Sonntag, 29. September 2019

Rückblick Juli 2019

Hallöchen,

wie immer verspätet heute mein Monatsrückblick für den Juli. Um noch einmal zum Sommer zurückzukehren, den ich jetzt schon schmerzlich vermisse.

Gelebt:

Das erste Drittel war sehr geprägt von der Klausurenphase an der Uni und mit dementsprechend viel Stress verbunden. Im Endeffekt bin ich aber sehr zufrieden mit meinem Ergebnis, das Lernen hat sich also gelohnt.^^

Anschließend ging es dann in den Urlaub. Ich hatte drei freie Wochen, war bei meinen Eltern und habe natürlich nichts geschafft. Mein Plan war es, zu lesen, schreiben, bloggen ... Zum Schreiben bin ich mal wieder gar nicht gekommen, auch weil ich seit einem Jahr gefühlt komplett blockiert bin, von kurzen Phasen mal abgesehen. Fragt mich nicht, wie die Zeit so schnell dahinfliegen konnte, aber immerhin konnte ich ein wenig entspannen, das war auch mal ganz schön. Und ich habe ein paar Menschen getroffen, die ich sonst eher selten sehe. ♥
Eins meiner Highlights war allerdings, dass ich Anna besucht habe. Wir haben uns das letzte Mal vor 2,5 Jahren gesehen und es war sehr cool, sich mal wieder zu treffen. Und Kekse zu backen.


Gebloggt:

Ich war super motiviert, auch trotz Klausurenphase, nachdem ich zu der Zeit ja gerade erst wieder mit dem Bloggen angefangen hatte. Ich habe die freie Zeit genutzt, um anzufangen, Rezensionen zu schreiben und hab das Bloggen so langsam wieder in meinen Alltag integriert.


Gelesen:

Nebenbei habe ich mit Anna und Marianne angefangen, Magnus Chase - The Sword of Summer (Rick Riordan) zu lesen, aber das habe ich erst in diesem Monat beendet, dementsprechend gibt es auch erst im Rückblick September mehr dazu. Wobei ich so viel verraten kann: Im Bus auf dem Weg zu Anna musste ich mich zusammenreißen, um nicht vor allen anderen Fahrgästen in einen Lachanfall auszubrechen.

Davon abgesehen habe ich vier Bücher beendet, davon eins auf Französisch. Auch wegen der Sprache habe ich für dieses Buch relativ lange gebraucht, eine Woche, trotz Urlaub, sodass ich, obwohl ich viel frei hatte, nicht so viel gelesen habe, wie ich erwartet hätte.
Die anderen drei Bücher sid zur Abwechslung alle auf Deutsch, zwei davon ausgeliehen, eins ein Re-Read. Seht selbst:


Une vie (Simone Veil) ~ [Buchvorstellung]

Hier das französische Buch. Es handelt sich um die Autobiographie von Simone Veil, die Auschwitz überlebt hat, als Frau in den 50ern Juristin wurde, sich als französische Gesundheitsministerin für die Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen in Frankreich einsetzte und später erste Präsidentin des Europäischen Parlamentes wurde.
Kurz: Eine durchweg sehr beeindruckende Lebensgeschichte einer starken Frau, die hier vor allem ihre politischen Ansichten und Erfolge reflektiert, was für mich als Politikstudentin und auch aus feministischer Perspektive sehr interessant war.

 
Forever - Das ewige Mädchen (Rebecca Hamilton) ~ [Rezension]

Dieses Buch war leider mein Flop des Monats. Ich habe lange mit dem Gedanken gespielt, es abzubrechen, und vermutlich nur aus Masochismus weitergelesen (oder aus einem makaberen Unterhaltungsdrang ähnlich wie bei Trashfilmen). 
Die Charaktere waren alle relativ blass, allen voran der Love Interest. Die Handlungen der grundsätzlich schutzbedürftigen Protagonistin habe ich ab einem gewissen Punkt ebenso wenig verstanden wie die Konflikte und das ständige, komplett sinnlose Hin und Her in der Liebesgeschichte. Die Handlung plätschert lange auch einfach nur so dahin, komisch gesetzte, viel zu lange Zeitsprünge zerstörten den Rest meines Bezugs zu ihr und die Geschehnisse wirkten auf mich absolut willkürlich. Nicht mein Fall.


Roter Mond (Benjamin Percy) ~ [Rezension]

Dieses Buch ist eine politische Werwolfstory und ich fand die Idee hinter dem Ganzen, die wichtige Themen wie Diskriminierung, Kolonialismus und Rassismus auf eine etwas fantastische Art anspricht, schon irgendwie cool. Dabei ist das Ganze gleichzeitig auch sehr düster, und ich war mir nie so ganz sicher, wer jetzt eigentlich die "Bösen" sind. Leider bin ich persönlich nicht ganz an die Charaktere herangekommen, aber davon abgesehen war es ein spannendes Leseerlebnis.


Quelle

Irgendwann für immer (Katja Millay) ~ [Rezension]

Ich hab euch jetzt mal meine alte Rezension verlinkt, dieses Buch war mein Re-Read. Es geht um ein Mädchen mit Posttraumatischer Belastungsstörung, das nicht spricht und sich selbst als kaputt sieht. Soweit ich das einschätzen kann, wird ein relativ authentisches Bid von PTBS gezeichnet, die eben auch nicht durch Liebe magisch geheilt werden kann.
Denn das Ganze IST eine Liebesgeschichte, allerdings eine, die sich sehr langsam und nachvollziehbar entwickelt, und die ich sehr gerne mochte. Die Charaktere habe ich auch dieses Mal als ziemlich tiefgründig empfunden. Sie sind nicht perfekt, machen Fehler, aber sind vielleicht deshalb so authentisch. Umgekehrt hat die Protagonistin auch ihren ganz eigenen Sarkasmus, der trotz der manchmal ernsten Themen dafür sorgt, dass das Buch in erster Linie unterhaltsam ist - aber auch zu Tränen führen kann.
Eine berührende Geschichte, die mich gleichzeitig extrem gefesselt hat, sodass ich mich nicht davon losreißen konnte, auch wenn ich es eigentlich wollte. Und damit mein Top des Monats.


Gesehen:

Anna hat mich dazu "gezwungen", endlich mal die erste Staffel von Avatar zu beenden. Ich hab die Serie Anfang des Jahres angefangen, durch eine andere Freundin, aber das ein bisschen, äh, hängen lassen. Klar, man merkt schon, dass es eine Kinderserie ist (und ich tue mich mit Kindergeschichten nicht immer so ganz leicht), aber ich versteh trotzdem, warum die Serie so gehypt wird. ^^


Soviel dazu, ich freue mich wie immer auf eure Kommentare und wünsche euch noch ein schönes Restwochenende!

Eure Dana ♥

4 Kommentare

  1. Hallo Dana,

    von deinen vorgestellten Büchern kenne ich leider keins, aber "Irgendwann für immer" macht mich neugierig.
    Eine Klausurenphase ist immer stressig und ich bin froh bald wieder mehr Zeit zu haben :)

    Liebe Grüße
    Emily

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    1. Hallo Emily!

      Ich mochte "Irgendwann für immer" auch sehr gerne, es ist eine tolle Liebesgeschichte, und das, obwohl ich momentan sonst gar nicht so viel Lust auf Liebesgeschichte habe. :D
      Stimmt, aber das klingt doch ganz positiv bei dir. :)

      Liebe Grüße!

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  2. Hallo Dana,
    da hast du das Jahr doch schon ganz gut aufgearbeitet ;) Ist das Ziel zum Ende des Jahres wieder fast auf dem aktuellen Stand zu sein? :)
    Ich fand es grad ganz nett mit dir gemeinsam noch mal ein bisschen in Urlaubsfeelnig einzutauchen, besonders bei dem tristen, grauen, regnerischen Wetter draußen ^^
    Mein Urlaub geht auch immer viel zu schnell vorbei, man hat so viel vor und dann... tja dann ist der Urlaub um und noch so viele Sachen übrig, die man eigentlich gemacht haben wollte ;)

    Ich finde es echt toll, dass du auch in anderen Spraachen liest. Ich hab es, glaube ich, schon mal geschrieben, für mich wäre es auf franzöisch nichts... da hätte ich keine Freude dran, da ich einfach nichts mehr aus dem Unterricht weiß. Ich könnte noch sagen, dass ich kein Französisch spreche und dann hörts auch schon fast auf :D

    "Irgendwann für immer" klingt interessant, das muss ich mir mal näher ansehen :) Was du dazu schreibst, hört sich gut an.
    LG Dana

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    1. Hallo liebe Dana,

      äh, ich zweifle an meiner Fähigkeit, pünktlich zu sein. xD Aber ich habe so langsam meinen Berg an Entwürfen abgearbeitet. :D
      Das ist ja gerade das Schöne an verspäteten Rückblicken, man kann noch ein wenig zurückblicken. ^^
      Eigentlich ist so ein Urlaub auch ein faszinierendes Konstrukt. Schon Schulferien waren geprägt von diesem Phänomen. ;)

      Das kann ich absolut verstehen, ich fands auch so relativ anstrengend, obwohl ich mein Französisch als einigermaßen gut einordnen würde ... Englisch klappt mittlerweile sehr gut, aber es ist doch immer etwas anderes, in fremden Sprachen zu lesen. Obwohl ich es umgekehrt sehr gerne mag, Bücher im Original zu lesen. ^^

      Ich mochte das Buch auf jeden Fall sehr gerne - beides Mal! ;)

      Liebe Grüße! :)

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