Donnerstag, 30. Januar 2020

[Top Ten Thursday] Farbe im Titel


Hallöchen ihr Lieben,

die Prüfungsphase naht und gleichzeitig kommt bei mir langsam die Lust zum Bloggen zurück, das war ja mal wieder klar. xD

Heute mache ich aber erst mal wieder bei dem Top Ten Thursday der lieben Aleshanee mit - ihr heutiges Thema lautet 10 Bücher, die eine Farbe im Titel haben. Ich dachte erst, ich würde dazu nicht sonderlich viel in meinem Bücherregal finden, wurde dann aber eines Besseren belehrt, sodass ich mich im Endeffekt sogar entscheiden musste - und dann versucht habe, Bücher zu wählen, die bisher noch nicht beim TTT bei mir aufgetaucht sind. ^^

Here we go:

1.) Dunkelgrün fast schwarz (Mareike Fallwickl)


Okay, ich gebs zu, dieses Buch ist schon mal aufgetaucht bei einem TTT. Es ist aber auch eins der besten Bücher, die ich letztes Jahr gelesen habe. Zudem spielen Farben auch aufgrund der Synästhesie des Protagonisten Moritz eine sehr wichtige Rolle. Das Buch handelt von einer toxischen Freundschaft zwischen zwei Jungen, die sich nach dem Matura (das Ganze spielt in Österreich) sechzehn Jahre nicht sehen, bis Raf plötzlich wieder vor Moritz' Tür steht.
Die Abhängigkeit und der psychopathische Charakter von Raf werden damit so intensiv und gelungen dargestellt, gepaart mit einem poetischen Schreibstil, dass ich beim Lesen eine Gänsehaut bekam und diese doch eher negativ dominierenden Emotionen absolut empfinden macht - was es nicht zu einer einfachen, aber sehr eindrücklichen und mitnehmenden Lektüre macht, die ich definitiv empfehlen kann!


2.) Silber (Kerstin Gier)


Ich hätte an dieser Stelle auch die Edelsteintrilogie nennen können, aber da ich die das letzte Mal schon erwähnt habe, nehme ich jetzt "Silber", was ja auch eine Farbe ist (also, je nach Definition, aber ich werte das mal als solche). Zwar fand ich diese Jugendbuch-Fantasy-Reihe insgesamt nicht ganz so gut wie die Edelsteintrilogie, auch weil diese einfach einen besonderen Status für mich hat, aber ich liebe einfach diesen einzigartigen Sarkasmus und stets präsenten Humor. Allein wegen diesem hätte ich mal wieder Lust, die Trilogie zu re-readen - ich habe das Leseerlebnis in meiner Rezension zu einem der Bände mal mit heißer Schokolade verglichen. Nicht zuletzt hat auch das Motiv des luziden Träumens was. ^^


Quelle
3.) Grischa - Goldene Flammen (Leigh Bardugo)


Nach Silber jetzt Gold - diese Trilogie habe ich tatsächlich nach Weihnachten re-readet (hier findet ihr meinen Re-Read-Leseeindruck). Sie spielt in einer an Russland angelehnten High Fantasy-Welt und handelt von der Kartografin Alina, die ihren Kindheitsfreund und ihrer heimlichen Liebe Maljen bei einem Angriff mit ungeahnten Kräften das Leben rettet.
Auch beim zweiten Lesen zeichnete die Reihe sich durch den extrem fesselnden Stil aus. Zudem durchlebt die Protagonistin eine beeindruckende Entwicklung. Sie mag nicht immer hundertprozentig sympathisch sein, aber sie besticht eben auch durch ihre Ecken und Kanten und generell sind die Charaktere oft tiefgründig.


4.) Girl in Black (Mara Lang)

Hier kommt ihr zu meiner Rezension.

Es gibt ja Leute, die würden jetzt darüber diskutieren, ob Schwarz eine Farbe ist, aber für mich ist es eine, also Punkt. xD Dieses Buch handelt von Lia, die die Gefühle anderer Menschen lesen kann und Modedesignerin werden will. Sie flieht vor der Mafia nach Berlin, wo sie den Fotografen Nevio kennenlernt. Der Mode-Aspekt spielt eine wesentliche Rolle in der Handlung und insgesamt habe ich auch dieses Buch gerne gelesen. ^^


5.) Blanche (Jane Christo)

Hier kommt ihr zu meiner Reihenvorstellung.

Blanche heißt bekanntlich "weiß" auf Deutsch und ist der Name der Protagonistin dieser Trilogie, die ich sehr gerne mag und zu meinen Lieblingsbüchern zähle, auch wenn sie objektiv betrachtet vielleicht nicht die beste Reihe ist, die je geschrieben wurde, und ich sie als New Adult-Fantasy einordnen würde (und NA ist normalerweise nicht mein Genre).
Sie dreht sich um die Auftragskillerin Blanche, die inmitten der Konflikte verschiedener Mafia-Gruppen (irgendwie hab ich's heute mit dem organisierten Verbrechen hier) in Paris in die Machenschaften von Dämonen hineingezogen wird. Ich mag sie unheimlich gerne, einerseits wegen ihres unterhaltam Bad Ass-Charakters, andererseits aber auch wegen ihres sehr ausgeprägten Sarkasmus.


6.) Die Worte der weißen Königin (Antonia Michaelis)

Hier kommt ihr zu meiner Rezension.

Schon wieder weiß, diesmal bei dieser poetischen und märchenhaften Geschichte, die - typisch für die Autorin - die Grenzen zwischen Vorstellung und Wirklichkeit verschwimmen lässt, sich gleichzeitig aber dem sehr ernsten Thema der Kindesmisshandlung annimmt, aus der Sicht eines Jungen, der die Erfahrungen über Metaphern verarbeitet.


7.) Sommer unter schwarzen Flügeln (Peer Martin)

Hier kommt ihr zu meiner Buchvorstellung.

Noch so ein unglaublich gutes Buch, in dem es, platt gesagt, darum geht, wie sich eine geflüchtete Syrerin und ein Neo-Nazi näherkommen, was der Geschichte allerdings nicht gerecht wird. Die Hintergründe sind extrem gut recherchiert, sowohl in Bezug auf den syrischen Bürgerkrieg und die Flucht als auch in Bezug auf den Rechtsextremismus, und die Charaktere handeln meinem Empfinden nach relativ authentisch, was die ersten Kapitel aus Calvins Sicht (die beiden wechseln sich ab) sehr hart macht.
Der Schreibstil ist poetisch und unglaublich schön, gleichzeitig wird die Grausamkeit vor allem des Krieges vollkommen ungeschönt dargestellt, sodass dieses Buch mich emotional zerstört hat. Wenige Bücher haben mich so fertig gemacht wie dieses, und deswegen kann ich es nur empfehlen.


8.) Die silberne Königin (Katharina Seck)

Hier kommt ihr zu meiner Rezension.

Königinnen sind anscheinend auch ein wiederkehrendes Motiv heute. :D Dieses Buch würde ich als poetisch und bildhaft beschriebenes Wintermärchen beschreiben, das in einem Land in einer High Fantasy-Welt spielt, in dem ewiger Winter herrscht. Die Protagonistin lauscht in der Chocolaterie der Madame Weltfremd dem Märchen über die silberne Königin und muss feststellen, dass das mehr mit ihr zu tun hat, als sie glaubt. Ich muss allerdings zugeben, dass ich teilweise wirklich Schwierigkeiten hatte, die Handlungen der Protagonistin nachzuvollziehen.


Quelle
9.) Kirschroter Sommer (Carina Bartsch)

Hier kommt ihr zu meiner Rezension.

Uff. Dieses Buch mit einer klassischen Love-Hate-Liebesgeschichte habe ich vor einer ganzen Zeit gelesen und weiß gar nicht, wie ich das heute fände. Tatsächlich war ich damals schon ziemlich zwiegespalten, auch weil es sehr vorhersehbar und klischeehaft ist, umgekehrt der Schreibstil jedoch unterhaltsam und humorvoll.


10.) A Study in Scarlet (Arthur Conan Doyle)

Hier kommt ihr zu meiner Kurzrezension.

Ich schließe ab, wie ich begonnen habe, nämlich mit einem Buch, das ebenfalls schon mal beim TTT aufgetaucht ist - dem ersten Teil der Sherlock Holmes-Reihe. Die Geschichte habe ich als kurzweilig und unterhaltsam empfunden, trotz dass sie von 1887 ist. Wozu mir einfällt, dass der dritte Teil immer noch auf meinem SuB liegt. :D



Welche Bücher kennt ihr und habt vielleicht sogar selbst gelesen? Wenn ja, wie fandet ihr sie? Und was ist eure Lieblingsfarbe? (Meine ist unschwer am Blogdesign zu erraten. xD)

Ich wünsche euch noch eine schöne Restwoche!
Eure Dana ♥

Montag, 27. Januar 2020

Gewinnspielauslosung und ein bisschen Gequatsche ...

Hallo ihr Lieben!

Ich weiß auch nicht so ganz, was mit mir los ist, aber irgendwie habe ich in den letzten Wochen weder zum Bloggen noch für Instagram Lust und dementsprechend bin ich ein wenig in der Versenkung verschwunden. Nicht, dass nicht noch eine Rezension zu "Wasteland" und noch ein, zwei andere sowie ein paar Rückblicke ausstehen würden ...
Aber irgendwie war ich mit dem Kopf ständig bei anderen Dingen und so langsam geht jetzt auch die Prüfungsphase los, weshalb ich nicht versprechen kann, dass es jetzt besser wird. Zumal ich im März zwei Hausarbeiten schreiben darf (*internal screaming*) ... Und irgendwie ist momentan so viel los, dass ich gar nicht wirklich dazu komme, mich einfach mal hinzusetzen und mich meinem Blog zu widmen. Ich hoffe, ihr verzeiht mir das. ^^

Dafür bin ich heute endlich dazu gekommen, mein Gewinnspiel auszulosen, wie diejenigen, die mir auf Instagram folgen, in meiner Story verfolgen konnten. Gewonnen hat meine Namensschwester Dana von Bambinis Bücherzauber. Herzlichen Glückwunsch!
Melde dich doch bitte wegen deiner Adresse innerhalb der nächsten Woche über Mail oder PN auf Instagram bei mir, damit ich dir "Angelfall" zuschicken kann. :)

Danke auch an alle anderen, die mitgemacht haben - seid nicht traurig, vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal! ♥

Ich wünsche euch jetzt erst mal einen gelungenen Start in die Woche und hoffe, ich schaffe es, mich bald wieder mehr um meinen Blog zu kümmern und endlich auch mal wieder bei euch vorbeizuschauen!

Eure Dana

Dienstag, 14. Januar 2020

Rückblick Oktober 2019

Hallöchen!

Während alle ihre Jahresrückblicke 2019 posten, hänge ich mittlerweile mit meinen Monatsrückblicken schon so weit zurück, dass jetzt erst mal der für Oktober kommt. Mein Jahresrückblick kommt dann im März oder so. xD
Ach ja, das Gewinnspiel lose ich dann übrigens in den nächsten Tagen aus und gebe dann den*die Gewinner*in bekannt. :)

Gebloggt:

Ich habe tatsächlich im Oktober ziemlich regelmäßig etwas gepostet, unter anderem für Tanjas Aktion "Blogger empfehlen dir ihr Lieblingsbuch für den Herbst" und eines Halloween-Specials des von Aleshanee veranstalteten Top Ten Thursdays. Die größte Neuigkeit war aber, dass ich seit Oktober jetzt auch endlich auf Instagram aktiv bin - hier kommt ihr zu meinem Profil. Ein bisschen überfordernd war es ja dann doch schon, und ich bin mir immer noch nicht so ganz sicher, ob ich da Ganze auf die Reihe kriege (ich freue mich über Tipps), aber es bietet auf jeden Fall eine zusätzliche Plattform für den Austausch. :)

Gelebt:

Ein Highlight war definitiv, dass ich das erste Mal auf der Frankfurter Buchmesse war (hier findet ihr meinen Messebericht) und die Ehre hatte, einige tolle Menschen kennenzulernen. Und überhaupt, es waren zwei tolle Tage, auch wenn Samstag gnadenlos überfüllt war. Es wird definitiv nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich auf einer Messe war!

Ansonsten ging auch das Semester wieder los und nach einem Praktikum braucht es doch ein bisschen, bis man sich wieder an das Unileben gewöhnt hat. Ich habe dieses Semester ein paar sehr interessante Kurse gewählt und bin eindeutig besser darin geworden, Texte pünktlich zu lesen (nicht gut, aber besser ^^).

Gelesen:

Ich habe insgesamt sechs Bücher gelesen, davon die Hälfte auf Englisch und die andere auf Deutsch. Darunter sowohl Fantasy als auch Contemporary, und keine Enttäuschungen, ich kann also definitiv zufrieden sein!


Magnus Chase - The Hammer of Thor & Magnus Chase - The Ship of the Dead (Rick Riordan) ~ Rezension

Nachdem ich im September ja den ersten Teil gelesen habe, folgten dann im Oktober die beiden Fortsetzungen. Ich muss zugeben, es war ein Fehler, dazwischen "Percy Jackson" zu re-readen, weil der mir zwangsläufig fehlte, und ja, die Handlung ist vielleicht nicht überragend neu, aber so ein bisschen ist das halt auch einfach das Genre.
Ansonsten war es definitiv unterhaltsam und zeichnet sich durch den für den Autor so typischen triefend sarkastischen Humor aus, den ich so sehr liebe. Und es ist toll, wie man nebenbei etwas über die nordische Mythologie lernt. ^^
Ich kann an dieser Stelle auch einfach nur noch mal betonen, wie toll ich die Repräsentation in den Büchern finde, die meinem Eindruck nach selbstverständlich und respektvoll Diversität einfließen lassen und nicht einfach nach dem Prinzip Checkliste, sondern so, dass die jeweiligen Eigenschaften auch wirklich Einfluss haben auf die Geschichte, ohne dass es alles ist, was die Charaktere ausmacht. Eine Muslima, ein tauber Charakter, ein genderfluider Charaktere, schwarze Charaktere ... Rick Riordan zeigt, dass Diversität auch geht, wenn man ein "alter, weißer Mann" ist. Dafür allein lohnt sich die Reihe, auch wenn sie handlungstechnisch vielleicht nicht meine liebste Reihe von ihm ist. ^^



Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat (Gavin Extence) ~ Rezension

Zu diesem Buch fiel es mir relativ schwer, eine Rezension zu schreiben, einfach weil ich das Gefühl hatte, dieses außergewöhnliche Leseereignis nicht in Worte fassen zu können.
Die Geschichte handelt von einer Freundschaft zwischen einem hochintelligenten, ungewöhnlichen Jungen und einem griesgrämigen Mann. Alex wirkt manchmal unschuldig und unbedarft, denkt eher faktenzentriert und hat außerdem Epilepsie. Er ist absolut sympathisch und hat eine ganz eigene Erzählstimme, die dieses Buch ausmacht und enorm zu dem hohen Unterhaltungswert einer Geschichte beiträgt, die gleichzeitig auch tiefgründig ist und nachdenklich stimmt.

Die unendliche Geschichte (Michael Ende) ~ Buchvorstellung 

Juhu, nachdem ich mir das seit Jahren vornehme, habe ich es endlich geschafft, diesen Klassiker zu lesen. Ich muss sagen, ich war nicht so begeistert, wie ich nach all den Lobeshymnen auf dieses Buch erwartet hätte, auch wenn es definitiv auch nicht schlecht war. Nur teilweise ein wenig langgezogen und ohne roten Faden. Und der Protagonist Bastian war mir zwischendurch ein wenig unsympathisch, aber das ist wohl Teil dieser durchaus sehr beeindruckenden Charakterentwicklung.
Ansonsten - ja, eine schöne Hommage an die Fantasie und an Bücher, mit einem sehr vielfältigen, aber auch eher oberflächlichen World Building, und ich kann nachvollziehen, warum viele es so sehr lieben. :)



Dunkelgrün fast schwarz (Mareike Fallwickl) ~ Rezension

Das Buch ist eins der besten, die ich dieses Jahr gelesen habe. Es ist so verdammt gut und schaut euch gerne meine oben verlinkte Rezension an, um euch davon zu überzeugen.
Die Geschichte handelt von der toxischen Freundschaft zwischen zwei Jungen, die irgendwann zu Männern werden und sich sechzehn Jahre lang nicht sehen, bis der manipulative, psychopathische Raffael wieder vor Moritz' Tür steht und die alte Abhängigkeit sofort wieder da ist ...
Wie in einer Collage fügen sich Momente aus der Gegenwart und der Vergangenheit zusammen und zeichnen ein Bild von einer Beziehung, die so toxisch ist, dass man als Leser*in eine Gänsehaut bekommt. Dass man Raffael hasst, aber gleichzeitig fasziniert von ihm ist. Und so wird man selbst in den Bann gerissen, nicht zuletzt durch den wunderschönen, poetischen Schreibstil.

The Ocean at the End of the Lane (Neil Gaiman) ~ Buchvorstellung

Dieses Buch habe ich zusammen mit Alica gelesen und auch diese Geschichte über Magie, Wunder, Monster, Mut und Freundschaft ist absolut außergewöhnlich, und gerade deswegen mochte ich sie so sehr. 
Die einnehmende Atmosphäre ist düster und der siebenjährigen Protagonist wird meiner Meinung nach sehr authentisch dargestellt (und das, obwohl ich mich mit Kindern als Protagonist*innen nicht leichttue). Das Übernatürliche wird so selbstverständlich dargestellt, als sei alles möglich, ganz so, wie man es teilweise als Kind auch empfindet. Gleichzeitig spielt auch das Verhältnis zwischen Kindern und Erwachsenen eine Rolle, und nicht zuletzt die angeschnittenen Themen zeigen, warum dieses Buch sich an Erwachsene richtet, denn ein Kinderbuch ist es trotz des Alters des Protagonisten nicht.


Gesehen:

Ich habe endlich die Serie Avatar beendet und kann nicht verleugnen, dass ich gerade zum Ende hin definitiv ein Fan davon geworden bin, auch wenn ich es vergleichsweise spät geschafft habe, sie mir anzuschauen. Die Epik und Tiefe, die in dieser an Kinder gerichteten Fantasy-Serie liegt, ist beeindruckend, und verbunden mit dem Humor, der Handlung und den sympathischen Charakteren macht das die Serie definitiv sehenswert.

Ansonsten habe ich die Matrix-Trilogie auch endlich mal von meiner Watch List gestrichen, und mich interessiert ja jetzt brennend, warum die eigentlich die ganze Zeit mit Sonnenbrillen rumrennen. xD


Ich hoffe, ihr habt eine schöne Woche!
Eure Dana! ♥

Samstag, 11. Januar 2020

[Re-Read-Leseeindruck] Grischa


Grischa-Trilogie

Autorin: Leigh Bardugo
amerik.: Grisha
dt. Verlag: Carlsen / Neuauflage: Knaur

Teil 1: Goldene Flammen 
(Hier geht's zu meiner Rezension)

Teil 2: Eisige Wellen
(Hier geht's zu meiner Rezension)

Teil 3: Lodernde Schwingen
(Hier geht's zu meiner Rezension)


Klappentext Band 1:

Alina ist einfache Kartografin in der Ersten Armee des Zaren. Dass sie heimlich in Maljen verliebt ist, ihren besten Freund seit Kindertagen, darf niemand wissen. Schon gar nicht Maljen selbst, der erfolgreiche Fährtenleser und Frauenschwarm.
Bei einem Überfall rettet Alina Maljen auf unbegreifliche Weise das Leben. Doch was sie da genau getan hat, kann sie selbst nicht sagen. Plötzlich steht sie im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und wird zum mächtigsten Grischa in die Lehre geschickt. Geheimnisvoll und undurchschaubar, wird er von allen der Dunkle genannt. Aber wieso fühlt sie sich von ihm so unwiderstehlich angezogen?
Und warum warnt Maljen sie so nachdrücklich vor dem Einfluss des Dunklen? (Quelle)



Ich habe die Reihe zuletzt vor fünf Jahren gelesen und jetzt nochmal re-readet, nachdem die "Six of Crows"-Dilogie bei mir unterm Tannenbaum lag. Und auch nach all den Jahren war es ein schönes Leseerlebnis. Und auch wenn ich die Handlung zumindest grob noch kannte, zeichneten sich die Bücher vor allem dadurch aus, dass sie ungemein fesselnd waren - so fesselnd, dass es mir schwer fiel, sie beiseite zu legen.

Ich will jetzt auch gar nicht viel meine oben verlinkten Rezensionen wiederholen, sondern nur ein paar Dinge ansprechen, die mir beim zweiten Lesen aufgefallen sind.
Was mich extrem genervt hat und was ich in meinem Weihnachtspost auch schon mal angesprochen habe, war, dass der Ausdruck "schwer zu sagen" DAUERND auftauchte. Ich kann nicht sagen, ob es an der Übersetzung liegt (auch wenn ich es vermuten würde), aber als der Ausdruck letztens einmal in einem anderen Buch auftauchte, leuchtete bei mir schon ein Warnlämpchen auf. xD

Beim zweiten Lesen konnte ich nachvollziehen, warum so viele Schwierigkeiten mit Alina haben. Sie macht es einem nicht immer leicht und kann durchaus anstrengend sein, umgekehrt entwickelt sie sich aber auch extrem weiter und zeichnet sich gerade dadurch auch aus, dass sie eben keine perfekte Heldin ist, sondern Ecken und Kanten hat.
Auch Maljen ist jetzt nicht unbedingt mein Lieblingscharakter (diesen Platz hat bei dieser Reihe definitiv Nikolaj für mich eingenommen ^^) und bei der Liebesgeschichte fieberte ich nicht unbedingt mit. Ich fand sie auch nicht direkt schlecht, aber es hat mich halt auch nicht berührt.

Ich habe natürlich (noch) keinen Vergleich zu "Six of Crows"/"Das Lied der Krähen", aber ich würde mal behaupten, dass man dieser Reihe eben anmerkt, dass es ihr Debüt war, und ich fand schon damals, dass die Reihe mit jedem Band besser wird.
Nichtsdestotrotz ist das World Building aber auch einfach ziemlich cool, auch durch die Anlehnung an Russland, wobei ich da echt keine Expertin bin. Die Charaktere sind oft sehr tiefgründig, was ich sehr mochte.

Insgesamt also eine tolle Reihe, die ich immer noch definitiv empfehlen kann und in einem Rutsch durchgelesen habe - und jetzt freue ich mich auf "Six of Crows". ^^

Mittwoch, 8. Januar 2020

[Serien-Review] The Boys - Staffel 1

© & Quelle: Amazon Prime

basierend auf der gleichnamigen Comicvorlage von Darth Ennis und Darick Robertson
Idee: Eric Kripke
Produktion: Eric Kripke, Evan Goldberg, Seth Rogen, Hartley Goldenstein
Regie: Philip Sgriccia, Daniel Attias, Eric Kripke, Jennifer Phang, Stefan Schwartz, Matt Shakman, Frederick E. O. Toye, Dan Trachtenberg
FSK: 16
Serie; Staffel 1; 8 Folgen (je etwa 1 Stunde)
USA 2019


Inhalt:

In einer Welt, in der Superheld*innen öffentlich dafür gefeiert werden, die Menschheit bzw. vor allem die USA vor Verbrechen zu schützen, muss Hughie (Jack Quaid) ansehen, wie seine Freundin Robin (Jess Salguiero) dadurch stirbt, dass der Superheld A-Train (Jessie T. Usher) durch sie hindurchrennt. Als Billy Butcher (Karl Urban) an ihn herantritt und ihm anbietet, Rache zu bekommen und die Superheld*innen zur Verantwortung zu ziehen, zögert er erst - und stimmt dann doch zu ...
Etwa zur gleichen Zeit erhält Annie (Erin Moriarty) als Superheldin Starlight die Möglichkeit, zu den Seven, den größten Superheld*innen, zu gehören. Doch schnell sieht sie sich damit konfrontiert, dass diese Welt alles andere als heldenhaft ist, und muss sich nach ihrer Rolle darin fragen ...