Samstag, 31. August 2019

Die Entwicklung meines Leseverhaltens



Ich weiß ja nicht, ob's jemandem aufgefallen ist, aber ich hab die letzten Tage damit verbracht, mein Bewertungssystem auszutauschen, mit dem ich seit Jahren unzufrieden bin und das ursprünglich auch nur provisorisch gedacht war. Mit der Unterstützung meines lieben Bruders besitze ich jetzt neue Büchlein. Nichtsdestotrotz ist das leider auch verdammt viel Arbeit, bei den hunderten Rezensionen das auszutauschen. Zumal ich die Gelegenheit genutzt habe, bei den alten Rezensionen auch die Formatierung auf den aktuellen Stand zu bringen.

Ich dachte mir nämlich früher, es wäre eine tolle Idee, a) fünfhundert Schriftarten in einem Post zu mixen und b) Rezensionen auf Word zu schreiben und rüberzukopieren, was dazu führt, dass der HTML-Text eine einzige Katastrophe ist. Und natürlich sagt der Text auch nicht "Ja, klar, gerne", wenn ich eine neue Schriftart auswähle, sondern zerschießt sich bevorzugt komplett. Kurz: Es war eine wunderbare, stunden- und tagefüllende Beschäftigung (weswegen ich sonst auch eher inaktiv war), und zu meiner eigenen Unterhaltung habe ich nebenbei alte Rezensionen durchgelesen.

Mit alten Rezensionen ist das ja jetzt so eine Sache. Irgendwie hassen wir sie alle, aber andererseits dachte ich mir bei einigen, dass sie gar nicht mal so schlecht seien und es doch schade wär, dass die Bücher nicht mehr die Aufmerksamkeit bekommen, nur weil der Post irgendwo in den Tiefen des Blogs verschwunden ist (mit Ausnahme von denen aus dem ersten Jahr vielleicht, die sind sehr oft sehr ... nun, ja, anfängerhaft :D).
Bei anderen Rezensionen wiederum zuckte ich selbst bei Formulierungen zusammen - zentral zum Beispiel die "starke Protagonistin". Ich habe lange nicht zwischen mentaler und körperlicher Stärke differenziert, und so sind starke Protagonistinnen oft einfach die, die kämpfen können. Und an sich mag ich Protagonistinnen, die kämpfen können, ja auch sehr gerne. Aber die Formulierungen ...

Obwohl ich auch immer gedacht habe, mein Leseverhalten hätte sich nicht wirklich verändert, ist mir im Vergleich schon aufgefallen, dass ich früher fast ausschließlich Young Adult gelesen habe, und mittlerweile schon weniger, und wenn, vor allem Young Adult Fantasy. Niedlich war ja auch meine erste Rezension zu einem New Adult-Buch. Mein sechzehnjähriges Ich schreibt darin: "allerdings hat niemand mir erzählt, dass das bedeutet, dass zwischen den Protagonisten jegliche Art von Gefühle übersprungen werden und die beiden einfach schlicht .... nun ja, sexbesessen sind". Ich will mir ja selbst nicht zu nahe treten, aber ich fürchte, das ist sehr genrebedingt. :D
Man muss vielleicht fairerweise dazu sagen, New Adult ist immer noch nicht mein Genre. Aber hey. ^^

Ansonsten bin ich aber auch, was das Lesen angeht, deutlich kritischer geworden. Ich meine, ich habe diesen Blog mit 14 begonnen, mittlerweile bin ich 20, und das sind sechs Jahre im Leben, in denen man sich stark verändert. Von daher würde ich auch keine Rezensionen oder Beiträge, so cringy manche sein können, löschen, einfach auch um die Entwicklung abzubilden. (Wobei ich im Sinne der Lesbarkeit auch darüber froh bin, dass das Stilmittel, Kommentare im Text kleinzusetzen, aus dem Trend verschwunden ist. ^^)
Einerseits les ich kritischer in dem Sinne, dass ich höhere Anforderungen habe, andererseits aber auch in dem Sinne, dass ich mehr auf Sexismen/Rassismen achte, darauf, wie Beziehungen dargestellt werden, auf rape ficition etc.

Das ist eine Entwicklung, die bei mir auch erst seit ca. zwei Jahren überhaupt besteht und die auch sehr viel durch andere Blogs anregt wurde (daher mal ein Danke an euch!). Durch mein Studium (Politik und so ^^) hat sich das vertieft, aber trotzdem ist das natürlich ein längst nicht abgeschlossener Prozess, sodass ich immer noch etwas dazulerne. Ich bin immer noch entfernt davon, wirklich einen kritischen Blick beim Lesen zu haben, aber ich arbeite dran.
Ein Buch, was mir dabei aufgefallen ist, ist "Wir wollten nichts. Wir wollten alles.", bei dem ich mir ziemlich sicher bin, dass ich die Beziehung heute als toxisch beschreiben würde. Was, wovon ich ausgehe, in dem Buch auch beabsichtigt war, ich aber in meiner Rezension komplett vernachlässige bzw. was mir damals nicht mal aufgefallen ist.

Wie gesagt, man merkt auch meinem Stil an, inwiefern ich mich verändert habe. Gendern zum Beispiel ist etwas, was ich, tatsächlich, auch erst durchs Bloggen angefangen habe, aber eben auch erst seit etwa zwei Jahren. Ich habe lange konsequent immer "Autor" geschrieben (und das jetzt auch so stehen gelassen), mittlerweile bemühe ich mich, generell zu gendern.
Auch die Länge meiner Rezensionen hat deutlich zugenommen. Wobei ich meistens einfach meine Gedanken runterschreibe, ohne auf die Länge zu achten - anscheinend mache ich mir also auch viel mehr Gedanken beim Lesen (auch differenzierter), was vermutlich damit in Verbindung steht, dass ich kritischer lese.

Aber - es gibt auch genug alte Posts von mir, bei denen ich die Formulierungen immer noch gelungen finde und die ich immer noch für lesenswert halte. Und ich bin ziemlich sicher, jede*r, der*die potenziell durch meinen Blog stöbert, weiß, dass ältere Posts eben auch von einer jüngeren Dana verfasst wurden: ;)

Wie geht euch das? Wie steht ihr zu alten Posts? Hat sich euer Lese- und Rezensionsverhalten stark verändert?

Eure Dana

14 Kommentare

  1. Hallo Dana,
    danke für deine tollen Gedanken rund um das Lesen, Rezensieren und Wahrnehmen! Ich schätze, viele Blogger, die schon etwas länger dabei sind, können deine Gedanken nachvollziehen. Man entwickelt sich weiter, man bewertet anders, man nimmt Dinge anders auf... Was einem im ersten Buch vielleicht noch gefällt, möchte man beim 20 Mal dann einfahc nicht mehr lesen, weil es schon zu oft da war...
    Ich habe erst 2012 so richtig zum Lesen gefunden, da war ich allerdings auch schon Anfang 20 (also älter als du heute ;) ), aber da war ich von den Jugendbüchern vom Alter her eben auch noch nicht so weit weg, wie heute. Jetzt enrven einen manchmal die 15-16 Jährigen, die super naiv durch die Welt gehen, aber trotzdem alles können... Vor 7 Jahren hätte mich das vielleicht nicht so extrem gestört. Ich denke auch, einige von den Büchern, die ich 2012/2013 gelesen habe, würden mir heute vielleicht gar nicht mehr so zusagen...
    Ich merke auch, dass ich teilweise kritischer bin, aber jetzt auch nicht mega kleinlich oder so. Aber man hat eben nun auch schon viele wirklich tolle Bücher gelesen, da gefällt einem nicht mehr alles. Manches ist dann zwar trotzdem gut, aber es fehlte was. Wenn man nur 1-2 Bücher im Jahr lesen würde, würde einem sowas vielleicht gar nicht auffallen, weil es eben einfach nette Unterhaltung ist. Was ja auch völlig okay ist.
    In der Länge haben meine Rezensionen auch zugenommen. Nicht jede ist gleich lang, ich handhabe das da ähnlich, wie du. Ich schreibe auch meine Gedanken nieder, habe aber schon ein paar Eckpunkte (Protagonisten, Schreibstil, Setting), die ich versuche mit einzubauen, da ich die nicht unwichtig finde, um zu schauen, ob einem das Buch vom Stil überhaupt ansprechen würde. Trotzdem fällt es bei einigen Büchern einfach leichter was zu sagen, als bei anderen.
    Bei dir wäre es wohl eher verwunderlich, wenn sich nichts geändert hätte. Von 14 bis 20 ist wirklich eine Zeitspanne, in der man selbst ja noch voll in der Entwicklung steckt, sich viele Dinge ändern, man sich überlegen muss, was man nach der Schule machen will, man ja auch selbst dann vermutlich intensiver in Liebesbeziehungen rein geht, als vor dem 14. Lebensjahr... Dementsprechend nimmt man ja dann auch Liebe, Lust und Erotik in Büchern anders wahr.

    wir haben nach unserem Blogumzug immer noch nicht alle Rezensionen wieder umformatiert, von daher Hut ab, dass du es jetzt komplett durchgezogen hast. :)

    Liebe Grüße
    Dana

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    1. Hallo liebe Dana,

      vielen, vielen lieben Dank für deinen langen Kommentar! ♥

      Haha, momentan bin ich mit 20 noch relativ nah an dem Alter der Protagonist*innen dran, aber ich glaube, ich kann verstehen, dass das irgendwann auch anstrengend wird - ich bin mal gespannt, inwieweit ich da rauswachse. ^^

      Du hast Recht, je mehr Bücher man liest, desto mehr Vergleichsmöglichkeiten hat man auch. Ich meine, ich habe schon viel gelesen, bevor ich mit dem Bloggen angefangen habe, aber bei einigen Büchern dachte ich, dass ich sie heute wohl anders bewerten würde - bei anderen wiederum würde ich meiner damaligen Bewertung immer noch zustimmen. Mir würden auch Aspekte auffallen, die ich damals nicht wirklich bemerkt hätte.
      Und mit Sicherheit lese ich auch anders, als wenn ich nicht bloggen würde, das merke ich immer wieder, wenn ich mit Nicht-Blogger*innen über Bücher rede und merke, dass mich ganz anders mit Büchern auseinandersetze, kritischer auch, aber eben auch mehr im Vergleich. Wobei es, wie du sagst, auch voll okay ist, Bcher einfach gut zu finden. ^^

      Stimmt, die Länge ist extrem buchabhängig. Zu einigen schreibe ich gefühlt ganze Abhandlungen, zu anderen fallen mir nur ein paar Absätze ein. Dazu fällt mir auch ein, gerade in Bezug auf Vergleichsmaßstab, dass mir deutlich mehr zu Büchern aus Genres, die ich viel lese, einfällt, eben auch, weil ich den Vergleich habe. Während es mir bei Genres, die ich kaum lese, schwieriger fällt, ein Buch zu bewerten, weil ich noch nicht das Gespür dafür habe, was das Buch ausmacht, worin es sich von ähnlichen Büchern unterscheidet (oder eben nicht) usw.

      Ich muss ehrlich zugeben, dass ich irgendwann auch echt keine Lust mehr hatte und sehr froh war, als ich alle Rezensionen durch hatte - es gibt definitiv schönere Beschäftigungen. ;)

      Ganz liebe Grüße!

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  2. Hallo liebe Dana,
    deine neuen Bücher sind mir tatsächlich auf deinem Blog bislang noch nicht aufgefallen. Sehr wohl aber als Symbol neben den Kommentaren. Ich finde das Buch ist richtig klasse gewordne. Großes Lob an den Bruder.

    Was die Entwicklung der Rezensionen angeht. Ich denke die meisten von uns kennen das. Auch ich habe festgestellt, dass sich bei mir einiges, was Inhalt aber auch Länge der Rezension angeht, geändert hat. Auch ich achte darauf die Ansprachen männlich und auch weiblich zu halten.

    Ich finde es eigentlich sehr interessant auch mal in den Rezensionen zurückzublättern und zu sehen, welche Entwicklung man selbst durchlebt hat. Das ist ja auch ein schönes Zeichen, dass man im Laufe der Jahre nicht stagniert sondern dazugelernt hat. <3

    Ich bewundere dich dafür, dass du dir all die Rezensionen vorgenommen hast, um sie neu zu formatieren. Das ist eine ganz schöne Arbeit!

    Ganz liebe Grüße
    Tanja :o)

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    1. Hallo liebe Tanja,

      danke, ich richte es ihm aus. :D

      Es ist ja auch total normal, dass man sich weiterentwickelt, und ich stimme dir zu, es ist super interessant, sich das mal anzuschauen. Gerade dadurch, dass es eher ein schleichender Prozess ist, fällt das ja auch nicht immer direkt auf. ^^

      Ich bin auch froh, dass ich das hoffentlich jetzt erst mal nicht noch mal machen muss. :D

      Ganz liebe Grüße!

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  3. Hallo Dana,

    Ich hab auch mal in deinem Blog reingeschaut und finde den Post sehr interessant. Ich muss sagen, dass es mir ähnlich ging wie dir mit alten Posts. Mein derzeitiger Blog existiert zwar noch nicht so lange, aber auf meinem alten Blog hatte ich einige Rezensionen, die ich ursprünglich mit 17/18 Jahren verfasst hatte und schon durch diesen geringen Altersunterschied habe ich gemerkt, wie sehr ich mich weiterentwickelt habe.

    Aber ich finde irgendwie alles generell cringeworthy, was ich vor mehr als zwei Jahren geschrieben habe, das war schon immer so. :D Früher hatte ich die Tendenz das dann alles schön aus dem Netz zu löschen (bei einigen meiner Geschichten war das auch richtig so ...), aber bei meinem Blog will ich es nun auch so belassen, da ich auch so schön meine Entwicklung sehen kann. Ich schreibe auch viel über Persönliches in meinem Blog, er ist so was wie mein digitales Tagebuch.

    Liebe Grüße, Aurora von Weltentänzerin

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    1. Hallo Aurora,

      danke fürs Vorbeischauen! <3
      Ja, es ist krass, wie sehr man sich auch doch in ein, zwei Jahren weiterentwickelt, selbst wenn es sich eigentlich gar nicht so anfühlt. ^^

      Ich muss zugeben, dass ich einige meiner alten Geschichten immer noch ganz gerne mag, das sehe ich nicht so eng. Aber gerade auf dem Blog ist es auch echt cool, die Entwicklung zu sehen - von einem selbst, aber auch von der Community, wo sich auch viel verändert hat. :)

      Liebe Grüße!

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  4. Huhu Dana,

    mir ist bei mir auch schon aufgefallen, dass ich durch das Bloggen viel kritischer lese als früher. Schon alleine deshalb, weil ich mir auch hinterher noch Gedanken über das Gelesene mache. Trotzdem ist mir auch schon aufgefallen, dass ich in einigen Belangen noch kritischer werden könnte, z.B. bei Sexismus/Rassismus. Es fällt mir zwar auf, aber sofern es nicht komplett den Inhalt versaut, vergesse ich sowas in der Rezension dann doch mal zu erwähnen... ^^°

    Haha, ja, New Adult... Ich habe aus dem Genre auch erst wenig gelesen und das wenige war so... naja, dass ich auch fürchte, das wird niemals mein Genre werden. XD Es sei denn ich finde da mal einen Roman, bei dem es um die (realistischen!) Gefühle und nicht nur um Sex geht... und das Ganze dann bitte auch ohne Extraportion Kitsch. :D

    Ich traue mich btw gar nicht, meine alten Rezensionen durchzulesen. XD Als ich letztes Jahr alles neu formatiert habe, habe ich es zwanghaft vermieden, die Texte zu lesen. XD

    Schöne Grüße
    Alica

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    1. Hallo liebe Alica!

      Ich merke auch oft, dass erst andere Rezensionen mich auf problematische Aspekte erst wirklich aufmerksam machen. Wobei es manchmal ja auch unterschiedliche Auslegungsweisen gibt. Trotzdem arbeite ich auch erst noch daran, kritischer zu werden - aber hey, wir sind dabei. :D

      Hach, schön, manchmal habe ich das Gefühl, alle feiern NA, nur ich nicht - gut, dass ich da nicht ganz alleine bin. :D Du hast es wunderbar auf den Punkt gebracht, ich unterschreibe das so. :D

      Ach, manchmal ist das auch ganz wichtig. ^^ Und viele, die jetzt nicht gerade aus dem ersten Jahr stammen, fand ich auch gar nicht mal so schlecht. ;)

      Ganz liebe Grüße! ♥

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  5. Hallo Dana,

    mein Leseverhalten hat sich auch deutlich verändert! Früher, als angefangen habe Rezensionen zu schreiben und Bücher bewertet habe, wurden die 5 Sterne viel zu oft vergeben. Heute sieht es leider total anders aus. Selten vergebe ich 5 Sterne an ein Buch, da ich unglaublich kritisch geworden bin. Das sieht man glaube ich auch an der Länge der Rezensionen. Klischees finde ich mittlerweile ziemlich störend und um ein Highlight zu werden, muss das Buch schon außergewöhnlich sein.
    Momentan lese ich auch viel Young Adult mit Fantasy, aber ich merke auch, dass mir Liebesromane immer weniger gefallen. Besonders bei New-Adult ähneln sich die Grundideen einfach total.
    Alte Rezensionen lese ich mir lieber nicht durch. da schäme ich mich fast schon etwas ;)

    Liebe Grüße
    Emily von Mein Schreibtagebuch

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    1. Hallo Emily,

      stimmt, ich habe auch gemerkt, dass ich kritischer bin und mittlerweile teilweise mein eigenes Bewertungssystem anders einschätze. :D Bei einigen Bewertungen dachte ich mir, dass ich das heute anders sehen würde, zwei, drei habe ich geändert, bei denen ich glaube, dass ich das damals einfach nur falsch eingeschätzt habe, aber die meisten habe ich so stehen gelassen, weil das schließlich früher meine Meinung war.
      Ich meine, ich tu mich generell nicht immer leicht mit Skalen, aber ja, für fünf Büchlein muss mich ein Buch mittlerweile schon begeistert haben - "gut" sind dann eben vier Büchlein.
      Haha, ich habe auch gemerkt, dass ich früher eindeutig mehr Liebesromane (YA Contemporary) gelesen habe, was mich heute auch einfach, abgesehen von ein paar Ausnahmen, nicht mehr so interessiert. Und ich gebe dir Recht, ich habe immer das Gefühl, NA ist alles dasselbe, wobei das vielleicht nicht fair ist, weil alle Genres so ihre Schemata haben. ^^

      Liebe Grüße!

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  6. Hallo Dana

    Ein toller Blogpost, der einen sehr interessanten Einblick in die Entwicklung deines Leseverhaltens gibt! An der ein oder anderen Stelle konnte ich mich wiedererkennen. Ich versuche auch seit einiger Zeit in meinen Blogposts zu Gendern und nicht mehr von Lesern, sondern von Leser*innen zu sprechen. Wenn der Satz aber unnötig kompliziert und fast unleserlich wird, dann verzichte ich darauf. (Zum Beispiel wenn ich Sätze mit jedem/jeder bilde :D)

    Bei deinem Kommentar zu New Adult musste ich schmunzeln. Da habe ich auch eine grosse Wandlung durchgemacht. Mit Anfang - Mitte 20 war ich noch ganz versessen auf solche Bücher, aber je mehr ich in diesem Genre gelesen hatte, desto kritischer wurde ich und irgendwann musste ich feststellen, dass sich für mich gefühlt 90% der New Adult Bücher wie 0815 Einheitsbrei lesen. Wenn ich noch einmal eine Story über ein unsicheres, graues College-Mäuschen lesen muss, das natürlich rein und jungfräulich sein muss und dann DEN Bad Boy trifft, den sie zu einem guten Jungen bekehren will, im Gegenzug dafür von ihm JEDES EINZELNE MAL den besten Sex ihres Lebens kriegt (und sogar bei ihrem ersten Mal 10 Orgasmen kriegt), dann kriege ich die Krise xD Solche Bücher lösen bei mir inzwischen fast Aggressionen aus, deshalb mache ich einen grossen Bogen um sie. Es gibt echt ganz wenige, seltene Ausnahmen, die ich bislang (trotz des Genres) gut fand.

    Liebe Grüsse
    Mel

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    1. Hallo Mel,

      dankeschön!
      Ich vertrete meistens die Ansicht, dass Gendern in gewisser Weise nur Gewöhnungssache ist (klar bringt einen etwas aus dem Lesefluss raus, das man nicht kennt), aber manchmal sitze ich auch an Sätzen und verzweifle daran, dass Gendern ihn wirklich kompliziert machen würde. ^^

      Ich mochte tatsächlich "Tanz, meine Seele" von Kira Mintu auch sehr gerne, obwohl es eher NA ist, allerdings ist die Protagonistin auch keine unbescholtene Jungfrau-graue-Maus. xD
      Manchmal überlege ich, das ein oder andere Buch doch zu lesen, weil es mit Sicherheit auch positive Ausnahmen von dem von dir sehr treffend beschriebenen Schema gibt, aber generell bin ich voll bei dir. :D Ich kann die Bücher auch selten wirklich auseinanderhalten, eben auch wegen der Storys. ^^

      Liebe Grüße! ♥

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  7. Hallo liebe Dana :)

    Viele deiner Erfahrungen habe ich mit meinem Blog selbst auch gemacht. Vor allem bei Rezensionen bin ich deutlich kritischer und meine Formulierungen ... auch da hat sich doch so einiges verbessert :D Mein aktueller Blog bei Blogspot existiert allerdings auch erst seit 2015, sodass die Zeit von 2010 - 2015 und somit der alte Blog und alle dortigen Rezensionen nur noch als PDF auf meinem PC existieren ;)

    Mein Lesegeschmack hat sich dahingehend verändert, dass ich noch mehr Fantasy lese, als früher. Damals habe ich doch ab und zu meine Nase in ein historisches Buch oder einen Krimi gesteckt - das mache ich mittlerweile gar nicht mehr.

    Und die nervige Aktualisierung der Rezensionen kenne ich auch. Mein Blog ist auch eine ewige Baustelle, weil ich damit wohl niemals fertig werde!

    Liebe Grüße
    Lisa von Prettytigers Bücherregal (Blog & Instagram)

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    1. Hallo liebe Lisa!

      Oh, wow, du bloggst schon seit zehn Jahren? :O Das ist echt beeindruckend!

      Witzig auf jeden Fall, dass es bei dir eher umgekehrt ist, während sich das bei mir eher ein wenig für andere Genres geöffnet hat. :D Ich bin mal gespannt, wie sich meine Buchwahl jetzt so weiter entwickelt ...

      Haha, ich glaube, Blogs sind generell ewige Baustellen. :D

      Liebe Grüße! ♥

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