Dienstag, 29. September 2020

Von Abschied und Rückkehr

Hallöchen,
 
okay, das ist man mal ein paar Wochen nicht auf Blogger und dann muss man auf einmal klarkommen mit diesem ... ich weigere mich, das als sinnvolles Update anzuerkennen. Wer hat sich das ausgedacht? Und wie krieg ich mein altes Blogger zurück?

Ich gebe zu, in den letzten Wochen der Endphase meiner Bachelorarbeit habe ich es nicht mehr geschafft, mich auf irgendwas anderes zu konzentrieren, zumal ich dann noch innerhalb kurzer Zeit eine letzte Hausarbeit schreiben musste. (Zu COVID-19. Wie bescheuert muss man sein, um in Pandemie-Zeiten auch noch ein Seminar dazu zu belegen?)
Von daher bin ich leider ein wenig sang- und klanglos verschwunden, was mir auch leid tut, andererseits ist es ja nicht so, als hätte ich nicht schon erwähnt, dass ich an meiner Bachelorarbeit sitze. Ich hoffe nur, ihr seid jetzt nicht alle verschwunden, sondern es gibt noch Menschen, die sich für meinen Kram interessieren, denn ich vermisse das Bloggen. :D
 
Jedenfalls habe ich vorletzten Sonntag erfolgreich meine Bachelorarbeit und meine Hausarbeit abgegeben und war dann erst mal eine Woche im Urlaub, und ich muss sagen, es ist ein wundervolles Gefühl, das erste Mal seit Februar nicht durchgehend irgendwelche wissenschaftlichen Arbeiten schreiben zu müssen. Zumal mein Semester auch erst im November wieder startet und ich daher jetzt endlich ein bisschen durchatmen kann. Bin noch ganz überfordert damit. 
Und es ist ein sehr krasses Gefühl, dass ich ab kommendem Semester im Master Politikwissenschaft studieren würde. Irgendwie fühle ich mich noch nicht bereit dafür. ^^
 
Ansonsten habe ich in der Endphase nicht nur das Bloggen, sondern auch das Lesen und Schreiben schweifen lassen, was ich jetzt auch wieder mit neuem Elan aufnehmen möchte. (Das klingt jetzt so, als wäre es absolut ausgeschlossen, dass ich nicht stattdessen den Tag mit einer Serie im Bett verbringen würde. xD)
Momentan bin ich noch ein bisschen hin- und hergerisssen, ob ich ein neues Young Adult-Projekt schreibe oder mein altes, an dem ich seit drei Jahrhunderten sitze, endlich mal fertig überarbeite - was denkt ihr? ^^

Zudem müsste mein SuB ein bisschen aufgestockt werden und ich könnte endlich mal anfangen, die ganzen ausstehenden Monatsrückblicke aufzuholen - wann hab ich aufgehört? Juni? Juli? Hilfe.
In den nächsten Tagen werde ich aber endlich mal eure lieben Kommentare beantworten und bei euch vorbeischauen.Was habe ich so verpasst? :D Und wie geht es euch so? 

Bis dahin alles Liebe!
Eure einigermaßen motovierte Dana

PS: Kann man eigentlich irgendwas formatieren, ohne das Gefühl zu haben, 'ne Bombe zu zünden?

Dienstag, 22. September 2020

[Rezension] Die Sommer


Autorin
: Ronya Othmann
Verlag: Hanser
Seiten: 288
Erscheinungsdatum: August 2020
ISBN: 978-3-446-26760-2
Gebunden mit Schutzumschlag; 22,00€
 
 
Klappentext:
 
Das Dorf liegt in Nordsyrien, nahe zur Türkei. Jeden Sommer verbringt Leyla dort. Sie riecht und schmeckt es. Sie kennt seine Geschichten. Sie weiß, wo die Koffer versteckt sind, wenn die Bewohner wieder fliehen müssen. Leyla ist Tochter einer Deutschen und eines jesidischen Kurden. Sie sitzt in ihrem Gymnasium bei München, und in allen Sommerferien auf dem Erdboden im jesidischen Dorf ihrer Großeltern. Im Internet sieht sie das von Assad vernichtete Aleppo, die Ermordung der Jesiden durch den IS, und gleich daneben die unbekümmerten Fotos ihrer deutschen Freunde. Leyla wird eine Entscheidung treffen müssen. Ronya Othmanns Debütroman ist voller Zärtlichkeit und Wut über eine zerrissene Welt.