaltsam empfunden, auch aufgrund der sehr schlagfertigen, selbstbewussten Protagonistin und dem humorvollen, lockeren Schreibstil.


Quelle
10.) Sternenwald (Julie Heiland)

~ Hier kommt ihr zu meiner Rezension. ~ 

Auch dies ist der Abschluss einer Trilogie und auch hier werde ich natürlich nicht spoilern, sondern nur auf den ersten Band eingehen - die sechzehnjährige Robin lebt im Wald bei den Leonen, die von den Tauren gewaltvoll unterdrückt werden. Eines Tages trifft sie den jungen Tauren Emilian im Wald, doch unerwartet lässt er sie gehen ... Und dann tötet sie ein Reh mit der puren Kraft ihrer Gedanken, obwohl die Leonen doch gerade für Friedlichkeit und Leben stehen ...

Auch das kein neues Konzept, das ich im ersten Band noch sehr mochte damals. Die Folgebände fand ich danach ein wenig schwächer. Gewöhnen muss man sich allerdings auch hier an den Schreibstil, da die Sätze sehr abgehackt sind.


So, das war meine Auswahl - viel Fantasy, aber auch Ausflüge in andere Genres.

Wie immer: Lasst mich gerne wissen, welche Bücher ihr gelesen habt oder noch lesen wollt - ich freue mich auf den Austausch! Und macht von euch jemand beim NaNoWriMo mit? ^^

Ich wünsche euch einen schönen Donnerstag!
Eure Dana

Montag, 11. November 2019

[Rezension] Kingdom of Ashes


Autorin: Rhiannon Thomas
dt.: Ewig - Wenn Liebe erwacht (2017)
Verlag: Harper Teen
Seiten: ca. 360
Erscheinungsdatum: 2016
ISBN: 978-0-06-230356-1
Gebunden mit Schutzumschlag


Dilogie:
  • A Wicked Thing  [Rezension]
  • Kingdom of Ashes


! ACHTUNG - ENTHÄLT SPOILER ZUM VORGÄNGER !


Mittwoch, 6. November 2019

Messebericht Frankfurter Buchmesse 2019

Quelle

// Werbung I guess // 

Hallo ihr Lieben,

momentan komme ich gefühlt zu gar nichts, daher etwas verspätet jetzt endlich auch mal mein Messebericht. ^^

Ich war dieses Jahr zum ersten Mal auf der Frankfurter Buchmesse und habe mich Freitag und Samstag ins Getümmel gestürzt (wobei Stürzen Samstag tendenziell ein Kunststück war). Bisher war ich nur einmal in Leipzig gewesen vor 2,5 Jahren, und obgleich die FBM natürlich deutlich größer und vor allem enger war, klappte das mit der Orientierung besser als erwartet. :D

FREITAG

Ich bin schon am Donnerstagabend nach der Uni angereist und zack, hatte mein Zug erst mal anderthalb Stunden Verspätung, sodass ich letztendlich erst mitten in der Nacht da war und somit im Endeffekt nur fünf Stunden geschlafen habe. ^^

Ich nutze die erste Stunde, um mich zu orientieren, und traf mich dann mit der lieben Liv Modes bei dem Romance Talk vom Knaur Verlag mit Tami Fischer, Lilly Lucas und Katharina Mittmann (und ja, ich weiß, was ihr denkt, ich les doch kaum Romance xD). Es war trotzdem ganz interessant, dass die Autorinnen besonders die innere Stärke ihrer Protagonistinnen hervorhoben, wenn man bedenkt, dass ein Fehlen derselben hin und wieder an dem Genre kritisiert wird.

Ansonsten traf ich am Freitag einige andere Leute und lernte auch viele liebe Buchmenschen kennen, schlenderte durch die Halle 3.0 und ließ mich von dem Buchmessenflair einfangen. Somit fiel es mir am Abend doch ein wenig schwer, mich zu verabschieden und ich hätte gerne mehr Zeit mit den tollen Menschen verbracht.

Die Rückfahrt war übrigens auch noch ganz unterhaltsam. Irgendjemand fand es anscheinend ganz witzig, genau auf den Messefreitag ein Fußballspiel von Eintracht Frankfurt zu legen. Unglücklicherweise musste ich genau dieselbe S-Bahn-Linie nehmen wie die hunderten Fußballfans, die zu dem Abendspiel wollten, was im Endeffekt dazu führte, dass ich eine Stunde lang am Hauptbahnhof stand und zusah, wie sich viel zu viele Menschen in viel zu wenige Bahnen quetschten ...

SAMSTAG

Am Samstag fuhr ich gemeinsam mit der lieben Freundin, bei der ich das Wochenende übernachtete, zur Messe. Nachdem mein Hals am Freitag schon gekratzt hatte, hatte ich Samstag dann endgültig Husten und Heiserkeit und ernährte mich von Hustenbonbons - und schleppte die obligatorische Messeerkältung nach Hause. xD

Samstagmorgen gingen wir als Erstes zu der Diskussionsrunde "Darf ich das so schreiben? - Diversität in Romanen" mit Victoria Linnea (Lektorin, sensitivity-reading.de), Alexandra Schwarting (Autorin) und Annika von Redwitz (Diversity Management Consultant), moderiert von Thorsten Simon, da ich das als Schreibende interessant fand.
Im Wesentlichen wurde dafür appelliert, Minderheiten sichtbarer zu machen und andere Perspektiven einzunehmen, und auf die Möglichkeit des Sensitivity Readings verweisen, d.h. dass man eine Person, die einer Minderheit angehört/Erfahrungen hat, über die man schreibt, ohne es selbst zu kennen, das eigene Projekt gegenliest. Dabei sollten solche Charaktere eben nicht nur drin sein um Diversity-Pluspunkte sammeln, sondern wirklich plotrelevant sein und die Geschichte mittragen. Auch wurde darauf hingewiesen, dass einen Unterschied macht, ob ein Charakter Rassist ist oder ob ein Buch unterschwellig rassistisch ist.
Als positives Beispiel wurde übrigens Rick Riordan genannt, und gerade nach dem Lesen der Magnus Chase-Trilogie kann ich mich dem nur anschließen - ich mochte es beim Lesen auch sehr, wie er  Repräsentation und Diversität in seine Geschichten einwebt.

Zwischendurch schlenderten wir ein wenig über das restliche Gelände, waren kurz beim Blauen Sofa und schauten uns unter anderem die Halle des diesjährigen Partnerlandes Norwegen an. Dort gab es unter anderem so ein freakiges Projekt von einem Künstler, der Gerüche in Dosen gesteckt hat, und meine Freundin hatte nichts besseres zu tun, als mir den angeblichen Gestank einer toten Großmutter unter die Nase zu halten - danke auch. xD

Außerdem waren wir bei der Lesung von Ava Reed zu "Ashes and Soules - Schwingen aus Rauch und Gold". Ich habe von ihr bisher ja nur "Mondprinzessin" gelesen und will eigentlich immer noch ein anderes Buch von ihr lesen, also wenn ihr da besondere Empfehlungen habt, gerne her damit. ^^

Zum Abschluss waren wir dann noch bei der Lesung von Jennifer Benkau zu "One True Queen", wobei die Autorin einfach unheimlich sympathisch ist.
Sehr emotional waren auch ihre Worte zu Anfang, als sie erzählte, dass sie vor dem Erscheinen von "One True Queen" an ihrem Erfolg als Autorin gezweifelt und überlegt hatte, aufzuhören - und ihren Zuhörer*innen dann das Plädoyer mitgab, dass es manchmal nach Tiefpunkten erst richtig gut laufe, was ich sehr inspierend fand.
Ich kaufte mir "One True Queen" dann auch auf der Messe (faszinierenderweise das einzige Buch, das ich gekauft habe) und ließ es signieren, aber weil ich's verpeilt habe, stand ich ganz hinten und muss eine Stunde warten - so kann man übrigens auch Freundschaften schließen. :D

Übrigens ist auch mein Zug zurück dann eine Stunde später als geplant gekommen, das zog sich so ein bisschen durch das Wochenende. xD

FAZIT

Samstag war unglaublich voll und dementsprechend anstrengend. Ich habe einige sehr liebe Menschen kennengelernt oder wiedergesehen und es waren auf jeden Fall sehr tolle zwei Tage - nächstes Jahr gerne wieder!

Allerdings möchte ich dabei auch ansprechen, dass nicht immer alles rund läuft. Dass es ein Problem mit rechten Verlagen gibt, ist vermutlich mittlerweile bekannt. Wenn ein Journalist zum Beispiel von einem Rechten angegriffen, bedroht und an seiner Arbeit gehindert wird, und ein Polizist erst gar nicht eingreift und dann gegen besagten Journalisten (hier), dann läuft etwas schief.

Wer von euch war denn auch da oder war in den letzten Jahren mal da? Geht ihr gerne auf Buchmessen? Und kommt jemand von euch zur BUCHBerlin?

Eure Dana

Sonntag, 3. November 2019

[Re-Read-Rezension] A Wicked Thing

"Fighting is not the only way you can be strong. [...]" (Seite 168)


Autorin: Rhiannon Thomas
dt.: Ewig - Wenn Liebe entflammt (2017)
Verlag: Harper Teen
Seiten: ca. 340
Erscheinungsdatum: 2015
ISBN: 978-0-06-230353-0
Gebunden mit Schutzumschlag


Dilogie:
  • A Wicked Thing
  • Kingdom of Ashes


Inhalt:

Wer kennt es nicht, das Märchen von Dornröschen? Für Prinzessin Aurora jedoch beschreibt diese Geschichte ihr Leben. Nach hundertjährigem Schlaf wird sie von einem Prinzen wachgeküsst, der - so heißt es - ihre große Liebe ist und den sie bald heiraten soll. Doch Aurora verspürt nichts davon. Stattdessen erwacht sie in einer Welt, die so anders ist, als sie sie kannte, regiert von einem grausamen König, während ihre eigene Familie lange tot ist. Und so muss Aurora sich entscheiden, ob sie die unschudige, naive Schönheit spielen soll, die alle in ihr sehen - oder ob sie endlich ihre eigene Stimme findet ...

Donnerstag, 31. Oktober 2019

[Top Ten Thursday] Halloween Special


Happy Halloween!

Passend dazu hat sich Aleshanee (von ihr auch das Bild) ein Special für den wöchentlich von ihr veranstalteten Top Ten Thursday einfallen lassen, an dem ich heute mal wieder teilnehme, um euch düstere Bücher vorzustellen. Zu ihrem Post kommt ihr hier.

Ich persönlich finde Halloween aus mythologischer Sicht (Samhain) super spannend, gleichzeitig werde ich magisch angezogen von Halloweenpartys. xD Darum soll es hier jetzt allerdings nicht gehen, stattdessen habe ich versucht, Bücher zu den Themen zu finden, die ich tendenziell als eher düster empfunden habe ... und es tut mir leid, ihr werdet vermutlich einige Bücher wiedererkennen von anderen TTT oder meinen Herbstempfehlungen. ^^


1.) Ein Buch mit einem gruseligen Cover: Anna Dressed in Blood (Kendare Blake)

Hier kommt ihr zu meiner Rezension.

Ich hätte dieses Buch bei mehreren Kategorien wählen können, aber hab mich für diese entschieden. Das Cover mag vielleicht nicht direkt gruselig sein, spiegelt für mich aber perfekt die leicht unheimliche Atmosphäre dieser fantastischen Geistergeschichte wieder. Der Protagonist Cas kümmert sich nicht wie seine Altersgenoss*innen um High School und ähnliche Probleme, sondern jagt Geister. Diesmal trifft er jedoch auf den Geist der Anna, der anders ist als andere ...
Ich muss sagen, ich liebe dieses Buch, nicht zuletzt, weil es gruselige Elemente mit Sarkasmus verbindet, womit man mich eigentlich immer kriegen kann. ^^ Zudem sind die Charaktere vielschichtig und Cas einfach unglaublich sympathisch.


2.) Ein Buch, in dem ein Mord geschieht: A Study in Scarlet (Arthur Conan Doyle)

Hier geht es zu meiner Kurzrezension.

Jetzt mal ein Klassiker, um wenigstens ein bisschen Abwechslung in diesen doch sehr fantasylastigen Post zu bringen. Außerdem ist Mord doch typisch für einen Krimi (abgesehen davon, dass in fast jedem Fantasy-Roman irgendjemand stirbt und ich da eine sehr große Auswahl habe) und was böte sich da mehr an als Sherlock Holmes selbst? Zumal ich den Auftakt der Reihe um den berühmten Detektiv durchaus als unterhaltsam empfunden habe.


3.) Ein Buch mit einer unheimlichen Atmosphäre: Die Rabenkönigin (Michelle Natascha Weber)

Hier kommt ihr zu meiner Rezension.

Lustigerweise habe ich auch an "Wen der Rabe ruft" von Maggie Stiefvater gedacht, letztendlich hat dieses Rabenbuch aber das Rennen gemacht. Es handelt von Maja, die Feenblut in ihren Adern hat, weswegen ihr Vater fürchtet, sie könnte genauso wie ihre Mutter von Feen entführt werden. Doch als ihr Kindheitsfreund in Schwierigkeiten steckt, stiehlt sich Maja davon und reist zu dem Schloss der Königin, die seit langer Zeit niemand mehr gesehen hat - ein Schloss, das voller düsterer Geheimnisse steckt ...
Düstere Atmosphäre, Feenmythen, unterhaltsame Dialoge, eine tolle Liebesgeschichte und eine sympathische Protagonistin - dieses Buch wurde unerwartet zu einem neuen Lieblingsbuch von mir, das ich nur weiterempfehlen kann. ^^

Quelle
4.) Ein Buch, das an Halloween spielt oder in dem Halloween vorkommt: Finding Sky (Joss Stirling)

Hier kommt ihr zu meiner Buchvorstellung.

Bei dieser Vorgabe ist mir spontan nur ein einziges Buch eingefallen, das hier ein wenig raussticht: "Finding Sky" war eines meiner absoluten Lieblingsbücher, als ich etwa 13/14 war, vor allem auch wegen des sarkastischen Schreibstils. Wie ich diese alles andere als klischeefreie Romantasy-Story um die junge Sky, die in ein kleines Städtchen zieht, und sich zu dem Bad Boy Zed hingezogen fühlt, aus heutiger Sicht bewerten würde, kann ich nicht sagen, aber auf jeden Fall gibt es eine Szene an Halloween. :D


5.) Ein Buch, das du vor Spannung nicht aus der Hand legen konntest: Red Rising (Pierce Brown)

Hier kommt ihr zu meiner Rezension.

Auch dieses Buch ist schon mal bei einem TTT bei mir aufgetaucht, aber dennoch ist diese absolut fesselnde Science Fiction-Story als erstes in meinen Kopf gekommen. Darin sind Menschen in Farben eingeteilt und der Protagonist Darrow arbeitet auf dem Mars, in dem irrtümlichen Glauben, diesen für die Menschheit vorzubereiten.
Die Trilogie ist düster, manchmal vulgär, aber ich finde den komplexen Plot, die Verstrickungen, die tiefgründigen Charaktere und die Intrigen und Politik in dem Ganzen unglaublich cool und mochte sie sehr gerne.


6.) Ein Buch aus dem Horror Genre: Angelfall (Susan Ee)

Hier kommt ihr zu meiner Rezension.

Okay, es ist auch Fantasy mit einer jugendlichen Protagonistin, aber eben auch mit Horrorelementen. Diese Trilogie spielt in einer postapokalyptischen Welt, auf die die Engel gekommen sind und alles zerstört haben. Die Protagonistin Penryn kümmert sich um ihre Familie, bis ihre siebenjährige Schwester von Engeln entführt wird und sie sich mit einem verwundeten Engel verbündet, um sie zu finden.
Auch hier wird eine düstere Atmosphäre mit Sarkasmus verbunden, auch hier war mir die Kick Ass-Protagonistin sehr sympathisch und auch hier hing ich gefesselt an den Seiten. ^^


7.) Ein Buch, das du grauenvoll fandest: Forever - Das ewige Mädchen (Rebecca Hamilton)

Hier kommt ihr zu meiner Rezension.

Dieses Buch habe ich im Sommer gelesen und mochte es leider gar nicht. Ziemlich klischeebelastet, mit einer sehr zentralen Liebesgeschichte, die ich aber nicht im Geringsten nachvollziehbar fand, voller Konflikte, die ich einfach nicht verstanden habe, mit einem absolut blassen Love Interest. Die Protagonistin, die unter einem Fluch leidet und Stimmen hört, und dann herausfindet, dass ihre Vorfahrin als Hexe verbrannt wurde, handelt ab einem gewissen Punkt auch absolut nicht mehr nachvollziehbar und die Handlung plätschert entweder nur so dahin oder ergab für mich keinen Sinn. So zumindest mein Eindruck.


8.) Ein Buch mit Vampiren oder sonstigen Geschöpfen der Nacht: Die Feenjägerin (Elizabeth May)

Hier kommt ihr zu meiner Rezension.

Ich finde, bis zu einem gewissen Grad kann man Feen als Geschöpfe der Nacht ansehen, zumindest, wenn sie so düster dargestellt werden, wie in dieser Steampunk-Fantasy-Story. Noch so ein Lieblingsbuch von mir (fairerweise muss man dazu sagen, dass ich einfach gerne düstere Geschichten mag). Und auch hier konnten mich eine düstere Atmosphäre, Sarkasmus, eine Hinterfragung der Trennung von Gut und Böse und eine tiefgründige Bad Ass-Protagonistin absolut überzeugen.
Handlungstechnisch geht es um Aileana. Tagsüber Tochter eines reichen Marquis jagt sie nachts Feen, die vor Jahren ihre Mutter getötet haben. Doch ihr Verbündeter ist ausgerechnet selbst eine Fee. Und sie wird in diese düstere Welt hineingezogen - die im Übrigen auf sehr gut recherchierten schottischen Feenmythen basiert.


9.) Ein Buch, das dir Gänsehaut beschert hat (kann auch romantisch gemeint sein): Dunkelgrün fast schwarz (Mareike Fallwickl)

Hier kommt ihr zu meiner Rezension.

Möglicherweise liegt es daran, dass ich dieses Buch gerade erst gelesen und rezensiert habe. Zur Abwechslung mal kein Fantasy handelt das Buch von einer toxischen Freundschaft zwischen zwei Jungen, die sich nach sechzehn Jahren als Erwachsene wieder treffen. Und die absolut gelungene Art und Weise, wie diese Abhängigkeit beschrieben wird, hat bei mir tatsächlich ein Gänsehautgefühl, neben ganz vielen anderen Emotionen, ausgelöst. Und obgleich diese Geschichte alles andere als positiv oder freundlich ist, überzeugt sie doch auch mit einem poetischen Schreibstil.


10.) Ein Buch mit einem richtig fiesen/bösen Charakter: Blood of Eden - The Immortal Rules (Julie Kagawa)

Hier kommt ihr zu meiner Rezension.

Die Trilogie trägt im Deutschen den Titel "Unsterblich" und Psycho-Vamp ist definitiv ein, nun ja, fieser Psychopath.
Auch das wieder eine Lieblingsreihe von mir, auch hier wird eine düstere Geschichte mit absolut coolem Sarkasmus verbunden (erkennt ihr ein Muster? ^^), und außerdem ist das die einzige Zombiegeschichte, die ich mochte. Vielleicht, weil es gar keine Zombie-, sondern eine Vampirgeschichte ist. Sie handelt von Allie, die in einer postapokalyptischen Welt lebt, in der eine Seuche ausgebrochen ist und die Menschen von Vampiren beherrscht werden, die Allie abgrundtief hasst. Doch dann steht sie vor der Entscheidung, zu sterben oder selbst zu einem Monster zu werden - was sie in tiefe moralische Konflikte stürzt.
Ich mochte dabei Allie total gerne, ich mochte den durchaus auch unüblichen Plot, die Dialoge, die Charaktere, das World Building ... kurz: auch das eine empfehlenswerte Reihe.


Welche Bücher kennt ihr? Welche habt ihr gelesen oder wollt vielleicht noch lesen? Welche Bücher wären euch eingefallen? Habt ihr Tipps für düstere Geschichten mit Sarkasmus?

Ich wünsche euch einen schönen Donnerstag!
Eure Dana

Montag, 28. Oktober 2019

Rückblick August 2019

Hallo ihr Lieben,

da dachte ich, ich hätte einigermaßen aufgeholt, und jetzt hinke ich doch wieder zwei Monate hinterher ... von daher präsentier ich euch heute meinen Monatsrückblick August! :D

Übrigens geht es bei mir momentan privat ein bisschen drunter und drüber, weshalb ich nicht wirklich dazu komme, bei euch vorbeizuschauen, aber das werde ich nachholen!

Gelebt:

Im Großen und Ganzen war der August bei mir sehr entspannt. Das erste Drittel hatte ich noch frei, was ich unter anderem zum Aufarbeiten von Rezensionen genutzt habe. Dann begann mein Praktikum, das sowohl von der Arbeitsatmosphäre und den Kolleg*innen als auch von den Aufgaben und Erfahrungen zu einem wirklich tollen Praktikum wurde.

Gelesen:

Auch aufgrund der freien Zeit bin ich viel zum Lesen gekommen, sodass ich im Endeffekt ganze acht Bücher gelesen habe, davon die Hälfte auf Englisch. Zwei Bücher habe ich dabei re-readet, zudem habe ich eine Trilogie beendet. Vom Bewertungsspektrum habe ich ein paar Lieblingsbücher, aber auch zwei kleine Enttäuschungen dabei.

Diese Bücher habe ich gelesen: 


Angelfall [Rezension] ~ World After [Rezension] ~ End of Days [Rezension] ~ (Susan Ee)

Ich habe "Angelfall" von Susan Ee re-readet, das ich zuletzt zu Beginn meiner Bloggerzeit gelesen habe und nach all der Zeit immer noch toll fand, sodass im Anschluss gleich noch die beiden Folgebände der Trilogie folgten.
Für mich war die Trilogie definitiv mein Highlight des Monats, ich fand diese Kombination aus postapokalyptischer Atmosphäre und düsteren Horrorelementen und einer tiefgründigen, sympathischen Kick Ass-Protagonistin und Sarkasmus auf der anderen Seite unheimlich gerne und hing somit wie gefesselt an den Seiten.


Hier nun zwei Bücher, die ein wenig aus meinem Hauptgenre fallen:

Der Pfau (Isabel Bogdan) ~ [Rezension]

Dieses Buch hat mich aus irgendwelchen Gründen schon länger angesprochen und im August habe ich es dann endlich gelesen. Diese ungewöhnliche Geschichte ist unheimlich unterhaltsam, gerade weil sie so skurril ist und sich auch durch eine ganz eigene Erzählweise auszeichnet, sodass es ihr gelang, mich zum Lachen zu bringen.

The Sign of Four (Arthur Conan Doyle) ~ [Kurzvorstellung]

Nachdem ich vor einem Jahr "The Study in Scarlet" gelesen habe, folgte nun der zweite Teil der Sherlock Holmes-Reihe. Auch wenn die zeitbedingten kolonialrassistischen und sexistischen Ansichten in diesem Buch teilweise ein wenig anstrengend waren, ist es an sich durchaus eine unterhaltsame Krimigeschichte.


Quelle
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Himmelsfern (Jennifer Benkau) ~ [Rezension]

Dieses Buch ist ein weiteres Highlight des Monats und ebenfalls ein Re-Read (ist das Betrügen? :'D). Auch dieses Buch habe ich zuletzt zu Beginn meiner Bloggerzeit gelesen und auch dieses Buch konnte mich wieder voll begeistern. Und das, obwohl mir momentan gar nicht so nach Romance ist, in diesem Buch aber eine Liebesgeschichte zentral ist, die aber unglaublich gelungen, nachvollziehbar und tiefgründig geschrieben ist.
Und auch der Schreibstil ist absolut ungewöhnlich, ein wenig poetisch und gleichzeitig wunderschön. Zudem mochte ich die sarkastische Protagonistin, die ich als sehr authentisch empfunden habe, sehr.

Faye - Herz aus Licht und Lava (Katharina Herzog) ~ [Rezension]

Dieses Buch habe im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks gelesen und leider war das Buch nicht mein Fall. Ich hatte das Gefühl, das Buch sei für jüngere Leser*innen als vom Verlag angegeben. Der Schreibstil war sehr jugendlich und für mich anstrengend und die Handlung habe ich als relativ oberflächlich empfunden. Hinzu kam, dass ich nicht mit der Protagonistin klargekommen bin, die mir zu naiv war und Dinge viel zu wenig hinterfragte.

Layers (Ursula Poznanski) ~ [Rezension]

Meine andere Enttäuschung war leider dieses Buch, dessen Handlung ich gerade zum Ende hin als unglaubwürdig empfunden habe. Auch dieses Buch ist recht jugendlich und auch wenn mich das weniger gestört hat als bei "Faye", war mir der Protagonist zu leichtgläubig und ich konnte seine Handlungen nicht nachvollziehen. Genauso wenig wie die Liebesgeschichte, die eben oftmals die Grundlage für seine Entscheidungen darstellt.

Gesehen:

Ich habe im August Thor 3 und Infinity War gesehen, was jetzt mein letzter Stand bei den Marvelfilmen ist. Ich empfehle übrigens nicht, einen Thor-Film zu sehen, wenn man nebenbei noch "Magnus Chase" (Rick Riordan) liest, ich habe meine Freundin die ganze Zeit darauf hingewiesen, welche Mythen Marvel schon wieder falsch recherchiert/umgesetzt hat. :D

Ansonsten habe ich mit einer anderen Freundin zusammen eine Horrorfilmnacht gemacht und wir fanden Stolz und Vorurteil und Zombies beide extrem unterhaltsam, was vielleicht nicht unbedingt die Intention des Filmes war, aber hey. Dazu fällt mir ein, dass ich "Stolz und Vorurteil" auch ungefähr seit drei Jahren lesen will ...


So langsam habe ich mich übrigens mit dem Herbst angefreundet, zumal die schönen Herbsttage noch überwiegen. ^^ Ich hoffe, diese Woche meinen Messerückblick zu schreiben und vielleicht mal wieder beim Top Ten Thursday mitmachen zu können - und ein, zwei Rezensionen wollen auch noch geschrieben werden.

Euch wünsche ich aber erst mal eine entspannte Woche! ♥
Eure Dana

Donnerstag, 24. Oktober 2019

[Rezension] Dunkelgrün fast schwarz

 "... dann finden sie uns nie. Sie suchen uns für immer, können das Rätsel nicht lösen. Wir werden zur Legende, du und ich." (Seite 119)

 
Autorin: Mareike Fallwickl
Verlag: Penguin
Originalverlag: Frankfurter Verlagsanstalt
Seiten: 480
Erscheinungsdatum: 12.08.2019 (ursprünglich: 2018)
ISBN: 978-3-328-10484-1
Taschenbuch; 12,00€


Inhalt:

Schon als Dreijährige waren Moritz und Raffael beste Freunde. Bis zum Matura waren sie unzertrennlich - Raffael, selbstsicher, manipulativ, immer von Mädchen umschwärmt, und Moritz, zurückhaltend, unscheinbar. Jetzt steht Raffael wieder vor Moritz' Tür - nachdem sie sich sechzehn Jahre nicht gesehen haben. Und doch rutscht Moritz sofort wieder in die alte Abhängigkeit ...

Mittwoch, 23. Oktober 2019

Dana goes Instagram!

Datei:Instagram logo 2016.svg
Urheber
Guten Morgen!

Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben ... nach langem Überlegen habe ich mich entschlossen, nun auch auf Instagram vertreten zu sein - hier kommt ihr zu meinem Profil.
Momentan bin ich noch ein wenig in der Einfindungsphase, also verzeiht mir. xD Und keine Angst - mein Fokus, auch zeitlich, wird natürlich weiterhin auf meinem Blog liegen, schließlich kann ich auch immer noch besser schreiben als Fotos machen. ^^

Ansonsten bin ich gerade von der Buchmesse zurück und hoffe, nächste Woche dann meinen Messebericht posten zu können. Jetzt gerade nimmt die Uni mich ein wenig in Beschlag und ich bemühe mich auch noch, meine Messe-Erkältung auszukurieren.

Soweit von mir die Info und euch allen noch eine schöne Woche!
Eure Dana

Sonntag, 20. Oktober 2019

[Rezension] Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat

"[...] Es ist immer leichter, sich dem anzupassen, was andere denken. Aber Prinzipien zu haben bedeutet, das zu tun, was richtig ist, nicht das, was leicht ist. Es bedeutet, eine gewisse Integrität zu haben, und das ist etwas, das man nur selbst kontrollieren kann. Niemand sonst kann sich daran vergreifen." (Seite 213)

 
Autor: Gavin Extence
Übersetzerin: Alexandra Ernst
engl. Originaltitel: The Universe versus Alex Wood (2013)
Verlag: blanvalet (ursprüngl.: L!mes)
Seiten: 496
Erscheinungsdatum: 03.03.2014 (21.11.2016 als Taschenbuch)
ISBN: 978-3-7341-0098-7
Taschenbuch; 10,99€
(Gebunden mit Schutzumschlag; 19,99€)


Klappentext:

Alex Woods ist zehn Jahre alt, und er weiß, dass man sich mit einer hellseherisch begabten Mutter bei den Mitschülern nicht beliebt macht. Und dass die unwahrscheinlichsten Ereignisse eintreten können – er trägt Narben, die das beweisen. Was Alex noch nicht weiß, ist, dass er in dem übellaunigen Mr. Peterson einen ungleichen Freund finden wird. Der ihm sagt, dass man nur ein einziges Leben hat und immer die bestmöglichen Entscheidungen treffen sollte. Darum ist Alex, als er sieben Jahre später mit 113 Gramm Marihuana und einer Urne voller Asche in Dover gestoppt wird, einigermaßen sicher, dass er das Richtige getan hat …

Donnerstag, 17. Oktober 2019

[Reihenrezension] Magnus Chase and the Gods of Asgard


Autor: Rick Riordan
Verlag: Disney Hyperion
Taschenbuch-Schuber
Trilogie



1.) The Sword of Summer

dt.: Das Schwert des Sommers 
ursprüngl. Erscheinungsdatum: Oktober 2015
Seiten: ca. 500
ISBN meiner Ausgabe: 978-1-4231-6337-4





2.) The Hammer of Thor

dt.: Der Hammer des Thor
ursprüngl. Erscheinungsdatum: Oktober 2016
Seiten: ca. 470
ISBN meiner Ausgabe: 978-1-4231-6338-1


 


3.) The Ship of the Dead

 dt.: Das Schiff der Toten
ursprüngl. Erscheinungsdatum: Oktober 2017
Seiten: ca. 430
ISBN meiner Ausgabe: 978-1-368-02444-0



Inhalt:

Seit dem Tod seiner Mutter vor zwei Jahren lebt Magnus Chase auf der Straße. Eindringlich hat sie ihn damals davor gewarnt, seinem in nordische Mythologie versessenem Onkel zu trauen, doch genau der sucht ihn nun auf einmal und behauptet, Magnus' Vater sei ein nordischer Gott gewesen. Die Ereignise überschlagen sich und Magnus stirbt - doch das ist erst der Anfang ...