Dienstag, 20. August 2019

Rückblick April & Mai 2019

Hallo ihr da draußen!

Heute mit sehr extremer Verspätung - man kennt es nicht anders von mir - mein komprimierter Monatsrückblick für April und Mai. ^^

Gelebt:

Im April ging das Semester wieder los. Ich war mit meiner Kurswahl und dem Zeitaufwand eigentlich ganz zufrieden. ^^ Ich war zwischendurch bei meinen Eltern, habe Freundinnen wieder gesehen, die ich schon eine Weile nicht mehr gesehen hatte, und insgesamt waren es weitgehend ganz gute zwei Monate.

Gelesen:

Ich habe im April ganze neun Bücher gelesen und, nein, fragt mich nicht, wie ich das geschafft habe, das ist mir auch noch ein wenig schleierhaft. :D Im Mai habe ich dann auch nur noch zwei Bücher geschafft, aber gut, manchmal kommt man eben mehr zum Lesen und manchmal weniger. ^^ 
Im April habe ich auch nur ein Buch auf Englisch gelesen, drei re-readet und drei auch relativ spontan ausgeliehen. Auch genre-technisch ist mein April ungewöhnlich durchmixt, neben Fantasy und Jugendbuch sind auch zeitgenössische Romane, ein Klassiker und eine Autobiografie dabei. Im Mai habe ich ein Buch re-readet und eins auf Englisch gelesen, beides Fantasy.

Aber genug zu den Statistiken, hier die Bücher nochmal - wie immer, wenn ihr auf den Link klickt, kommt ihr zu der Rezension/Buchvorstellung:



The Picture of Dorian Gray (Oscar Wilde) habe ich noch aus dem März mitgenommen, da es auch dank des sehr blumigen Stils nicht wirklich einfach zu lesen ist. Trotzdem ist das Konzept ebenso wie die oft nicht wirklich sympathischen Charaktere unheimlich faszinierend.

Coldworth City (Mona Kasten) war eine unterhaltsame Fantasystory für Zwischendurch mit einem nicht unbedingt neuen Konzept, aber an sich durchaus sympathischen Charakteren. Allerding finde ich, dass aus dem Potenzial weitaus mehr hätte gemacht werden können, sodass so insbesondere das World Building und das Ende sowie viele angeteaserte Konflikte leider deutlich zu kurz kommen

Nashville oder Das Wolfsspiel (Antonia Michaelis) ist jetzt nicht unbedingt mein liebstes Buch von der Autorin, aber definitiv auch nicht schlecht. Nichtsdestotrotz zeigen sich auch viele Charakteristika ihrer Bücher - poetischer, atmosphärischer Stil, gesellschaftspolitische Themen, naive Protagonistin und nicht immer unproblematische Handlungen, die zum Nachdenken und Diskutieren einladen.

Außerdem habe ich die Blanche-Trilogie (Jane Christo) re-readet, die ich persönlich sehr gerne mag. Sicher, manchmal ist das schon sehr sexualisiert und beim wiederholten Lesen ist mir auch die leichte Instalove aufgefallen und ja, man merkt auch, dass es ein Debüt war, aber ... Ich liebe diesen triefenden Sarkasmus einfach unheimlich, ebenso wie die starke, vielschichtige Protagonistin, die nebenbei noch Profikillerin ist, und das Mafiasetting hat auch was (ob das jetzt immer so realistisch ist, ist eine andere Frage, aber um sowas geht es bei solchen Bücher ja eigentlich auch nicht).
In erster Linie sind das vor allem sehr unterhaltsame Fantasy-Bücher mit sehr ausgeprägtem Humor und viel Action, perfekt also, wenn man Wohlfühlliteratur für Zwischendurch braucht, um sich unterhalten zu lassen - und genau deswegen habe ich das ja auch gelesen. ;) Und dafür kann ich die Trilogie auch wärmstens empfehlen, deswegen war es für mich ein Top des Monats.



Dann hätten wir noch die drei Bücher, die ich mir ausgeliehen habe und die ein wenig aus meinem üblichen Genre rausfallen - etwas, was ich in Zukunft gerne öfter mache. Gleichzeitig sind das auch alles Own Voice-Bücher, die mal mit einem nicht-westlichen Kontext zu tun haben, daher freut es mich, dass ich so ein wenig aus meiner Blase hinausgelugt habe, da ich ja zumeist nur Bücher aus dem und mit westlichem Kontext lese.

Sechzehn Wörter (Nava Ebrahimi) ist die Geschichte von einer Identitätssuche einer jungen Deutsch-Iranerin, die anlässlich des Todes ihrer Großmutter in den Iran reist. Es ist ein sehr ruhiges Buch, bei dem Selbstfindung und Erinnerungen im Vordergrund stehen, das aber am Ende mit einer Enthüllung nochmal mitreißt. 

Die meerblauen Schuhe meines Onkels Cash Daddy (Adaobi Tricia Nwaubani) spielt in Nigeria und handelt von den 419-Scammern, also denjenigen, die mit Spammail-Betrug Geld machen. Dabei steht der Unterhaltungswert dieses eher ironischen und skurrilen Werkes im Vordergrund. 

Ich bin eure Stimme (Nadia Murad) ist die erschütternde und mitnehmende Autobiografie einer jungen Jesidin, die den Genozid an ihrer Glaubensgemeinschaft, ihre eigene Verschleppung durch den IS, wo sie vergewaltigt und versklavt wurde, und ihre anschließende Flucht schildert.



Im Mai habe ich American Gods (Neil Gaiman) gelesen, eine Fantasy-Geschichte, die sich der Frage nach der amerikanischen Identität im Kontext von Migration in die Staaten widmet und Aspekte zahlreicher Mythologie einflicht. Dabei ist die Erzählstimme eher ruhig, was auch dem etwas eigenartigen Protagonisten geschuldet ist, der sich ebenfalls durch Gleichgültigkeit auszuzeichnen scheint. Dennoch weiß die Geschichte aber auf ihre Weise zu fesseln.

Trotzdem war mein Top des Monats wohl eher Die Rabenkönigin (Michelle N. Weber), wobei das vielleicht nicht ganz so fair ist, weil es ein Re-Read war. Aber dieses Buch ist eine spannende, unvorhersehbare Fantasygeschichte genau nach meinem Geschmack, nicht zuletzt aufgrund der düsteren Atmosphäre und den Feen als zentraler Handlungsaspekt. Auch die Liebesgeschichte ebenso wie die sarkastische, mental starke und selbstbewusste Protagonstin und die generell sehr tiefgründigen Charaktere mochte ich sehr gerne, und der märchenhafte Schreibstil hat mich ganz in seinen Bann gezogen. Ich bin ein bisschen verliebt. :D

Gesehen:

Im April bin ich zu dem Schluss gekommen, Supernatural in der elften Staffel abzubrechen. Ich mochte die Serie eigentlich ganz gerne (auch wenn ich den Sexismus zunehmend anstrengend fand), gerade weil die Kombination aus Fantasy, Mythologien, Horror-Elementen, Humor, Action und Charakterentwicklungen eigentlich genau mein Fall ist, aber in der elften Staffel hatte ich das Gefühl, sie hätten alles, was die Serie bis dato ausgemacht hat, zugunsten eines flachen, schlechten Plots ohne Tiefe und Sinn zum Teufel gejagt. (Ich habe mich spoilern lassen, es klingt nicht so, als würde es besser werden.)
Stattdessen habe ich hin und wieder ein paar Marvel-Filme gesehen, unter anderem die Iron Man-Trilogie und den ersten Avengers-Film.


Wie immer freue ich mich auf eure Kommentare, Meinungen oder was auch immer euch einfällt. ^^

Alles Liebe! ♥
Dana

16 Kommentare

  1. Huhu Dana,

    "The Picture of Dorian Gray" will ich auch schon seit einem Jahr lesen und schiebe es dann doch immer vor mir her. XD Liegt wohl mit daran, dass ich zum Jahreswechsel gefühlt ewig an einer Kurzgeschichtensammlung von Robert L. Stevenson im englischen Original gelesen habe und mich seitdem in der Hinsicht "gesättigt" fühle. XD
    Antonia Michaelis lese ich auch gerne, weil ihr Stil so schön ist. Aber meistens habe ich an ihren Büchern dann inhaltich doch etwas auszusetzen, das mich stört. XD
    Mittlerweile lese ich auch ganz gerne mal abseits meines üblichen "Beuteschemas". "Ich bin eure Stimme" klingt da nach etwas, das ich auch lesen würde. Gerade besondere Biografien interessieren mich aktuell, obwohl ich früher NIE Biografien gelesen habe. :D
    Bei Büchern aus dem Drachenmond Verlag bin ich mittlerweile eher skeptisch, weil ich da etwas zu oft enttäuscht wurde. ^^° Aber wenn dir "Die Rabenkönigin" so gut gefällt, werfe ich vielleicht doch mal einen Blick rein. :)
    Ach, "Supernatural"... ich bin schon seit Staffel 5 kein so großer Fan der Serie mehr wie früher. Als der ganze Engel-Gott-Kram dazu kam, wurde es mir irgendwie zu viel. Ich weiß auch nicht mehr, bei welcher Staffel ich aufgehört habe, 9 oder 10 oder so. Die Serie ist einfach nicht mehr fesselnd und wiederholt sich so sehr.

    Schöne Grüße
    Alica

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    1. Hallo liebe Alica,

      haha, okay, das kann ich verstehen! :D Aber wenn du wieder Lust auf blumige englische Literatur hast, kann ich dir "The Picture of Dorian Gray" definitiv empfehlen, das Buch ist irgendwie extrem faszinierend. ^^
      Ich weiß bei Antonia Michaelis' Büchern manchmal nicht, ob sie die Grenzen zwischen "problematisch, um zum Denken anzuregen" und "problematisch, weil wirklich problematisch" überschreitet. :D Aber ich liebe ihren Stil. Und es gibt ein paar Bücher von ihr, die ich mehr mag - "Niemand liebt November", "Die Attentäter" und auch "Solange die Nachtigall singt".
      Ich stelle fest, dass ich zunehmend mehr Biografien lese, aber die sind oft auch deshalb sehr interessant, weil es reale Erfahrungen sind. "Ich bin eure Stimme" zum Beispiel ist eine sehr krasse Erfahrung, wodurch der IS irgendwie realer wird. "Ich bin Malala" (die Rezension ist auch gerade erst online) mochte ich auch sehr gerne, weil sie unheimlich inspirierend war. "Ich kam mit dem Wüstenwind", vielleicht gerade für Menschen, die Tanzen mögen. Und "Splitterfasernackt" ist mehr so schockierend bis auf die Stimmung schlagend. Oh, und "Survivor" habe ich noch gelesen, das ist die Überlebensgeschichte eines jüdischen Polen, der in Auschwitz war. :x
      Ich muss sagen, ich liebe die Cover von Drachenmond und die Geschichten hören sich oft eher ungewöhnlich und faszinierend an, auch wenn ich, jetzt wo du das sagst, überwiegend mittelmäßige Bücher aus dem Verlag gelesen habe ... enttäuscht wurde ich allerdings auch noch nie. Und "Die Rabenkönigin" war echt ein HIghlight für mich, schau doch gern in die Rezension rein. ;)
      Ja, ich finde, man merkt extrem, dass nach der fünften Staffel eigentlich ein Ende geplant war, und ab dann wiederholen sich einfach alle Konflikte ins Unendliche. Die zehnte Staffel mochte ich noch (auch wenn ich alles andere als ein kreischendes Fangirl bin), aber die elfte ist ein komplettes Desaster. Oder auch das beste Beispiel dafür, warum Geschichten ein Ende verdienen und nicht endlos weitergeführt werden soll. :D

      Liebe Grüße! ♥♥

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  2. Hallo liebe Dana,
    das hört sich nach einem sehr erfolgreichen Lesemonat an. Von deinen gelesenen Büchern kenne ich (bislang) nur Coldworth City. Ich kann deine Meinung teilen. Ich finde auch, dass man aus der Geschichte mehr hätte machen können. Ich war auch lange der Meinung, dass es noch einen weiteren Band geben wird. Die Lovestory hätte meiner Meinung nach unbedingt noch weiter ausgebaut werden müssen. Auch empfand ich den Spannungsverlauf als schlecht platziert. Zum Ende hin war die Geschichte sehr rasant über die Mitte hin fehlte mir dahingegend Spannung.

    Ich wünsche dir einen wunderschönen Leseaugust.

    Ganz liebe Grüße
    Tanja :o)

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    1. Hallo liebe Tanja,

      ich bin auch sehr zufrieden, zumal ich gar nicht gemerkt habe, dass ich so viel gelesen habe und dementsprechend überrascht war. :D (Umgekehrt habe ich beim Juli das Gefühl, unheimlich viel gelesen zu haben, aber da sind es "nur" vier Bücher.)
      Man hätte so viel noch weiter ausbauen müssen, auch eigentlich alles, was ihren Bruder betrifft. Das hatte alles so viel Potenzial, bei dem ich mich teilweise gefragt habe, warum das überhaupt aufgeworfen wurde, so, wie es dann unterging ... Und ja, das Ende war mir auch viel zu rasant. :/

      Danke, den wünsche ich dir auch! ♥

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  3. Hallo liebe Dana,

    ich bin immer wieder begeistert wie breit gefächert zu liest! Die Blanche Reihe von Jane Christo fand ich auch genial und habe sie immer noch im Buchregal stehen. Das Bildnis des Dorian Gray habe ich tatsächlich nie gelesen, auch nicht im Deutsch LK, auch wenn es ja ein echter Klassiker ist.
    Coldworth City mochte ich recht gerne, das hatte ich dir ja schon verraten :-)

    Serienjunkie bin ich nicht so, auch wenn ich auch immer mal wieder überlegt habe, Supernatural anzufangen. Würdest du das jetzt noch empfehlen?

    Liebe Grüße
    Desiree

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    1. Hallo liebe Desiree,

      dankeschön, ich habe manchmal eher das Gefühl, zu einseitig zu lesen, dabei wage ich mich mittlerweile eigentlich ganz gerne in andere Genres. ^^ Und wow, ich glaube, du bist die erste Person, die ich kenne, die auch "Blanch" kennt und auch noch gelesen hat. :D Es freut mich, dass du sie ebenso sehr mochtest wie ich. ^^
      "Das Bildnis des Dorian Gray" ist so ein Buch, bei dem ich verstehen kann, warum es ein Klassiker ist, weil irgendwie ist es auf seine Art und Weise echt gut. ^^

      Also, wie gesagt, bis dato mochte ich "Supernatural" echt gerne. Man muss mit ein bisschen Blut klarkommen, aber das Coole an der Serie ist eigentlich, dass sie sich selbst nicht so ernst nimmt und sehr humorvoll ist. Die Charakterentwicklungen find ich zwischendurch auch echt gut und die ganze Recherche in Bezug auf Mythen ist ebenfalls beeindruckend. Plottechnisch dümpelt die erste Staffel ein wenig vor sich hin, ist aber deswegen nicht weniger unterhaltsam. Also eigentlich ja.
      Man merkt halt, dass die Serie ursprünglich nur bis zur fünften Staffel konzipiert war, die sechste und siebte fand ich etwas schwach (aber lange nicht so schlimm wie elfte). Das heißt, man kann theoretisch auch nach der fünften aufhören und ich würde empfehlen, spätestens nach der zehnten aufzuhören (ich finde, das Ende kann man sich auch ganz gut als Ende zurechtdichten xD). Das größte Problem ist ja vor allem, dass sie es irgendwann nur noch weiterführen, weils Spaß macht und wegen der Fans, und die Qualität extrem darunter leidet. (Ich bin eine Vertreterin der Meinung, dass Geschichten mit Ende konzipiert werden müssen und das dann auch verdient haben. xD)
      Du kannst ja mal ein paar Folgen ausprobieren. :)

      Liebe Grüße! ♥

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  4. Hey :)

    Du hast aber auch viel geschafft -wow! Bei "Nashville" habe ich ganz ähnlich empfunden. Es war mit Sicherheit nicht das stärkste Buch von ihr, aber dennoch lesenswert und es muss ja auch in die Sammlung der Michaelis' Bücher einziehen :D Von dem Rest habe ich noch nichts gelesen, klingen aber viele ziemlich spannend! Viel Spaß weiterhin beim Lesen *-*

    Lieben Gruß
    Fina

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    1. Hallo Fina,

      ich war auch echt überrascht, ich dachte, es wär weniger gewesen. :D
      Ich fürchte, ich bau mir so langam wirklich eine Sammlung auf. xD Irgendwann nehmen ihre Bücher ein eigenes Regal ein. :D
      Es sind auch einige sehr empfehlenswerte Bücher dabei. ^^

      Danke, das wünsche ich dir auch! ♥

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    2. Wobei ich bei Antonia Michaelis gestehen muss, dass ich nur ihre Jugendbücher lese und die mich thematisch ansprechen. Sie hat ja auch Kinderbücher und Erwachsenenromane, da habe ich irgendwie nicht so Lust drauf :D Hast du die auch?

      Liebe Grüße
      Fina

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    3. Ich habe vor ganz langer Zeit mal "Drachen der Finsternis" gelesen, damals mochte ich das ganz gerne. Da weiß man am Ende auch nicht, was real war und was nicht, und es ist noch märchenhafter und fantastischer angehaucht. Ansonsten überlege ich manchmal, einen Erwachsenenroman auszuprobieren, aber mich reizen die Themen ihrer Jugendbücher meist mehr. ^^

      Liebe Grüße!

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  5. Ein toller Rückblick! Das Bildnis des Dorian Grey habe ich auch vor einiger Zeit gelesen und mochte es eigentlich ganz gern. Im Vergleich zu anderen Klassikern liest es sich ja auch noch ganz gut ;)
    Liebe grüße
    Sarah

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    1. Hallo liebe Sarah,

      dankeschön! :)

      Das stimmt, ich mochte das Buch insgesamt auch ganz gerne und kann definitiv verstehen, warum es als Klassiker gilt. Wobei ich den Schreibstil auch schon ein wenig anstrengend empfand, da gab es schon Klassiker, bei denen mir das Lesen leichter fiel (jetzt nicht Goethe, aber ... ^^).

      Liebe Grüße :)

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  6. Hallo Dana ;)
    Man sollte seinen Traditionen ja auch treu bleiben und nicht plötzlich anfangen, alles zu ändern ;) Nee aber mal im Ernst, im Grunde ist es ja ganz egal, wann man seine Rückblicke postet oder es ggf. sogar weg lässt. Wenn es einem wichtig ist, macht man es, wenn man Zeit hat, wen nicht, auch okay. Das ist ja alles Hobby und kein Job, außerdem muss man sich ja auch mal Zeit für sich nehmen :) (ja ich habe den anderen Artikel eben überflogen :D )
    Von deinen ausgesuchten Büchern habe ich bisher keines gelesen. Von Antonia Michaelis möchte ich auch unbedingt mal ein Buch lesen und testen, ob mir der Stil gefällt. Anja hat mal eins gelesen und fand es schrecklich :D Aber ich hab auch schon so viele positive Stimmen gehört, dass ich trotzdem neugierig bin.
    ich finde es schön, dass du dir auch Zeit für re-reads nimmst :) Das kommt bei mir doch insgesamt etwas kurz, wobei ich jetzt nicht tottraurig bin, denn es gibt sooo viele tolle, neue Bücher. aber ich hab z.B. angefangene Reihen im Regal, an die ich mich kaum mehr erinnere, wenn ich dort also weiterlesen wollen würde, müsste ich zwangsläufig noch mal neu beginnen ^^
    LG Dana

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    1. Hallo liebe Dana!

      Ich mag Rückblicke eigentlich immer ganz gerne, aber schaffe es trotzdem nie, sie zum Monatsanfang des darauffolgenden Monats fertig zu haben. Aber du hast Recht, es macht eigentlich auch keinen großen Unterschied und immerhin behalte ich so ein Merkmal meines Blogs bei. :'D
      Hmm, am meisten mochte ich von Antonia Michaelis immer noch "Niemand liebt November". Da kommt ihr Stil auch ziemlich gut zur Geltung, also eigentlich super, um herauszufinden, ob man ihn mag. ^^ Ich persönlich fand ihn wunderschön!
      Dadurch, dass mein SuB nicht sonderlich hoch ist und ich nicht das Geld habe, mir dauernd neue Bücher zu kaufen, schaffe ich es eigentlich immer mal wieder, Bücher zu re-readen, was ich auch unheimlich gerne tue. Und wie du schon sagst, bei Reihen brauche ich es auch manchmal für die Details. ^^ Aber du hast Recht, gleichzeitig gibt es auch so viele neue Bücher, die man lesen wollen würde ...

      Liebe Grüße!

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    2. Hallo Dana :)
      Rückblicke sind und bleiben ja immer Rückblicke, egal ob man sie am Anfang des darauffolgenen Monats oder noch 3 Monate später postet ;) Sie ändern sich in dem Sinne ja nicht, daher denke ich, man sollte das ganz entspannt sehen :D Wir versuchen zwar, es immer am Monatsanfang zu machen, aber da wir zu zweit bloggen, können wir uns auch immer etwas treten, damit das dann auch funktioniert ;) Aber wenn einer nicht fertig ist, dann warten wir eben etwas länger...
      Niemand liebt November hatte ich mir sogar schon mal aus der Bibliothek mitgenommen, bin dann aber irgendwie doch nicht zum Lesen gekommen. Ich werde berichten, wenn ich es dann doch geschafft habe :D
      Ja, wenn sich der SuB in Grenzen hält, dann kann man natürlich immer mal wieder zu seinen Lieblingen greifen. :) Ich habe dieses Jahr auch zahlreiche Bücher oder Hörbücher aus der Bibliothek mitgenommen, das waren dann nicht immer nur neue Bücher, aber das hat mich nicht gestört.
      Ich habe es bei der Schlangenfluch-Trilogie damals tatsächlich so gehandhabt, dass ich vor dem zweiten Band den ersten und vor dem dritten die ersten beiden noch mal gelesen habe... aber ich glaube, in der Intensität habe ich es sonst nie gemacht. Ich war aber auch überrascht, wie viele Dinge einem beim ersten Lesen entgehen, was man alles so wahrnimmt, wenn man die grobe Entwicklung kennt und sich dann auf andere Details konzentrieren kann... auch die kleinen Querverweise zum nächsten Band und so. Eigentlich müsste man das viel öfter machen. ;)
      Lg Dana

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    3. Hallo liebe Dana!

      Ja, das stimmt. Und manchmal ist es auch ganz schön, noch ein bisschen später ein paar Rückblicke zu haben, wenn die erste Welle schon vorbei ist. ^^ Ich sehe das daher auch sehr entspannt (vielleicht etwas zu entspannt xD).
      Ich drücke dir die Daumen, dass du es schafft, "Niemand liebt November" noch zu lesen - und bin dann gespannt, ob du genauso begeistert bist, wie ich bzw. wie deine Meinung dazu ausfällt. ^^
      Das gefällt mir auch so beim Re-Readen. Gerade bei Reihen fallen einem dann erst die ganzen kleinen Hinweise und foreshadowing-Anspielungen auf, die teilweise beim ersten Lesen noch gar keinen Sinn ergeben - "Throne of Glass" ist da auch ein gutes Beispiel. Und überhaupt stelle ich manchmal fest, dass mir manche Details beim ersten Lesen entgehen. ;)

      Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag!

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