Donnerstag, 31. Oktober 2019

[Top Ten Thursday] Halloween Special


Happy Halloween!

Passend dazu hat sich Aleshanee (von ihr auch das Bild) ein Special für den wöchentlich von ihr veranstalteten Top Ten Thursday einfallen lassen, an dem ich heute mal wieder teilnehme, um euch düstere Bücher vorzustellen. Zu ihrem Post kommt ihr hier.

Ich persönlich finde Halloween aus mythologischer Sicht (Samhain) super spannend, gleichzeitig werde ich magisch angezogen von Halloweenpartys. xD Darum soll es hier jetzt allerdings nicht gehen, stattdessen habe ich versucht, Bücher zu den Themen zu finden, die ich tendenziell als eher düster empfunden habe ... und es tut mir leid, ihr werdet vermutlich einige Bücher wiedererkennen von anderen TTT oder meinen Herbstempfehlungen. ^^


1.) Ein Buch mit einem gruseligen Cover: Anna Dressed in Blood (Kendare Blake)

Hier kommt ihr zu meiner Rezension.

Ich hätte dieses Buch bei mehreren Kategorien wählen können, aber hab mich für diese entschieden. Das Cover mag vielleicht nicht direkt gruselig sein, spiegelt für mich aber perfekt die leicht unheimliche Atmosphäre dieser fantastischen Geistergeschichte wieder. Der Protagonist Cas kümmert sich nicht wie seine Altersgenoss*innen um High School und ähnliche Probleme, sondern jagt Geister. Diesmal trifft er jedoch auf den Geist der Anna, der anders ist als andere ...
Ich muss sagen, ich liebe dieses Buch, nicht zuletzt, weil es gruselige Elemente mit Sarkasmus verbindet, womit man mich eigentlich immer kriegen kann. ^^ Zudem sind die Charaktere vielschichtig und Cas einfach unglaublich sympathisch.


2.) Ein Buch, in dem ein Mord geschieht: A Study in Scarlet (Arthur Conan Doyle)

Hier geht es zu meiner Kurzrezension.

Jetzt mal ein Klassiker, um wenigstens ein bisschen Abwechslung in diesen doch sehr fantasylastigen Post zu bringen. Außerdem ist Mord doch typisch für einen Krimi (abgesehen davon, dass in fast jedem Fantasy-Roman irgendjemand stirbt und ich da eine sehr große Auswahl habe) und was böte sich da mehr an als Sherlock Holmes selbst? Zumal ich den Auftakt der Reihe um den berühmten Detektiv durchaus als unterhaltsam empfunden habe.


3.) Ein Buch mit einer unheimlichen Atmosphäre: Die Rabenkönigin (Michelle Natascha Weber)

Hier kommt ihr zu meiner Rezension.

Lustigerweise habe ich auch an "Wen der Rabe ruft" von Maggie Stiefvater gedacht, letztendlich hat dieses Rabenbuch aber das Rennen gemacht. Es handelt von Maja, die Feenblut in ihren Adern hat, weswegen ihr Vater fürchtet, sie könnte genauso wie ihre Mutter von Feen entführt werden. Doch als ihr Kindheitsfreund in Schwierigkeiten steckt, stiehlt sich Maja davon und reist zu dem Schloss der Königin, die seit langer Zeit niemand mehr gesehen hat - ein Schloss, das voller düsterer Geheimnisse steckt ...
Düstere Atmosphäre, Feenmythen, unterhaltsame Dialoge, eine tolle Liebesgeschichte und eine sympathische Protagonistin - dieses Buch wurde unerwartet zu einem neuen Lieblingsbuch von mir, das ich nur weiterempfehlen kann. ^^

Quelle
4.) Ein Buch, das an Halloween spielt oder in dem Halloween vorkommt: Finding Sky (Joss Stirling)

Hier kommt ihr zu meiner Buchvorstellung.

Bei dieser Vorgabe ist mir spontan nur ein einziges Buch eingefallen, das hier ein wenig raussticht: "Finding Sky" war eines meiner absoluten Lieblingsbücher, als ich etwa 13/14 war, vor allem auch wegen des sarkastischen Schreibstils. Wie ich diese alles andere als klischeefreie Romantasy-Story um die junge Sky, die in ein kleines Städtchen zieht, und sich zu dem Bad Boy Zed hingezogen fühlt, aus heutiger Sicht bewerten würde, kann ich nicht sagen, aber auf jeden Fall gibt es eine Szene an Halloween. :D


5.) Ein Buch, das du vor Spannung nicht aus der Hand legen konntest: Red Rising (Pierce Brown)

Hier kommt ihr zu meiner Rezension.

Auch dieses Buch ist schon mal bei einem TTT bei mir aufgetaucht, aber dennoch ist diese absolut fesselnde Science Fiction-Story als erstes in meinen Kopf gekommen. Darin sind Menschen in Farben eingeteilt und der Protagonist Darrow arbeitet auf dem Mars, in dem irrtümlichen Glauben, diesen für die Menschheit vorzubereiten.
Die Trilogie ist düster, manchmal vulgär, aber ich finde den komplexen Plot, die Verstrickungen, die tiefgründigen Charaktere und die Intrigen und Politik in dem Ganzen unglaublich cool und mochte sie sehr gerne.


6.) Ein Buch aus dem Horror Genre: Angelfall (Susan Ee)

Hier kommt ihr zu meiner Rezension.

Okay, es ist auch Fantasy mit einer jugendlichen Protagonistin, aber eben auch mit Horrorelementen. Diese Trilogie spielt in einer postapokalyptischen Welt, auf die die Engel gekommen sind und alles zerstört haben. Die Protagonistin Penryn kümmert sich um ihre Familie, bis ihre siebenjährige Schwester von Engeln entführt wird und sie sich mit einem verwundeten Engel verbündet, um sie zu finden.
Auch hier wird eine düstere Atmosphäre mit Sarkasmus verbunden, auch hier war mir die Kick Ass-Protagonistin sehr sympathisch und auch hier hing ich gefesselt an den Seiten. ^^


7.) Ein Buch, das du grauenvoll fandest: Forever - Das ewige Mädchen (Rebecca Hamilton)

Hier kommt ihr zu meiner Rezension.

Dieses Buch habe ich im Sommer gelesen und mochte es leider gar nicht. Ziemlich klischeebelastet, mit einer sehr zentralen Liebesgeschichte, die ich aber nicht im Geringsten nachvollziehbar fand, voller Konflikte, die ich einfach nicht verstanden habe, mit einem absolut blassen Love Interest. Die Protagonistin, die unter einem Fluch leidet und Stimmen hört, und dann herausfindet, dass ihre Vorfahrin als Hexe verbrannt wurde, handelt ab einem gewissen Punkt auch absolut nicht mehr nachvollziehbar und die Handlung plätschert entweder nur so dahin oder ergab für mich keinen Sinn. So zumindest mein Eindruck.


8.) Ein Buch mit Vampiren oder sonstigen Geschöpfen der Nacht: Die Feenjägerin (Elizabeth May)

Hier kommt ihr zu meiner Rezension.

Ich finde, bis zu einem gewissen Grad kann man Feen als Geschöpfe der Nacht ansehen, zumindest, wenn sie so düster dargestellt werden, wie in dieser Steampunk-Fantasy-Story. Noch so ein Lieblingsbuch von mir (fairerweise muss man dazu sagen, dass ich einfach gerne düstere Geschichten mag). Und auch hier konnten mich eine düstere Atmosphäre, Sarkasmus, eine Hinterfragung der Trennung von Gut und Böse und eine tiefgründige Bad Ass-Protagonistin absolut überzeugen.
Handlungstechnisch geht es um Aileana. Tagsüber Tochter eines reichen Marquis jagt sie nachts Feen, die vor Jahren ihre Mutter getötet haben. Doch ihr Verbündeter ist ausgerechnet selbst eine Fee. Und sie wird in diese düstere Welt hineingezogen - die im Übrigen auf sehr gut recherchierten schottischen Feenmythen basiert.


9.) Ein Buch, das dir Gänsehaut beschert hat (kann auch romantisch gemeint sein): Dunkelgrün fast schwarz (Mareike Fallwickl)

Hier kommt ihr zu meiner Rezension.

Möglicherweise liegt es daran, dass ich dieses Buch gerade erst gelesen und rezensiert habe. Zur Abwechslung mal kein Fantasy handelt das Buch von einer toxischen Freundschaft zwischen zwei Jungen, die sich nach sechzehn Jahren als Erwachsene wieder treffen. Und die absolut gelungene Art und Weise, wie diese Abhängigkeit beschrieben wird, hat bei mir tatsächlich ein Gänsehautgefühl, neben ganz vielen anderen Emotionen, ausgelöst. Und obgleich diese Geschichte alles andere als positiv oder freundlich ist, überzeugt sie doch auch mit einem poetischen Schreibstil.


10.) Ein Buch mit einem richtig fiesen/bösen Charakter: Blood of Eden - The Immortal Rules (Julie Kagawa)

Hier kommt ihr zu meiner Rezension.

Die Trilogie trägt im Deutschen den Titel "Unsterblich" und Psycho-Vamp ist definitiv ein, nun ja, fieser Psychopath.
Auch das wieder eine Lieblingsreihe von mir, auch hier wird eine düstere Geschichte mit absolut coolem Sarkasmus verbunden (erkennt ihr ein Muster? ^^), und außerdem ist das die einzige Zombiegeschichte, die ich mochte. Vielleicht, weil es gar keine Zombie-, sondern eine Vampirgeschichte ist. Sie handelt von Allie, die in einer postapokalyptischen Welt lebt, in der eine Seuche ausgebrochen ist und die Menschen von Vampiren beherrscht werden, die Allie abgrundtief hasst. Doch dann steht sie vor der Entscheidung, zu sterben oder selbst zu einem Monster zu werden - was sie in tiefe moralische Konflikte stürzt.
Ich mochte dabei Allie total gerne, ich mochte den durchaus auch unüblichen Plot, die Dialoge, die Charaktere, das World Building ... kurz: auch das eine empfehlenswerte Reihe.


Welche Bücher kennt ihr? Welche habt ihr gelesen oder wollt vielleicht noch lesen? Welche Bücher wären euch eingefallen? Habt ihr Tipps für düstere Geschichten mit Sarkasmus?

Ich wünsche euch einen schönen Donnerstag!
Eure Dana

Montag, 28. Oktober 2019

Rückblick August 2019

Hallo ihr Lieben,

da dachte ich, ich hätte einigermaßen aufgeholt, und jetzt hinke ich doch wieder zwei Monate hinterher ... von daher präsentier ich euch heute meinen Monatsrückblick August! :D

Übrigens geht es bei mir momentan privat ein bisschen drunter und drüber, weshalb ich nicht wirklich dazu komme, bei euch vorbeizuschauen, aber das werde ich nachholen!

Gelebt:

Im Großen und Ganzen war der August bei mir sehr entspannt. Das erste Drittel hatte ich noch frei, was ich unter anderem zum Aufarbeiten von Rezensionen genutzt habe. Dann begann mein Praktikum, das sowohl von der Arbeitsatmosphäre und den Kolleg*innen als auch von den Aufgaben und Erfahrungen zu einem wirklich tollen Praktikum wurde.

Gelesen:

Auch aufgrund der freien Zeit bin ich viel zum Lesen gekommen, sodass ich im Endeffekt ganze acht Bücher gelesen habe, davon die Hälfte auf Englisch. Zwei Bücher habe ich dabei re-readet, zudem habe ich eine Trilogie beendet. Vom Bewertungsspektrum habe ich ein paar Lieblingsbücher, aber auch zwei kleine Enttäuschungen dabei.

Diese Bücher habe ich gelesen: 


Angelfall [Rezension] ~ World After [Rezension] ~ End of Days [Rezension] ~ (Susan Ee)

Ich habe "Angelfall" von Susan Ee re-readet, das ich zuletzt zu Beginn meiner Bloggerzeit gelesen habe und nach all der Zeit immer noch toll fand, sodass im Anschluss gleich noch die beiden Folgebände der Trilogie folgten.
Für mich war die Trilogie definitiv mein Highlight des Monats, ich fand diese Kombination aus postapokalyptischer Atmosphäre und düsteren Horrorelementen und einer tiefgründigen, sympathischen Kick Ass-Protagonistin und Sarkasmus auf der anderen Seite unheimlich gerne und hing somit wie gefesselt an den Seiten.


Hier nun zwei Bücher, die ein wenig aus meinem Hauptgenre fallen:

Der Pfau (Isabel Bogdan) ~ [Rezension]

Dieses Buch hat mich aus irgendwelchen Gründen schon länger angesprochen und im August habe ich es dann endlich gelesen. Diese ungewöhnliche Geschichte ist unheimlich unterhaltsam, gerade weil sie so skurril ist und sich auch durch eine ganz eigene Erzählweise auszeichnet, sodass es ihr gelang, mich zum Lachen zu bringen.

The Sign of Four (Arthur Conan Doyle) ~ [Kurzvorstellung]

Nachdem ich vor einem Jahr "The Study in Scarlet" gelesen habe, folgte nun der zweite Teil der Sherlock Holmes-Reihe. Auch wenn die zeitbedingten kolonialrassistischen und sexistischen Ansichten in diesem Buch teilweise ein wenig anstrengend waren, ist es an sich durchaus eine unterhaltsame Krimigeschichte.


Quelle
Quelle
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Himmelsfern (Jennifer Benkau) ~ [Rezension]

Dieses Buch ist ein weiteres Highlight des Monats und ebenfalls ein Re-Read (ist das Betrügen? :'D). Auch dieses Buch habe ich zuletzt zu Beginn meiner Bloggerzeit gelesen und auch dieses Buch konnte mich wieder voll begeistern. Und das, obwohl mir momentan gar nicht so nach Romance ist, in diesem Buch aber eine Liebesgeschichte zentral ist, die aber unglaublich gelungen, nachvollziehbar und tiefgründig geschrieben ist.
Und auch der Schreibstil ist absolut ungewöhnlich, ein wenig poetisch und gleichzeitig wunderschön. Zudem mochte ich die sarkastische Protagonistin, die ich als sehr authentisch empfunden habe, sehr.

Faye - Herz aus Licht und Lava (Katharina Herzog) ~ [Rezension]

Dieses Buch habe im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks gelesen und leider war das Buch nicht mein Fall. Ich hatte das Gefühl, das Buch sei für jüngere Leser*innen als vom Verlag angegeben. Der Schreibstil war sehr jugendlich und für mich anstrengend und die Handlung habe ich als relativ oberflächlich empfunden. Hinzu kam, dass ich nicht mit der Protagonistin klargekommen bin, die mir zu naiv war und Dinge viel zu wenig hinterfragte.

Layers (Ursula Poznanski) ~ [Rezension]

Meine andere Enttäuschung war leider dieses Buch, dessen Handlung ich gerade zum Ende hin als unglaubwürdig empfunden habe. Auch dieses Buch ist recht jugendlich und auch wenn mich das weniger gestört hat als bei "Faye", war mir der Protagonist zu leichtgläubig und ich konnte seine Handlungen nicht nachvollziehen. Genauso wenig wie die Liebesgeschichte, die eben oftmals die Grundlage für seine Entscheidungen darstellt.

Gesehen:

Ich habe im August Thor 3 und Infinity War gesehen, was jetzt mein letzter Stand bei den Marvelfilmen ist. Ich empfehle übrigens nicht, einen Thor-Film zu sehen, wenn man nebenbei noch "Magnus Chase" (Rick Riordan) liest, ich habe meine Freundin die ganze Zeit darauf hingewiesen, welche Mythen Marvel schon wieder falsch recherchiert/umgesetzt hat. :D

Ansonsten habe ich mit einer anderen Freundin zusammen eine Horrorfilmnacht gemacht und wir fanden Stolz und Vorurteil und Zombies beide extrem unterhaltsam, was vielleicht nicht unbedingt die Intention des Filmes war, aber hey. Dazu fällt mir ein, dass ich "Stolz und Vorurteil" auch ungefähr seit drei Jahren lesen will ...


So langsam habe ich mich übrigens mit dem Herbst angefreundet, zumal die schönen Herbsttage noch überwiegen. ^^ Ich hoffe, diese Woche meinen Messerückblick zu schreiben und vielleicht mal wieder beim Top Ten Thursday mitmachen zu können - und ein, zwei Rezensionen wollen auch noch geschrieben werden.

Euch wünsche ich aber erst mal eine entspannte Woche! ♥
Eure Dana

Donnerstag, 24. Oktober 2019

[Rezension] Dunkelgrün fast schwarz

 "... dann finden sie uns nie. Sie suchen uns für immer, können das Rätsel nicht lösen. Wir werden zur Legende, du und ich." (Seite 119)

 
Autorin: Mareike Fallwickl
Verlag: Penguin
Originalverlag: Frankfurter Verlagsanstalt
Seiten: 480
Erscheinungsdatum: 12.08.2019 (ursprünglich: 2018)
ISBN: 978-3-328-10484-1
Taschenbuch; 12,00€


Inhalt:

Schon als Dreijährige waren Moritz und Raffael beste Freunde. Bis zum Matura waren sie unzertrennlich - Raffael, selbstsicher, manipulativ, immer von Mädchen umschwärmt, und Moritz, zurückhaltend, unscheinbar. Jetzt steht Raffael wieder vor Moritz' Tür - nachdem sie sich sechzehn Jahre nicht gesehen haben. Und doch rutscht Moritz sofort wieder in die alte Abhängigkeit ...

Mittwoch, 23. Oktober 2019

Dana goes Instagram!

Datei:Instagram logo 2016.svg
Urheber
Guten Morgen!

Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben ... nach langem Überlegen habe ich mich entschlossen, nun auch auf Instagram vertreten zu sein - hier kommt ihr zu meinem Profil.
Momentan bin ich noch ein wenig in der Einfindungsphase, also verzeiht mir. xD Und keine Angst - mein Fokus, auch zeitlich, wird natürlich weiterhin auf meinem Blog liegen, schließlich kann ich auch immer noch besser schreiben als Fotos machen. ^^

Ansonsten bin ich gerade von der Buchmesse zurück und hoffe, nächste Woche dann meinen Messebericht posten zu können. Jetzt gerade nimmt die Uni mich ein wenig in Beschlag und ich bemühe mich auch noch, meine Messe-Erkältung auszukurieren.

Soweit von mir die Info und euch allen noch eine schöne Woche!
Eure Dana

Sonntag, 20. Oktober 2019

[Rezension] Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat

"[...] Es ist immer leichter, sich dem anzupassen, was andere denken. Aber Prinzipien zu haben bedeutet, das zu tun, was richtig ist, nicht das, was leicht ist. Es bedeutet, eine gewisse Integrität zu haben, und das ist etwas, das man nur selbst kontrollieren kann. Niemand sonst kann sich daran vergreifen." (Seite 213)

 
Autor: Gavin Extence
Übersetzerin: Alexandra Ernst
engl. Originaltitel: The Universe versus Alex Wood (2013)
Verlag: blanvalet (ursprüngl.: L!mes)
Seiten: 496
Erscheinungsdatum: 03.03.2014 (21.11.2016 als Taschenbuch)
ISBN: 978-3-7341-0098-7
Taschenbuch; 10,99€
(Gebunden mit Schutzumschlag; 19,99€)


Klappentext:

Alex Woods ist zehn Jahre alt, und er weiß, dass man sich mit einer hellseherisch begabten Mutter bei den Mitschülern nicht beliebt macht. Und dass die unwahrscheinlichsten Ereignisse eintreten können – er trägt Narben, die das beweisen. Was Alex noch nicht weiß, ist, dass er in dem übellaunigen Mr. Peterson einen ungleichen Freund finden wird. Der ihm sagt, dass man nur ein einziges Leben hat und immer die bestmöglichen Entscheidungen treffen sollte. Darum ist Alex, als er sieben Jahre später mit 113 Gramm Marihuana und einer Urne voller Asche in Dover gestoppt wird, einigermaßen sicher, dass er das Richtige getan hat …

Donnerstag, 17. Oktober 2019

[Reihenrezension] Magnus Chase and the Gods of Asgard


Autor: Rick Riordan
Verlag: Disney Hyperion
Taschenbuch-Schuber
Trilogie



1.) The Sword of Summer

dt.: Das Schwert des Sommers 
ursprüngl. Erscheinungsdatum: Oktober 2015
Seiten: ca. 500
ISBN meiner Ausgabe: 978-1-4231-6337-4





2.) The Hammer of Thor

dt.: Der Hammer des Thor
ursprüngl. Erscheinungsdatum: Oktober 2016
Seiten: ca. 470
ISBN meiner Ausgabe: 978-1-4231-6338-1


 


3.) The Ship of the Dead

 dt.: Das Schiff der Toten
ursprüngl. Erscheinungsdatum: Oktober 2017
Seiten: ca. 430
ISBN meiner Ausgabe: 978-1-368-02444-0



Inhalt:

Seit dem Tod seiner Mutter vor zwei Jahren lebt Magnus Chase auf der Straße. Eindringlich hat sie ihn damals davor gewarnt, seinem in nordische Mythologie versessenem Onkel zu trauen, doch genau der sucht ihn nun auf einmal und behauptet, Magnus' Vater sei ein nordischer Gott gewesen. Die Ereignise überschlagen sich und Magnus stirbt - doch das ist erst der Anfang ...

Dienstag, 15. Oktober 2019

Blogger empfehlen dir ihr Lieblingsbuch für den Herbst


Während ich in den Messevorbereitungen stecke (haha, war ein Scherz - eigentlich bin ich eher dabei, das neue Semester zu organisieren und stelle nebenbei überrascht fest, dass es dieses Wochenende schon nach Frankfurt geht), habe ich für euch heute noch ein paar Empfehlungen (weil ich mich mal wieder nicht auf ein Buch beschränken kann).

Das Ganze ist eine Aktion von Tanja und Leni, letztere hat auch den Banner gestaltet. 

Und obwohl ich, wie in meinem letzten Post erwähnt, den Sommer eigentlich lieber mag, weil wärmer und so, liebe ich es doch auch, mich in gemütlichem Hoodie ins Bett zu verziehen, mich einzukuscheln und in ein Buch zu versinken. Und was bietet sich da Besseres an, als düstere Geschichen? ("Nevernight" von Jay Kristoff liegt noch auf meinem SuB und ist für diesen Herbst geplant, aber das ist eine andere Story.)
Deswegen möchte ich euch heute drei Bücher vorstellen, die meiner Meinung nach super zu dieser manchmal doch auch leicht düsteren Jahreszeit passen (wobei ich heute den spätsommerlichen Sonnenschein genossen habe, der so gar nichts mit düster zu tun hat :D):


Quelle
Rot wie das Meer (Maggie Stiefvater) ~ [Rezension]

Dieses Buch spielt im Herbst und auch sonst ist diese Geschichte um fleisch- und menschenfressende Wasserpferde, mit denen die Bewohner*innen der Insel Thisby jährlich ein brutales Rennen veranstalten, von einer düsteren, aber auch sehr mitreißenden Atmosphäre geprägt. Ich weiß, dass manche kritisieren, die Geschichte sei zu ruhig und das Rennen selbst käme zu wenig vor, da der Fokus doch eher auf den Charakteren liegt, aber ich mochte das Buch gerade wegen dieser atmosphärischen Erzählweise sehr und es ist definitiv ein Herbst-Buch.


Anna Dressed in Blood (Kendare Blake) ~ [Rezension]

Oh, Dana, wie einfallsreich, eine Geistergeschichte.
Nein, im Ernst, ich liebe dieses Buch. (Den zweiten Band der Dilogie, den ich immer noch nicht rezensiert habe, auch.) Es ist düster, mit einem Protagonisten, der Geister jagt, und einigen durchaus gruseligen Szenen, aber gleichzeitig auch dank Cas' Sarkasmus humorvoll. Die Charaktere sind toll ausgearbeitet und der Schreibstil absolut fesselnd. Es geht im Wesentlichen darum, dass Cas nach Thunder Bay kommt, wegen des Geistes von Anna, aber dann eine ganz eigene Verbindung zu ihr aufbaut.


Niemand liebt November (Antonia Michaelis) ~ [Buchvorstellung]

Dieses Buch handelt von Amber, deren Eltern an ihrem sechsten Geburtstag verschwanden, die seitdem immer nur weitergereicht wurde und die jetzt ihre Eltern sucht. 
Was so simpel klingt, wird einerseits getragen durch den tollen Schreibstil der Autorin, bei dem ich nie wusste, was eigentlich real war und was nur Einbildung, und der teilweise schmerzhaft schön ist. Gleichzeitig ist das eine sehr düstere Geschichte, bei der vieles kaputt ist und teilweise schockierende oder entsetzliche Dinge geschehen, was es nicht zu einer leichten Lektüre macht.


Welche Bücher würdet ihr für den Herbst empfehlen? Wie steht ihr zu der Jahreszeit? Kennt ihr eins der Bücher?

Ich wünsche euch noch eine tolle Woche!
Eure Dana

Sonntag, 13. Oktober 2019

[Gequatsche] Ich bin auf der Frankfurter Buchmesse! ... und anderes Alltagsgedöns

Einen wunderschönen Sonntagmorgen!

Wie ihr dem Titel wahrscheinlich gerade schon entnommen habt, bin ich dieses Jahr zum ersten Mal auf der Frankfurter Buchmesse und jetzt ja schon ein bisschen aufgeregt. :D Nachdem ich bisher nur einmal auf der LBM war, freue ich mich jetzt schon sehr darauf, ein bisschen Messeluft zu schnuppern. ^^
Voraussichtlich werde ich Freitag und Samstag, eventuell auch Sonntag da sein - wen von euch treffe ich denn da? :) Und die "alten Hasen" unter euch, habt ihr Tipps? ^^

Ansonsten startet momentan das neue Semester und ich bin noch nicht so ganz in Unistimmung nach zwei Monaten (sehr schönem) Praktikum. Da es bei mir gerade ein wenig drunter und drüber geht, komme ich zurzeit auch nicht so routiniert zum Bloggen (oder Überarbeiten), wie ich es gerne hätte ...
Fragt mich nicht, wo die Zeit momentan bleibt, ich habe das Gefühl, ein bisschen hinterherzuhängen, aber manchmal hat man so Wochen.

Dafür ist jetzt der Herbst voll und ganz angekommen und na ja, ich bin mehr so ein Sommermensch. :D Ich bin schlicht und ergreifend kein Fan von kalten Temperaturen, auch wenn ich zugeben muss, dass gemütliche Abende im Bett / auf der Couch mit Decke und Tee / heißer Schokolade oder Buch schon was haben. Oder die düstere Atmosphäre, die man mit dem Herbst gerne mal verknüpft.

Passend dazu lese ich momentan "The Wicker King" von K. Ancrum und nach zwanzig Seiten finde ich das Buch bisher toll. :D Aber auch zum Lesen komme ich nicht so viel, wie ich gerne würde.
Nebenbei lese ich gemeinsam mt Alica noch "The Ocean at the End of the Lane", was auch ein bisschen kompliziert war, weil das Buch erst ewig nicht bei mir angekommen ist und ich dann dachte, es wäre ein Mängelexemplar, weil der vordere Buchschnitt zerfranst war und habs umgetauscht, was wieder ewig gedauert hat, und, na ja, turns out, das muss so. xD (Sorry, Alica. ^^) Aber wir konnten jetzt endlich starten und bisher mag ich auch diese Geschichte!

Das war's von mir, ich wünsche euch allen noch einen entspannten Sonntag und würde mich freuen, ein paar von euch nächste Woche auf der FBM zu treffen!

Liebe Grüße ♥
Eure Dana

Mittwoch, 9. Oktober 2019

[Buchvorstellung] Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders


Autor: Patrick Süskind
Verlag: Diogenes
Seiten: 320
ursprüngl. Erscheinungsdatum: 1985
ISBN: 978-3-257-06540-4
Gebunden (Leinen) mit Schutzumschlag; 14,90€



Ich habe dieses Buch im Frühjahr 2018 gemeinsam mit Charlie (mittlerweile leider auch inaktiv) gelesen, habe aber bisher noch nicht geschafft, meinen Eindruck dazu zu schreiben. Nach anderthalb Jahren versuche ich dann mal, den noch zusammenzukratzen, auf Basis unserer Chatprotokolle. :D

Ich denke mal, die meisten von euch wissen grob, worum es in der Geschichte geht, die mit den berühmten ersten Sätzen beginnt:
Im achtzehnten Jahrhundert lebte in Frankreich ein Mann, der zu den genialsten und abscheulichsten Gestalten dieser an genialen und abscheulichen Gestalten nicht armen Epoche gehörte. Seine Geschichte soll hier erzählt werden. Er hieß Jean-Baptiste Grenouille, und wenn sein Name im Gegensatz zu den Namen anderer genialer Scheusale [...] heute in Vergessenheit geraten ist, so sichern nicht deshalb, weil Grenouille diesen berühmteren Finstermännern an Selbstüberhebung, Menschenverachtung, Immoralität, kurz an Gottlosigkeit nachgestanden hätte, sondern weil sich sein Genie und sein einziger Ehrgeiz auf ein Gebiet beschränkte, welches in der Geschichte keine Spuren hinterläßt: auf das flüchtige Reich der Gerüche. (Seite 5)

Viel mehr braucht man inhaltlich eigentlich auch gar nicht wissen. Der Titel - "Die Geschichte eines Mörders" - spoilert das Buch selbst, und somit war ich überrascht davon, dass der berühmte Mord dieser Geschichte tatsächlich erst gegen Ende überhaupt auftaucht und man sich als Leser*in somit gedulden muss, was schnell dazu führen kann, dass sich die Geschichte zieht. Denn das Buch ist tatsächlich die Geschichte eines Mörders und nicht die Geschichte eines Mordes; man verfolgt als Leser*in quasi das gesamte Lebens Grenouilles, seine verschiedenen Lebensetappen, seine Entwicklung

Wie ihr vermutlich schon dem Zitat entnommen habt, ist der Schreibstil gewöhnungsbedürftig. Die Sätze sind teilweise unglaublich lang und verschachtelt, aber trotzdem mochte ich den Schreibstil irgendwie unglaublich gerne, auch wegen der Wortwahl und dem Satzbau selbst.
Die Geschichte wird durch einen allwissenden Erzähler erzählt, der immer mal verschiedene Charaktere in den Fokus nimmt. Nicht immer Grenouille, sondern auch Charaktere, die mit ihm im Zusammenhang stehen. Dabei spart der Autor eindeutig nicht an Beschreibungen. Was ich aber auch echt cool fand, war, dass Gerüche dabei stets zentral sind und immer eingewoben werden, stärker noch als die visuellen Aspekte, was eindeutig zu dieser Geschichte eines Mannes passt, der besessen von Gerüchen ist.

[U]nsere Sprache taugt nicht zur Beschreibung der riechbaren Welt. (Seite 160)

Grenouille ist selbst ein unheimlich faszinierender Charakter. Am Anfang war ich noch versucht, Mitleid für ihn zu empfinden - seine Mutter bringt ihn unter einem Fischstand zur Welt und hätte ihn am liebsten sterben lassen, dann fiel es doch auf, sie wurde verhaftet und von da an begann ein miserables Leben, in dem er immer verstoßen und nie geliebt wurde. 
Es wirkte also ganz so, als wäre ein Grenouille ein Mensch, der von seiner Umwelt zu einem Monster gemacht wurde, hätte der Erzähler nicht von Anfang an alles daran gesetzt, ihn als unmenschliches Scheusal zu beschreiben, dessen Wesen es ist, böse zu sein. Grenouille wirkt dadurch überzeichnet, jenseits von Menschlichkeit, besessen von Gerüchen - und gerade das macht die Konstruktion seines Charakters aus. Was dazu führt, dass es gar nicht möglich ist, Sympathie für Grenouille zu entwickeln, sondern man gefangen in einer Mischung aus Faszination und Abscheu seine Lebensgeschichte verfolgt.

Dabei wird schon Paris selbst als eine grausame Stadt gezeichnet, in der Grenouille gar nicht mal so auffällt. Jenseits romantisierender Liebesgeschichten ist Paris hier vor allem eine stinkende Stadt der Gewalt und Unmenschlichkeit, wobei das Verhalten vieler Charaktere auch einfach darauf zurückzuführen ist, dass sie im Kampf ums bloße Überleben abstumpfen.
Überhaupt werden auch viele der Nebencharaktere sehr ausführlich dargestellt und sind selten wirklich sympathisch, aber dennoch meist irgendwie faszinierend. Gleichzeitig zeigt sich in dem Stil und auch in ihren Schicksalen immer ein feiner, meist makaberer Humor.
Auch wollen viele Grenouilles Gabe, Gerüche herausragend wahrzunehmen, immer irgendwie ausnutzen, ohne sie wirklich zu erkennen. Er lässt es immer irgendwie mit sich machen, auch weil ihm Menschen egal sind, manipuliert sie aber gleichzeitig wieder für seine Zwecke, was ebenfalls zu einer unterhaltsamen Dynamik führt.

Die Handlung wird gerade zum Ende hin unglaublich verstörend, ohne hier jetzt spoilern zu wollen. Man ist gleichzeitig fasziniert und abgestoßen, und ich glaube, das macht dieses Buch im Endeffekt auch aus.  Letztendlich mochte ich diesen Klassiker irgendwie, vor allem auch aufgrund des Schreibstils.

Fazit: Eine Geschichte und ein Protagonist zwischen Faszination und Abstoßung, die ich vor allem wegen des sehr gewöhnungsbedürftigen, individuellen Schreibstils mochte.

Sonntag, 6. Oktober 2019

[Rezension] Der Pfau


Autorin: Isabel Bogdan
Verlag: insel taschenbuch
ursprüngl. Verlag: KiWi
Seiten: 247
ursprüngl. Erscheinungsdatum: 18.02.2016
ISBN: 978-3-458-36297-5
Taschenbuch; 10,00€


Klappentext:

Pointenreich, very british und urkomisch erzählt Isabel Bogdan von einem Wochenende, an dem alles anders kommt als geplant: Eine Gruppe Investmentbanker reist samt ambitionierter Psychologin und erfindungsreicher Köchin aus London an, um in der ländlichen Abgeschiedenheit bei einer Teambildungsmaßnahme die Zusammenarbeit zu verbessern. Doch das spartanische Ambiente und ein verrückt gewordener Pfau bringen sie dabei gehörig aus dem Konzept. Und nicht nur sie: Denn die pragmatische Problemlösung des Hausherrn Lord McIntosh setzt ein Geschehen in Gang, das sämtliche Beteiligte an die Grenzen ihrer nervlichen Belastbarkeit bringt.

Mittwoch, 2. Oktober 2019

[Re-Read-Rezension] Himmelsfern

"Was bist du denn?"
[…]

"Verloren", antwortete er. (Seite 222)

 
Autorin: Jennifer Benkau
Verlag: script5
Seiten: 496
Erscheinungsdatum: 16.09.2013
ISBN: 978-3-8390-0143-1
Hardcover; 18,95€

Hier geht es zu meiner älteren, noch etwas unbeholfenen Rezension von 2014.


Inhalt:

Eine Stimme warnt Noa davor, in die U-Bahn zu steigen. Sie tut es doch, die U-Bahn entgleist und sie findet sich im Krankenhaus wieder. Dass sie ohne Schlimmeres davongekommen ist, hat sie dem Mann zu verdenken, der sie mit seinem Körper geschützt hat. Noa macht sich auf, ihn zu suchen - ohne zu wissen, auf was für drastische Weise das ihr Leben verändern wird.
Sie verliebt sich in einen Jungen, mit dem sie keine Zukunft haben kann. Ist all der Schmerz diese Liebe wert?